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Jahreskreisfeste im Kindergarten
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Selene Lunes
Gast





BeitragVerfasst am: 02.03.2006, 16:09    Titel: Antworten mit Zitat

Lady hat Folgendes geschrieben:
Selene Lunes hat Folgendes geschrieben:
aber Problem- und Konfliktlösestrategien werden Kindern und Schülern nicht vermittelt! Teamarbeit wird nicht gelernt, ... Eigenständigkeit lernt wohl kaum ein Kind in der Schule


Also alle diese Sachen, die du hier aufzählst sollten Kinder meiner Meinung nach nicht in der Schule, sondern bereits zu Hause lernen. Da sind ganz klar die Eltern in der Pflicht.
Schule soll eben Wissen vermitteln und nicht den Kindern beibringen, wie man mit seinen Mitmenschen umgeht. Solche Dinge sollten die Kinder bis zu einem gewissen Grad schon mitbringen. Dass das in unserer Gesellschaft momentan kaum realisierbar ist, weil die wenigsten Leute noch eine soziale Kompetenz haben bzw. diese ihren Kindern nicht vermitteln können und somit die Schule das Versäumte nachholen muß (was wiederum auf Kosten des zu lehrenden Wissens geht), ist mir durchaus bewußt. Das ist auch mit ein Grund, warum ich meine Kinder nie auf eine öffentliche Schule schicken würde.


1. Die wissensvermittlung ist schon lang nicht mehr das was Kinder lernen sollten. Wissen eignet man sich im Tun an, Theorie sollte immer hinten anstehen.
2. du hast es selbst geschrieben, die Eltern haben dazu keine Zeit, die Kinder sollten das aber lernen! Wo sollten sie es sonst lernen, wenn nicht in der Schule? Die Schule ist kein Ort, wie vor 200 Jahren, wo nur Wissen vermittelt werden sollte! Man/frau lernt in der Schule kaum etwas, das man/frau später auch gebrauchen kann! 80% vergisst Schüler auf anhieb, die restlichen 20% werden mit der Zeit, wenn sie nicht zur Anwesndung kommen, vergessen. Ist das Sinnvoll? Die Schule ist schon lange eine Brücke ins NICHTS!
3. Ich gehe auf eine private Schule, ist auch nicht viel besser als eine öffentliche Schule. Du wirst nur leichter rausgehaut, oder zur Wahl gestellt, entweder geht frau (wir haben nur ca. 10 männliche Individuuen in der Schule) oder sie wird gegangen werden!
4. Natürlich sollen Kinder lernen wie sie miteinander umgehen sollen! Die Schule ist dafür da! Die Kinder sollen und müssen meiner Meinung das in den Schulen lernen! Schau dir doch mal die ganzen großen Kinder an, die nichts mit sich anzufangen wissen, nicht wissen wie man/frau sich selbst akzeptiert und Streitereien gleich mit den Fäusten austragen! Die keine Selbstkompetenz besitzen sich dem Gruppendruck nicht zu beugen!

lg Selene Lunes
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Lady
Gast





BeitragVerfasst am: 02.03.2006, 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

Tja Selene, da haben wir beide wohl komplett andere Ansichten zum Thema Unterricht und Lernen. Für mich ist Wissen, Allgemeinbildung, etc. wahnsinnig wichtig und will das auch an meine Kinder weitergeben, falls ich denn mal welche habe.
Wenn ich sehe, was für eine miserable Bildung die Teenager heutzutage haben, wird mir echt schlecht. Aber das ist hier ja nicht das Thema...
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Ashmodai
Gast





BeitragVerfasst am: 03.03.2006, 09:44    Titel: Antworten mit Zitat

Da stimme ich Dir zu, Lady. es ist schon ershcreckend, wie viel bereits im Kindergarten fehtl, weil die Eltern es einfach nicht machen...
Aber gegen eine Verschulung des KiGa bin ich trotzdem. Winken Hier wird ja viel an Wissen spielerisch und in Experimenten vermittelt.
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Caillean
Gast





BeitragVerfasst am: 10.04.2006, 22:45    Titel: Waldorfkiga Antworten mit Zitat

Meine Tochter war erst ein Jahr in einem herkömmlichen, evang. Kindergarten. Seit diesem Jahr ist sie jetzt im Waldorfkindergarten; und ich muß sagen- was besseres konnte ich nicht machen!
Ich bin absolut begeistert!

Dort werden übrigens auch Jahreskreisfeste gefeiert. (Leider) nicht ganz unsere Heidnischen- aber zumindest entsprechend dem Jahreskreislauf der Natur!
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sundancer
Gast





BeitragVerfasst am: 15.04.2006, 12:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihr+
deshalb ist meine Tochter auch in einer Waldorf Spielgruppe und wird ab dem Sommer in den Kindergarten gehen. Dort werden zwar nicht die heidnischen Feste gefeiert, aber sie orientieren sich am Jahreskreis, der Jahreszeitentisch ist wirklich schön Smilie, Ebenfalls schön finde ich dass sie dort gemainsam essen, vor dem essen wird dann 'gebetet' Erde, die es uns gebracht, Sonne die es reif gemacht, liebe Sonne liebe ERde euer nie vergessen werde' auch dass dort kein Plastikspielzeug benutz wird und viel mit Wolle und natürlichen Materialien gearbeietet wird ist toll. Gut zu hause haben wir trotzdem Duplo Steine, aber eine gesunde Mischung muss ja sein Smilie

Gruß
Steffi
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sky76
Gast





BeitragVerfasst am: 29.04.2006, 08:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen!

Selber hab ich Erzieherin bis zur Oberstufe gemacht, dann mich für die Betreung meines Sohnes entschieden und gegen die Ausbildung. Nun was für jeden einzelnen wichtig oder vernünftig in der Erziehung ist, muss man schon selbst entscheiden. Danach richtet sich meine Erziehung und das Ziel für meine Kids das bestmögliche zu Erreichen. Ob es der Kindergarten ist oder die Schule.
Nun hier in RP ist es mit der freien Auswahl der Kindergärten und Schulen leider nicht so wie in NRW.

Sicherlich bin ich auch der Meinung das gewisse Themen in verschiedenen Einrichtungen zu wenig behandelt werden. Aber hat man als Eltern nicht schon voher die Möglichkeit und die Aufgabe sich darüber Gedanken zu machen?? Wenn ich mein Kind in einen kath. Kiga schicke sollte mir doch klar sein was dort im Vordergrund steht.

Dann muß ich sagen das den Erzieherinnen oft die Hände gebunden sind auch mal andere Themen auf zugreifen, auch wenn es gerade die Situation der Kinder wiederspiegelt = Situationsorientierter Ansatz.
Ganz tolles Wort, aber die Praxis ist oft anders. Erstens weil von den Eltern kritik kommt oder es vom Träger nicht gewünscht ist.

Ich erinnere mich an meine Ausbildungszeit, wir hatten mal wieder ein Praktikum im Kiga. Ich war damals in einer AWO Einrichtung. Es im November kurz vor dem 11.11 St. Martin. Wir hatten einen Thementisch aufgebaut mit den Kids, in den Farben grün und rot/braun Tücher verwendet, Naturmaterialien gesammelt und diese dazu gelegt, kleine "Laternen" gebastelt usw. Wir haben dann mit den Kids über die Jahreszeit und über die Feste aus den verschiedensten Religionen gesprochen. Haben versucht aus allen Richtungen den Kids was mitzugeben, sie nach ihren Eindrücken gefragt usw. Am nächsten Tag kam eine Mutter und beschwerte sich über unsere Arbeit mit den Kids, es wäre ihr zu Religiös. Uns wurde dann von der Leitung untersagt solche Aktionen durchzuführen.
Hat mich damals sehr ans Nachdenken gebracht und meine Motivation stark gebremst.
Tja...
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Akira
Gast





BeitragVerfasst am: 18.05.2006, 20:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hey!
ich mach momentan praktikum in einem Evangelischen Kindergarten alle 2 wochen bis zu dem sommerferien hin.
Wir haben in unserem Kiga auch einen Waldtag bei dem wir mit den kiddys halt einfach in die natur gehen usw. (ich muss sagen ich liebe diesen tag *G*) Aber im Prinzip ist es nur ein spazieren gehen und wir gehen nicht wirklich auf die natur ein was ich echt schade find ich mein man lernt fürs leben!
das mit der 2ten fremdsprache haben wir auch, also wenn eltern das wollen lernen Kinder hier auch im kiga gleich englisch natürlich auf die kinder abgestimmt, aber ich finde das irgendwie etwas früh, ich mein das sollen doch noch kinder sein in der schule müssen sie genügend lernen.
welche kigas ich besonders schlimm finde (will hier niemanden zu nahe treten jeder darf seine meinung haben) sind Montesorie kigas, in denen teilweise die kinder mit 3 oder 4 jahren schon das komplette abc können und teilweise bis 100 rechnen können. ich hab da auch keine Spiele entdeckt bei denen es um spaß geht sonder nur welche bei denen man entweder schreiben oder rechnen müsste...
was die religiöse erziehung angeht finde ich wird in kindergärten allgemein zu sehr auf eine religion hingearbeitet, find ich persönlihc nicht gut. die eltern machen das dann auch nicht und so erfahren die kinder das so wirklich erst wenns zu "spät" ist
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Ashmodai
Gast





BeitragVerfasst am: 19.05.2006, 06:27    Titel: Antworten mit Zitat

Montessori finde ich toll!
Klar können die Kinder da das ABC und rechnen können sie auch schon recht gut. Und die Materialien machen ihnen Spaß. Hast Du mal beobachtet, mit welcher Hingabe die Kinder dort Wasser gießen? Oder Weltkarten-Puzzles machen?
Selbst, wenn sie "nur" einen Turm bauen, haben sie damit schon eine Menge über Größenverhältnisse, Räumlichkeiten und Geometrie gelernt.
Und das machen sie nicht, weil sie müssen, sondern weil sie es wollen und weil sie Spaß daran haben.
Im Übrigen gibt es in Montessori-Kindergärten auch "normales" Spielzeug, was aber im Freispiel selten gewählt wird. Zumindest in den KiGas, in denen ich hospitiert habe und die ich im Studium kennengelernt habe, haben die Kinder da auch Montessori-Material gewählt.
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Selene Lunes
Gast





BeitragVerfasst am: 19.05.2006, 13:27    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hasse Montessori! Es lässt keinen Freiraum für die Pädagogin. Es gibt genaue Stundebilder, (von vor 150 JAHREN!!!?) und die muss die Päd. einhalten! :? Böse
Der Spass kommt viel zu kurz! Das Leben ist ein Spiel und ist Leichtigkeit und die Kinder sollen definitiv NICHT schreiben, lesen und rechnen im Kiga lernen! Dafür ist die Schule da, nicht der Kindergarten. Der Kinder ist vor allem für die Kinder da um Grundlagen zu schaffen, mehr nicht, weniger auch nicht! Dem Bewegungsdrang der Kinder kommt das MAterial auch nicht entgegen,....in Irland war ich in einer Montessorigruppe (oder was sich da halt Montessori schimpft) und da gab es einmal 5 Minuten Zeit für die Kinder zum laufen und sich bewegen! Verrückt

Für mich kommt der Spass einfach zu kurz bei Montessori,....und bitte da muss man/frau auch bedenken, dass das alles 150 Jahre alt ist. Ich finde es ist zum Teil extremst veraltert, die Geselschaft hat sich verändert und Kinder müssen nicht mehr aufs Wort parieren und brauchen auch nicht mehr ihren Bewegungsdrang zu unterdrücken (um dann auch noch viel zu aggressiv zu werden)....
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Ashmodai
Gast





BeitragVerfasst am: 19.05.2006, 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

Du musst Dich doch nicht sklavisch dran halten? ich finde es toll, wenn im KiGa Montessori-material vorhanden ist.
Im Übrigen hatten die Kinder sowie die Erzieherinnen Freiraum genug. (Oder haben sie zu meiner Hospitation am Ende nur so getan? Sehr glücklich)
Das Sozialverhalten der Kinder hat mich jedenfalls beeindruckt.
Was ich "hasse", sind die offenen Kindergärten. Da kommt doch gar kein Zugehörigkeitsgefühl, keine Geborgenheit mehr zustande. Und ein/e jede/r wählt sich die Räume, wo er/sie mit der Erzieherin gut kann bzw. wo angeboten wird, was er/sie eh gut kann.
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sundancer
Gast





BeitragVerfasst am: 20.05.2006, 16:21    Titel: Antworten mit Zitat

Komplett offene Kindergärten findew ich auch nicht gut, obwohl sie von unseren Lehrern während meiner Ausbildung als toll dargestellt wurden. IOch denke aber, dass schüchterne Kind3er da untergehen und Kinder auch durchrutschen können ohne je z.B. eine Schere in der Hand gehabt zu haben, wenn die Erzieherinnen da nicht wirklich sehr gut beobachten.
Zwei oder drei mal in der Woche offene Angebote, wo die Kinder wählen können sind okay, aber ansonsten haöte ich nicht viel davon.
Zu dem anderen Thema wegen lernen im KiGa oder zu hause. Durch die derzeitige Soziallandschaft bilden sich Ghettos, es ist nämlich schwer Wohnungen zu finden, die vom Amt bezahlt werden und dann sammeln sich eben diese in bestimmten Vierteln. Da viele Familien dort einen relativ niedrigen Bildungsstand habe, können sie ihren Kindern virle Dinge gar nicht beibringen, sie wissen es nämlich selber nicht besser. Was sagte mir eine Dame vom Jugendamt: 'Vile Familien werdenb schon in der 3. Generation vom Amt Betreut'
Diese Familien sind nicht in der Lage ihren Kindern etwas beizubringen und durch diese veränderte Soziallandschaft ist es inzwischen auch Aufgabe der KiGas und Schulen das wieder aufzufangen, wenn die Lücke zwischen de Schichten nicht noch weiter klaffen soll.

Grüße
sundancer
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Diana-Luna
Gast





BeitragVerfasst am: 28.03.2007, 19:57    Titel: Antworten mit Zitat

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Zuletzt bearbeitet von Diana-Luna am 27.09.2008, 21:43, insgesamt einmal bearbeitet
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Diana-Luna
Gast





BeitragVerfasst am: 01.04.2007, 12:27    Titel: Antworten mit Zitat

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Zuletzt bearbeitet von Diana-Luna am 27.09.2008, 21:44, insgesamt einmal bearbeitet
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scarabee
Gast





BeitragVerfasst am: 01.04.2007, 12:30    Titel: Antworten mit Zitat

Also, die mir bekannten Waldkindergärten haben schon was zum Unterstellen, meistens irgendwelche Bauwagen, die gemütlich eingerichtet sind.
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Diana-Luna
Gast





BeitragVerfasst am: 05.04.2007, 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

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Zuletzt bearbeitet von Diana-Luna am 27.09.2008, 21:44, insgesamt 2-mal bearbeitet
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