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Angst vor Entbindung
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 26.11.2010, 13:03    Titel: Angst vor Entbindung Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben.

Ich bin weder schwanger noch habe ich vor es innerhalb der nächsten drei jahre zu sein. Und trotzdem habe ich schon lange unglaubliche Angst, wenn es um das Thema Entbindung geht.

Wenn es niemandem was ausmacht, würde ich gerne eure persönlichen erfahrungen hören, vorallem, was den Schmerz und PDAs angeht.

Liebe Grüße und danke im Voraus
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Kaeyla
Gast





BeitragVerfasst am: 26.11.2010, 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

Wieso hast du denn da so Angst davor? Gibt es einen Grund? Oder einfach nur die Unsicherheit?

Ich hab zwei Kids und hatte bei beiden eine PDA. Beim Großen, weil es damals so schnell ging (4 Stunden) und die Hebammen meinte, ich könnte mich sonst nicht entspannen (man glaubt da ja noch so viel) und bei meiner Kleinen gabs zwar einen Blasensprung, aber keine Wehen, was schließlich mit einem Wehentropf und eben auch einer PDA endete.

Ich fand es beide Male zwar schade, aber weder schmerzhaft (also die PDA. Die Wehen SIND schmerzhaft, das kann man nicht schönreden) noch hatte ich irgendwelche Komplikationen wegen der PDA. Die Wehen merkt man natürlich trotzdem, aber man behält einen klaren Kopf dabei.

Noch dazu gehör ich zu den Frauen, bei denen Unterleibskrämpfe nicht im Bauch bleiben (wo sie hingehören) sondern in die Oberschenkel wandern und da kann man dann nicht mehr dagegen atmen. Von daher war die Betäubung wohl nicht das Schlechteste.
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Stormeagle
Gast





BeitragVerfasst am: 26.11.2010, 17:32    Titel: Antworten mit Zitat

Wer Angst vor einer "normalen" Entbindung hat, kann auch auf den Kaiserschnitt zurück greifen. Meine beste Freundin hat auch per Kaiserschnitt entbunden und meinte, dass diese Variante für sie die angenehmste war, zumal sie garkeine Schmerzen hatte.
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 26.11.2010, 18:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ein kaiserschnitt ist für mich nur der letzte Ausweg, wenns dem Kind schlecht geht. Zum einen, weil ich eine Geburt natürlich so natürlich wie möglich machen möchte und zum anderen weil ich keine Narbe davon haben möchte.

Die Angst ist relativ unbegründet... Naja relativ ^^ Ich mag Schmerzen nicht so gern Winken
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2Wölfe
Gast





BeitragVerfasst am: 26.11.2010, 18:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, das machen sehr viele Frauen, die Angst vor den Wehenschmerzen haben. Ich persönlich finde gerade diese Vorstellung ganz schrecklich. In meinen Augen macht es den gesamten Geburtsvorgang seelenlos und maschinenartig. Aufschneiden, rausnehmen, zunähen - ist für mich persönlich absolut unvorstellbar.

Eine mit mir befreundete Krankenschwester hat sich zur Geburt ihre ersten Kindes vor 12 Jahren extra ein Krankenhaus gesucht, das PDAs durchführte. Dann ging alles aber so schnell, daß sie gar nicht mehr dazu gekommen sind. PDAs sind aber normalerweise ein ziemlich unkomplizierter Eingriff.
Ich glaube, unser Körper ist dafür gemacht, diesen Vorgang optimal zu bewältigen. Natürlich ist er schmerzhaft. Da ich auch nicht so der große Schmerzgenießer bin, würde ich daher um jeden Preis eine Geburt in liegender Position vermeiden. Wenn es irgend geht, würde ich eine Wassergeburt wünschen - angenehmerer Druckausgleich für das Baby und die Mama ist immer schön in warmem Wasser und kann sich womöglich leichter entspannen. Für mich als Badejunkie wäre das perfekt. Ansonsten irgendwas, was wenigstens die Schwerkraft zu Hilfe nimmt.

Und vor allem: Wenn Du eh in nächster Zeit noch nicht ans Kinderkriegen denkst, lies Dir nicht immer die Horrorberichte irgendwelcher Frauen durch, die glauben, im Nachhinein ihre (natürlich durchaus anerkennenswerte) Leistung durch schön bildhafte Vergleiche hochheben zu müssen. Wie gesagt, unser Körper ist dafür geschaffen, diesen Vorgang für Mutter und Kind optimal ablaufen zu lassen und tut das seit Jahrmillionen ganz zuverlässig. Für alle Eventualitäten würde ich mir im Falle einer Schwangerschaft eine sympathische, fachkundige Hebamme suchen (die kannst Du jederzeit bei Panikattacken anrufen), die wissen oft auch gute Streßreduzierungsübungen, können Dir Tees und alles mögliche zur Beruhigung und körperlichen wie seelischen Geburtsvorbereitung empfehlen. Und dann wirst Du andere Schwangere kennenlernen, wenn Du in einen Geburtsvorbereitungskurs gehst - den ich unbedingt machen würde, egal, wie albern man sich dabei fühlt - und da haben garantiert viele dieselben Ängste und verstehen Dich wenigstens oder haben sogar ein paar Bewältigungstips parat.
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 26.11.2010, 18:27    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Wölfchen, das ist irgendwie richtig beruhigend, von anderen zu hören (Bin ja nich ganz uninformiert, auch was diese Kurse etc angeht.)

Ich glaub, das Hauptproblem sind Filme wo die Frauen schreiend, blutend und fluchen und schwitzend aufm bett liegen.

DAS HAST DU MIR ANGETAN!!! etc... ^^
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Kaeyla
Gast





BeitragVerfasst am: 27.11.2010, 14:30    Titel: Antworten mit Zitat

Also DAS verbann gleich mal ins Reich der Show *gg*
Klar gibts solche Frauen auch, aber grade bei den Filmen denkt sich das doch sehr sehr oft ein Mann aus Winken Vielleicht ist das ja deren persönliche Horrorvorstellung oder so. (ich will keinem Mann auf die Füße treten!) Ich weiß nur, dass mein Mann mehr gelitten hat, als ich *g* Und das tut er heut noch, wenns mir nicht so gut geht.
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Saphire
Gast





BeitragVerfasst am: 28.11.2010, 09:37    Titel: Antworten mit Zitat

Arianith hat Folgendes geschrieben:

Ich glaub, das Hauptproblem sind Filme wo die Frauen schreiend, blutend und fluchen und schwitzend aufm bett liegen.


Also dann werd ich nun auch mein Geheimniss lüften, ich habe bei der Geburt meiner Tochter (ja ich habe eine, möchte aber nicht darüber sprechen) Rückenwehen gehabt

Das bedeutet, der Wehenschmerz geht in den Rücken und bleibt dort *grmpf....*
Doch mit einer PDA (Rückenmarksspritze) kann man dir den Schmerz nehmen. Sie wirkt bis runter in die Oberschenkel (fast bis zu den Knien)
Was echt klasse ist, denn ich lag fast 19 Std. in den Wehen.
Auch die Hebamme kann dir viel abnehmen, denn sie sind darauf geschult, und wenn du eine hast die total ätzend ist, dann kannst du den Arzt bitten, das man dir eine andere zuweist.
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2Wölfe
Gast





BeitragVerfasst am: 28.11.2010, 13:43    Titel: Antworten mit Zitat

Also eine Freundin von mir hat tatsächlich das gesamte Krankenhaus zusammengebrüllt, und zwar stundenlang. Als der Arzt am Morgen nach der Geburt zur Visite kam und fragte, ob sie noch irgendwo Schmerzen habe, krächzte sie: "Ja, Halsschmerzen." Ich fand das immer sehr beruhigend. Smilie
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 28.11.2010, 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ist ja auch von Mensch zu Mensch anders ^^ Oh man..
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Nimue
Gast





BeitragVerfasst am: 29.11.2010, 21:16    Titel: Antworten mit Zitat

So dann geb ich auch mal meinen Senf dazu.

Ich hatte auch immer riesige Angst vor der Entbindung, aber als ich dann schwanger war, war die Angst komplett weg.
Leider hat es mit der spontanen Geburt nicht geklappt ( Notkaiserschnitt wegen Schwangerschaftsvergiftung)

Aber was ich aus Erfahrung sagen darf, ich hätte lieber die Schmerzen vorher als nach der Geburt gehabt.
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Vivanda
Gast





BeitragVerfasst am: 30.11.2010, 10:34    Titel: Antworten mit Zitat

Also, ich habe auch zwei Kinder und nie gedacht, dass ich jemals Kinder kriegen würde, da ich so panische Angst vor der Entbindung hatte. Winken Ich hatte damals als Achtjährige mitgekriegt, wie meine Schwester zu Hause in den Wehen lag und geweint hat vor Schmerzen. Ich hatte solche Angst um sie, dass sie stirbt. Überrascht Sie hat dann zwar alles gut überstanden, aber das Erlebnis hat mich ziemlich erschüttert.

Ich habe eine Frauenärztin, der ich mich anvertraute. Sie meinte, dass es heutzutage kein Problem wäre, eine PDA oder einen Kaiserschnitt zu bekommen, wenn man das möchte und die Angst zu gross ist. Dann setzte ich mich mit einer persönlichen Hebamme in Verbindung und war auch ihr gegenüber ganz offen. Sie war zwar nicht begeistert von einem Kaiserschnitt, versprach mir aber, sich nicht dagegen zu stemmen, wenn es soweit wäre und ich ihn wollte. Wir vereinbarten, dass ich es erstmal mit einer Schmerzspritze, homöopathischen Mitteln und der Badewanne probieren wolle, und dann evtl. die PDA in Anspruch nehmen. Das nahm mir schon gewaltig die Angst!

In der Badewanne und durch die homöopathischen Mittel konnte ich die Schmerzen auch ziemlich lange gut aushalten. Als es dann aber zu lange dauerte und ich immer erschöpfter wurde, es auch nicht weiterging mit der Geburt, bekam ich eine PDA. Das war sehr angenehm! Leider kam es dann bei beiden Geburten zu einem Notkaiserschnitt, da beide Kinder nicht durch das Becken kamen.
Die Wehen kannst du dir so vorstellen, dass es ganz starke Menstruationsschmerzen sind, die in Wellen kommen und gehen. Wenn du mit den Wehen atmest, geht es.

Suche dir am besten eine Beleghebamme (wenn es soweit ist), die auch mit ins Krankenhaus kommt und die ganze Zeit bei dir bleibt. Sprich mit ihr ganz offen über deine Ängste und dass du evtl. auch eine PDA haben möchtest. Wenn du dann noch ein Krankenhaus auswählst, in dem du dich wohlfühlst, das verschiedene Möglichkeiten zur Entbindung anbietet (und günstigerweise auch Naturmittel sowie Homöopathika zur Verfügung stellt), kann nicht mehr so viel passieren! Smilie
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 30.11.2010, 22:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ui danke Viv, das klingt ja richtig vielversprechend =)
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Vivanda
Gast





BeitragVerfasst am: 02.12.2010, 11:29    Titel: Antworten mit Zitat

Das hoffe ich doch (aber nur im positiven Sinne). Winken
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Echo
Gast





BeitragVerfasst am: 22.12.2010, 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Geburt verläuft sehr individuell. Es kommt eben auf die Frau an: manche haben so gut wie keine Schmerzen oder können gut damit umgehen und brauchen bildlich gesprochen nur einmal zu pupsen und das Baby ist da.
Manchen fällt es schwerer mit den Schmerzen umzugehen, vielleicht auch weil sie sich im Vorfeld schon völlig verückt gemacht haben Smilie

Ich gehörte leider zu der Sorte, die eine schwere Geburt hatten. Ich lag fast 24 Std. in den Wehen und bekam Schmerzmittel, PDA und Wehentropf. Und schlußendlich musste die Geburt abgebrochen werden und meine Lütte per Notkaiserschnitt geholt werden. Die Schmerzen der Presswehen waren für mich am schlimmsten, weil ich nicht mehr pressen durfte (wenn man pressen darf sind sie leichter zu ertragen). Aber die Wehen veramtnen hilft in jedem Fall sehr gut. Was für mich am schlimmsten war, kam aber erst nach der Geburt: Meine Tochter musste auf die Neugeborenenintensivstation und wegen dem Kaiserschnitt konnte ich mehrere Tage nicht laufen oder mich alleine aufrichten. Da lag ich also allein und verlassen nach dem Geburtstrauma (eine Geburt ist immer ein traumatisches Erlebnis, egal wie leicht oder schwer) in meinem Krankenzimmer, war durch den Hormonausstoß voll auf Mama gepolt und hatte kein Baby! Und ich konnte nicht einfach aufstehen und zu ihm gehen. Traurig

Von daher hätte ich lieber eine natürliche Geburt gehabt und die Schmerzen nur vorher und nicht noch wochenlang hinterher. Vorallem als ich ein paar Tage später eine junge Frau mit aufs Zimmer bekam, die nach gefühlten 10 min. aufstand und durch die Gegend lief als wäre nichts gewesen, da war ich schon neidisch.

So, nun aber genug mit den ganzen Horror-Mama-Kriegsgeschichten. Du musst Dich mit diesem Thema noch nicht auseinandersetzen und wenn es soweit ist, hast Du genug anderes zu tun als Dir über den Geburtsschmerz den Kopf zu zerbrechen. Du wirst das schon schaffen. Du weißt genug über den Geburtsablauf, bzw. lernst im Vorbereitungskurs alles wichtige. Also geniese Dein Leben und mach Dir keine unnötigen Sorgen.
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