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Grenzen der Magie

 
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Alegrya
Gast





BeitragVerfasst am: 23.02.2012, 21:42    Titel: Grenzen der Magie Antworten mit Zitat

In den letzten Tagen lässt mich die Frage nach den Grenzen der Magie irgendwie nicht ganz in Ruhe. Wie ich darauf komme?

Hm. Magie erschien mir am Anfang meines Weges als fast grenzenlos, überall existent, nicht unbedingt allmächtig, aber trotzdem etwas wovor man doch auch irgendwo tiefen Respekt haben soll.

Und so mancher meinte sogar, man könnte alles erreichen was man wolle. Damit meine ich nicht stumpfes "Ich will ein Auto, also gib mir, Universum!!!" sondern..naja, wie beschreib ichs...eben wirklich gut durchdachte, sinnvolle Magieanwendung.

Mir widerstrebt es irgendwie, so was zu behaupten. Es erscheint mir ganz klar, dass ich keinen Zauber vollbringen könnte, der die Erderwärmung aufhält, oder eine Tierart vor dem Aussterben rettet. Nur kann ich für mich irgendwie nicht definieren, warum so etwas nicht geht. Es ist ja nicht so, dass da irgendwo ein feinstofflicher kleiner Wunschsekretär sitzt und sich bei meiner Bitte denkt "Ähm...wovon träumst Du nachts, Weib?!" und dann erstmal ganz fett "Antrag abgelehnt" drunter stempelt.

Ich hätte deshalb ganz gern ein paar Anstöße von Euch zu dem Thema, vielleicht finde ich ja dadurch meine Erklärung Smilie

Liebste Grüße, Alegrya.
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Amitiel
Gast





BeitragVerfasst am: 24.02.2012, 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

Naja... für alle, die so wie ich daran glauben, daß unsere Energie unserer Aufmerksamkeit folgt, hast Du Deine Frage eigentlich schon beantwortet:

Zitat:
Es erscheint mir ganz klar, dass ich keinen Zauber vollbringen könnte,


Das ist es halt. Wir alle blockieren uns ab einem bestimmten Punkt. Ich glaube, wir machen das zwar unbewußt, aber durchaus absichtlich. Ich meine - wer will schon allmächtig sein? Das würde die Bürde einer unfasslich großen Verantwortung bedeuten. Daher verdrängen wir konsequent den Gedanken (ich möchte eigentlich sagen, das Wissen), daß wir alle tatsächlich allmächtig sind und verstecken uns hinter Unmöglichkeiten.

Wir trauen uns zu, unser Selbstbewußtsein mit einem Ritual zu stärken und es funktioniert. Wir trauen uns zu, jemandes Schmerz zu lindern, ohne Arzt zu sein, indem wir ihm Energie schicken, und es funktioniert. Aber wir trauen uns nicht zu (wir trauen uns nicht?), über einen bestimmten Punkt hinauszugehen, deshalb wird alles was wir tun immer eine Grenze behalten, innerhalb derer wir uns sicher fühlen. Diese Grenze ist bei jedem Menschen woanders und verändert sich auch im Laufe des Lebens, aber ich glaube, einen Menschen, der sich alles zutraut, habe ich noch nie getroffen. Nur viele, die das behaupten. Cool
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 25.02.2012, 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

ich denke auch, dass deine beschriebene Grenze stark von der Anzahl an den involvierten Personen abhängt.

Wir sind der Meinung, dass wir nichts ändern können, wo so viele tausende Menschen mit zu tun haben. Ich sage beispielsweise, ich könnte den Weltfrieden nicht herbeizaubern, weil so verdammt viele Menschen darin verwickelt sind.

Ich kann alles schaffen, was mit mir alleine zu tun hat. Aber so viele andere Energien manipulieren? Das stell ich mir unmöglich vor. Wieso sollte ich den Willen von tausenden steuern können?

Ich bin stark der Meinung, dass Magie schon viel geringere Grenzen hat, und zwar moralisch, wenn es um andere Personen geht, und magisch, sobald mehrere Personen involviert sind.

Da Magie aber quasi mein Haustierchen ist und ich es für MICH benutze, was vielleicht für viele egoistisch sein mag, gerate ich erst gar nicht an diese Grenzen. Dazu muss man sagen, dass meiner Meinung nach jeder Mensch Magie in sich trägt und sie nutzen könnte, deswegen beschränkte ich mich wohl größtenteils auf mich. Sollte es mal vorkommen, dass eine Freundin magische Hilfe will, sage ich ihr immer, dass sie das selbst kann. Zwar erkläre ich ihr, wie es gehen könnte, aber ihre energie benutzen, kann sie selbst.

Ich binde meinen Freunden ja auch nicht die Schuhe zu.
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Ashandra
Gast





BeitragVerfasst am: 25.02.2012, 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

Wie denkst du funktioniert Magie?

Natürlich kannst du keinen Zauber wirken, der die Erderwärmung aufhält, Magie wirkt immer innerhalb der naturgesetze, sie kann diese gesetze nicht aufheben.

Ich denke die Grenze besteht immer da, wo deine Vorstellungskraft endet.
Die Grenzen setzt deine spirituelle Entwicklung.

Selbst Quantenphysiker erkennen mittlerweile, das Bewußtsein Materie beeinflusst. Gedanken erschaffen Wirklichkeit.
Die meisten Gedanken jedoch sind so unstet das sie kaum eine Wirkung haben.

Wenn du nun all deine Kraft aufwenden würdest um die Erderwärmung aufzuhalten, dann kann das vielleicht möglich sein. Es kommt jedoch meiner Meinung auch, wenn nicht sogar besionders auf deine Intention an.

Warum willst du die Erderwärmung aufhalten? Weil du dich dann besser fühlst? Das wäre sicher kein Grund deine gebete zu erhören.
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Saytura
Gast





BeitragVerfasst am: 25.02.2012, 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ashandra hat Folgendes geschrieben:
Natürlich kannst du keinen Zauber wirken, der die Erderwärmung aufhält, Magie wirkt immer innerhalb der naturgesetze, sie kann diese gesetze nicht aufheben.

Ich denke die Grenze besteht immer da, wo deine Vorstellungskraft endet.
Die Grenzen setzt deine spirituelle Entwicklung.


Hm... ich denke mal, man könnte, wie du ja auch am Ende deines Posts erwähnst, die Erderwärmung stoppen, wenn man nur genügend Willen/Kraft (ich setze das mal mehr oder weniger gleich) aufbringt.
Aber nicht, weil man dann mit einem Schlag alles stoppt, sondern, weil man den Willen (und die Kraft!) benötigt, um xy Milliarden Menschen auf der Welt dazu zu bringen, alles dafür zu tun, dass sämtliche Aktionen, die unserem Klima nicht gut tun, zu stoppen. Dasselbe gilt dann auch für aussterbende Tierarten. Nehmen wir mal...Wale. Wale sind immer gut. Da müsste man wohl den Willen und die Kraft aufbringen, sämtliche Walfänger davon abzubringen, Wale zu jagen. Und genauso diejenigen in ihrem Denken umzukrempeln, die denken, Waltran ist gut für die Gesundheit oder weiß der Geier was.

Ich glaube auch, es gibt im Grunde keine Grenzen für Magie. Die Grenzen setzen wir uns dann selbst, weil es uns schier unmöglich erscheint, sämtliche Gedanken und Willen der Welt umzustellen. Was ja im Endeffekt auch richtig ist, weil niemand den freien Willen des anderen beeinflussen sollte.
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Éori
Gast





BeitragVerfasst am: 26.02.2012, 14:27    Titel: Antworten mit Zitat

Saytura hat Folgendes geschrieben:
Nehmen wir mal...Wale. Wale sind immer gut.


Wieso eigentlich immer Wale und nicht auch mal Mastferkel in Mecklenburg oder Erdhummeln im eigenen Garten? Sehr glücklich

Hm, ich greife mal Ashandras Einwurf mit auf. Für mich ist Magie eine zunächst mal völlig neutrale Kraft in der Natur, wie Gravitation oder so ähnlich. Lebewesen finden unterschiedliche Zugänge, Kräfte zu nutzen; Vögel können fliegen, Steinböcke mit 100 kg Gewicht spielerisch senkrechte Felswände hinabhüpfen, das alles erscheint uns unbegreiflich, ist aber nur eine jeweils andere Strategie wie diese Lebewesen mit ihren Potenzialen umzugehen gelernt haben. Ja, ich glaube schon, dass unserem Umgang mit Magie gewissen physische Grenzen gesetzt sind, dass wir im Laufe unserer Geschichte ein gewisses Maximalpotenzial an magischem Wirkungsgrad entwickelt haben. Also Magie ist keine Schusswaffe, die man ergreift und sofort unendliche Macht hat, sondern eher wie ein Muskel, der trainiert werden will, aber auch seine Grenzen an Belastbarkeit und Leistung hat. Andererseits setzen Menschen sich selbst auch noch zusätzlich sehr hohe mentale Schranken, die man eigentlich überwinden kann, wenn alle das ewige "Kann ich allein ja doch nichts machen" mal ablegen würden. Und drittens, denke ich, ist es wie bei allem ein Unterschied, ob einer allein den hehren Plan zur Reduktion des Klimawandels fasst, oder ob sich eine große Menge Gleichgesinnter dazu zusammenfindet, die ihre Kräfte potenzieren kann. Smilie
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Windkind
Gast





BeitragVerfasst am: 27.02.2012, 11:52    Titel: Antworten mit Zitat

Abgesehen davon, ob es möglich ist, so viele miteinander verbundene Willensentscheidungen und Zufallsereignisse zu manipulieren... mal angenommen, es ist möglich.


Wenn jemand seinen ihm gegebenen freien Willen dazu einsetzt, anderen Lebewesen unnötig zu schaden, sie zu quälen oder zu töten, dann sehe ich kein moralisches Problem darin, dem Grenzen zu setzen. So ist das sicher nicht gemeint mit dem "Schade niemanden" oder, andere nicht zu manipulieren. Egal, ob es magisch oder tatsächlich ist. Die Grenzen des freien Willens enden da.

Ich mein damit nicht, dass man anfangen soll, Fleischesser magisch zu Vegetariern zu verhexen oder die Katze dazu zu bringen, nicht mehr mit ihren Mäusen zu spielen.

Aber bei manchen Dingen und Vorkommnissen sähe ich das in der Theorie durchaus legitimiert.

Ob es möglich ist, das Weltgefüge als solches zu beeinflussen - warum nicht? Schließlich hat ja alles einen Zusammenhang... wie ein Netz. Zieht man an einer Masche, bewegt sich alles irgendwie. Das ist auch die Vorstellung, die ich vom Wirken der Magie habe.

Das ist alles Theorie. In der Praxis würde ich gerade wegen den komplexen Zusammenhängen zwischen allen Ereignissen sehr vorsichtig damit umgehen. Wer weiß, welche Auswirkungen das hat. Schon alleine, wenn man versucht, einer Person zu helfen... kann alles verschlimmbessern. Erst recht, wenn Tausende von Personen oder Lebewesen betroffen wären. Daher glaube ich auch, dass eine gewisse Instanz, sei es in einem selbst oder außerhalb, der Allmacht der Magie Grenzen auferlegt.

Klingt bisschen widersprüchlich... ich weiß. Smilie
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Athena
Gast





BeitragVerfasst am: 06.03.2012, 16:18    Titel: Antworten mit Zitat

Diese Frage wird einem ja eigentlich oft gestellt, wenn man sich mit Magie beschäftigt und andere Menschen davon erfahren. Ich antworte immer ganz simpel (bevor noch mehr Fragen und Erklärungen folgen): Du kannst nichts tun, wovon Du nicht auch selber glaubst, dass Du es kannst.

Ein Zweifel zerstört ja nunmal jeglichen Zauber, egal ob klein oder groß. Und ganz ehrlich: Wer von uns glaubt wirklich er könne den Weltfrieden herbei zaubern...?

Eben.
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Paris
Gast





BeitragVerfasst am: 02.06.2013, 17:35    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ein Zweifel zerstört ja nunmal jeglichen Zauber


hmm...ich bin mir nicht sicher ob man wirklich immer glauben muss, dass es funktioniert, denn es gibt doch auch Begebenheiten, bei denen man sich nicht ganz sicher ist und es funktioniert trotzdem und erst das führt dann zu einer Überzeugung.
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 02.06.2013, 19:12    Titel: Antworten mit Zitat

Mhh, was Paris sagt, ist gar nicht so weit hergeholt.

Vielleicht kann man das so erklären: Beispiel: Ich mache einen Liebeszauber, denke, funktioniert eh nicht, lerne nach 4 Wochen jemanden kennen (Ob Zufall oder nicht ist mal ne andere Sache) und denke mir dann erst: YAY.

Ich hatte also absolut keine Erwartungen an den Zauber. Wenn jetzt aber etwas passiert, was diese Nicht-Erwartung nur ums Kleinste übertrifft, überzeugt es mich doch schon mehr. Wäre jetzt mein spontaner Gedanke dazu.
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Mirianda
Gast





BeitragVerfasst am: 01.10.2014, 15:52    Titel: was mir immer wieder auffällt . . . Antworten mit Zitat

. . . ist die Frage nach der Freiheit.

Ich denke auch das Magie eine Art eigenes Naturgesetz ist. Ich glaube das es fest in der Kraft des menschlichen Glaubens und Denkens verankert ist das Dinge verändert werden (eben durch Gedanken und Glauben in Zusammenarbeit). Dahinter sind mittlerweile die verschiedensten Glaubensrichtungen und die Psychologie auch schon gekommen, nur nennen sie es eben nicht Magie, sondern "selffullfilling prophesy oder "die Kraft des Glaubens" oder "ein erfülltes Gebetswunder". Sogar Wirtschaftsbosse, Politiker und MEdien bedienen sich dieser Gabe. Am Ende ist es alles das Gleiche.

Interessant wird es an folgendem Punkt. Viele Hexen verfolgen die einfache Regel "schade niemandem". Aber die erste Frage ist wer hat diese Regel wann und warum aufgestellt. Denn was in meinen Augen gut ist, kann in dem Auge des Anderen ein Schaden sein. Schaden ist oft eine Frage nach dem Blickwinkel und eine Frage des Glaubens. Und dann kommt schon die zweite Frage. Ist somit nicht jede Anwendung von Magie ein Eingriff der, ja nach Betrachtungsweise, Nutzen und Schaden anrichten kann? Und dann kommt gleich die dritte Frage. Soll und darf ich nun noch Magie betreieben oder nicht? Und macht es nicht manch einer unbewusst sowieso . . .

Ihr seht schon das dieses Thema für mich sehr komplex ist und nicht pauschal beantwortet werden kann. Ich freu mich immer für Menschen die es schaffen einfache Antworten für sich zu finden mit denen es Ihnen gut geht. Das erleichtert das LEben.

Denn was ich ganz fest glaube ist das am Ende nicht irgendwer, sondern Dein eigenes Gewissen der "Richter" darüber ist ob Du jemandem geschadet hast oder nicht. Und ich glaube das das Gewissen eine eigene magische Kraft hat und Dinge im Körper und im Geist bewirkt die irgendwann offensichtlich werden. Ich glaube das dieser Satz den Blick schärfen möchte: "Bist Du Dir sicher das Du die Verantwortung für die Konsequenzen dieses Zaubers haben möchtest?" Und aus diesem Blickwinkel und dieser Verantawortund heraus kannst Du Magie bewirken, auch größeres, mit Sinn und Verstand. So kann man Magie auch mal auf "die Schnelle" ohne große Rituale bewirken wenn die Situation es erfordert. Man sollte eben nur gut abwägen welche Kräfte, wozu und was könnten die möglichen Auswirkungen sein. Denn wenn ich Kräfte in Bewegung setze dann gibt es immer einen Berührungspunkt der Kräfte auch mit meinem Inneren. Da helfen dann die Rituale oft im Anschluß sich wieder zu sortieren, KRaft zu tanken, zu erholen Winken
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Paramäleon
Gast





BeitragVerfasst am: 10.04.2015, 20:52    Titel: Antworten mit Zitat

Bei mir ist es so, dass ich mir immer die Frage stelle “warum solltest du das tun” und darauf in der Regel keine brauchbare Antwort finde. Deswegen kein Ritual zum Beispiel gegen Klimaerwärmung. Ich kann mich ja nicht um alles kümmern. Verlegen
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