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Religiöse oder religionsfreie Kindeserziehung?
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Kevin
Gast





BeitragVerfasst am: 08.08.2009, 13:48    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wenn man seinem Kind keinen bestimmten Weg vorgeben, aber auch keinen Weg nehmen will, muss man ihm zumindest den Glauben vermitteln, dass es MÖGLICH ist, dass etwas "mehr" existiert. Eine atheistische Erziehung (es gibt keine Seele, es gibt keinen Gott) ist auch wieder eine Erziehung, die einen Glauben vermittelt, den Glauben an "nichts".

Ich habe ja auch nicht von einer Atheisten-Erziehung gesprochen. Da habe ich mich wohl schlecht ausgedrückt. Sondern eben das, dass ähnlich einem Lehrer, dem Kind keine Religion vorgelebt wird oder eingebläut wird; sondern man versucht, sich in Objektivität zu üben, und dem Kind alle Wege offen hält.
Das heißt, dass keine Erziehung im christlichen, muslimischen, heidnischen, atheistischen Sinne angestrebt wird, sondern alles offen behandelt wird. Wenn Fragen auftauchen, beantwortet man sie objektiv und wahrheitsgetreu (soweit möglich).
Ich kenne Familien, in denen nie der Begriff Religion oder so, wenn es um Erziehung ging, auftauchte. Die Kinder konnten ihre Fragen stellen und haben mit der Zeit selber herausgebildet, was sie interessiert; ohne durch das Interesse der Eltern geprägt zu werden.
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2Wölfe
Gast





BeitragVerfasst am: 08.08.2009, 17:46    Titel: Antworten mit Zitat

As I said...
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Delian
Gast





BeitragVerfasst am: 09.08.2009, 00:34    Titel: Antworten mit Zitat

Und wie soll das gehen?

- Kind fragt: Was passiert nach dem Tod?

Was antwortest du? Hälst du dann einen dreistündigen Vortrag, welche verschiedene Auffassungen es davon in den verschiedenen Religionen gibt?

Selbst wenn du das machst, wird die nächste Frage des Kindes immer sein:

- Undworan glaubst du?

Als Elternteil ist man immer ein Vorbild für die Kinder undder eigene Glauben ist immer eine erste Orientierung für die Kinder. Ob das den Eltern nun mal passt oder nicht, Säugetiere lernen durch Nachahmung und Kinder ahmen erst die Menschen ihrer Umgebung nach, ehe sie nach und nach zu ihrem eigenem Selbst kommen. Eine "religionsneutrale" Erziehung ist technisch nicht möglich.
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Wolfsblut
Gast





BeitragVerfasst am: 09.08.2009, 09:24    Titel: Antworten mit Zitat

Vor einiger zeit habe ich eigentlich noch anders gedacht. Da meinte ich, dass ein Kind die Religion selber finden müsse und sich selbstständig in die Richtung seines eigenen Glaubens entwickeln sollte. Heute denke ich, dass das nicht ganz richtig ist, weil die Gefahr besteht, dass die "Generation Playstation" überhaut zu keinen Glauben an etwas Übernatürliches, etwas, das man nicht greifen kann gelangt. Woher sollen sie Wege zum Spiritismus finden? In irgendeiner Form muss der Weg ihnen von ihren Umfeld, ganz speziell natürlich den Eltern vorgelebt werden, dass ein Bezug dazu hergestellt wird. Das sind nämlich Erfahrungen, die sich (normalerweise) tief einprägen und eine Basis für ein eigenes, selbstständiges religiöses Denken möglich machen.

Ursus_Arctos hat Folgendes geschrieben:
nu ja, mittlerweile hat ja selbst die Kirche eingesehen, dass der Limbus Schmarrn ist.


In unseren Dorf gibt es einen etwas betagten Seelsorger, der es nach wie vor sehr wohl versteht die Leute mit Drohungen von de "ewigen Verdammnis" und den Limbus wieder zum rechten Glauben zurück zu führen!
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2Wölfe
Gast





BeitragVerfasst am: 09.08.2009, 09:48    Titel: Antworten mit Zitat

Delian hat Folgendes geschrieben:
Und wie soll das gehen?

- Kind fragt: Was passiert nach dem Tod?

Was antwortest du? Hälst du dann einen dreistündigen Vortrag, welche verschiedene Auffassungen es davon in den verschiedenen Religionen gibt?


Nun, niemand spricht von drei Stunden. Ich sage: Die meisten Menschen glauben, daß sie danach ohne ihren Körper ein anderes Leben in einer anderen Welt führen. Einige denken, sie würden dann für immer dort bleiben, andere erwarten, daß sie immer wieder auf die Erde geboren werden. Manche Menschen glauben, daß es nur dieses Leben hier auf der Erde gibt und mit dem Tod alles vorbei ist. (Hat keine dreißig Sekunden gedauert.)

Delian hat Folgendes geschrieben:


Selbst wenn du das machst, wird die nächste Frage des Kindes immer sein:

- Undworan glaubst du?


Genau, und dann werde ich es sagen. Wie ich schon oben beschrieb, sind religionsfrei (bloß nichts über Religion erzählen, das ist alles gefährlicher Schwachsinn) und religionsneutral (ich sage, was ich weiß, damit mein Kind möglichst viele Informationen auf den Weg bekommt) nicht unbedingt dasselbe. ICH bin religionsfrei erzogen worden, bis ich etwa 10 war. Ich wurde aus dem Zimmer geschickt, wenn meine Eltern das Wort "Bibel" benutzen wollten. Als ich mich dann einfach selbst gekümmert habe, haben meine Eltern mein Interesse jedoch akzeptiert und meine Fragen nach bestem Wissen beantwortet, ohne mir zu sagen "Das ist so"- sie haben immer gesagt "Die Buddhisten glauben das" und "Die Christen glauben das", obwohl sie, wie auch schon geschrieben, beide einen christlichen Hintergrund haben. Daher widerspreche ich dieser

Delian hat Folgendes geschrieben:
Als Elternteil ist man immer ein Vorbild für die Kinder undder eigene Glauben ist immer eine erste Orientierung für die Kinder. Ob das den Eltern nun mal passt oder nicht, Säugetiere lernen durch Nachahmung und Kinder ahmen erst die Menschen ihrer Umgebung nach, ehe sie nach und nach zu ihrem eigenem Selbst kommen. Eine "religionsneutrale" Erziehung ist technisch nicht möglich.


Behauptung vehement, denn es ist nicht nur möglich, sondern mit einem bißchen gutem Willen sogar ganz leicht. Wenn Kinder Fragen stellen begrüßen sie ausführliche Antworten nach meiner Erfahrung. Es liegt an den Eltern, es sich in dieser Hinsicht nicht zu leicht zu machen.
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magic
Gast





BeitragVerfasst am: 09.08.2009, 11:23    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke spätenstens in der Schule oder schon vorher werden die Kinder die keinen (Glauben) haben diskriminiert. Es fängt doch mit den Feiertagen an. Man diskriminiert das Kind von Haus aus, wenn man bspw. dem Kind nichts zu Weihnachten schenkt oder wenn das Kind in der Schule dann gross rumerzählt ich Glaube an nichts! Sonderlinge und Seperatisten werden so herangezogen. Mein Vorschlag wäre viel mehr das Kind in den gemässigten Religionsunterricht zu schicken. Ich gehe nach dem Motto nützts nichts schadet nichts, zumindest hat dann das Kind die Chance eine Glaubenslehre kennenzulernen von der es sich nach Wunsch jederzeit trennen oder absplitten kann. Ebenfalls hat der Gesetzgeber vorgesehen zumindest in der Schweiz, dass man ab einem gewissen Alter sich von jeder Religion trennen darf! Ebenfalls denke ich es wird schwierig werden, wenn bspw. ein Spähnchen oder Haustier sterben sollte, wenn man das Kind trösten will! Glauben hat nicht nur Negatives sondern sieht auch Trost und Geborgenheit vor und erklärt viele Fragen im humanem Sinn.

mfg.

magic
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Delian
Gast





BeitragVerfasst am: 09.08.2009, 13:52    Titel: Antworten mit Zitat

@2Wölfe:

Also habt ihr zu Hause kein Ostern, kein Weihnachten und keine Geburtstage gefeiert? Ihr seid nicht zu kirchlichen Hochzeiten, zu Trauergottesdiensten oder Taufen innerhalb der Familie gefahren? Das fällt mir sehr schwer zu glauben, aber nur das wäre eine religionsFREIE Erziehung.
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Kevin
Gast





BeitragVerfasst am: 09.08.2009, 14:34    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Also habt ihr zu Hause kein Ostern, kein Weihnachten und keine Geburtstage gefeiert? Ihr seid nicht zu kirchlichen Hochzeiten, zu Trauergottesdiensten oder Taufen innerhalb der Familie gefahren?

Ich weiß, dass unsere Feste, die wir feiern, fast alle christlich sind. Aber ganz ehrlich... Wer, außer wirklich religiöse, setzen sich an Weihnachten vor den Baum und gedenken Christi Geburt?? Die Feiertage sind eher nationale Tage denn religiöse Tage. Vor allem für Kinder gibt es einfach nur Geschenke an Weihnachten und man verbringt Zeit zusammen.
Es wäre ja okay dem Kind die ganzen Hintergründe dieser Tage zu erklären; vor allem, weil immer weniger diese wirklich kennen. Aber ich finde, dass die Feiertage mittlerweile ziemlich religionsfrei sind. Selbst manche Moslems feiern hierzutage Weihnachten und so; ebenso wie alle Atheisten (außer solche, die diesen Glauben wirklich bewusst leben).
Falls das Kind Fragen stellt, kann man ihm erklären, dass in Deutschland überwiegend christliche Kultur herrscht, was aber kein Muss ist.

Auch wenn, ich wahr allerdings noch nie auf einer, eine Hochzeit in der Kirche gefeiert wird, gehört das schon irgendwie zum Usus. Sicherlich gibt es auch viele Paare, die sich nur standesamtlich trauen lassen, da sind es wirklich überwiegend Atheisten. Aber wenn du gläubig bist und noch einer Konfession angehörst, gehört das eher zur Sitte als zum bewussten Entscheid sich das Wort vor Gott zu geben. (Auch wenn hier, entgegen der Feiertage, die Menschen noch bewusstere Entscheidungen treffen, das stimmt.)

So nehme ich das wahr. Sagt mir, wenn ihr das anders wahrnehmt.
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2Wölfe
Gast





BeitragVerfasst am: 09.08.2009, 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

Kevin hat Folgendes geschrieben:
Zitat:

Also habt ihr zu Hause kein Ostern, kein Weihnachten und keine Geburtstage gefeiert? Ihr seid nicht zu kirchlichen Hochzeiten, zu Trauergottesdiensten oder Taufen innerhalb der Familie gefahren?

Ich weiß, dass unsere Feste, die wir feiern, fast alle christlich sind. Aber ganz ehrlich... Wer, außer wirklich religiöse, setzen sich an Weihnachten vor den Baum und gedenken Christi Geburt?? Die Feiertage sind eher nationale Tage denn religiöse Tage. Vor allem für Kinder gibt es einfach nur Geschenke an Weihnachten und man verbringt Zeit zusammen.

Genau. Ich hab zu Weihnachten Geschenke bekommen und zu Ostern Eier gesucht, und ich habe auch zum Kindertag Geschenke bekommen und mir am 1. Mai die Parade angesehen. Das war alles eins und wurde mir nie vor einen entsprechenden Hintergrund gestellt. Es gab da für mich einfach keinen - Geburtstag wird ja auch nur gefeiert, weil´s schön ist, so habe ich das damals gesehen. (Ob das so toll ist, ist eine andere Frage, mir war selbst schon die Zeit deutlich lieber, in der man mit mir gesprochen hat, statt mich raus zu schicken.)

Und ja, wir waren nie auf kirchlichen Trauungen oder Begräbnissen bzw. ersteres gab es einfach nicht und ich wurde zu letzterem nicht mitgenommen. Als ich 10 war, starb meine Oma und wurde christlich begraben. Das war mein erster Kontakt mit dem Christentum, und ich erinnere mich lebhaft, wie das "Vater Unser" anstand und ich total fasziniert war, daß die da alle das Gleiche aufsagten. Meiner Mutter rutschte spontan heraus "Ach Gott, wie ging das denn noch?", weil sie dem Christentum 20 Jahre lang keinen Raum in ihrem Leben gelassen hatte.

Ich will hier gar nicht behaupten, daß eine religionsfreie Erziehung toll ist, ich glaube das nicht und werde es auch selbst nicht so handhaben. Ich wollte eigentlich oben nur anmerken, daß sie möglich ist. Ich wäre mit Sicherheit nicht so sehr vom Christentum ferngehalten worden, wäre ich in Westdeutschland aufgewachsen, aber ich bin froh, dieser wie allen anderen Religionen aus einer relativ neutralen Position heraus begegnet zu sein, in einem Alter, in dem ich bereits hinterfragen konnte und wollte. Andererseits hätte ich mir oft gewünscht, meine Eltern hätten mir irgendeine Religion vorgelebt oder es hätte wenigstens Reliunterricht in der Schule gegeben, damit sich das für mich natürlicher anfühlen würde und ich mir jetzt nicht immer so blöd vorkommen würde bei dem Satz "Ich bin ein religiöser Mensch" - ich kenne nämlich sehr wenige von der Sorte, welche Religion auch immer.
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Taria
Gast





BeitragVerfasst am: 09.08.2009, 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

In einer Religion beteiligt zu sein kann schön sein. Kann, muss aber nicht!
Wie oft geht man in die Kirche oder ähnlichen Gebäuden und hört leises Rumquängeln und Nörgeln der Kinder, die die Hintergründe der Religion nciht verstehen oder es gar nicht wollen, weil sie es dort einfach nur langweilig und doof finden.

Ich will ja nicht sagen, dass die Kirche schlecht sei! Ich freue mich sogar für die Menschen, die mit ihr glücklich leben können. Aber ich muss einen anderen Weg in meinem Leben finden.

Ich muss gestehen, ich habe schon von klein auf einen Groll gegen die evangelsiche Kirche gehabt, zu dessen Glaube ich erzogen werden sollte. Die Kirchenbesuche waren für mich unerträglich und auch der Religionsunterricht in der Schule war für mich mehr eine Zeit zum heimlichen Rumkritzeln und Träumen.
Später dann, gleich am Tag nach meiner Konfirmation habe ich mich seelisch von diesem Gott verabschiedet. Sobald ich eine Ausbildung gefunden habe, werde ich auch amtlich aus der Kirche austreten, weil ich es eigentlich nicht ensehe, für die Kirche Steuern zu zahlen, wenn ich mich dort nciht zugehörig fühle.

Eigentlich hätte ich mir auch eine Menge Ärger in sogenannten Kinderbetreuungen ersparen können, wenn meine Eltern sich nicht gedacht hätten, dass ich dort gleich im Nebengebäude der Kirche beim Pastor gute Werte und der gleichen lernen könnte, um auch ein besserer gläubiger Mensch zu werden.
Zum Glück war meine Mutter dann einsichtig und hat mir die Abmeldung vom Religionsunterricht unterschrieben. Das war eine wahre Befreiung für mich.
Na ja, der Erzählung nach soll ich mich ja schon als Baby bei der Taufe gewehrt haben, indem ich immer nur herumzappelte und letztlich auch den Pastor angepinkelt habe.

Demnach komme ich also auch zu dem Entschluss, dass man seine eigenen Kinder auf gar keinen Fall zwingen sollte, sich einer Religion zu fügen, nur weil die Eltern sich mit dieser wohl fühlen. Ich nenne sowas "Spirituelle Vergewaltung".
Kleine Kinder sollen das Recht und die Freiheit haben, sich selbst eine Religion zu suchen und von niemanden dabei beeinflusst werden.
Auch wenn sich diverse streng gläubige Verwandte und Bekannte der Eltern streuben würden und die Hölle für das Kind prophezeien würden, das Kind zu manipulieren ist als würde man alle pädagogischen Kenntnisse unserer Zeit aus dem Fenster werfen und die Erziehung wie im Mittelalter durchziehen.

Deshalb würde ich mein Kind nicht taufen lassen oder zu Kindergruppen in der Kirche gehen lassen. Stattdessen würde ich abwarten, bis die Interesse von ihm oder ihr kommt und dann zusammen zum Buchladen gehen.
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magic
Gast





BeitragVerfasst am: 10.08.2009, 00:38    Titel: Antworten mit Zitat

@Taria,
wenn ein Kind getauft wird trägt es sicher keinen Schaden davon. Ebenfalls kann man später die Taufe immer noch verleumden bzw. später (rückgängig) machen. Ich finde Erziehung hat auch mit Glauben zu tun und bildet ein gewisses Wertegefühl. Ein Kind ohne Glauben aufwachsen zu lassen mit dem Motto ich glaube nichts, ist meines Erachtens die grössere spirituellere Vergewaltigung als das man es mit einer gemässigten Religionserziehung aufwachsen lässt. Ebenfalls wie will ein Mensch im Kleinkinderalter wissen können was es glauben will? Sicher ist es schlecht wenn man ein Kind dazu zwingt indem man finsteres Mittelalter prophezeit und das Kind aus Angst zu einer Religion zwingt. Aber ich bin der Ansicht man kann auch Kinder gemässigt aufwachsen lassen und auch andere Lehren einfliessen lassen. Ebenfalls ist es nirgends vorgeschrieben, dass man Kinder mit Fegefeuer, Teufel und dergleichen einschüchtern muss es geht eigentlich viel mehr darum, dass die Kinder lernen das es auch noch mehr gibt als nur das irdische Leben und das es etwas gibt was einem beschützt etc.. Religion hat eigentlich nichts mit Zwang zu tun sondern ist vielmehr ein interessanter Aspekt um dem Leben einen tieferen Sinn zu geben. Ob die Kinder nun an Geister, Engel oder was auch immer glauben ist schlussendlich egal, es geht mehr darum, dass sie überhaupt an etwas glauben was noch Coexistenz oder was auch immer ist.

mfg.

magic
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Victoria
Gast





BeitragVerfasst am: 10.08.2009, 13:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe das mal eben in die Eltern-Ecke verschoben, dort passt es imho besser.

-Victoria-
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Chihiro
Gast





BeitragVerfasst am: 19.10.2009, 16:00    Titel: Antworten mit Zitat

wow, wie schön, dass das thema angesprochen wurde.
ich mache mir jetzt schon eine ganze weile gedanken darüber, denn ich lebe in einer festen partnerschaft, mit gemeinsamer wohnung und sollte ich, wie auch immer, schwanger werden, wer weiß....
naja jedenfalls hab ich jetzt schon viel gelesen und durchaus viele dinge die mich zum nachdenken gebracht haben.

ich selber bin von meiner uroma eangelisch erzogen, meine eltern jedoch habne da keinen großen wert drauf gelegt. ich hatte da auch mit spätestens 12 aber keinen draht mehr zu.
meine mutter ist russin und sie hat mich eher "naturreligiös" erzogen. war viel aberglauben mit drin aber auch der glaube an naturgeister, ein absoluter mischmasch.
für mich war das echt ganz gut, ich hab früh zu meinem weg gefunden. auch durch sie.

eig wollte ich mein kind aber nicht zu ner kleinen hexe erziehen. eine sehr gute freundin von mir hatte sich lange komplett von der magie abgewandt, weil ihre mutter (eine hexe) sie als kind mit irgendwas verschreckt hat.
das soll meinen kindern nicht passieren.
ich hab mir gedacht, ich werde mein kind in keine religiösen handlungen mit einbeziehen. ich werde märchen und geschichten von feen und zwergen erzählen.
und ich werde es möglichst offen, vorurteilsfrei gegenüber religion erziehen.
aber eins kann ich euch sagen: bei mir kommt keine kinderbibel ins haus. mein kind kann sich irgendwann selbst entscheiden, wenn es alt genug ist.
wie sieht es aus mit hänseleien? hat da jemand erfahrung? wenn die mama eine hexe ist?
und wenn das kind fragen stellt, bringt es etwas zu antworten "Ich glaube das und das"?
viele viele fragen... hm...

lg, Chihiro
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Ashmodai
Gast





BeitragVerfasst am: 19.10.2009, 16:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hmmm...was ist denn so schlimm an einer Kinderbibel, wenn Du auch andere Dinge nahebringst?
Ich kann mich erinnern, dass ich als Kind mal eine geschenkt bekommen hatte von Nachbarn - und sie war eines meiner absoluten Heiligtümer. Winken
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Chihiro
Gast





BeitragVerfasst am: 19.10.2009, 21:59    Titel: Antworten mit Zitat

ja das hat sich jetzt so hart angehört. sry.
ich will nur nicht, dass dem kind das als wahheit vermittelt wird. von erwachsenen.
ist n schönes geschichtenbuch Auf den Arm nehmen
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