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Hexenverfolgung bei euch vor Ort
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Moemas
Gast





BeitragVerfasst am: 05.08.2004, 21:01    Titel: Hexenverfolgung bei euch vor Ort Antworten mit Zitat



(Zeitungsartikel aus dem Bonner General-Anzeiger)

Das Kloster Michaelsberg in Siegburg

Von ihm bzw. dem Michaelsberg auf dem es liegt, ist ja in dem Artikel oben die Rede. Auf der Webseite kann man unter "Sehenswürdigkeiten" an einer Dia-Show-Besichtigung der Anlage teilnehmen oder ihren Grundriss einsehen.
...

Wisst ihr etwas über die Situation in eurer Stadt/Region?


Zuletzt bearbeitet von Moemas am 11.11.2006, 19:42, insgesamt einmal bearbeitet
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Staubsaugerreiterin
Gast





BeitragVerfasst am: 04.01.2006, 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

hi...also bei uns in der nähe (ca ne halbe stunde) ist ein dorf, Hirschberg, und da war auch ma Hexenverfolgung...ne lehrerin von meiner shcule hat da auch n buc hdrüber geschrieben glaube ich,aber wie das heißt weiß ich auch nich...ich hör mich ma um...
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Lady
Gast





BeitragVerfasst am: 04.01.2006, 15:54    Titel: Antworten mit Zitat

gelöscht von Lady

Zuletzt bearbeitet von Lady am 30.07.2006, 14:56, insgesamt einmal bearbeitet
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dramelia
Gast





BeitragVerfasst am: 04.01.2006, 16:41    Titel: Antworten mit Zitat

bei uns in der nähe waren keine hexenverbrennungen, zumindest nicht, dass ich wüsste...aber wir haben einen kamin aufm berg stehen, ich hab keine ahnung wofür der da ist...muss ich mal nachforschen!
und einige nennen den kamin auch eulenturm, weil da immer eulen drin hausen, oder auch hexenturm oder hexenplatz. fragt mich nicht warum...
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HemNetjeru
Gast





BeitragVerfasst am: 04.01.2006, 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

Na ja, bei uns gt man halt das jeder Kiesel auf dem Kreuzweg für eine verbrannte Hexe steht. Zu bestimmten Zeiten hatten wir auch bloß noch eine Hand voll einwohner....
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Inatsea Anatsatsii
Gast





BeitragVerfasst am: 24.03.2006, 16:43    Titel: Tuttlingen Antworten mit Zitat

Ich wohne in Tuttlingen. Hier in diesem Landkreis wurden 15 Frauen und Männer zur Todesstrafe wegen Hexerei und Ketzerei verurteilt, mehr als in fast allen anderen Kreisen in Baden-Württemberg. Eine traurige Bilanz.
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Rabenflug
Gast





BeitragVerfasst am: 22.06.2006, 20:11    Titel: Antworten mit Zitat

Bei uns in Freiburg gab es einige Opfer der Hexenverbrennungen- unter anderem die berühmte "Hexe von Freiburg" Catharina Stadlmenin- über die Astrid Fritz ein Buch geschrieben hat (ich glaube, sie war eine der letzten Hexen die hier verbrannt wurden)- eine Gedenktafel an dem Turm der alten Stadtmauer (Martinstor) erinnert an sie und die anderen, díe mit ihr verbrannt wurden.
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yggdrasil
Gast





BeitragVerfasst am: 23.06.2006, 21:08    Titel: Antworten mit Zitat

hallo!

habe mich damit noch nicht beschäftigt.
"auf die schnelle" gibt das internet aber über münster folgendes her:

Zitat:
Münster
In Münster gerieten 32 Frauen und acht Männern in den Verdacht der Zauberei. Von den 40 in Münster Angeklagten verurteilte das Gericht sechs zum Tode. Die Folterkammer befand sich im Niesingturm an der Stadtmauer zwischen dem Ludgeri- und dem Servatiitor.
Anna Holthaus, die letzte in Münster angeklagte Hexe überstand die zweimalige Tortur ohne ein Geständnis abzulegen. Sie entging zwar dem Scheiterhaufen aber dennoch nicht dem Tod. Der Rat hatte sie mit dem Stadtverweis bestraft. Diese Strafe traf alle angeblichen Hexen und Zauberer, denen ihre Vergehen nicht nachgewiesen werden konnten. Der Knecht des Scharfrichters führte Anna am 15. März 1644 aus dem Ludgeritor. Dort bewarfen sie mehrere Jungen mit Steinen und stießen sie in den Stadtgraben, in dem sie ertrank. Straßenbenennung (sehr umstritten!): nach 1993 sollte nach Greta Bünichmanns, hingerichtet 1635 wegen Hexerei und Kindesmord, eine Strasse benannt worden. Dies scheiterte am Widerstand der Bewohner und des katholischen Pfarrers.
In Münster hat ein Vorschlag zum Gedenken der Opfer einen erbitterten Streit ausgelöst. Ein Bezirksrat beschloss, eine neue Strasse nach Greta Bünichmann zu benennen, die 1635 als Hexe enthauptet wurde. In etlichen Leserbriefen und Resolutionen protestierten daraufhin Anwohner gegen diese Ehrung einer "mutmaßlichen Kindermörderin und Kapitalverbrecherin".
quelle: http://www.theology.de/hexen.htm


über meine heimatstadt findet sich scheinbar nichts, dafür aber über die nachbarstadt:

Zitat:
Lüdinghausen
Stadtarchiv Lüdinghausen, Borg 2, D-59348 Lüdinghausen Telefon: 02591-926 -156 /-310, Telefax: 02591-926 -177 /-280 Frau Schmitz
Eine Tafel erinnert an den "Hexenkolk" (Hexenteich), heute zugeschüttet. Es soll eine Bronzetafel an einem Haus geben, auf welcher an einen Hexenprozess erinnert wird.
quelle: http://www.theology.de/hexen.htm


ich denke, wenn man sich auf die suche macht, findet man gerade in münster und um münster herum eine menge über hexenverbrennungen.
aber wo holt man solche informationen ein? bücherei?

liebe grüße
yggi
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Loreia
Gast





BeitragVerfasst am: 23.06.2006, 21:17    Titel: Antworten mit Zitat

Im Stadtarchiv würde ich einmal nachfragen. Die wissen das sicher und haben auch sicher Informationen darüber.
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yggdrasil
Gast





BeitragVerfasst am: 23.06.2006, 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

hallo!

hm, kann man denn einfach so auf deren informationen zugreifen?
ich dachte immer sowas kostet...

liebe grüße
yggi
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HemNetjeru
Gast





BeitragVerfasst am: 24.06.2006, 09:41    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.amtsgericht-muehldorf.de/Geschichte/hexenprozess.htm

Einer der letzten Hexenprozeße in unserer Gegend, Mühlödorf ist mit dem Auto keine 10 Minuten von mir entfernt. Zünde immer am 3 Oktober eine Kerze für sie an :cry:
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Maeve
Gast





BeitragVerfasst am: 24.06.2006, 11:07    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wohne in Hamburg, da wurden sicher so einige Hexen/Hexer vervolgt und verbrannt. Hab mich da aber noch garnicht soooo mit beschäftigt. Werd mal ein bissel danach suchen Verlegen .
Alles liebe
Maeve
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Loreia
Gast





BeitragVerfasst am: 24.06.2006, 12:52    Titel: Antworten mit Zitat

als ich für die schule informationen brauchte ging ich zum stadtarchiv und der herr dort hat mir sehr geholfen aber keinen cent dafür verlangt.
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Fortuna redux
Gast





BeitragVerfasst am: 27.06.2006, 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

Also über meine Heimatstadt Remscheid hab ich nix gefunden,die nächsten waren in der Nähe von Köln.
Aber über meine jetzige Heimat HH wurde ich fündig.
Hansestadt Hamburg - Verteidiger für Hexerei-Angeklagte
Katharina Hanen hieß die erste bekannte Frau, die in Hamburg 1444 als Zauberin verbrannt wurde. Die Rechtsgrundlage für die Verurteilung war das seit dem 13. Jahrhundert schriftlich fixierte Hamburger Stadtrecht.
Die Vorstellungen der neuen Hexenlehre fassten in Hamburg lange nicht Fuß. Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts kannte das Hamburger Stadtrecht nur den klassischen Schadenszauber. "Erst um 1600 rezipierte das hamburgische Stadtrecht den Teufelspakt als den entscheidenden Bestandteil der Hexenlehre des Hexenhammers" - er beeinflusste damit erst über 100 Jahre nach seinem Erscheinen die hamburgische Gesetzgebung.
Zwar wurde das Zauberei- bzw. Hexereiverbrechen in Hamburg nicht geschlechtsspezifisch formuliert, dennoch waren es auch hier vor allem Frauen, die wegen Schadenszauber und/oder Hexerei verurteilt wurden. Zwischen 1444 und 1581 wurden bis zu 40 Frauen wegen dieser Delikte festgenommen und verbrannt.
Den letzten Hamburger Hexenprozess gab es 1642: Cillie Hemels wurde wegen "Abfalß von Gott, ihrer Zauberey, und gegen ihren eigenen Mann begangene Mordthat" verbrannt.
Der Anteil der hingerichteten "Zauberinnen" und "Hexen" an der Gesamtzahl der verurteilten Kriminellen war in Hamburg nicht besonders auffällig. Auch die größtenteils unrechtmäßigen Folterungen trafen nicht nur Hexenbeschuldigte, sondern auch angeklagte Kriminelle. Bemerkenswert ist, dass den Hexerei-Angeklagten in Hamburg Verteidiger zustanden. Zauberei und Hexerei wurden in Hamburg nicht als außerordentliches Verbrechen, sondern als einer Straftat neben anderen gesehen und deshalb nicht mit einem Ausnahmeverfahren gehandhabt. Die Angeklagten konnten mit einem ordentlichen Prozess rechnen.
(nach: Hexerei, Magie und Volksmedizin: "Schadenszauber, Hexerei und die Waffen der Justiz im frühneuzeitlichen Hamburg" von Roswitha Rogge, Bonn 1997, Seite 149 - 172)Verden.)
BB
fortunaredux
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Wolfskatze
Gast





BeitragVerfasst am: 27.06.2006, 14:30    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke mal in Berlin gab es auch Hexenverfolgungen und -verbrennungen, aber bisher habe ich noch nichts gefunden. Wenn ich was finde gebe ich aber mal Bescheid Winken
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