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Diskriminierung - wie geht ihr damit um?
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Schneewittchen
Gast





BeitragVerfasst am: 17.01.2006, 20:24    Titel: Diskriminierung - wie geht ihr damit um? Antworten mit Zitat

Das würde mich mal, rein theoretisch, brennend interessieren.

Heutzutage sind ja immernoch die meisten Menschen leider voller Vorurteile und machen einem das Leben als Hexe schwer.
Besonders wenn man Kinder hat und sie in den Glauben einbezieht, kann ich mir vorstellen, wie schwierig sichdas manchmal darstellt.
Kinder erzählen ja in einem gewissen Alter ALLES ihren Freundinnen - und diese wiederrum alles ihrer Mama.
Den Kindern ist natürlich nicht bewusst, um was es da eigentlich geht, doch leider verbieten viele Mütter dann den Umgang, aus Angst und wegen Vorurteilen.
Ich finde es allerdings auch grenzwertig, Kindern einzuschärfen, sie dürfen das auf GAR KEINEN FALL weitererzählen, da wachsen die doch schon mit einem immensen Druck auf und fühlen sich auch, als würden sie was falsch machen.

Das hat mich gerade beschäftigt, ich würde gerne eure Meinungen und Erfahrungen hören.

:nacht:

Schnittchen :sternchen:
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Hagrike
Gast





BeitragVerfasst am: 17.01.2006, 22:48    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Sohn ist mittlerweile 16 1/ Jahre alt und hat keinerlei Probleme, was Religion betrifft.
Zwar hat er Runenringe am Finger und ist fast ausgeflippt, als er zu Jul noch einen bekommen hat, aber grundsätzlich hat er sich noch nicht geäußert, in welche Richtung er gehen möchte.
Ich denke auch, dass man seinen Kindern Dinge so erzählen kann, dass sie nicht gleich überall anecken. Besser ist vielleicht noch, dass man mit bestimmten Dingen wartet, bis man sich sicher sein kann, dass die Kinder nicht gleich alles raustratschen.... Winken
Meine Mutter hat mal zu mir gesagt, dass ich anstellen könnte, was ich wollte, mein Junge würde mich nie verpetzen.....und ich weiß mit Bestimmtheit, dass es so ist.

Auch bei Kindern sollte das Prinzip der Glaubensfreiheit gelten.
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Gast






BeitragVerfasst am: 18.01.2006, 10:06    Titel: Antworten mit Zitat

naja, meine tochter und ich werden sehr gemieden hier in der strasse wo ich wohn,aber das stört uns net im geringsten.

meine tochter ist 11 jahre und trägt auch ein pentagramm und hat in der schule deswegen keine probleme, im gegenteil,sie wird von den anderen oft gefragt.

auf ihren wunsch hin hab ich sie von religionsunterricht abgemeldet,die lehrer haben zwar bissl dumm aus der wäsche geschaut, aber sie kommen klar damit.
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Schneewittchen
Gast





BeitragVerfasst am: 19.01.2006, 20:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hagrike,
ja, wenn das Kind schon älter ist, gibts da natürlich keine Probleme.
Ich meine eher so Kinder im Kelinkindalter usw, wie man die enbezieht und so weiter. Denn das stelle ich mir extrem schwierig vor.
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Hagrike
Gast





BeitragVerfasst am: 19.01.2006, 23:37    Titel: Antworten mit Zitat

Nun ja, mein sohn war auch mal klein....... Lachen

Scherz beiseite. Ich habe meinen sohn aus meinen religiösen Dingen lange herausgehalten
Traditionen kann man ihnen ja trotzdem beibringen. allerdings bin ich der Meinung, dass ein Kleinkind nicht wirklich etwas mit Wicca oder Schamanismus oder Hexerei anfangen kann. Für Kinder sind Hexen entweder gruhlig oder total lieb, weil Mama das gesagt hat....

Wie gesagt, meiner ist über 16 und kann sich immer noch nicht entscheiden, was er möchte, obwohl er nun seit Jahren schon mitbekommt, was bei uns in Sachen Religion los ist. Wir würden ihm auch gern Fragen beantworten, doch er muss von allein kommen, wie jeder andere Schüler auch.....
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dramelia
Gast





BeitragVerfasst am: 20.01.2006, 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

ich bin zwar schon als "hexe" verrufen, hatte mal vorurteile deswegen ich wäre satanistin...aber ich geh damit locker um!

wenn mich jemand anmacht, probiere ich ihn nicht mit aller gewalt ins gegenteil zu bekehren, sondern ich mach mir selbst einen spaß draus! lass dann ein paar blöde sprüche vom stapel und lass den kerl/das weib dann einfach doof stehen!
warum sollte ich mich auch aufregen? ich weiß es besser, und wenn man sich drüber aufregt und alles abstreitet, so ist es später doch nur zu wahr!

ok, mag vielleicht nicht immer die richtige einstellung sein, denn ich tu ja nichts...aber ich finde, dass kann auch richtig gut sein! so hat man seinen spaß und man brauch sich nicht über andere aufzuregen. *ich weiß, ich bin die ruhe in person*
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Fatae
Gast





BeitragVerfasst am: 21.01.2006, 14:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ich behandle dieses Thema als sehr persönliches! Ausser meiner besten Freundin, und meinem Mann weiß keiner bescheid! Vielleicht weihe ich bei Gelegenheit meine Eltern ein! Meinen Sohn versuche ich spielerisch anzulernen...es fehlt nur noch die Zeit und das Interesse seinerseits (9 Jahre). :?
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Mina
Gast





BeitragVerfasst am: 29.01.2006, 14:14    Titel: Antworten mit Zitat

Also meine Tochter ist ja ersz vier Monate aber ich werde versuchen sie mit den Ritualen und Festen zu erziehen.
Später werde ich versuchen ihr die einzelnen Religionen zu erklären und ihr meinen "Glauben" nahe zu bringen.
Sie soll selbst entscheiden an was sie glauben möchte.
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Caillean
Gast





BeitragVerfasst am: 11.04.2006, 00:01    Titel: Antworten mit Zitat

Wie schonmal erwähnt, hab ich kein Problem wenn meine Tochter was erzählt.
Außerdem hab ich die Erfahrung gemacht, dass dann nachgefragt wird, was es denn z.B. mit der göttin auf sich hat. Und siehe da: meistens sind die Leute dann ziemlich interessiert und wenn sie merken das es nix mit faulem Zauber und Satanismus zu tun hat ist es auch völlig in ordnung. Ich denk, man macht sich da oft selbst einfach einen viel zu großen Kopf darum, was die anderen denken... Und es kann ja nix schaden, wenn über das Heidentum etwas aufgeklärt wird!
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Windchen
Gast





BeitragVerfasst am: 11.04.2006, 08:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallöchen allerseits!

Ich habe zwar keine kinder aber die Katze meiner Eltern, bzw. meine, hat mir mal gehört, bis ich auszog, durfte sie nicht mitnehmen, hätte meinen eltern das herz gebrochen, sie hieß luna und uns verbindet sehr viel, nicht nur das sie an dem tag im gleichen jahr und gleicher tag meiner ala charmedphaseselbstweihetag geboren ist, sondern wir sind wie eine seele.

Als ich noch im meine Ausbildung zur Bürokauffrau in einem Autohaus gemacht habe, hat mich mein Chef schon mal vor allen leuten gefragt, weil ich einen ring in form eines zweiges trug, von weltbild, den man durch biegen die größe verändern konnte, ob das ein satansbeschwörerring ist, ich bin fast vom stuhl so hats mich geschüttelt vor lachen. Später bin ich auch hin und meinte was das solle, und woher sie das haben, er meinte die anderen würden das sagen. Hab ihn gefragt, was an so einem harmlosen ring satanisches ist. Naja ich trug da auch noch schwarze haare, aber deshalb weil es zu den augen nen geilen kontrast gab. Hatte auch viel erdige farben in den klammotten, entweder braun, schwarz oder sonstwas dunkles oder das gegenteil, nämlich weiss. Naja es hat sich auch so gelegt, dann nach ner weile, war ich mit ner vorgesetzten also ner ausbilderin im großhandel, was einkaufen, auf dem heimweg habe ich mich ihr geoutet, okay ich bin zwar damals als ich ihr das sagte erst öhm drei jahre dabei gewesen im heidentum, ich kanns halt nicht anderst erklären, sie meinte, sie währe voll weise weil sie schon seit 20 jahren auf solche "events" halt Sabbate geht. Und dann wollte sie mir gewisse dinge erklären die ich anscheinend nicht weiss, so ziemlich 0180 sachen die mal man irgendwann gelesen hat und auch so übernommen hat. Sie hat zwar nie rituale gemacht oder so, muss ja nicht sein, aber sie ist so weise. Naja ich hatte so meine Hintergedanken im Kopf warum ich mich gerade IHR geoutet hatte, ich konnte sie schon von anfang an nicht leiden, aber da ich wusste das sie das größte lästermaul war, konnte ich mich ihr anvertrauen, damit es am nächsten tag die ganze firma weiss, ohne das ich es tun musste, was für eine zeitersparnis.

Das geilste kommt aber noch. Am nächsten tag, war ich in der Arbeit, und ich war grade in der gebrauchtwagendisposition, schon wurde ich ausgefragt an was ich glaube, die andere meinte, sie ist ja russin, und weil der Zar katholisch ist, ist sie es auch, naja sie kanns nciht besser wissen, aber der Zar war ortodox, so hats mir meine mutter erzählt. Naja auf jedenfall hat mich ab den tag, wenn ich mir an gewissen tagen frei genommen habe, vom Chef aufziehen lassen, mei ich bin abgegangen wie ne dampfmaschine. Okay ich habe echt keinen respekt vor meinem Chef gehabt, aber er hat sich immer köstlich amüsiert und um ehrlich zu sein ich auch. Aber nicht über meinen glauben. Sondern einfach über die tatsache das ich mich darüber aufregen kann und das urkomisch ist.

Sowas wie, na besuchst du deine todesgeiger wieder. Sag mal was macht ihr denn dort, hihi. Naja probleme in dem sinne hatte ich nie. Man muss nur wissen wie man damit umgeht.

Klar gabs gewisse freunde, von denen ich mich getrennt habe, aus gewissen gründen natürlich mit beleidigungen ala, du verfluchte hexe bla bla kamen. Naja ich amüsierte mich drüber da klar ich habs ihnen erzählt, aber sie lieferten mir nur noch nen grund für die trennung. Naja. Jeder meiner freunde familienmitglieder oder sonstige, wussten an was ich glaube und so, die einen meinten pass auf, da kannste sonstwo hingeraten, die anderen waren sehr interessiert. Es kommt natürlich auf das umfeld drauf an. Nicht jeder ist so tolerant. Es gibt auch durchaus schlimmere situationen.

Man muss halt dazu stehen an was man glaubt, natürlich muss man es nicht jedem an die nase binden wenn man das nicht möchte. Aber wenn die dich ärgern oder beleidigen wollen, ist es manchmal besser es aus der humorvollen art zu sehen, dann kann man besser damit umgehen. Und wie oben schon genannt, einen spruch auf lager zu haben um den anderen aus der fassung zu bringen.

Liebe Grüße

Artemis
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Morgaine
Gast





BeitragVerfasst am: 11.04.2006, 08:17    Titel: Antworten mit Zitat

ich habe meine beiden Töchter in liebe, REspekt und Toleranz erzogen - sie sind damit aufgewachsen das meien REligion genauso normal ist wie jede andere. Wir ghehen alle sehr natürlich damit um udn leben es offen aus udn so bietet man auch wenig Angriffsfläche
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Selene Lunes
Gast





BeitragVerfasst am: 11.04.2006, 10:13    Titel: Antworten mit Zitat

hm....ich verstehe eines nicht: Warum Religion und Glaube verstecken? Die meisten Christen erziehen ihre Kinder christlich, die meisten Moslems erziehen ihre Kinder moslemisch, Buddhisten erziehen Kinder buddhistisch,..... Warum sollten Heiden ihre Kinder nicht auch so erziehen? Das ist etwas was ich absolut nicht verstehe!

JedeR ist, was er/ sie ist! Und für mich gleicht es mehr einem versteckspiel und einem Sich dafür schämen, wenn die Kinder praktisch ausgegrenzt werden...

Nach einiger Zeit werden sich die Kinder sowieso entscheiden, was sie genau wollen und was sie glauben wollen!

lg Selene Lunes
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Morgaine
Gast





BeitragVerfasst am: 11.04.2006, 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

genau! Das sage ich auch!

So ne Geheimnistuerei impliziert ja auch dass man etwas tut von dem andere nichts wissen dürfen.....
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Leah de Re
Gast





BeitragVerfasst am: 11.04.2006, 12:08    Titel: Re: Diskriminierung - wie geht ihr damit um? Antworten mit Zitat

Schneewittchen hat Folgendes geschrieben:

Kinder erzählen ja in einem gewissen Alter ALLES ihren Freundinnen - und diese wiederrum alles ihrer Mama.
Den Kindern ist natürlich nicht bewusst, um was es da eigentlich geht, doch leider verbieten viele Mütter dann den Umgang, aus Angst und wegen Vorurteilen.


oh, das durfte ich am eigenen leib erfahren... ich dachte mir damals auch nichts dabei. es war echt schlimm. nicht nur, dass die meisten eltern ihren kindern den kontakt zu mir verboten haben, nein, viele kinder übernahmen die agression ihrer eltern und lebten sie aus. Traurig
es gab prügel (die die kindergärtnerin zum glück unterband) und jede menge geschimpfe und neckereien.

damals blieben mir genau zwei freunde und es dauerte recht lang bis zumindest die kinder aufhörten mich zu ärgern.

es war eine wirklich bittere erfahrung. danach hab ich bis in die pubertät damit "hinterm busch gehalten".

als meine freundin mich dann mit ihrem umgang mit magie konfrontierte war das irgendwie eine große erleichterung für mich. es dauerte zwar noch ein wenig bis ich ihr gegenüber ganz mit der sprache raus rückte. (naja, ein wenig ist gut. es verging schon etwas zeit bis ich mich zugeben getraut hab, dass ich bereits vor ihr magische erfahrung hatte. Winken )

wie man sein kind vor solchen erfahrungen schützen kann? gute frage. sagt mir bescheid, wenn ihr eine allgemein gültige lösung gefunden habt.

es gibt nicht nur einen unterschied zwischen kind und kind, sondern auch von umfeld zu umfeld, gebiet zu gebiet, zeit zu zeit...

licht und liebe!

sam Smilie
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Selene Lunes
Gast





BeitragVerfasst am: 11.04.2006, 14:52    Titel: Antworten mit Zitat

Eine allgemein gültige Lösung gibt es nicht! Wird es auch nie geben, den jedes menschliche Wesen ist ein Individuum und sollte als solches behandelt werden. Doch ich bin der Meinung, dass es sich lohnt wenige gute Freunde zu haben, die einen so nehmen wie man/frau ist, als sich immer zu verstellen und letzendlich sich selbst zu schaden (und seinen Kindern, denn alles was den Erziehenden schadet, schadet ebenso dem Kind, da es unbewusst diese Form übernimmt!)!
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