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Zeremonialmagie
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2Wölfe
Gast





BeitragVerfasst am: 25.05.2010, 00:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ich möchte mich Kevins Plädoyer für Toleranz hiermit anschließen - das soll jetzt kein pädagogischer Zeigefinger sein; ich halte es nur für sinnlos, zu vergleichen. Weder Zeremonialmagie noch solche "der leeren Hand" ist besser als eine andere Form. Ich glaube, wir alle stimmen darin überein, daß letztlich der Geist, die Seele des Ausführenden das Ritual macht. Manche machen das eben gerne mit viel Lockerheit, mit spontanem Lachen und jeder Menge Spaß, andere brauchen einen gewissen Ernst, um auch die Macht und Wirksamkeit ihrer eigenen Kräfte ernst nehmen zu können. Das macht weder den einen noch den anderen Ritualisierer besser oder schlechter, effizienter oder hilfloser.

Davon abgesehen geht es mir wie Alegrya - ohne einen Leitfaden fühle ich mich nicht wohl, da mir ohne eine gewisse innere und auch äußere Vorbereitung auf ein Ritual alles einfach zu banal erscheint. Natürlich erstelle ich mir diesen Leitfaden selbst, aber als Inspiration nehme ich mir alles Mögliche her, das mir im Alltag, beim Lesen in einschlägiger Literatur, beim Stöbern im Internet oder sogar im Gottesdienst begegnet.

@Arianith: Kleine und kurze Zauber mögen bei Dir vielleicht flüssiger kommen, und mit Sicherheit geht es den meisten Menschen unseres Kulturkreises so, aber wenn man es von Jugend auf gewöhnt ist oder einem einfach die Vorstellung gefällt, daß alles bis ins Letzte durchgeplant ist, geht vielleicht das flüssiger, weil man sich nicht so nackt fühlt, sondern eben "zu Hause" in den bekannten Strukturen. Ich denke da auch an die rituelle Kraft von beispielsweise katholischen Messen, denen man sich selbst als nicht-Katholik schwer entziehen kann.
Diese schematisierten Abläufe haben, denke ich, durchaus etwas sehr Magisches: Wie ein Einschlafritual, das man jeden Abend gleich macht und das einem deshalb dazu verhilft, schneller und leichter einzuschlafen, so verhelfen einem bestimmte andere Abläufe, die immer gleich wiederholt werden, schneller in den Alphazustand / eine leichte Trance / wie immer Ihr das nennen wollt zu kommen und geben dem Ritual damit Stärke.

Und zu den Sprachen: Eine fremde Sprache in einem Ritual zu benutzen ist natürlich eine zwiespältige Sache. Einerseits klingen bestimmte Sprachen einfach schön, schaffen durch ihre Fremdartigkeit eine besonders schöne und magisch anregende Atmosphäre, andererseits weiß man womöglich nicht, was man da eigentlich von sich gibt und wird die gerufenen Geister nicht mehr los. Nun kann ich die betreffende Sprache natürlich lernen, womit ich an Verständnis gewinne und an Geheimnis verliere.
Ich würde mich auch total blöd fühlen, plötzlich in Altaramäisch vor mich hinzubrabbeln, denn ich will ja, daß meine Götter mich verstehen, und dazu will ich mich erstmal selbst verstehen. Daher würde ich, welche komplizierte äußere Form man auch immer für das Ritual wählt, auch immer eine Sprache wählen, die ich beherrsche.

Und @Engel der Träume: Es tut mir Leid, aber ich habe Deinen Beitrag leider schon wieder nicht verstanden. Verlegen Was meinst Du damit, Du gehst über die Ebene? Ich kann grad dieses Landschaftsbild irgendwie gar nicht einordnen.
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Engel der Träume
Gast





BeitragVerfasst am: 25.05.2010, 01:00    Titel: Antworten mit Zitat

2Wölfe hat Folgendes geschrieben:
Engel der Träume: Es tut mir Leid, aber ich habe Deinen Beitrag leider schon wieder nicht verstanden. Verlegen Was meinst Du damit, Du gehst über die Ebene? Ich kann grad dieses Landschaftsbild irgendwie gar nicht einordnen.


2Wölfe,

Das kann ich Dir sagen, wenn ich ein Zauber brauche gehe ich entspannt in einer Meditativen Haltung, und ich Meditiere tatsächlich auch :!: , und wenn ich ganz entspannt bin :!:, begebe ich mich auf eine Geistige Reise bis ich halt dann auf der entsprechenden Ebenne bin, dort rufe ich dann die Mächte an die mir dann die Magie verleihen die ich erbitte um meinen Zauber zu vollbringen, meist bitte ich nur um ein Zauber wenn ich jemanden helfen will, oder um ein zu unterstützen, oder wenn ich selbst mal hilfe brauche. Ich verwende Magie nur für das Gute sprich um Hilfesuchenden zu helfen.



Gruss Engel der Träume Smilie
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Kevin
Gast





BeitragVerfasst am: 25.05.2010, 09:19    Titel: Antworten mit Zitat

Danke 2Wölfe! Winken

Außerdem will ich hier mal das Vorurteil, ein zeremonialmagisches Rituale dauere stundenlang, berufe sich nur auf das Rezitieren von fremdsprachlichen Formeln und begründe sich im vollkommenen Ernst etc.
Es geht dabei gar nicht mal so sehr um den imensen Aufwand, sondern darum, dass es sich bestimmter Symbolik bedient und eine feste Ordnung hat.
Viele aus dem thelemischen Bereich würden gerne Fremdsprachen benutzen, wie das Hebräische aber auch andere alte Sprachen oder das Henochische.

Zitat:
Und zu den Sprachen: Eine fremde Sprache in einem Ritual zu benutzen ist natürlich eine zwiespältige Sache. Einerseits klingen bestimmte Sprachen einfach schön, schaffen durch ihre Fremdartigkeit eine besonders schöne und magisch anregende Atmosphäre, andererseits weiß man womöglich nicht, was man da eigentlich von sich gibt und wird die gerufenen Geister nicht mehr los. Nun kann ich die betreffende Sprache natürlich lernen, womit ich an Verständnis gewinne und an Geheimnis verliere.

Hier kann ich nicht ganz zustimmen. Meiner Meinung nach kann Magie nur im Inneren entstehen, durch einen intendierenden Geist. Gegenstände, bloße Worte oder Zeichen haben meiner Meinung nach keine magische Wirkungen, sondern erhalten diese erst durch den menschlichen Geist.
Das bedeutet für mich auch, dass das vortragen eines Textes, der nun Dämonen rufen würde, ohne mein Verständnis des Textes, nichts erreichen würde. Ich kann Magie immer nur so einsetzen, wie mein Wille es will. Ich glaube daher auch nicht immer an diese Sache, wo unachtsam "Türen geöffnet" werden, durch die dann Wesen hierherkommen können. Ich kann während eines Rituals und auch sonst nicht mehr wirken, als ich es will.
Will ich also eine Katze gesund machen und nehme aber lauter Unbedacht einen henochischen Text, um Dämonen zu rufen, so wird die Katze trotzdem gesund, weil der Text nicht eigendynamisch ist und Dämonen die Erlaubnis erteilt, zu erscheinen. Ich will die Katze gesund machen, lasse mich durch einen schönklingenden Text inspirieren, sodass sich mein Geist entfalten kann.

So glaube ich auch nicht, dass die Weihnachtsstern-Lampions, die im Endeffekt ein gestürztes Pentagramm sind, negativ auf die Hausbewohner wirken, weil es von ihnen ja gar nicht intendiert wird. Ich glaube auch nicht, dass die zahlreichen Buddhafiguren in Deutschlands Zimmern eine Verbindung zu Buddha schaffen, sondern nur dekorativ wirken, damit man sich wohl fühlt. Gleiches gilt für die Sprache in einem Ritual.
Hierbei kann die Sprache einfach weiteres Stilmittel der Inspiration sein, egal, was der Text sagt, solange man sich wohl fühlt.
Das ist meine Meinung Winken
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Engel der Träume
Gast





BeitragVerfasst am: 07.06.2010, 00:29    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat von Kevin: sondern darum, dass es sich bestimmter Symbolik bedient und eine feste Ordnung hat.


Kevin,

Was meinst Du damit, mit dieser Ordnung, bezieht es sich dar auf eine art Vorbereitung :?: um ein Zauber zu vollbringen, und es auch Auszuführen, oder ist es nur eine reine Vorbereitung wie z.b Konzentration oder Meditation die erst mal garnichts mit Zaubern zutun hat, sondern wie gesagt nur auf das reine Vorbereiten auf den Zauber.


Gruss Engel der Träume Smilie
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Kevin
Gast





BeitragVerfasst am: 08.06.2010, 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, dass halt der ganze Ablauf stärker geregelt ist, als bei anderen Traditionen. Das mag sowohl die Vorbereitung betreffen als auch, und vor allem, den Ablauf eines Rituals an sich.
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Engel der Träume
Gast





BeitragVerfasst am: 08.06.2010, 23:03    Titel: Antworten mit Zitat

Kevin,

Danke für deine Antwort, und für die Erklärung, ich habe vorher gedacht es bezieht sich nur auf ein vollendetten Vorgang eines Zaubers :!: . Nun gut jetzt habe ich dank deiner Erklärung hier wieder was dazu gelernt vielen Dank Kevin Smilie .



Gruss Engel der Träume Smilie
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