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Räuchermischung: Erzulie

 
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HemNetjeru
Gast





BeitragVerfasst am: 23.01.2010, 13:58    Titel: Räuchermischung: Erzulie Antworten mit Zitat

Räuchermischung Erzulie Freda

Erzulie ist ja eine Loa mit einem ganz breit gefächerten Wesen und vielen verschiedenen Aspekten und Persönlichkeitsausprägungen. Bei dieser Mischung habe ich mich vor allem am Aspekt der Erzulie Freda Orientiert.
Nähere Infos zur Loa Erzulie findet ihr hier


Nachdem diese Loa den Luxus recht liebt habe ich natürlich Versucht eine Luxuriöse Mischung mit einem feinen, nicht zu Aufdringlichen Geruch zusammen zu stellen. Heraus kam eine Mischung die wesentlich Aufwendiger in der Herstellung als meine anderen Loa-Mischungen ist. Darum wird hier auch gleich eine größere Menge angefertigt weil sich der Aufwand für kleinere Mengen kaum lohnt. Die Herstellungsweise Orientiert sich am Ägyptische Kyphi.


Harze:

2 EL Olibanum
2 EL Dammar
2 EL Copal
1 EL Styrax
1 TL Mastix
½ TL Elemi Manila
¼ TL Fichtenharz
1/8 TL Drachenblut

Kräuter:

4 EL Damiana
4 EL Rosenblüten*
1 TL Jasminblüten
1 TL Orangenblüten
1 TL Blaue Lotusblüten
1 TL Sabalfrüchte
½ TL Heiligenkraut
½ Vanillestange


Hölzer/Wurzeln:

2 TL Engelwurz
1 EL Zedernholz
1 TL Rotes Sandelholz
1 TL Rosenholz, ersatzweise 4-5 Tropfen Ätherisches Rosenholzöl
1/8 TL Alraunenwurzel


Anderes:

5 EL Rosinen
3 Datteln
Rotwein
2 EL Honig
1 Tropfen Ätherisches Patschouliöl
3 Tropfen Rosenöl
2 Tropfen Jasminöl
1 Tropfen Bergamottenöl


Am ersten Tag werden die Harze im Mörser nach und nach so fein wie Möglich zermahlen und in ein Verschließbares Glas gegeben. Das Glas wird verschlossen und für drei Tage an einem Kühlen Ort Aufbewahrt. Das Glas wird täglich etwas Geschüttelt um den Inhalt noch mal durchzumischen.
Dann werden nach und nach die anderen Kräuter/Früchte nach und nach Zermahlen. Die Vanillestange wird ausgekratzt und das ausgekratzte auch mit zur Mischung gegeben, die Stange selbst wird aufbewahrt, die wird erst später gebraucht. Nachdem alles fein gemahlen und ins Glas zu den Harzen gegeben wird alles durchgemischt und wieder fest verschlossen. Das ganze stellt man jetzt für sieben Tage an einen Kühlen Ort und schüttelt das Glas wieder täglich kurz durch.

Am sechsten Tag füllt man die Rosinen und Datteln in einen Hohen Behälter (z.B. ein Messbecher).
In einem Kleinen Topf wird der Rotwein (so viel das man die Rosinen und Datteln gerade so damit bedecken kann) zusammen mit der Vanillestange und dem Honig erwärmt. Das ganze soll nicht Anfangen zu Kochen!
Umrühren bis sich der Honig gelöst hat und noch für etwa 5 Minuten unter gelegentlichem Rühren auf der Herdplatte stehen lassen. Die Vanillestange wird aus dem Wein gefischt und das Gemisch mit in den Behälter mit den Rosinen und Datteln gekippt. Das ganze über Nacht stehen lassen.
Am nächsten Tag das ganze in ein Nudelsieb kippen und etwas Abtropfen lassen und LEICHT Ausdrücken. Die Abgetropfte Flüssigkeit muss man aber nicht Wegkippen, wäre Schade drum, dafür schmeckt es zu lecker *g*.

Das ganze wird jetzt mit dem Pürierstab zu „Muss“ verarbeitet und in eine Große Schüssel gegeben und mit den Ätherischen Ölen gemischt. Jetzt Öffnet man das Glas mit den Harzen und Kräutern und Kippt es mit in die Schüssel und mischt alles Kräftig mit den Händen durch. Das ganze ist zwar verdammt Klebrig aber dafür duften die Hände dann 1-2 Tage lang nach den Kräutern Sehr glücklich

Man kann das ganze jetzt auf 2 Arten Weiterverarbeiten.

Entweder man Breitet auf einem Großen Brett/Tellern etc. ein Geschirrhandtuch aus und verteilt die Mischung darauf, einfach etwas zwischen die Hände nehmen und über dem Tuch Reiben und so die Mischung draufrieseln lassen. Das ganze dann an einem warmen Ort, z.B. auf einem Schrank, trocknen lassen. Dabei alle paar Tage durchmischen damit nichts zu schimmeln Anfängt. Nach dem Trocknen noch mal kurz im Mörser bearbeitet und in einem dicht verschlossenen Gefäß Aufbewahren.
Oder man Formt aus der Masse kleine Kügelchen (nicht ganz 0,5 cm im Durchmesser) und legt trocknet sie unter gelegentlichem Wenden. Die Kugeln machen zwar wesentlich mehr Arbeit machen aber Optisch mehr her als ein loses Räucherwerk.

Wer will kann die Mischung noch Erzulie Weihen oder sie so wie sie ist verwenden, das bleibt jedem selbst Überlassen.

Die Mischung wird, eigentlich logisch, für Rituale und Kulthandlungen zu Ehren von Erzulie verwendet. Kann aber auch für Rituale und Zeremonien verwendet werden in denen es um Liebe, Leidenschaft, Freundschaft, Einfühlvermögen und Harmonisierung geht in denen diese Loa nicht Angerufen wird.
Der Geruch Bewegt sich zwischen Süßlich udn BLumig-Schwer. Das interessante an dieser Art der Herstellung von Räucherwerk ist das der Geruch nichts Konstant bleibt sondern sich im Laufe der Lagerung immer wieder etwas verändert. Je länger es (Luftdicht) gelagert wird umso besser wird das Aroma der Räucherung.

* Bei den Rosenblüten kann man die Farbe je nach Zweck Auswählen, also die Farbenlehre mit einfließen lassen. Wenn man sich an Erzulie vor allem in Belangen wie Leidenschaft, mehr Sexuelle Aspekte und in Punkto Liebeszauber wendet eignen sich am Besten Rote Rosenblüten. Wendet man sich eher an Erzulie in Sachen Freundschaftliche Energie, Allgemeine Liebe, Probleme mit den Kindern würden sich eher Rosafarbene Blüten eignen. Weiß Symbolisiert als Farbe nicht nur Reinheit und das Unberührte sondern ist auch eine ziemlich Neutrale und Multifunktionale Farbe, hat man z.B. eine Kerze nicht mehr in einer Bestimmten Farbe (wie etwa Rot für ein Liebesritual) nimmt man oft einfach eine weiße als Ersatz. Weiß könnte ich mir z.B. Vorstellen wenn man die Mischung nicht für einen Bestimmten Zweck nutzen möchte sondern einfach nur um diese Loa damit zu Ehren. Ich habe es hier so gehalten das ich einfach gemischt habe, also je 1 EL Rote, Rosa, Weiße und Gelbe Blüten verwendet habe.
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