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Zeremonialmagie
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Alegrya
Gast





BeitragVerfasst am: 20.05.2010, 16:10    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn ich ganz frei arbeiten soll, komm ich auch nicht klar. Ich brauche einen roten Faden, an dem ich mich längs hangeln kann, ansonsten bin ich hoffnungslos verloren, Kreativität hin oder her. Sehr glücklich

Zeremonialmagie an sich finde ich sehr interessant, was aber einfach dran liegt, dass ich auch die Arbeitsweise von Logen, Coven etc. allgemein interessant finde.Bisher ist sie mir allerdings zu aufwändig. Irgendwann versuch ichs sicherlich mal, aber bisher back ich erstmal kleine Brötchen.
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Kevin
Gast





BeitragVerfasst am: 20.05.2010, 16:51    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Magie soll spaß machen und nicht streng nach irgendwelchen Regeln praktiziert werden.... finde ich jedenfalls.

Du vergisst, dass dieses strikte vielen Spaß macht Winken
Viele können einem Ritual mehr Wirkung abgewinnen, wenn sie das Gefühl haben, dass die Vorgehensweise nicht von ihnen erfunden ist, sondern sich schon gewissermaßen bewährt hat und auf einer Tradition beruht.
Der Aufwand hat den gleichen Effekt. Mal so eben seinen Zauberstab zu schwingen, um die Liebe zu finden, mag für viele nicht ausreichen. Sie stellen sich soetwas aufwendiger vor, wo man mehr hineinstecken muss und jedenfalls einen anmaßend gleichwertigen Aufwand betreibt. Zudem bringt der ganze Aufwand, die Dauer etc. einen in eine bestimmte Stimmung, mit der man wohl besser arbeiten kann.
Ich gucke zum Beispiel gerne Hexenfilme oder Horror-/Mysteryfilme, um mich in Stimmung zu versetzen.
Gerne mag ich auch Zeremonialmagie, weil ich Symbole und alles drumherum liebe. Ich sammle auch solche typischen Dinge, mein Zimmer ist voll damit. Ich betreibe gerne Magie, weil es sich gut anfühlt. Und da mein Verständnis davon natürlich durch Hollywood und Vorurteilen vorgeprägt ist, korrespondiere ich gerne mit solchem großen Aufwand und Brimborium Winken

Der Effekt ist der gleiche als bei der Magie der leeren Hand. Im Endeffekt kommt es meiner Meinung halt immer auf den Geist drauf an, der etwas bewirkt. Es sind nicht die Symbole oder Zeichen oder Gegenstände, die etwas ausrichten.
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Samira
Gast





BeitragVerfasst am: 20.05.2010, 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

Und wenn man mit dem Geist viel bewirken kann würde ich lieber zur Magie der leeren Hand greifen anstatt mit zeremonialmagie zu praktizieren und somit vieles rezitieren und starre vorgehensweisen und Handlungen zu haben.

Ich bin auch eine von der Sorte die das alles etwas einfacher mag.

Samira
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Stormeagle
Gast





BeitragVerfasst am: 20.05.2010, 21:16    Titel: Antworten mit Zitat

Die Kraft kommt aus unserem inneren Kevin. Von daher verleihen wir selbst unserem Ritual Kraft. Die Intensität dieser Kraft kommt nicht aus irgendwelchem gebrabbel dritter oder einer alten Schriftrolle, sondern nur aus uns. Ein Ritual, welches Du selbst entwickelst, kann genauso machtvoll sein, wie eines, dass schon hunderte von Jahren alt ist, wenn nicht sogar stärker.
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Weatherwax
Gast





BeitragVerfasst am: 20.05.2010, 23:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke, dass Magie sich letztendlich so verhält wie man es von ihr erwartet. Was nicht heißt, dass man dieses "Erwarten" auch unbedingt steuern kann.
Für einige ist der freie und kreative Umgang mit der Magie eben nicht das Richtige, sie brauchen die geheimnisvolle Atmosphäre alter Schriften und Rituale um die Magie am besten wirken zu lassen.
Ich denke es kommt auf die Person an, ob nun Zeremonialmagie oder was auch immer sonst.
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Paramäleon
Gast





BeitragVerfasst am: 21.05.2010, 13:59    Titel: Antworten mit Zitat

Alegrya hat Folgendes geschrieben:
Zeremonialmagie an sich finde ich sehr interessant, [...] Bisher ist sie mir allerdings zu aufwändig.

Meine Erfahrung ist bisher die gewesen, dass es sehr zuverlässig funktioniert. Ich hab schon einen ganzen Stapel Rituale gemacht, Schema nach Starhawk, aber das Ritual habe ich dann schon selber entwickelt, und nicht selten mache ich es dann auch noch ganz anders als geplant war. Es ist wie beim Segeln: Irgendwie kommst du fast überall hin, aber wenn man Winde, Strömungen und das Verhalten seines Bootes kennt und berücksichtigt, geht es doch um einiges einfacher, und die Verletzungsgefahr ist auch geringer. Deswegen halte ich mich schon an gewisse Strukturen. Ich experimentiere auch. Leider lässt sich schlecht wissenschaftlich bestimmen, welcher Faktor der ausschlaggebende war, dass ein Zauber nun gut oder schlecht gewirkt hat.

Samira hat Folgendes geschrieben:
Und wenn man mit dem Geist viel bewirken kann würde ich lieber zur Magie der leeren Hand greifen

Davor habe ich ja noch immer einen enormen Respekt. Okay, Bequemlichkeit ist schön, aber die Wirkweise ist dann auch eine andere. Also zum Beispiel, wenn ich denke, ich will dass eine Besprechung nicht stattfindet, und daraufhin ist mein Chef an dem Tag krank. Das will ich so eigentlich nicht. Wenn ich ein Ritual entwerfe ist klar dass irgendwo das "soll keinem Schaden" rein kommt. Beim hellsehen oder heilen aus der hohlen Hand zu arbeiten ist natürlich nicht so kritisch.

Samira hat Folgendes geschrieben:
anstatt mit zeremonialmagie zu praktizieren und somit vieles rezitieren und starre vorgehensweisen und Handlungen zu haben.

Das ist jetzt die Frage, wie man den Begriff füllt. Ich für mich habe ein "so starr wie nötig, so variabel wie es mir gefällt"-Konzept. Soll heißen, dass es zwar ein Grundmuster gibt, also bestimmte Elemente machen natürlich nur in einer gewissen Reihenfolge Sinn, aber die Details sind unterschiedlich. Es muss sich gut anfühlen. Listen to your ♥...
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Kevin
Gast





BeitragVerfasst am: 21.05.2010, 16:24    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Die Kraft kommt aus unserem inneren Kevin. Von daher verleihen wir selbst unserem Ritual Kraft. Die Intensität dieser Kraft kommt nicht aus irgendwelchem gebrabbel dritter oder einer alten Schriftrolle, sondern nur aus uns. Ein Ritual, welches Du selbst entwickelst, kann genauso machtvoll sein, wie eines, dass schon hunderte von Jahren alt ist, wenn nicht sogar stärker.

Du hörst mir nicht zu Winken
Ich habe nichts anderes gesagt, als dass wir es sind, die den Zauber wirken. Der äußere Umstand kann uns nur helfen, diese Kraft zu entfalten. Und manche schaffen das auch ohne Symbole, Metaphern und Allegorien und manche mögen es halt gerne mit dieser Inspiration. Das ist kein sinnloses gebrabbel; viele können besser mit Regeln umgehen, als selber welche aufzustellen.
Ihr solltet das nicht kritisieren. Es ist immer egal, wie man zu seinem Ergebnis kommt, Hauptsache ist, es wirkt Winken

Zitat:
Also zum Beispiel, wenn ich denke, ich will dass eine Besprechung nicht stattfindet, und daraufhin ist mein Chef an dem Tag krank. Das will ich so eigentlich nicht. Wenn ich ein Ritual entwerfe ist klar dass irgendwo das "soll keinem Schaden" rein kommt. Beim hellsehen oder heilen aus der hohlen Hand zu arbeiten ist natürlich nicht so kritisch.

Also meiner Meinung nach, kann man mit seinem Geist nicht mehr wirken, als er wollen würde. Wenn ich also etwas zaubern will, aber gleichzeitig Bedingungen habe, berücksichtigt unser Geist diese automatisch, da der Zauber ja nicht durch äußere Dinge entsteht und somit auf ein Kommunikationsdefizit beim Rezitieren beruhen würde, sondern eben aus dem Inneren kommt.
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Stormeagle
Gast





BeitragVerfasst am: 21.05.2010, 16:48    Titel: Antworten mit Zitat

Und Du lieber Kevin, solltest nicht die Meinung anderer untergraben, dafür wäre ich Dir sehr dankbar. Wenn ich sage, dass es sinnloses Gebrabbel ist, dann ist dies MEINE Meinung zu dem ganzen. Nur weil Du es anders empfindest, heisst es nicht, dass ich es so nicht sehen kann, wie ich es sehe. Es mag ja sein, dass einige Leute damit zurecht kommen nach Vorgaben zu arbeiten, aber ich sehe darin keine Inspiration und keine Anregung der eigenen Kräfte, sondern lediglich nachahmung von etwas, was nicht aus dem eigenen Herzen gekommen ist. Ich kann deshalb so etwas kritisieren, wenn ich der Meinung bin, dass ich persönlich keinen Sinn darin sehe. Ich lasse mir in dieser Hinsicht nicht sagen, dass ich es nicht kritisieren darf. Stell mich bitte nicht als ein Kleinkind dar, welches von dieser Materie keine Ahnung hat, OK?

Ob es wirklich egal ist, wie man zu seinem Ergebnis kommt kann ich an dieser Stelle verneinen. Ob eine Wirkung so kraftvoll ist wie die, wenn du dein eigenes Ritual entwickelst, wo wirklich Herzblut, Energie und Liebe drin steckt oder ob du etwas nachahmst und stur wie vorgeschrieben abliest, wage ich ein klitze klein wenig zu bezweifeln.

Ich sage nicht, dass abgekupferte Rituale oder Zeremonien nicht wirken sondern bin der Meinung, dass in ihnen nicht die geballte Kraft steckt, wie bei eigenen Ritualen oder Zeremonien.
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Victoria
Gast





BeitragVerfasst am: 21.05.2010, 17:35    Titel: Antworten mit Zitat

Und was sagt eigentlich die Threaderöffnerin zu dem Ganzen? Wie siehst du das?
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Silas
Gast





BeitragVerfasst am: 21.05.2010, 17:46    Titel: Antworten mit Zitat

Das würde mich auch mal interessieren....
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Kevin
Gast





BeitragVerfasst am: 22.05.2010, 10:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wollte dich weder als Kleinkind darstellen noch in die Schranken weisen. Ich fand die Ausdrucksweise nur etwas unglücklich und auch beleidigend.
Mit dem, dass du nicht zuhörst, wollte ich darauf hinweisen, dass wir beide glauben, dass es aus dem Inneren kommt. Du magst es vielleicht ablehnen, dass sich manche auch erfüllt in etwas sehen, selbst wenn es nicht von ihnen kommt. Aber so wie du es gesagt hast, wirkte es auf mich so, als würdest du es auf allgemeiner Ebene bewerten und nicht nur von deiner Warte aus.
Denn ob und wie Zeremonialmagie wirkt, kann man ja nicht beurteilen, wenn man sie noch nie richtig gemacht hat. (Was nicht böse gemeint ist. Ich will damit nur sagen, dass man nicht so voreingenommen sein sollte und Dinge, die man so nicht kennt, nicht gleich negieren sollte.)
Ich will dadurch nicht deine Meinung untergraben, sondern etwas für Toleranz und Offenheit hier plädieren.
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Engel der Träume
Gast





BeitragVerfasst am: 22.05.2010, 23:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihr lieben,

Ich habe meine eigenne Art von Ritual, Entschuldigt diese Ausdrucksweise jetzt: aber ich mache da nicht son Schnick Schnack raus, ich gehe eher über die Ebenne, und rufe die Entsprechende Mächte an die ich für meine Geistige Magie brauche, um mich oder anderen zu helfen.



Gruss Engel der Träume Smilie
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 24.05.2010, 13:53    Titel: Antworten mit Zitat

Der Vorteil, den "kleine" Zauber und die "Magie aus der leeren Hand" mit sich bringen, ist, dass diese kleinen, kurzen und klaren Zauber und diese Magie einfach flüssiger kommen, als ein langes Ritual,welches in einer fremden Sprache und mit keine Aaaaahnung wie vielen Gegenständen ausgeführt werden muss.

Ich bezweifle, dass ein Ritual wirksamer ist, wenn man alle zwei Sekunden auf den Text gucken muss, den man vllt noch nicht mal richtig ausspricht und keine Ahnung hat worum es geht. Zum Beispiel.

Die Sprache hat doch nichts damit zu tun. Sprache ist nur Ausdruck und der ist in jeder Sprache der Gleiche, in unseren Gefühlen, die wir in ein Ritual oder einen Zauber stecken. Von daher erkenne ich den Sinn von "Zeremonialmagie" nicht. Ausser für jemanden, der sich da schon Jahrelang mit beschöftigt, vllt sogar die fremde Sprache kann und das Ritual flüssig und sicher abhalten kann.
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Kevin
Gast





BeitragVerfasst am: 24.05.2010, 20:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ihr vergesst immer den Aspekt, dass man sich nur anregen lässt Winken
Viele lassen sich durch solche szenetypischen Symbole/Dinge geistig anregen und können sich dadurch besser einstimmen, um etwas zu wirken.

Zudem erfordert der höhere Aufwand auch eine bessere Planung. Das heißt, es wird sich schon lange vorher damit auseinander gesetzt, eventuell Energien mobilisiert. Es ist kein Ritual zwischendurch, das vielleicht sogar nur halbherzig erledigt wird, sondern es strotzt vor Ernst, Engagement und Motivation.

Ich denke man kann eben nicht sagen, dass das eine besser oder schlechter ist, oder dass etwas weniger effizient oder sinnvoll ist. Jeder tickt anders und braucht auch andere Dinge, um zu ticken. Das wichtige ist es, seine eigene magische Geste zu finden und sich darin erfüllt zu sehen Winken
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 24.05.2010, 21:05    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, kevin, wenn du das mit einberechnest, dann ist Zeremonialmagie trotzdem nichts für den öfteren Gebrauch, sondern etwas Besonderes, was viel Vorbereitung etc braucht. Also dennoch keine Alltagsmagie.

Und mit mehren Leuten bestimmt viel schöner.
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