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Athenas seltsame Begebenheiten

 
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Athena
Gast





BeitragVerfasst am: 06.07.2011, 09:16    Titel: Athenas seltsame Begebenheiten Antworten mit Zitat

Als ich 13 Jahren alt gewesen bin hat meine Oma sich das Leben genommen, nachdem mein Opa an einer schweren Krebserkrankung gestorben ist. Damals mußte also der Haushalt aufgelöst werden und einige von ihren Sachen kamen natürlich zu uns nach hause. Andere hat die beste Freundin meiner Mama genommen, die sie eigentlich sehr mochte. Diese Freundin lebte mit ihrer Framilie in einem recht großen und alten Haus, ich mochte es sehr (fand es teilweise aber auch wirklich unheimlich).
Jedenfalls rief sie uns ein oder zwei Tage, nachdem sie die Sachen erhalten hatte, hysterisch an und bat uns sofort zu ihr zu kommen. Ich muß dazu sagen daß sie seit je her für diese Dinge sehr empfänglich war, aber durchaus keine Angst davor hatte die Sachen mit zu sich zu nehmen oder so. Da wir alle ein gutes Verhältnis hatten gab es keinen Grund zur Besorgnis.
Unter den Habseligkeiten meiner Großeltern waren der Schaukelstuhl, auf dem mein Opa immer abends gesessen und ferngesehen hatte, sowie auch einige Kaffeetassen.
Wir fuhren also zu ihr und fanden sie und ihre Töchter (eine damals ca. 17, die andere knapp zehn Jahre jünger) völlig aufgelöst vor. Alle drei hatten aus der oberen Etage Geräsche gehört, als würde etwas über den Boden schlittern. Worauf hin sie nach oben gingen und sahen, wie sie sagten, daß der Schaukelstuhl sich in Bewegung gesetzt hatte und offensichtlich mit einer deutlichen Geschwindigkeit über den Fußboden schaukelte. Das fanden sie wohl irgendwie so schauerlich (keine anderen Personen im Raum, die Türe war zu, so daß es auch die Katzen nicht gewesen sein konnten, kein Zug durch geöffnete Fenster ect.) daß sie schnell wieder die Treppe nach unten rannten.
Wie sie uns dann sagten hörten sie aus der Küche ein lautes Scheppern. Offensichtlich waren einige der Tassen in der Spüle in tausend Teile zersprungen, wie man so schön sagt. Sie waren wirklich klein, die Scherben, so "zerhexelt" hätten die nicht mal aussehen dürfen, wenn sie auf den Boden gefallen wären, was aber ja nichtmal der Fall gewesen war.
So jedenfalls war die Schilderung ihrer Geschichte. Sie bat uns daraufhin den Schaukelstuhl und alles, was sie sonst noch von meinen Großeltern genommen hatte, wieder mit zu nehmen. Sie hatte den Eindruck meiner Oma wäre es nicht recht gewesen, daß sie ihre Sachen übernehmen wollte...

Ungefähr zur selben Zeit ereignete es sich daß ich abends, vor dem Einschlafen zu hause in meinem Zimmer im Bett lag. Mein Fenster war geschlossen und auch die Zimmertür. Über meinem ersten eigenen Computer (Amiga oder sowas, von Papa übernommen Sehr glücklich ) lag ein Handtuch bzw. über der Tastatur, da meiner Mama von jeher jegliche Art von Verstaubung zuwider gewesen ist. Ich hörte plötzlich ganz deutlich, da es ansonsten schon ruhig war und kein Fernseher o.Ä. in meiner Nähe mehr lief, daß einige Tasten meines Computers gedrückt wurden. Als ich aufstand sah ich nichts und es hatte aufgehört. Dafür bewegten sich meine Gardine und mein Rollo, leicht aber deutlich zu sehen. Ich fing an zu weinen und bat instinktiv meine Oma, damit aufzuhören. Ich sagte ihr wie lieb ich sie habe und wie sehr ich sie vermisse, aber daß ich jetzt Angst hätte. Übrigens ist die Uhr in ihrem Medaillon stehen geblieben, als sie gestorben ist... Ich hatte seit dem kein einziges Erlebnis mehr, daß ich auf sie zurück führen würde und irgendwie tut mir meine Reaktion heut zu Tage ein wenig leid.

Eine dritte Geschichte geb ich aber noch zum Besten und in meinen Augen ist es die beunruhigendste:
Als ich Anfang zwanzig war und kurz nach einem Neuanfang für eine Weile in einer Wohnung wohnte, die ich mehr als gruselig fand (sehr altes Haus, seltsame Gegenstände auf dem Dachboden und "blöde" Gerüchte) saß ich eines Tages am helligten Nachmittag in der Badewanne und ließ es mir gut gehen. Mir gegenüber an der Wand hing eine Uhr. Das war so ein kitschiger blauer Fisch an einer Kordel, Badezimmeruhr halt. Ich sah drauf und erinnere mich daß es drei Uhr gewesen ist. Ich liege also da und plantsche, schaue wieder auf die Uhr: Kurz vor drei... (?) Ok, hatte ich mich vorher wohl vertan. Dann wurde es fünf vor drei usw., mir sträubten sich im wahrsten Sinne des Wortes die Haare! Ich sprang raus aus der Wanne und rüber zu der Wand mit der Uhr. Da hab ich tatsächlich (ich schwöre es Euch Stein und Bein und mittlerweile kennt Ihr mich auch schon eine Weile, ich sauge mir so einen Quatsch nicht aus den Fingern) gesehen daß der Sekundenzeiger der Uhr RÜCKWÄRTS ging.
Ich kriegte dermaßen Panik daß ich meinen damaligen Freund anrief, der extra mit dem Zug rüber kommen mußte (viertel Std. Fahrt nur) und für mich die Batterie aus der Uhr nehmen mußte. D. h. nicht nur ich habe es damals gesehen, sondern der Typ auch (mittlerweile nicht weiter erwähnenswert Sehr glücklich )! Als er sie dann wieder eingesetzt hat ging das blöde Ding wieder ganz normal, allerdings hab ich sie weg geschmissen!

Was sagt Ihr dazu? Insbesondere die Story mit der Uhr wäre für mich erklärungsbedürftig, der Rest mit meiner Oma ist für mich fast logisch, ehrlich gesagt...
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Ashmodai
Gast





BeitragVerfasst am: 06.07.2011, 09:29    Titel: Antworten mit Zitat

Oooh, Athena, das muss grausam gewesen sein, Deine Großeltern so zu verlieren.
Und vielen Dank fürs Teilen der Erlebnisse.
Nun...was soll man dazu sagen....die ersten beiden sind ja wirklich schon irgendwie logisch. Smilie Und die Uhr war sicher einfach nur kaputt, hatte einen Wackler...Oder jemand wollte Dich ärgern. Smilie
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Athena
Gast





BeitragVerfasst am: 06.07.2011, 09:35    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, vermutlich wollte da jemand ärgern. Ich glaube diese Dinger können rein technisch eigentlich gar nicht rückwärts laufen... Meine beste Freundin kriegt heut zu Tage noch Gänsehaut und verbietet mir den Mund, wenn ich davon spreche Sehr glücklich

Und das mit meinen Großeltern, ja.... Meine Familie hat jede Menge Geheimnisse und Schatten der Vergangenheit, vieles habe ich erst im Laufe der Zeit erfahren. Ich habe Oma und Opa sehr geliebt und mein Leben wäre anders verlaufen, wenn ich sie in der darauf folgenden, schweren Zeit noch gehabt hätte. Aber so ist das: Ich lebe noch und aus mir ist ein Kämpferlein geworden (wenn auch eher unfreiwillig)!
Es ist wie es ist und es ist ebenfalls lange her...
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 06.07.2011, 09:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hab auch ne Uhr die, wenn batterie leer ist, gerne mal nen bisschen rückwärts läuft. Keine Angst =)

Zu den anderen Geschichten kann ich sonst nichts sagen...
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Athena
Gast





BeitragVerfasst am: 06.07.2011, 09:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ehrlich jetzt?! Auch über Minuten? Und ich hab mir da so´n Schädel drüber gemacht... Auf den Arm nehmen
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Ashmodai
Gast





BeitragVerfasst am: 06.07.2011, 09:53    Titel: Antworten mit Zitat

Du bist halt nicht nur ein Kämpferlein, sondern auch ein Brüterlein. Winken
"Mein" Thomas Becket würde Dich schon lange gefragt haben, ob aus dem Ei schon was geschlüpft ist. Winken
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Athena
Gast





BeitragVerfasst am: 06.07.2011, 11:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hast Recht und auch ein Schisserlein Auf den Arm nehmen
Thomas Becket? Der Name sagt mir irgendwas, hab ich doch von Dir schon mal was gelesen...? Aber ich schätze das ist ein anderes Thema Smilie
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Ashmodai
Gast





BeitragVerfasst am: 06.07.2011, 11:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hast Du sicher schon bei mir gelesen.
Er war Erzbischof von Canterbury und Kanzler unter Henry II.
(Klick)
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Athena
Gast





BeitragVerfasst am: 06.07.2011, 12:09    Titel: Antworten mit Zitat

Dank Dir (meine Güte, was Du alles weißt...)!
Er hat voll Ähnlichkeit mit Feona´s Avatar, kam mir jedenfalls so vor.
"Mein" Thomas Becket?
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Ashmodai
Gast





BeitragVerfasst am: 06.07.2011, 12:20    Titel: Antworten mit Zitat

Eigentlich sehen die sich nicht ähnlich Smilie
Ja, meiner. Sehr glücklich
Ich bin ihm heiß und innig verbunden. Smilie
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Amitiel
Gast





BeitragVerfasst am: 06.07.2011, 12:52    Titel: Antworten mit Zitat

Überrascht Also unter diesen Umständen ist es wohl kaum verwunderlich, daß Du vor vielen Dingen Angst hast. Das ist ja echt furchtbar, und mit 13 ist es ohnehin sehr schwer, mit dem Verlust von geliebten Menschen einigermaßen gut umzugehen. Sei mal ganz doll gedrückt hug und wir reden mal einfach so, ja? (Hab morgen frei, falls Du anrufen willst. Smilie )

Und ich finde es offensichtlich, daß aus dem Ei schon was geschlüpft ist, noch dazu was ganz tolles. (@Thomas Becket, dessen Arschtritt so viel ausgelöst hat und immer noch beim Sitzen wehtut.)
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Athena
Gast





BeitragVerfasst am: 06.07.2011, 14:45    Titel: Antworten mit Zitat

Oh ja, wir sollten sprechen Winken
Ich ruf Dich gerne an und danke hug
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