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Spökenkieker
Gast





BeitragVerfasst am: 08.04.2011, 20:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Agapi,

Zitat:
Ich denke er hat Angst, dass ihn die Menschen jetzt für verrückt halten, was ich absolut nicht so sehe.


das kannst Du ihm zeigen. Wenn es Dir irgendwie möglich ist, dann besuche ihn.

Grüße vom

Spökenkieker
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Agapi
Gast





BeitragVerfasst am: 09.04.2011, 16:39    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist ein netter Vorschlag, Spökenkieker.
Aber er ist derzeit in einer Klinik, die weiter weg ist, aufgrund einer... sagen wir sehr skurrilen Geschichte. Daher ist es mir im Moment nicht möglich ihn zu besuchen. Ich weiß leider auch nur, dass diese Klinik sich in Hessen befindet.
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Rahel
Gast





BeitragVerfasst am: 10.04.2011, 00:00    Titel: Antworten mit Zitat

Als Fachmann würde ich mich auch (noch) nicht bezeichnen - aber eine Vorstellung von der Symptomatik habe ich schon.
Eine manische Depression (im Fachjargon bipolare Störung) ist gekennzeichnet durch Phasen tiefer Depression, die mit manischen Phasen (übertriebene Euphorie, Ideenflucht, Hyperaktivität) abwechseln. Danach klingt deine Beschreibung schon sehr.
Wenn man von diesem Redefluss absieht, könnte es auch das "Endstadium" der Depression sein. Wenn ein Patient die Entscheidung getroffen hat, endgültig Schluss zu machen, findet er gewissermaßen seinen Frieden, söhnt sich mit seinem Schicksal aus und freut sich darauf, bald zu gehen.
Ich kann mich den anderen also nur anschließen - das klingt alles andere als gut. Wer sich von einer Depression wirklich erholt, tut das langsam und ist alles andere als fröhlich, sondern nur immer weniger depressiv. Wer mit Medikamenten behandelt wird, wird auf eine Art angenehme Neutralität eingestellt, das heißt, weder ganz negative noch ganz positive Emotionen werden erlebt.
Ich wünsche dir und deinem Freund, dass er es schafft und sich wieder erholt.
Liebe Grüße
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Athena
Gast





BeitragVerfasst am: 10.04.2011, 10:31    Titel: Antworten mit Zitat

Bipolare Störung war auch mein erster Gedanke beim Lesen, hatte mich damit vor Kurzem mal (oberflächlich) beschäftigt (Wiki usw.), da wir bei jemandem im beruflichen Umfeld sowas vermuten und ich auch in meiner Familie damit Erfahrungen machen mußte.
Gut ist jedenfalls (mehr oder weniger, je nachdem wie es da ist) daß er momentan unter Beobachtung in einer Klinik ist. Wobei ich leider sagen muß daß selbst Ärzte irren können. Und wenn jemand wirklich abschließen will, dann schafft er es auch früher oder später, zumindest habe ich es so erlebt.
Wollen wir mal hoffen daß sie ihn aus der Geschichte rausholen und für ihn alles wieder zum besten kommt! Toll jedenfalls daß er Freunde hat wie Dich, Unterstützung ist immer wichtig, gerade wenn man mit sich selbst nicht mehr klar kommt.
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Agapi
Gast





BeitragVerfasst am: 10.04.2011, 22:43    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für eure Antworten.
Mich stimmt das alles sehr traurig. Auch übers Wochenende habe ich nichts von ihm gehört. So langsam mache ich mir Sorgen. Auch seinen Vater kann ich nicht erreichen.

Ich wünsche mir einfach, dass das so schnell wie möglich (auch wenn es sicherlich noch mit einer gewissen Zeitdauer verbunden ist) ein Ende hat.
Leider fühle ich mich jetzt im Moment so, als wären mir die Hände gebunden...
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Samira
Gast





BeitragVerfasst am: 11.04.2011, 00:23    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Agapi

Das klingt ziemlich traurig und auch schrecklich was du da durchmachst aber ich finde es auch bewundernswert das du für ihn da bist und ihm helfen willst.
Ich verstehe sehr gut was du durchmachst denn ich hatte so ungefähr das gleiche wie du erlebt. Nur mit dem Unterschied, das der gute Freund den ich kannte auf die Warteliste für eine Behandlung gesetzt wurde und jegliche Hilfe zu spät kam.

Ich wünsche dir und deinem guten Freund viel Kraft.


Samira
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Agapi
Gast





BeitragVerfasst am: 26.04.2011, 14:54    Titel: Antworten mit Zitat

Mittlerweile habe ich wieder ganz guten Kontakt zu ihm.
Es geht ihm nach wie vor blendend.
Ich habe ihn mal vorsichtig darauf hingewiesen, dass es doch vermutbar ist, dass er im Moment nur eine Phase der Freude durchlebt.
Er sagte mir darauf (ohne sich angegriffen zu fühlen), dass sein vater das auch schon sagte. Allerdings sei er selbst fest davon überzeugt, dass es nicht nur eine Phase ist.
Er erklärte mir auch, dass er umziehen möchte, sobald er entlassen wird, was höchstens noch 3 Wochen dauert. Er möchte jetzt einen völligen Neubeginn starten.

Ich freue mich immer noch unglaublich für ihn. Mittlerweile glaube ich auch immer mehr und mehr daran, dass er wieder "geheilt" ist Smilie
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