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ich hoffe ihr könnt mir ein paar fragen beantworten!?

 
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Apricitas
Gast





BeitragVerfasst am: 24.01.2011, 13:19    Titel: ich hoffe ihr könnt mir ein paar fragen beantworten!? Antworten mit Zitat

Ersteinmal... Hallo meine lieben!

Ich habe da ein große anliegen und wäre sehr erfreut wenn der ein oder andere von euch mir ein paar meiner fragen beantworten könnten!!?


Meine Tochter (11 1/2j) kam vor ein paar tagen zu mir und meint sie wird jetzt hexe... wir haben das ganze belächelt und es für ein hirngespinnst gehalten...

doch...

nach dem sie ein wochenende jetzt bei ihrer freundin war die auch hexe werden will kam sie mit schwarzen fingernägeln, ein selbst zusammengestelltes amulett, hexen tagebuch und zauberstöckchen wieder... ich weiß ja ehrlich gesagt nicht was ich von der ganzen sache halten soll über google findet man zwar das ein oder andere aber schlau werd ich nicht daraus!

sollte sie daran festhalten, (muss sagen will ihr ja nix verbieten soll ja ich eigenes ich finden und formen) würde ich doch gern wissen was genau machen "hexen" ist das ok für kinder im alter von 11 oder 12 und und und..

danke schonmal
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Ashmodai
Gast





BeitragVerfasst am: 24.01.2011, 15:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Apricitas!

Ich muss sagen, ich habe auch mit 12 begonnen, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Allerdings ohne schwarze Fingernägel und Zauberstöckchen. Smilie
Ich habe sehr viel zum Thema gelesen und in vielem Dinge gefunden, zu denen ich einfach oft nur nicken konnte und wo ich mich zu Hause fühlte.

Was eine Hexe so macht, lässt sich gar nicht pauschal beantworten, weil es so viele Richtungen, Ausprägungen und Glaubenswelten gibt dort.
Ein großes Missverständnis jedoch ist, dass jede Hexe zwingend Magie ausübt - und mit "dunklen Mächten" hat sie normalerweise ebensowenig am spitzen Hut.
Ich denke, ein Kind von 12 Jahren sollte schon genau darüber Bescheid wissen, dass Hexesein nicht bedeutet, mit irgendwelchen Zaubersprüchen um sich zu werfen, Feuerbällchen zu formen etc., wie es so gerne in den Medien hingestellt wird.
Hexesein ist eine stetige Reise zu sich selbst und ein stetiger Kontakt mit seiner eigenen inneren Kraft und dem Göttlichen in uns und in allen Dingen. Hexesein bedeutet für mich persönlich auch Respekt vor der Schöpfung.

Ich kann da aber nur von mir sprechen - ich selber nenne mich nicht einmal Hexe, ich bin einfach ich und könnte mich wohl als keltischer Christ bezeichnen, der sowohl das frühe Christliche als auch die keltische Glaubenswelt für sich vereint. Ich bin mir der "Anderswelt" sehr bewusst und möchte den Kontakt zu meinen Engeln und anderen Helfern nicht mehr missen.
Obwohl ich auch ab und an Wunschrituale, Energiearbeit etc. durchführe, macht das für mich persönlich nicht die Hauptsache aus. Die liegt für mich im Kontakt mit dem Göttlichen und meiner spirituellen Weiterentwicklung.

Vielleicht redest Du einfach mal mit Deiner Tochter, was genau das für sie bedeutet, dass sie jetzt eine Hexe sein möchte. Was möchte sie damit tun? Welche Vorstellungen hat sie davon?
Vielleicht ist sie ja lediglich durch einen Film oder ein Hörspiel darauf gekommen (bei mir war es damals die Lektüre von "Die Nebel von Avalon", die einiges in mir zum Klingen brachte) - und da gilt es dann auch nachzufühlen, ob das eher Fantasy und Unterhaltung war oder auf der Realität beruht.

Das Wort "Hexe" leitet sich aus dem althochdeutschen "hagazussa" ab, was Zaunreiterin bedeutet. Diese Zaunreiterin sitzt auf dem Zaun zwischen den Welten, genauer gesagt ist sie mit einem Fuß in dieser Welt, mit dem anderen in der "Anderswelt".
Hexen sind zum Großteil Menschen, die das verschüttete Wissen wieder für sich entdecken möchten. Sie wissen um die Kräuter und deren Heilwirkungen, um die Kraft des Mondes und der Gestirne sowie um die Energien der Erde. Und mit all diesen Dingen gehen sie meist helfend um. Magie und Hexerei ist nichts anderes, als diese Energien für sich zu nutzen und sie zu leiten.
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Stormeagle
Gast





BeitragVerfasst am: 24.01.2011, 15:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Apricitas,

Ich kann Ashmodai ohne wenn und aber zustimmen. Ich selbst habe auch sehr früh angefangen mich mit der Magie zu beschäftigen. Bei mir lag es aber auch mit unter daran, dass ich in meiner Familie viele mit Magie auseinander setzen. Mit 12 wurde ich allerdings an die Hand genommen und so konnte ich lernen, mich frei entwickeln, dennoch meinen damals christlichen Glauben ausleben und Magie praktizieren. Dass ich jetzt mit dem Christentum wenig am Hut habe, liegt aber nicht daran, dass ich es nicht mag, sondern es sind verschiedene Faktoren zusammen getroffen.

Ich selbst bin Papa eines 14 jährigen Mädchens, dass ich sich auch teilweise mit Magie beschäftigt und ich kann sagen, dass etwas Anleitung und Führung nicht schadet. Wenn Du deine Tochter mit ihrem Hexenweg begleiten möchtest, kann ich Dir zum Bsp. das Buch "Freche Hexen" von Silver Ravenwolf ans Herz legen.
Wie Ashmodai aber schon sagte, ist das Hexesein viel mehr als nur Magie, Rituale und Zaubersprüche. Hexesein ist eine Lebenseinstellung, die, wenn sie richtig nähergebracht wird, etwas wundervolles sein kann. Der Weg einer Hexe ist ein stetiges lernen und sich entwickeln.

Wir lernen viel über uns selbst, über die Natur, Kräuter und ihre Wirkung, aber auch die geistige Schulung ist uns wichtig. Manche lernen hierfür Reiki, andere meditieren gern, wieder andere nutzen verschiedene andere Methoden um ihren Geist zu schärfen.
Selbstverständlich spreche ich jetzt nur von meiner Warte aus, wenn ich sage, dass Magie, also das Zaubern, für mich auch einen großén Stellenwert einnimmt. Ich kenne nur eine Regel, aber dies ist für mich auch die wichtigste. "Tu was Du willst, aber schade keinem". Schwarze Fingernägel und Zauberstöcke machen natürlich keine Hexe aus. Es ist das Wissen, welches man sich über die Jahre aneignet. Smilie

Solltest Du Fragen an uns haben, kannst Du sie jeder Zeit hier oder auch in allen anderen Unterforen stellen.

Storm
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Ashandra
Gast





BeitragVerfasst am: 24.01.2011, 16:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Apricitas,

ich finde es schön, dass du deine Tochter nicht nur Ernst nimmst, sondern auch versuchst dich zu informieren und nicht gleich dagegen angehst.
Auch ich nenne mich schon viele jahre nicht mehr "Hexe". Vor 25 Jahren jedoch, war das das Wort mit dem ich mich am ehesten identifizieren konnte. Ich glaube, das ist einfach das typische Alter. Die Pupertät, in der man sich so rasant fortentwickelt und man beginnt sich selbst zu entdecken. Eben auch seelisch.
Ashmodai hat vollkommen Recht, es bleibt auch ein wenig abzuwarten, wie und wohin es sich entwickelt. Viele Junge Mädchen sind inspiriert von diversen TV Sendungen und Filmen. Es ist spannend und "Anders".
Vielleicht entwickelt sich deine Tochter aber auch über schwarze Fingernägel hinaus ( sorry, aber ich mag dieses Beispiel einfach Winken ) und entdeckt für sich einen wunderschönen erfüllenden Weg.
Das Wichtigste wird wirklich sein, deiner Tochter zu zeigen, dass du sie Ernst nimmst und dich für ihre Entwicklung interessierst. Redet miteinander. Aber ich denke, das wird euch nicht schwer fallen.

Alles Liebe Euch, und wenn du weitere Fragen hast, sind wir sicher gern alle da.
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Frauke
Gast





BeitragVerfasst am: 24.01.2011, 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann mich nur anschließen und ein gutes Buch für "Junghexen" empfehlen:http://www.amazon.de/Wildkatzen-auf-Pfad-jungen-G%C3%B6ttin/dp/3935581343
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Klingentaenzer
Gast





BeitragVerfasst am: 24.01.2011, 21:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Apricitas,

als erstes wollte ich dir auch sagen, dass ich es toll finde, dass du dich mit dem thema befasst und dich direkt bei
solch "andersdenkenden" informierst Smilie .

es ist sehr schwierig, den begriff "hexe" zu definieren, da er,
wie es meine vorredner schon beschrieben haben, individuelle auslegungssache ist (werde nicht genauer drauf eingehen,
wurde schon getan)
ich für meinen teil bezeichne mich auch nicht als hexe, sondern würde mich allgemeiner gesehen als heide oder andersdenkend betiteln,
wobei ich an erster stelle ICH bin, der kein titulat benötigt.
wenn ich mich an meine jugendzeit erinner, habe ich auch mit 12 oder 13 jahren angefangen mich für die anderswelt und die magie zu interessieren.
nach und nach habe ich versucht mithilfe von büchern und dem internet mir wissen anzueignen.

ich denke, deine tochter möchte einfach auffallen und sich etwas von ihren gleichaltrigen abgrenzen. man darf auch nicht außer acht lassen, dass in den letzten jahres die esoterik und das "magische" einen großen boom erlebt haben und man allein im TV von astro-shows, sensitiven und hexenserien überschüttet wird.

um auf die schwarzen fingernägel zu kommen, vielleicht möchte deine tochter einer subkultur angehören, weil es derzeit auch sehr aktuell ist,
in die emo-szene einzusteigen Smilie

frag sie doch einfach mal, was sie mit ihrem erscheinen erreichen will bzw. ob sie eine gewissen richtung einschlagen will/eingeschlagen hat.
bin gespannt auf deine antworte
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 24.01.2011, 22:55    Titel: Antworten mit Zitat

Du könntest ihr auch unser Forum empfehlen. Hier wird sie merken, dass Magie und das Hexendasein nichts mit schwarzen Nägeln und Charmed zu tun hat. Vllt fühlt sie sich dadurch sogar unterstützt von dir.
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2Wölfe
Gast





BeitragVerfasst am: 25.01.2011, 10:12    Titel: Antworten mit Zitat

Smilie Liebe Apricitas,

ohne die klugen Kommentare weiter oben wiederkäuen zu wollen, noch eben mein Senf dazu. Sei erstmal herzlich willkommen in der Gemeinde und bleib, solange Du magst. Kaffeeee Dieses Forum ist ein recht umfangreiches; wenn Dir einzelne Themen hier seltsam, schwer nachvollziehbar oder suspekt erscheinen, frag ruhig immer nach. Und wie Arianith schon schrieb, können sich auch Deine Tochter und ihre Freundin gern hier anmelden und jede Frage stellen, die ihnen in den Kopf kommt. Sie wären nicht die ersten und nicht die einzigen 12jährigen und bekämen daher Antworten von Altersgenossen ebenso wie alten Hasen.

Ich glaube übrigens, die schwarzen Fingernägel (oder Charmed gucken) sind nicht irgendwie besorgniserregend; vielleicht gehört das nicht einmal direkt zu ihrem Wunsch, "Hexe" werden zu wollen. Gerade zu Beginn der Pubertät, wenn alles schon irgendwie hormonell aufregend ist, der Kopf aber noch kindlich-verspielt, probiert man doch eigentlich alles aus, um die eigene Persönlichkeit mal in einem anderen Licht zu sehen.

Vielleicht geht diese Phase irgendwann vorbei, wenn Deiner Tochter Hexe Lilli nicht mehr altersgerecht erscheint; vielleicht findet sie aber auch tatsächlich die Grundlagen eines eigenen, selbstbestimmten Weltbildes in dieser Zeit. Und da sie offenbar eine Mutter hat, die nicht davor zurückschreckt, sich in unbekannten Bereichen zu informieren, würde ich mir gar keine großen Sorgen machen.
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