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GEGEN KINDESMISSBRAUCH nichts für schwache nerven
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Rahel
Gast





BeitragVerfasst am: 06.12.2009, 21:14    Titel: Antworten mit Zitat

Nochmals ein paar Worte dazu aus Opfersicht, wie ich glaube.
Ich reagiere seit ich denken kann auf diverse Trigger und lüfte nun langsam Schleier um Schleier. Mich hat der Text erstarren lassen, nicht eine einzige Träne konnte ich weinen. Ich schalte grad ab, da ist jetzt nicht eine einzige Emotion mehr. Die kommen gleich wieder, mit samt Flashbacks. Ich weiß nicht, ob ich eine Veröffentlichung gut finde. So treffend der Text ist, er zeigt eben die Hilflosigkeit, die dem Täter häufig gefällt. Und es kann ja nicht Sinn der Sache sein, die Grausamkeiten in den Medien wieder auf neue Stufe zu bringen, in dem man noch mehr schockiert als bisher, auch darauf springen die Leute schnell nicht mehr an. Nicht, dass ich was Besseres wüsste, zugegeben - und irgendwo muss man ja anfangen- aber der Weisheit letzter Schluss ist dies hier noch nicht.
Tragisch an Missbrauch gerade durch Vertrauenspersonen ist die "Opferbereitschaft" die daraus resultiert. Hier bewege ich mich denke ich auf sehr dünnem Eis und beschränke mich daher darauf, nur von mir zu sprechen.Ob das für andere in gleicher Weise zutrifft, sei offen gelassen.
Ich bin eigentlich sehr selbstbewusst und kann klare Grenzen ziehen. Nur bei gewissen Charakteristiken knicke ich augenblicklich ein. Das kann die Stimme sein, oder der Blick oder sonst eine Ähnlichkeit - ich bin sofort wieder hilflos und verängstigt. Damit mache ich mich gewissermaßen zum Opfer. Das Wissen um dieses Verhalten hat mir erst vor kurzem eine erneute Begegnung dieser Art erspart und mir somit aber auch gezeigt, dass es der entscheidende Unterschied sein kann, ob man sich als Opfer fühlt und sich der Hilflosigkeit hingibt - oder eben nicht.
Da finde ich es wirklich wichtig, Kindern von Anfang an beizubringen, ihre Grenzen zu wahren, auch vor Opa, Papa und Onkel XY.
Einen allseits schönen Abend wünsche ich
Rahel
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Nimue
Gast





BeitragVerfasst am: 07.12.2009, 18:54    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe meinem Sohn von Anfang an bei gebracht, wenn er jemanden nicht umarmen oder küssen möchte, dann soll er es lassen.
Das hat bei manchen Omas nicht auf gegen Liebe gestoßen, aber das war/ist mir ja sowas von egal. Er hat seinen eigenen Kopf und wenn ich jemanden nicht umarmen möchte lass ich es ja auch.

Für mich wäre es das schlimmste wenn meinen Kindern etwas angetan werden würde. Auch wenn das jetzt hart klingt, aber derjenige müsste dann schneller laufen als ich. Ich weiß nicht was ich dann tun würde, aber ich glaube nicht das ich sehr behutsam wäre.
Das ist für mich die größte Horror-Vorstellung!
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Fidther
Gast





BeitragVerfasst am: 16.02.2012, 15:14    Titel: Antworten mit Zitat

Habe mehrere Opfer betreut. Es sind oft Leute denen man vertrauen sollte.
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