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Welche ist eure Gottesvorstellung?
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Welche ist eure Gottesvorstellung?
Theismus
1%
 1%  [ 1 ]
Deismus
2%
 2%  [ 2 ]
Atheismus
3%
 3%  [ 3 ]
Pantheismus
18%
 18%  [ 14 ]
Panentheismus
11%
 11%  [ 9 ]
Polytheismus
28%
 28%  [ 22 ]
Sonstiges
32%
 32%  [ 25 ]
Stimmen insgesamt : 76

Autor Nachricht
Silas
Gast





BeitragVerfasst am: 05.07.2009, 14:50    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Bitte klärt mich auf: Wie kann man an den `christlichen´Gott glauben, der eigentlich keine andere Götter neben sich duldet, (und demnach, alle die andere Götter verhren, kommen in der Hölle,) und gleichzeitig an andere Götter glauben? Verstehe ich nicht genau was ihr meint? Glaubt ihr an einen Gott, oder wirklich den einen Gott wie Er in den Christentum verehrt wird??


Ich persönlich glaube an den christlichen,einen Gott.Trotzdem aber auch an andere Götter(vornehmlich keltische).Warum sollte das nicht gehen? Winken
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Einarr
Gast





BeitragVerfasst am: 05.07.2009, 15:11    Titel: Antworten mit Zitat

Darf ich da auch mal nachhaken?

Weil das Christentum eigentlich eine monotheistische Glaubensrichtung ist (mono= einer allein) und wenn man *nach christlicher Sicht* noch mehrere dazunimmt, das ein Widerspruch in sich wäre - du sagst ja selbst "den einen Gott". Er sagt ja selbst in den zehn Geboten: "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben" und "Zauberer sollst du nicht am Leben lassen". Wie gesagt, nach christlicher Sicht.

Nun wäre es interessant zu wissen, ob du z. B. die zehn Gebote und die Bibel ernst nimmst und diesen Gott nach christlichem oder eigenem Verständnis verehrst Smilie
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Silas
Gast





BeitragVerfasst am: 05.07.2009, 15:57    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Nun wäre es interessant zu wissen, ob du z. B. die zehn Gebote und die Bibel ernst nimmst und diesen Gott nach christlichem oder eigenem Verständnis verehrst


Letzteres Winken
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Regen
Gast





BeitragVerfasst am: 05.07.2009, 17:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mal auf Atheismus geklickt, da ich die Natur/Kosmos/alles andere nicht mit dem Wörtchen "Gott" einengen möchte...
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Éori
Gast





BeitragVerfasst am: 05.07.2009, 20:54    Titel: Antworten mit Zitat

Um Lorcan mal zu unterstützen, es gibt von archäologischer Seite interessante Funde, etwa diverse Grabinschriften und kleine Göttinnenstatuetten aus der Zeit der Könige in Juda, auf denen der Gottesname Jehova mit anderen Göttern, etwa Baal oder einer gewisse Aschera, kombiniert auftritt - ein Hinweis darauf, dass das frühe Judentum, und damit die Wurzel des Christentums toleranter und offener gegenüber anderen Kulten war als später nach der Diaspora. Ich finde darum Lorcans Ansatz sehr ermutigend und gar nicht so "kontra", wenngleich in heutiger Zeit mit Papst und Konziliengeschichte wohl sehr beschwerlich umzusetzen, oder? Smilie

Für mehr Infos: Hier ab Seite 114

Soviel OT von mir ^^

lg

Ben
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Einarr
Gast





BeitragVerfasst am: 05.07.2009, 22:01    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hatte extra versucht, es so zu formulieren, dass es nicht so "kennichnich-gipsnich" rüberkommt. Ich hätte vllt anstatt "christlicher Sicht" "kirchliche Sicht" sagen sollen, damits unmissverständlicher ist. Sry, wenns falsch rübergekommen sein sollte Smilie
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Yomogi
Gast





BeitragVerfasst am: 06.07.2009, 07:52    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man sagt `christlichen´ Gott, dann heisst es doch Gott nach der Sicht der Christen, und da gibt es in den heutigen Christentum nur EINEN!
Mehr darf man nicht andere Götter verehren als Christ, sonst ist man nicht Christ oder?
Nach dem Bibel, (und als Christen liegt der Bibel bei allem zugrunde doch,) gibt es keine andere Götter.
Natürlich muss keiner Christen sein, aber wenn man sagt `Christlichen´ Gott, dann heisst es nach christlichen Sicht, was heutzutage allgemein bedeutet "keine Götter neben mir" Was auf jeden Fall wiedersprüchlich ist.
Dann sagt lieber "ich glaube an einem allmächtigen Gott, der aber locker ist und es okay findet die Menschheit mit ein paar Kollegen zu teilen!" Winken
Der christliche Gott ist dafür viel zu eifersüchtig.
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Silas
Gast





BeitragVerfasst am: 06.07.2009, 08:14    Titel: Antworten mit Zitat

@Bendise : Danke,und den Link werd ich mir heute Abend mal anschauen Smilie

Zitat:
Wenn man sagt `christlichen´ Gott, dann heisst es doch Gott nach der Sicht der Christen, und da gibt es in den heutigen Christentum nur EINEN!


Natürlich gibts für manche die das strenger sehen nur einen Gott.Bei mir aber eben nicht.Ich sehe nichts verwerfliches daran,sondern finde es völlig okay,noch andere Götter außer dem Einen zu verehren.Denn ich halte mich wie gesagt nicht an die zehn Gebote - warum auch?

Zitat:
Mehr darf man nicht andere Götter verehren als Christ, sonst ist man nicht Christ oder?


Im Prinzip vielleicht schon. Aber wer schreibt das denn vor,ob ich Christ bin oder nicht.Das kann garkeiner. Ich gebe auch nichts auf das,was der Papst oder die Kirche allgemein sagt.Ich halte das alles auch eher toleranter und finde dabei Bendises Denkanstoß ein sehr schönes Beispiel.



Zitat:
Natürlich muss keiner Christen sein, aber wenn man sagt `Christlichen´ Gott, dann heisst es nach christlichen Sicht, was heutzutage allgemein bedeutet "keine Götter neben mir" Was auf jeden Fall wiedersprüchlich ist..


Theoretisch mag das widersprüchlich sein,praktisch allerdings nicht*find* Sehr glücklich

Zitat:
Dann sagt lieber "ich glaube an einem allmächtigen Gott, der aber locker ist und es okay findet die Menschheit mit ein paar Kollegen zu teilen!"
Der christliche Gott ist dafür viel zu eifersüchtig.


So in etwa hab ich das doch auch beschrieben Smilie Aber es ist eben nicht so leicht meine persönliche Auffassung des ganzen Religionskrams zu beschreiben.

Aber wer sagt,dass der christliche Gott zu eifersüchtig ist? Ich meine,wenn man nach den 10 Geboten geht,vielleicht.Aber die hat ein Mensch aufgezeichnet,nicht Gott selbst(auch wenn es von ihm "übermittelt"wurde). Überhaupt ist eben vieles nur von Menschen festgelegt und wie es damals genau war,weiß doch garkeiner.Kann auch keiner wissen.Und da hinkt eben vieles,was z.B in der Bibel steht.Daher kann und möchte ich das nicht alles übernehmen und strikt einhalten.

Ich hoffe,das war einigermaßen verständlich - falls nicht,einfach nachhaken,ich bin um diese Uhrzeit noch etwas matschig Sehr glücklich


Zuletzt bearbeitet von Silas am 06.07.2009, 14:08, insgesamt einmal bearbeitet
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Leah de Re
Gast





BeitragVerfasst am: 06.07.2009, 11:21    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe Panentheismus gewählt.
Magie ist um uns, mit uns und in uns. Wir sind Magie. Das Leben ist Magie.
Eigentlich kann man das Wort "Magie" auch gegen Gott, Spirit oder weiß ich was ersetzen...

Wenn wir alle die höchste Stufe unseres Seins erreichen, gelernt haben was unsere Seelen sich vorgenommen haben zu lernen, wenn wir zu einer Einheit verschmelzen, dann sind wir gemeinsam das was man annähernd als göttlich bezeichnen kann.

Mit uns meine ich aber nicht nur die Menschheit, sondern jeden Aspekt der Natur und des Universums.

"Götter" sind für mich personifizierte Aspekte des Seins, die Erde und allem darum, darauf und darin.

Praktisch Polytheismus verschmolzen zu einer monotheistischen Sicht...
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Nachtrabe
Gast





BeitragVerfasst am: 06.07.2009, 13:57    Titel: Antworten mit Zitat

Zu dem christlichen Gott.
Mir ist es auch nicht leicht gefallen ihn loszulassen. Ob in Kindergarten, Schule oder Familie - ob streng religiös oder nur am Rande evangelisch, man wächst heutzutage einfach wie selbstverständlich damit auf. Da oben ist ein Gott, der passt auf uns auf, wenn wir was Falsches tun bestraft er uns und Jesus ist sein Sohn. Das steckt ganz, ganz tief drin und lässt sich nicht für jeden so ganz einfach aus Denken und Glauben entfernen, auch wenn man "weiss", dass es anders sein muss.
Daher finde ich es eine ganz gute Methode, dieses Bild vom christlichen Gott (Vater) mit in sein Pantheon aufzunehmen. Gottesvorstellung wechseln sowieso ein Leben lang (wenn man sich damit beschäftigt). Es ist gewagt und mutig einen dogmatischen Glauben mit freiem Denken zu verknüpfen.
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Éori
Gast





BeitragVerfasst am: 06.07.2009, 18:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ursus_Arctos hat Folgendes geschrieben:
Ich hatte extra versucht, es so zu formulieren, dass es nicht so "kennichnich-gipsnich" rüberkommt.


Den Eindruck hatte ich auch gar nicht (weiß doch, das du eine ganz Kluge bist) Smilie . Ich wollte jetzt auch nicht eine sich spezifisch gegen dich richtende Klugsch***r-Nummer abziehen, das war vielleicht auch etwas doof eingetippt von mir. Hach ja, in solchen Situationen merkt man halt, wie sehr einem die Klangfarbe des Gesprochenem im Internet fehlt. Mit den Augen rollen
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Einarr
Gast





BeitragVerfasst am: 06.07.2009, 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ist doch alles gut, ich wollte das doch nur noch mal gesagt haben... ja ja, die Tücken des Internets Smilie

Im Übrigen fand ich deinen Beitrag sehr bereichernd, so haben wir wenigstens erfahren, dass es in der Anfangsphase des Judentums noch gewisse "Mischformen" gab und es gar nicht mal soooo abwegig ist. Klugbeißerisch fand ich das gar nicht. Ich finds toll, wenn mir jemand was beibringen kann Smilie
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Nimue
Gast





BeitragVerfasst am: 02.12.2009, 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

Also für mich ist das göttlich in allem und jedem. Ich verehre die Göttin und den Gott, was für mich das weibliche und männliche Prinzip in allem wiederspiegelt.

Ich denke alle Götter sind ein Gott und alle Göttinnen sind eine Göttin. Das bedeutet für mich ich kann mit allen arbeiten, da sie alle Aspekte der großen Göttin oder des Gottes darstellen. Das gilt in dieser Hinsicht auch für "Gott" und/oder Allah.
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CAT
Gast





BeitragVerfasst am: 02.12.2009, 20:03    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich glaube an viele Götter und Göttinnen, die alle ihre Funktionen im Universum haben. Persönlich habe ich eine besondere Vorliebe für Rosmerta und Ganesha, mit denen ich auch schon in verschiedenen Ritualen erfolgreich zusammengearbeitet habe.
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Rabenfeder
Gast





BeitragVerfasst am: 07.12.2009, 12:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab dann mal den Pantheismus gewählt, weil es auf mich einfach am ehesten zutrifft... Smilie
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