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Vorahnung? Oder was glaubt ihr?

 
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Samira
Gast





BeitragVerfasst am: 07.03.2012, 21:40    Titel: Vorahnung? Oder was glaubt ihr? Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben,

mache momentan eine schwierige Zeit durch. Ein nahestehender Verwandter von mir ist im Alter von 23 Jahren (genauso alt wie ich, nur 3 Monate auseinander!) gestorben.
In dieser Zeit wird man sehr nachdenklich, sieht manchmal gewisse Dinge und deutet diese dann oder erinnert sich an Dinge wie zb Träume, so wie in diesem Fall.

An einem Sonntagmorgen träumte ich, das eine schwangere Frau mit schulterlangen braunen Haaren und in einem schwarzen langen Kleid, welches sehr dem Gothicstil aussah, in der Natur entlangläuft. Es ist Winter und es schaut trüb, ziemlich bewölkt aus. Unter ihr ist der Schnee. Ich glaube sie war barfuß, zumindest kann ich mich nicht an Schuhe erinnern.
Sie krümmte sich dann plötzlich vor Schmerz, sie sah sehr traurig aus. Dann aufeinmal lief zwischen ihren Beinen Blut heraus, es sah sehr dunkel und fast schwarz aus, als sei es verunreinigt. Der Schnee färbte sich rot vom Blut und sie weinte und griff sich zwischen ihre Beine, bemerkte dass sie ihr Kind verliert.
Dann zog sie auf einmal einen langen Blutpropfen (eine Art Schnur, vielleicht die Nabelschnur?) hervor und ihr Gesicht erfüllte sich mit entsetzen und Schmerz. Dann war zum Glück der Traum vorrüber. Er verblasste einfach.

Am Dienstag darauf erfuhr ich dann die schlimme Nachricht...

Sie war am Montag in der Wohnung ihres Sohnes und fand ihn tod auf...

ich die Mutter des Jungen nach einer sehr sehr langen Zeit wieder sah war ich schockiert da sie statt blondes Haar braunes Haar trug.

Manchmal muss ich an diesen entsetzlichen Traum denken da ich mir nicht erklären kann was er sonst noch bedeuten könnte. Meint ihr, er kann auch was komplett anderes bedeuten?

Bin total fertig mit den Nerven, meine Gedanken kreisen unentwegt um den Tod. Er war doch noch so jung

Samira
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Siliana
Gast





BeitragVerfasst am: 07.03.2012, 23:27    Titel: re Antworten mit Zitat

Es ist wirklich traurig soetwas zu hören. Wen so jemand plötzlich weg ist ist das sehr schwer. Man muss loslassen natürlich nicht gleich wer kann das schon.

Ich denke aber das der Träum auch etwas anderes bedeuten kann.
Es hört sich sehr nach verlustängsten an. Vielleicht solltest du den Traum einfach aufschreiben und dann erstmal vergessen, wen es dich so belastet solltest du erstmal abwarten bis es dir besser geht. Dann kannst du immernoch darüber nachdenken.

Ich wünsche dir auf jedenfall gute Besserung.
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Samira
Gast





BeitragVerfasst am: 08.03.2012, 18:34    Titel: Antworten mit Zitat

ja, er kann auch was anderes bedeuten, aber du hast wohl recht dass es besser ist ein anderes mal darüber nachzudenken....erfahre momentan etwas Trost durch mein Praktikum auf der Entbindungsstation. Habe heute die schöne Seite des Lebens sehen dürfen.
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 08.03.2012, 20:52    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiß genau, wie du dich fühlst. Ich habe mit 16 und mit 20 schon Freunde verlieren müssen und das ist ein Scheißgefühl..

Diesen Traum würde ich allerdings intuitiv nicht damit in Verbindung bringen. Dass die Frau in deinem Traum ein Kind verloren hat, kann unter anderem auch bedeuten, dass du nicht bereit bist, Kinder zu haben.

Als ich mich al damit auseinandersetzen müsste, dass ich schwanger sein könnte, habe ich genau sowas geträumt.
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Windkind
Gast





BeitragVerfasst am: 08.03.2012, 23:54    Titel: Antworten mit Zitat

Es kann sich nach meinem Gefühl vielleicht um eine Art von Vorahnung handeln, vielleicht aber auch um etwas von dir persönlich.

Es könnte z.B. bedeuten, dass du feststellen musst, dass eine Idee oder etwas, das du in dir getragen hast und dir wichtig war, gestorben ist und sozusagen nie das Licht der Welt erblicken wird. Und du das auf diese Art und Weise im Traum verarbeitest.

Es tut mir sehr leid, von deinem Verwandten zu hören.
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Samira
Gast





BeitragVerfasst am: 11.03.2012, 16:00    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für eure Antworten,

ja diese Zeit ist nicht leicht, öffnet mir aber auch die Augen wie schnell alles zuende sein kann, sodass ich mich nun dadurch so fühle, jeden Tag den ich lebe bewusster zu leben, zu würdigen als ein Geschenk und die kleinen Dinge des Lebens mehr zu schätzen, mich nichtmehr so stark an negativen Kleinigkeiten aufzuregen...
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Athena
Gast





BeitragVerfasst am: 05.04.2012, 23:34    Titel: Antworten mit Zitat

Ehrlich gesagt hab ich schon irgendwie das Gefühl Dein Traum könnte mit dem Eregnis zu tun haben, so als hätte Dich das Kommende emotional bereits vorab erschüttert... Ich hoffe das ist jetzt sachdienlich und zieht Dich nicht noch mehr runter, wollte nur meinen ganz offenen Eindruck mitteilen.

Darf man denn fragen woran der junge Mann gestorben ist?
Tut mir wirklich sehr leid, Samira hug
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Samira
Gast





BeitragVerfasst am: 08.04.2012, 15:37    Titel: Antworten mit Zitat

Momentan musste ich darüber nicht mehr weinen. Nur bei Kleinigkeiten, als zB mein Bruder mir erzählt hatte, das er auf dem Friedhof an seinem Grab war und seine Freunde ihm Blumen und eine Zigarette hingelegt haben, da kamen mir wieder Tränen.

Realisiere es noch immer nicht ganz, da ich die letzten Jahre so gut wie keinen Kontakt zu ihm hatte. Es ist so, als ob ich ihn dieses Jahr wenn mein Halbbruder seinen Geburtstag feiert ihn dort auch wiedersehe...wenn ich an meinen Halbbruder denke (der Vater des jungen) tut mir das auch noch sehr weh und wirkt dennoch so unreal...

Er war seit kleiner Junge zuckerkrank und ein kleiner Rebell. Seine Eltern hatten oft Probleme mit ihm und seinem wilden Wesen, vorallem die Mutter, aber er suchte und bekam Geborgenheit bei seinem Vater. Mit der Mutter kam er später erst recht nicht mehr klar als seine Eltern sich geschieden haben, aber bei seinem Vater hatte er immer offene Arme und ein offenes Ohr. Soweit ich jetzt im nachhinein erfuhr, waren seine Mutter und seine Schwester auch schon sehr gemein zu ihm...schlimm wenn man sowas innerhalb der Familie erst viel später erfährt...

Er kam mit seiner Zuckerkrankheit nicht klar und starb an Überzuckerung. Mutter und Schwester fanden ihn verkrampft auf dem Boden in seiner Wohnung liegend, das Handy lag neben ihm.

Heute bereue ich es, das ich nicht etwas mehr Kontakt zu ihm hatte, wobei er mit Leuten zu tun hatte die fragwürdig waren, aber er wollte nie hören.

Erst am Ende, bevor er starb hatte er zu diesen Menschen keinen Kontakt mehr, hatte sein Leben umgekrempelt, ein neuer Job wartete auf ihn, er war erst neu in seine Wohnung eingezogen. 14 Tage vor seinem Tod wollte er uns besuchen kommen doch bei uns daheim war es eiskalt und Baustelle wegen den Handwerkern...keiner konnte wissen, das wir ihn danach nie mehr sehen werden. :,-(
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Athena
Gast





BeitragVerfasst am: 08.04.2012, 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist ja traurig, was für ein hartes Schicksal irgendwie...
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