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Zahnarztangst
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MandragoraWolfenHorse
Gast





BeitragVerfasst am: 10.07.2012, 16:38    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Tag Ashandra und Feona. Danke für eure Antworten.

Zunächst zu Ashandras Text. Ich weiß nicht, ob du meine Eingangsbeiträge richtig gelesen hast. Sicherlich schrieb ich, dass ich weder Angst vor dem Zahnarzt, noch vor den Schmerzen habe, ich schrieb aber auch dass ich eine generelle Angststörung habe. Das hat also gar nichts mit Scham zu tun, denn meine ZÄ kennt meinen Mund. Das Problem ist die allgemeine Angsterkrankung, bei der ich mich unter anderem davor fürchte, in Panik zu geraten und umzukippen. Dabei passiert es mir nämlich, dass sich meine Blase entleert und ja, dafür schäme ich mich dann tatsächlich. Verstehst du? Es ist die Angst vor einer Panikattacke, die ich letztes Jahr im November aus einem mir unerklärlichen Grund auch bekam, beim Zahnarzt. Umgekippt bin ich zwar nicht, aber ich stand kurz davor und bin abgehauen, bevor es passiert.
Und ganz ehrlich, nein, ich schäme mich nicht offen zu lachen. Ich lache trotzdem und wenn mich jemand auf meine Zähne anspricht, dann erkläre ich es und stoße ich teilweise auch auf Verständnis. Manche versuchen mir dann mit Rat zu helfen, aber auch wenn ich immer dankbar bin, kann ich das nicht umsetzen, bevor ich nicht diesen letzten Zaun übersprungen habe. Und damit komme ich zu Feonas Worten.

Feona, ich bin schon lange bereit jedmögliche Hilfe anzunehmen, denn ich WILL ja endlich zum Zahnarzt gehen! Mein Wille ist so stark, aber der Mut fehlt. Verstehst du? Und genau das was du geschrieben hast:
Zitat:
Sicherlich kann ich dir hier zum Thema: "Wie stärke ich meinen Willen und was kann mich unterstützen" was schreiben.
wollte ich. Mehr nicht. Einfach nur einen Tipp, wie ich meinen starken Willen noch mehr stärken kann, damit ich auch den Mut entwickle die Schwelle zu übertreten. Das ist alles was ich möchte.

Und zum Thema Therapeut noch etwas: ganz ehrlich waren meine Erfahrungen bis jetzt bei ALLEN Fachmännern/frauen immer negativ! Der eine wollte mich mit Medikamenten vollstopfen, die ich wegen der Nebenwirkungen nicht vertragen habe, die andere lachte mich wegen meines Glaubens aus, wieder ein anderer schaute mich schräg an, weil ich nach natürlichen Hilfsmitteln fragte und so weiter. Ich habe das - die Suche nach einem Therapeuten - aufgegeben, denn ich kam in zwei Jahren ohne Therapie weiter, als mit. Ich bin da ein gebranntes Kind. Ich habe da noch eine Sozialpädagogin in der Tasche, aber die ist zum aktuellen Zeitpunkt erkrankt. Na ja, sind eben auch nur Menschen. Die ist ganz okay, aber das Vertrauen zu ihr ist durch meine Erfahrungen noch nicht groß genug, um mich ihr gänzlich zu öffnen.
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Ashandra
Gast





BeitragVerfasst am: 10.07.2012, 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich weiß nicht, ob du meine Eingangsbeiträge richtig gelesen hast.

Weiß ich auch nicht, ich war jetzt allerdings auch nicht davon ausgegangen, das ich alles gelesen haben muss um einen anderen Ansatzpunkt anzuführen.

Ich hab schon mitbekommen das du eine Angsterkrankung hast. Das schließt aber andere eventuell beteiligte Aspekte nicht aus.
Und es waren nur Fragen um diese vielleicht auch angehen zu können.

Du schriebst, du hättest, würde es so weiter gehen, bald gar keine Zähne mehr. Und ich bin überzeugt, das niemand befreit lachen kann unter solchen Umständen.

Und auch ich will dich hier keineswegs kränken oder maßregeln.
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MandragoraWolfenHorse
Gast





BeitragVerfasst am: 11.07.2012, 13:14    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn ich etwas lese, dann lese ich persönlich alles genau und komplett, bevor ich Ansatzpunkte entwickeln kann. Nun gut, das kann ja jeder handhaben wie er will. Deine Fragen waren dabei durchaus gerechtfertigt und die habe ich auch beantwortet. Nicht nur dir, sondern mir selbst ebenso.

Sicherlich spielte ganz am Anfang eine gewisse Scham eine große Rolle, aber die nahm mir meine ZÄ indem sie sagte, dass es ihr egal ist was war, wie es passierte und dass sie mir keine Vorwürfe macht oder mich auslacht und dergleichen. Das hat mir im Punkt Vertrauen sehr geholfen.

Die Sache ist jetzt einfach nur die, dass ich beim letzten Arztbesuch vorher im Warteraum eine Panikattacke bekam und mich der Sache entzogen habe. Ja, ich bereue das sehr, denn wäre ich in der Situation geblieben, hätte sie ausgestanden, dann wäre ich schon lange viel weiter. Die Unsicherheit und die Angst davor, dass es wieder passiert ist aber trotz des Wissens, dass es nur nervlich ist und mir nichts passieren kann, noch zu groß!

Es gibt tatsächlich Menschen, die unter solchen Umständen, wie schlechter Zähne, befreit lachen können, weil sie es wollen und weil sie es nicht stört, was andere dabei denken oder sagen. Nun, auch ich lache befreit, wenn ich das will. Um das Lachen geht es mir aber nicht, sondern um meine Gesundheit, da Zahnprobleme auch eine Reihe anderer Krankheiten nachsichziehen können - körperlich wie seelisch.

Na ja, vielleicht setze ich mich selbst damit auch zu sehr unter Druck, anstatt entspannt an die ganze Sache heranzugehen. Ja ich muss es wieder lernen, mich zu entspannen und so wie früher, alles in Ruhe anzugehen.
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Ashandra
Gast





BeitragVerfasst am: 11.07.2012, 13:27    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wenn ich etwas lese, dann lese ich persönlich alles genau und komplett, bevor ich Ansatzpunkte entwickeln kann.


ohne darauf herumreiten zu wollen, ich habe diesen Thread gelesen, Wort für Wort.
Wenn ich erst jeden beitrag von jedem Mitglied lesen muss um einen einzelnen Thread zu verstehen, dann ist mir das wohl leider unmöglich.
Ich habe ein Leben.
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Amitiel
Gast





BeitragVerfasst am: 11.07.2012, 19:27    Titel: Antworten mit Zitat

Ich schätze mal, um zum Thema zurückzukommen, wenn Du schon einmal soweit warst, im Wartezimmer zu sitzen, dann schaffst Du es auch wieder dorthin. Und jetzt brauchst Du noch Hilfe, damit Du von dort nicht wieder abhaust. Da wäre wohl am Besten ein richtig guter Freund, der Dich begleitet und den Du vorher instruierst, daß ich Dich nicht abhauen lassen soll. Du solltest auch die Sprechstundenhilfe informieren oder Deine Zahnärztin bitten, das zu tun. So können sie im Zweifelsfall ein Beruhigungsmittel in Dich reinwürgen. Auf den Arm nehmen

Aber ich finde nach wie vor, der beste Helfer sitzt in Deinem Kopf. Oder, wie ich mal entnervt sagte, als wir eine Klassenfahrt für den strahlendsten Hochsommer planten und über 2 Stunden nur Regen-Schlafvarianten diskutierten: Hey, vielleicht regnet es ja gar nicht. Versuch mal, Deinen Angstteil von Deinem Mutteil abzukoppeln. Der Mutteil bist Du ("ich"), und der Angstteil ist dieses kriechende Schleimdingsda zu Deinen Füßen, was Dich am Fortkommen hindert ("du"). Und los geht's mit den Selbstgesprächen: Hey, vielleicht nehme ich Dich ja gar nicht mit zum Zahnarzt, du stinkender Schleimpfropf. Hey, vielleicht nehme ich dich DOCH mit, damit du mal siehst, wozu ich alles im Stande bin. Hey, vielleicht kommst Du da mit rein und nie wieder raus, weil ich dich in Desinfektionsmittel tauche.

... Deiner Fantasie im Beleidigen und Fertigmachen Deiner Angst sind keinerlei Grenzen gesetzt. Go get it. Aufs Maul!
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MandragoraWolfenHorse
Gast





BeitragVerfasst am: 12.07.2012, 06:47    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen!

O Ashandra, es ging doch gar nicht um alle Posts, sondern nur um meine beiden Eingangstexte; wie ich deutlich sagte. Ich habe auch ein Leben, ja und in diesem bin ich durchaus dazu bereit Fehler zu gestehen und daraus zu lernen und ich gebe ganz offen zu, dass es ein Fehler von mir war, hier die beleidigte Leberwurst zu spielen und zu glauben, dass ich abgeschoben werde. Ja ich bin wohl ein Gewohnheitstier und brauche eine Weile um zu bemerken, dass ich auf einer aten Erfahrung so verharre, dass ich die Weiterentwicklung gar nicht sehe. Erst beim zweiten oder dritten Mal hinsehen. Ich entschuldige mich ganz offen für meine mürrischen Aussetzer und wegen des Gejammers! Gleichsam danke ich euch allen für eure Zeit und die Worte, mit denen ihr mir zu helfen versucht. Ja auch aus Meinungsverschiedenheiten lerne ich sehr gut. Meistens sogar besser ... wenn es dann endlich mal klingelt im Oberstübchen.

Nun zu dir Ami. Die Idee, einen Freund mit zunehmen und/oder die ZA-Helferin und den Zahnarzt einzubeziehen, ist sehr gut! Daran dachte ich zwar auch schon, aber an der Umsetzung lag es dann - meistens so Mit den Augen rollen Die Beruhigungsmittel "würge" ich vorher eh schon in mich rein. Auch wenn ich es jetzt schaffe, Besuch von Freunden und Verwandten ohne das Zeug zu "ertragen", es gibt Dinge bei denen brauche ich die kleinen Helfer noch, um rational denken zu können und die Situation so zu sehen, wie sie wirklich ist. Am schlimmsten ist bei mir im Grunde dieses Kopfkino. Kennst du sicher. Man grübelt nach und malt sich die Dinge schlimmer aus, als sie sind und dann beginnt man fruchtbar zu spinnen und alles und jeder wird zum Monster Mit den Augen rollen

Ich werde durchaus versuchen, mit dem Mutteil und dem Angstteil zu arbeiten. Selbstgespräche auf diese Weise, führte ich sehr oft und ja, in der Tat kam es dabei zu brauchbaren Ergebnissen... nur eben bei anderen Problemchen.

Danke für deinen Tipp Amitiel
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Amitiel
Gast





BeitragVerfasst am: 12.07.2012, 23:14    Titel: Antworten mit Zitat

MandragoraWolfenHorse hat Folgendes geschrieben:
Selbstgespräche auf diese Weise, führte ich sehr oft und ja, in der Tat kam es dabei zu brauchbaren Ergebnissen... nur eben bei anderen Problemchen.

Danke für deinen Tipp Amitiel


Wenn das schon mit anderen Dingen funktioniert hat - Super! Hervorragend. Und nichts zu danken, sehr gern geschehen.
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MandragoraWolfenHorse
Gast





BeitragVerfasst am: 13.07.2012, 07:19    Titel: Antworten mit Zitat

Trotzdem danke Auf den Arm nehmen Ich werde es in jedem Fall versuchen! Denn jetzt, wo ich darüber nachdenke, muss ich mich eigentlich schämen, dass ich vergessen habe, wie stark mein Ich gegenüber dem bösen Du eigentlich ist. Bzw. immer war. Ich habe der Angst offenbar zu viel Spielraum gegeben und sie tanzt mir auf der Nase herum, wie ein ungezogenes Kind. Übrigens, kennst du das Buch mit dem Titel: "Die Heilung des inneren Kindes" von Susanne Hühn? Da steht etwas über Zahnarztangst drin und wie man durch das wegschicken des inneren Kindes, die überwinden kann. Ich hatte es meiner Tante ausgeborgt und erst seit wenigen Tagen wieder. Ich werde diese Stelle mal heraussuchen und mich inspirieren lassen.
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Silas
Gast





BeitragVerfasst am: 13.07.2012, 10:46    Titel: Antworten mit Zitat

Äh....Warum sollte man das innere Kind wegschicken? Man kann doch froh sein,wenn es nicht weg ist.Und was hat das innere Kind mit Zahnarztangst überhaupt zu tun? Magst du mich aufklären? ^^

Zu deinem Problem : Ich habe ja in deinem anderen Thread schon angemerkt,dass es am einfachsten wäre,das in einem Rutsch und mit Vollnarkose machen zu lassen.Ich weiß,das mit dem Geld ist schwierig,du hast es auch nicht dicke.Aber vielleicht findest du ja irgendwie eine Möglichkeit.Ich würde es dir wirklich wünschen.

Was mir vor meiner Zahn-OP geholfen hat,war eine Räucherung mit Styrax (das beruhigt mich irgendwie ungemein),und ein "Mut-Beutelchen".Es enthält Braunelle,schwarzen Pfeffer,Thymian,Tonka und Anis.Die Stofffarbe ist natürlich rot.Das trage ich übrigens auch so bei mir,wann immer ich rausgehe.

Und ich weiß,es geht gerade "nur" um Zahnarzt-Angst.Und es ist auch normal,Angst davor zu haben.Das geht sehr vielen Leuten so.Trotzdem sehe ich auch das Problem in deiner allgemeinen Ängstlichkeit und deinen Ängsten.Das scheint sehr tief zu sitzen,und es tauchen immer mehr Ängste auf.Deshalb musst du das Grundproblem beseitigen.

Ich würde dir wirklich ans Herz legen zu versuchen,einen guten Schamanen zu finden,der mal nach deinen Seelenteilen schaut.Wir haben darüber ja schon gesprochen.Ich habe vor zwei Tagen selbst erlebt,was das ausmacht,wenn man verlorene Seelenteile wieder zurück bekommt.Es verändert vieles,und das sehr prompt.Zumindest ist es bei mir so.Wenn du magst schreib mir eine PN,und ich erzähle dir mehr darüber Smilie
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MandragoraWolfenHorse
Gast





BeitragVerfasst am: 13.07.2012, 13:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Masahiro. Wie schön von dir zu lesen Smilie

Zunächst zum inneren Kind. Was das innere Kind mit Zahnarztangst zu tun hat, könntest du dir selbst auch beantworten, denn welches Kind geht schon gern dahin, wenn es sehr schlechte Erfahrung gemacht hat oder überhaupt, ein Kind flieht instinktiv vor bedrohlichen oder unangenehmen Ereignissen. Mit dem Wegschicken ist nicht gemeint, das Kind zu vertreiben, sondern es an einen sicheren, schönen Ort zu bringen, wo es kindliche Dinge machen kann, während sich der erwachsene Teil um die unangenehme Sache kümmert. Zumindest steht es so in dem Buch und auch wenn ich es irgendwie schlecht wiedergeben kann, leuchtet mir das doch ein.

Zum Thema Vollnarkose sage ich nach wie vor nein. Das hat nichts mit den finanziellen Aspekten zu tun. Ich habe mehr Angst vor der Narkose, als vor dem Zahnarzt, das sage ich dir! Auch wenn mir jeder sagt, dass da gar nichts passieren kann, habe ich Statistiken von Wissenschaftlern gelesen, die sehr wohl einige Tote auf dem Zahnarztstuhl anzeigen... während oder durch eine Vollnarkose. Solange der Ärztepfusch in diesem Land so hoch ist und das ist er, gehe ich solche Dinge gar nicht erst ein, es sei denn ich muss es wirklich.

Deine Idee mit der Räucherung und dem Mutbeutelchen werde ich mir merken und testen. Danke dafür! Kuss

Es geht im Grunde gar nicht so sehr um die Zahnarztangst, sondern um eine allgemeine Angst und eigentlich kommen nicht mehr hinzu, sondern ich baue tatsächlich diese oder jene Angst ab.

Ich wäre sehr an deinen Berichten über deine Erfahrung mit den Seelenteilen interessiert! Freue mich schon von dir zu lesen.
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Silas
Gast





BeitragVerfasst am: 13.07.2012, 13:53    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Zunächst zum inneren Kind. Was das innere Kind mit Zahnarztangst zu tun hat, könntest du dir selbst auch beantworten, denn welches Kind geht schon gern dahin, wenn es sehr schlechte Erfahrung gemacht hat oder überhaupt, ein Kind flieht instinktiv vor bedrohlichen oder unangenehmen Ereignissen. Mit dem Wegschicken ist nicht gemeint, das Kind zu vertreiben, sondern es an einen sicheren, schönen Ort zu bringen, wo es kindliche Dinge machen kann, während sich der erwachsene Teil um die unangenehme Sache kümmert. Zumindest steht es so in dem Buch und auch wenn ich es irgendwie schlecht wiedergeben kann, leuchtet mir das doch ein.


Danke für die Erklärung erstmal.Ich persönlich finde das bisschen weit hergeholt aber wenn es für dich stimmig ist,wird es auch richtig sein Smilie

Zitat:
Zum Thema Vollnarkose sage ich nach wie vor nein. Das hat nichts mit den finanziellen Aspekten zu tun. Ich habe mehr Angst vor der Narkose, als vor dem Zahnarzt, das sage ich dir! Auch wenn mir jeder sagt, dass da gar nichts passieren kann, habe ich Statistiken von Wissenschaftlern gelesen, die sehr wohl einige Tote auf dem Zahnarztstuhl anzeigen... während oder durch eine Vollnarkose. Solange der Ärztepfusch in diesem Land so hoch ist und das ist er, gehe ich solche Dinge gar nicht erst ein, es sei denn ich muss es wirklich.


Nun,das ist deine Entscheidung.Es würde vieles einfacher machen und dir einiges ersparen,aber jeder wählt eben einen anderen Weg.

Zitat:
Es geht im Grunde gar nicht so sehr um die Zahnarztangst, sondern um eine allgemeine Angst und eigentlich kommen nicht mehr hinzu, sondern ich baue tatsächlich diese oder jene Angst ab.


Das klingt doch gut! Ich meinte das aber auch jetzt eher so,dass schon viele Ängste vorhanden sind,für die es eine bestimmte Ursache gibt.Die einem vielleicht so nicht einmal bewußt ist.Dass sie sich nicht vermehren ist aber wirklich schön und es freut mich für dich.Denn bei mir kam mit der Zeit so viel dazu,dass ich gar nicht mehr wusste,wo ich anfangen sollte.

Zitat:
Ich wäre sehr an deinen Berichten über deine Erfahrung mit den Seelenteilen interessiert! Freue mich schon von dir zu lesen.


Gerne.Du kriegst dann später eine PN Winken
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Ashmodai
Gast





BeitragVerfasst am: 13.07.2012, 15:33    Titel: Antworten mit Zitat

Nur mal so als kleiner Einwurf:
Man wird für sicherlich alles Statistiken finden, wo es bei irgendwas Tote gegeben hat. Bestimmt sogar beim Ohrlochschießen.
Damit möchte ich nur sagen, dass man, wenn man schon vor etwas solche Angst hat, nicht noch nach Dingen wühlen sollte, die diese Angst noch verstärken und einem sogar die Alternativen wie Monster aussehen lassen.
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Athena
Gast





BeitragVerfasst am: 13.07.2012, 16:21    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab nun wirklich vor vielem Angst und GANZ BESONDERS vor dem Zahnarzt. Also hab ich mich auch bereits zwei- oder dreimal für eine Vollnarkose entschieden. Zwar hab ich da vorher auch ein bißchen rum gejammert, aber es ist für jemanden in Deiner Situation (meiner subjektiven Meingung nach) EIGENTLICH das Aller Beste. Ich weiß, das willst Du so nicht hören, aber ich wollt auch nur mal sagen was ich darüber denke. Zumal ich halt selber unter einer extremen Angst vorm Zahznarzt leide. Ich heule schon bevor ich den Mund auf mache und hab echt Angst vor Schmerzen usw.
Wie auch immer, ich wünsche Dir viel Glück!
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MandragoraWolfenHorse
Gast





BeitragVerfasst am: 13.07.2012, 16:37    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiß gerade gar nicht, was ich sagen soll!

Ashmodai: Ich habe nicht gewühlt, sondern mich lediglich informiert, da ich die Möglichkeit der Vollnarkose bereits in Betracht gezogen habe. Dabei stieß ich wie nebenbei auf die Statistik, ist aber auch schon länger her. Sicherlich gibt es für alles solche Protokolle und ganz ehrlich, ich bin keine Person, die den Beipackzettel auswendiglernt und dann auf Nebenwirkungen wartet. Ich verstehe nicht, wieso du so zynisch mit mir sprichst. Das war nicht das erste Mal Traurig

Athena: Danke für deine Worte und die Glückwünsche. Meine Situation ist im Bereich der Zahnarztangst, wie du vielleicht weiter oben gelesen hast, nicht ganz so extrem. Was das Beste für mich ist, weiß ich selbst am besten und eigentlich mag ich es überhaupt nicht, wenn andere Menschen behaupten zu wissen, was ich hören will und so weiter. Ja sicher, du hast nur deine Meinung dazu gesagt und darüber bin ich auch dankbar. Auch dafür, dass du deine Angst offen aussprichst und ich dadurch sehe, dass es noch andere Menschen mit Ängsten gibt, sogar mit extremen Ängsten, worum es sich dabei auch immer handelt.

Für die Allgemeinheit: Ich glaube es ist in der Tat besser, wenn ich selbst versuche einen Weg und Antworten auf meine Frage zu finden. Auf jeden Fall möchte ich mich bei allen für ihre Zeit und die Ratschläge bedanken!
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Amitiel
Gast





BeitragVerfasst am: 13.07.2012, 17:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hmmmm? Soooo? Ich sehe da keinen Zynismus bei Ashmodai, ich glaube, das kannst Du als guten (wirklich sehr guten) Rat einfach wörtlich nehmen: Was Dir nur noch mehr Angst macht, laß links liegen, bevor Du Dich so sehr in Ängste hineinsteigerst, daß Dir gar keine Handlungsalternative bleibt.

Ich mag auch nicht, wenn Menschen glauben zu wissen, was ich hören will. Und ich sehe in Bezug auf diese Aussage mal so gar keinen Bezug zu Athenas Beitrag. Wenn Du in einem Forum eine Frage stellst, bekommst Du halt Antworten, die mit etwas Glück von Herzen gut gemeint sind. Aus diesen Antworten filterst Du Dir einfach das raus, was Dich anspricht und den Rest vergißt Du. Ganz einfach und keine Seite muß irgendwas persönlich nehmen.

Zu dem inneren Kind: Ich kenne das Buch bisher noch nicht. Ich hatte als Kind keine Angst vor dem Zahnarzt, ich bin da total gerne hingegangen. Wenn mich also vor 3 Jahren irgendwas beim Zahnarzt traumatisiert hätte, würde ich vielleicht die Frau, die ich vor drei Jahren war, kurz aus dem Raum schicken und mir das innere Kind eher sogar zur Hilfe holen. Vielleicht findest Du ja eine schöne Anregung in dem Buch. Wenn Du es glücklich zum Arzt und zurück geschafft hast, schreib bitte, wie. Smilie
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