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Wer hat eigentlich wann und wie das Universum erschaffen???!
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Dream Wolf
Gast





BeitragVerfasst am: 22.09.2007, 20:11    Titel: Antworten mit Zitat

hey,

dieine Antwort gefällt mir irgendwie Pan. Da hab ich wieder was worüber ich nachdenken kann wenn ich mal dazu komme und in der stimmung bin mir über meine eigene meineung gedanken zu machen denn wie in so vielen dingen habe ich die auch hir noch nicht. Ich denke das liegt ganz einfach an meinem mangelndem Wissen.

Dennoch danke, dass du meine Fragen überhaubt beantwortest.

ganz liebe grüße: DreamWolf
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Taria
Gast





BeitragVerfasst am: 30.03.2009, 13:43    Titel: Antworten mit Zitat

Ich zweifle nicht ab, dass es eine oder auch mehrere Gottheiten war. Immerhin bedarf es enorme Macht, um ein ganzes Universum zu erschaffen, selbst wenn es nur Stückweise vorging.
Wer es jedoch war, ist eine gute Frage, um die sich alle streiten können. unentschieden
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Paramäleon
Gast





BeitragVerfasst am: 19.08.2014, 15:14    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube, das Universum und die Höheren Prinzipien existierten einfach schon immer und werden immer existieren, wurden nie erschaffen…
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 19.08.2014, 15:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin bei dem Thema völlig überzeugt auf der Seite der Physik etc.

Ich glaube nicht, dass ein Gott die Erde erschaffen hat. Oder überhaupt dazu in der Lage ist. Weil: Für mich sind Götter nichts anderes als personifizierte Gefühle und Werte, die Menschen in sich tragen. Ergo jeder Mensch hat seine eigenen Götter in sich, die ihnen Kraft geben. Diese Götter haben nur meist die gleichen Namen, weil die sich so "eingebürgert" haben.

Das Thema find ich aber sehr interessant ^^
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Taria
Gast





BeitragVerfasst am: 21.08.2014, 12:18    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist jetzt Jahre her, seit meine letzte Antwort gegeben hatte und ich habe natürlich auch darüber genauer nachgedacht.


Arianith hat Folgendes geschrieben:
Ich bin bei dem Thema völlig überzeugt auf der Seite der Physik etc.

dem kann ich zustimmen. Es gibt inzwischen so viele Berichte, Studien und Forschungsbeiträge, das ich wirklich zweifle, ob die hochrangigen Wisssenschaftler sich wirklich alle "irren" können.

Arianith hat Folgendes geschrieben:
Ich glaube nicht, dass ein Gott die Erde erschaffen hat. Oder überhaupt dazu in der Lage ist. Weil: Für mich sind Götter nichts anderes als personifizierte Gefühle und Werte, die Menschen in sich tragen. Ergo jeder Mensch hat seine eigenen Götter in sich, die ihnen Kraft geben. Diese Götter haben nur meist die gleichen Namen, weil die sich so "eingebürgert" haben.

Mich beschäftigt die Frage: Was macht denn überhaupt einen Gott aus?
Ich denke inzwischen so, dass die Gottheiten, die wir alle verehren, nicht von Beginn an so waren, wie wir sie heute sehen. Ich kann es nur sehr schwer erklären und hoffe inständig, dass ich jetzt niemanden auf dem Schlips trete. Bitte seht es nicht als negative Beurteilung eurer Glaubensweise!! Ich mag euch alle und schätze es, dass ihr einen Glauebn habt und ich werde niemals daran rütteln wollen!!!

Also ich vermute, dass die (oder zumindest einige) Gottheiten selbst Menschen waren und dann zum Göttlichen "aufstiegen", d.h. durch die Erzählungen und Lieder von Generation zu Generation mehr Macht und Stärke hinzugesprochen bekamen, sodass sie heutzutage eine ganze Allmacht inne haben.
Früher hatten die Völker immerhin kaum Schriften, auf denen sie alles für die Ewigkeiten festhalten konnten und die, die nachträglich erstellt wurden, können genauso gut auch durch die mündliche Verbreitung der Geschichten leicht übertrieben bis stark verfälscht worden sein. Vieles wurde ja allein durch die Übersetzung in eine andere Sprache verfremdet.
Ist jetzt nur ein Beispiel, aber demnach würde es mich nicht wirklich wundern, wenn "Gott" ursprünglich ein "Adliger" war, der über sein Land herrschte und zu dem die "gewöhnlichen" Menschen aufsahen.
Manche sagen auch Gott sei von den Menschen durch ihren Glauben erschaffen bzw. Gott ist nur so mächtig, wie der Glaube der Menschen. Vielleicht ist da ja was dran!?

Man sagt auch, dass jeder von uns etwas göttliches in sich hat. Vielleicht müssen wir nur lernen, damit umzugehen, da das der Schlüssel zum "göttlich werden" ist.

So gesehen beantwortete das auch die Frage zum Universum, denn es ist definitiv älter als die Menschheit.

Zumdingest sehe ich es heute so.
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Paramäleon
Gast





BeitragVerfasst am: 07.09.2014, 14:27    Titel: Antworten mit Zitat

Taria hat Folgendes geschrieben:
Was macht denn überhaupt einen Gott aus?
Ich denke inzwischen so, dass die Gottheiten, die wir alle verehren, nicht von Beginn an so waren, wie wir sie heute sehen.
Für mich sind “Götter” Wesen, die auf einer “Metaebene” darüber wachen, dass die Prinzipien des Universums ausgeglichen bleiben, aber in der Regel nicht aktiv eingreifen müssen. Selbst wenn unsere Nachfahren in ein paar Jahrmillionen von der sterbenden Sonne verschluckt werden (mal angenommen, die Menschheit hat sich zuvor nichts selbst ausgerottet, was mir wahrscheinlicher erscheint) ist das ein “ganz normaler” kosmischer Prozess. Als irgendwie soetwas sehe ich “Götter”, als “Schiedsrichter” des Universums gewissermaßen, also anders als die meisten gängigen Vorstellungen.

Daneben gibt es natürlich noch den Götterbegriff, wie man ihn in Ritualen verwendet. Aber das sind für mich mehr Aspekte der spirituellen Energie, im Grunde aber ist es immer die spirituelle Energie, die ich herbeirufe und Vorstellungen von einzelnen („humanoiden“) Göttern (Venus, Toth, … etc.) ist für mich eher das Aktivieren eines unterbewussten Filters, um bestimmte Aspekte der spirituellen Energie aufzunehmen und andere Aspekte abzuweisen.)

Es ist immer schwierig mit Worten Dinge zu erklären, die im Gefühl völlig klar sind … ⁈
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Mirianda
Gast





BeitragVerfasst am: 30.09.2014, 15:23    Titel: Luzifer sei Dank ;-) Antworten mit Zitat

Zitat:
Unsere Vorfahren "wussten", dass Odin und seine Brüder den Urriesen Ymir erschlugen und aus seinen Knochen die Berge und aus seinem Schädel den Himmel formten. Es ist typisch für unsere Kultur, dass die Schöpfung ein Totschlag war.
Diverse orientalische Stämme "wussten", dass ein männlicher Urgott das Universum baute bzw. erschuf. Es ist typisch für diese Kulturen, dass die Schöpfung die Handlung eines alten Mannes war, die nicht in Frage gestellt werden darf.
Unsere Wissenschaftler "wissen", dass es zu einer spontanen Ausstülpung des zwölfdimensionalen Raumes kam, gefolgt vom Kollabieren der meisten Dimensionen, dem Big Bang und einem Ausfrieren der Materie. Es ist typisch für diese Kultur, dass kein Mensch, der das nicht studiert hat, auch nur ein Wort davon versteht.

Dementsprechend geben
:arrow: Naturvölker (von Sibirien über Afrika bis an den Amazonas) sehr einfache Antworten, die ein Naturphänomen als Schöpfung sehen
:arrow: alte Hochkulturen (z.B. Inder, Griechen, Mesopotamier) alte und hochentwickelte Antworten, in denen Unmengen von Einzelgottheiten beteiligt sind
:arrow: patriarchalische Kulturen (z.B. Araber, Juden, Christen) Antworten, in denen ein Mann Schöpfer ist
:arrow: Kulturen, die auf ihre Mathematik stolz sind (Mayas, Hindus, wir), Antworten, in denen überwältigende Zahlen vorkommen,
:arrow: Philosophen (z.B. Griechen, Deutsche) Antworten, die einen einzelnen Gedanken bis zur Perfektion durchdacht haben
:arrow: und die meisten einfachen Menschen gar keine Antwort, weil ihnen die Frage zu kompliziert ist.


Diese Antwort ist so schön und stimmig das es dazu eigentlich nichts mehr zu sagen gäbe Sehr glücklich Danke! Wie passend das sie grade von jemandem mit diesem Nick kommt Monster

Aber schön ist auch das es trotzdem noch zu einem Austausch gekommen ist. Ehrlich gesagt hab ich dazu gar keine Meinung. Und es ist mir auch völlig Wurscht.

War es . . .
eine Laune der Natur?
ein physikalischer Unfall?
ein Spielbrett der Götter?
der Masterplan eines Gottes um seiner Existenz einen Sinn zu verleihen?

Das sind alles schöne Ideen. Aber ich bin nicht philosophisch genug um mich damit lange zu beschäftigen. Für mich als Visionärin ist die große Frage eher "was mach ich damit?"
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Kevin
Gast





BeitragVerfasst am: 07.11.2014, 02:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
also, um etwas Physik mit in die Sache zu bringen, denn die bezieht sich auf das evidente Fassbare in dieser Welt, kann man (fast) alles bei der Entstehung des Universums physikalisch nachvollziehen:
Durch Slipher, später auch Hubble, wurde die sogenannte Rotverschiebung entdeckt. Das bedeutet, dass Galaxien, die sich von uns entfernen, in ihrem Spektrum eine Verschiebung zu röteren Wellenlängen haben. (Das liegt am Doppler-Effekt: Ein Auto das sich uns nähert, klingt plötzlich anders, wenn es an uns vorbei ist und sich entfernt.) Dadurch wurde bewiesen, dass sich fast alle Galaxien von uns entfernen und das gesamte Universum sich ausbreitet. Wenn man das zurückdenkt, kommt man zu dem Ergebnis, dass vor ca. 10-15 Milliarden Jahren alles, was in unserem Universum existiert auf einen einzigen kleinen Ort zentriert und auf unendliche Dichte zusammengepresst war. Diesen Zustand nennt man auch Singularität. Der altbekannte Urknall war die gewaltige Explosion dieses singulären Zustandes. Mit dem Urknall sind allerdings auch Raum und Zeit entstanden. Es kann daher kein 'vor' dem Urknall geben, weil Zeit nur etwas ist, das nach diesem erst enstand. Ebenso gibt es kein außerhalb des Universums, weil das Konstrukt von 'Raum' nur für das Universum gilt. (Um sich das zweidimensional vorzustellen, ist die Oberfläche der Erde in ihrer Ausbreitung zwar endlich, aber hat keine Ränder und ist dadurch dennoch unendlich.) Die bekannte Relativitätstheorie von Einstein hört ab diesen Punkt der Singularität auf zu gelten, überhaupt hören die meisten Naturgesetze auf, Wirksamkeit zu haben, es gelten hier exotische Gesetze der Physik, die bisher nicht nachvollzogen werden konnten.
An diesem Punkt bietet die heutige Physik noch nicht die nötigen Erklärungsmodelle, um diesen Zustand und seine inneren Prozesse zu beschreiben. Mit der Quantentheorie und ihrer Unschärferelation und Feynmans Theorie ist man dem aber einen Schritt weiter und die Frage, die sich stellt, ist, wie man diese mit der Relativitätstheorie vereinen kann, um ein naturgesetzliches Modell des Universums zu erstellen, dass seine Wirksamkeit nicht im Moment des Urknalls verliert.
Darüber, wie es überhaupt zu diesem Urknall kam, streiten sich Geister und viele Physiker wollen sich darüber gar nicht erst den Kopf zerbrechen. Das haben ja aber schon einige in diesem Thread getan und viele moderne religiöse Bewebungen passen ihr Glaubensbild auch dem Urknall an, erkennen ihn an und sehen in seiner Kausalität allerdings etwas Spirituelles. Mit einem Glauben an mehr als die Physik neigt man oft dazu, die Erklärungslücken der Physik damit zu füllen und darin den Gottesfunken zu vermuten, bis die Physik doch mit einem Modell dafür aufwartet. Welche Prozesse allerdings doch dahinterstecken und inwiefern etwas Göttliches seine Finger im Spiel hat, wird man wahrscheinlich niemals wissen und man ist auf reines Spekulieren angewiesen. Diese muss aber nicht völlig für die Katz sein und kann Spaß machen. Der Mensch ist zum Fragen und Wundern geboren, nicht zum Hinnehmen. Winken
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