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Abstillen
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Einarr
Gast





BeitragVerfasst am: 26.04.2009, 10:48    Titel: Abstillen Antworten mit Zitat

Huhu, zusammen!

Langsam aber sicher muss ich Ragnar abstillen, er wird bald 2 und kommt bald in den Kindergarten. Und irgendwie möchte ich auch nen Teil Unabhängigkeit zurück. Ja, leider ist das alles nicht so leicht, da er mittlerweile schon Selbstbedienung betreibt und auch ziemlich fordernd ist. Er ist leider nur ein mäßiger Esser - bevorzugt immer noch die Milchbar unentschieden. Ich hatte mir das so vorgestellt, dass ich mich etwas zurückziehe und nachts in einem anderen Raum schlafe, damit er nicht optisch und geruchsmäßig an die Milchbar erinnert wird. Mein Freund versucht ihm dementsprechend dann normale Milch anzudrehen. Die trinkt er ab und zu, aber halt auch nur mäßig.

Ich hatte mir immer gewünscht, dass das Abstillen von allein passiert, aber ich glaube der Zug ist abgefahren. Ich glaube ehrlich gesagt auch, dass er zu 90% nicht aus Hunger trinkt, sondern einfach, weils schön ist.

Habt ihr da vielleicht noch Tips und Anregungen? Wie habt ihr das damals gemacht? Bin da für jeden Input dankbar Smilie

LG, Urs
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the_fallen_one
Gast





BeitragVerfasst am: 26.04.2009, 21:58    Titel: Antworten mit Zitat

also ich hab selber keine kinder.... aber wenn du normale milch mit nem "schuss" muttermilch ihm gibts gewöhnt er sich vieleicht eher dran .... halt immer weniger bzw irgendwann garnicht mehr..... naja und wegen der zuneigung die er durch das stillen hat kann man anfangs ja evtl durch eine extra kuscheleinheit gut machen...... wie gesagt ich bin da nicht wirklich bewandert^^ aber so würde ich es wohl versuchen...... sry das ich keine besseren tipps auf lager habe Verlegen
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Kaeyla
Gast





BeitragVerfasst am: 27.04.2009, 09:51    Titel: Antworten mit Zitat

Mit viel Geduld, Ursus.

Meine Kleine hat sich damals alleine abgestillt - leider viel zu früh, nach 3 Monaten schon und das auch noch extrem abrupt, von einem Tag auf den anderen. Das war auch mehr als unangenehm für mich.

Ich glaube es ist eine ganz gute Idee, in einem anderen Zimmer zu schlafen. Mal abgesehen davon, dass er mit 2 Jahren eigentlich nachts nichts mehr zu Trinken bräuchte. Ich glaube das ist wirklich nur eine Gewohnheit von ihm. Nuckeln beruhigt ja und dann ist da noch diese schöne Nähe von Mama...

Vielleicht beginnst du wirklich mit der Nacht. Mach mit ihm ein schönes Einschlafritual (obwohl, machst du glaub ich eh schon Winken ) und vielleicht hat er ja ein Lieblingsschmusetier? Falls nein: Ich hätt da noch einen total niedlichen Stoff-Koalabär, den ich meinen Kids bisher nicht zum Spielen gegeben hab, den würd ich dir dafür sogar gerne abtreten Winken

Na jedenfalls würde ich ihm Nachts nur noch Wasser oder dünnen Tee anbieten und ein Stofftier. Wenn er weint, dann versuchen ihn mit streicheln o.Ä. zu beruhigen, aber bitte lass ihn nicht mehr bei dir trinken. Ragnar muss merken, dass Mama keine Einschlafhilfe ist. Es wird gewiss nicht leicht werden, aber meistens geht das nach kurzer Zeit vorbei, wenn man Konsequent bleibt.
Nicht falsch verstehen, ich meine nicht, weinen lassen. Das hatten wir ja auch schonmal irgendwo und ich sagte, es wäre nicht so schlimm, wenn sie mal heulen, aber das war eine andere Situation *schmunzel* Hier wäre es definitiv nicht angebracht.

Wenn er dann Nachts ohne Stillen schläft, dann kannst du ihm tagsüber auch ganz langsam eine Mahlzeit nach der anderen durch 'normale' ersetzen.

Nach Möglichkeit würde ich dir auch empfehlen, auf Fläschchen komplett zu verzichten. Oder wenn, dann mit einem Trinklernaufsatz ohne Sauger. Mit knapp zwei Jahren können sie eigentlich schon aus der Tasse/dem Becher trinken.

Viel Erfolg und viel Kraft

Zabanja
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Einarr
Gast





BeitragVerfasst am: 27.04.2009, 10:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Zabanja, danke für deine Antwort Smilie

Zitat:
Mal abgesehen davon, dass er mit 2 Jahren eigentlich nachts nichts mehr zu Trinken bräuchte.


Ja, seh ich auch so. Ich ernte oft entsetzte Blicke, wenn ich sage, dass er noch nicht durchschläft. Ist glaub ich wirklich die körperliche Nähe zu mir und der Geruch und alles. Ist ein leichtes für ihn, nachts an was zu futtern zu kommen. Wahrscheinlich tut ers auch deswegen.

Zitat:
Mach mit ihm ein schönes Einschlafritual (obwohl, machst du glaub ich eh schon Winken )


Jetzt, wo er regelmäßige Einschlafzeiten hat, bin ich grad dabei, eins einzuführen.

Zitat:
und vielleicht hat er ja ein Lieblingsschmusetier? Falls nein: Ich hätt da noch einen total niedlichen Stoff-Koalabär, den ich meinen Kids bisher nicht zum Spielen gegeben hab, den würd ich dir dafür sogar gerne abtreten Winken


Awww, das ist ja lieb von dir hug. Er war eigentlich nie so mit Stofftieren, aber zu Ostern hat er ein "Hasi" bekommen, das er gerne mag. Manchmal nimmt er auch meinen Bären zum Kuscheln

Zitat:
Nicht falsch verstehen, ich meine nicht, weinen lassen. Das hatten wir ja auch schonmal irgendwo und ich sagte, es wäre nicht so schlimm, wenn sie mal heulen, aber das war eine andere Situation *schmunzel* Hier wäre es definitiv nicht angebracht.


Hehe, ich weiß schon, was du meinst Smilie Immerhin ist das ja für Kinder ne schwierige Situation - und ich befürchte, das wirds auch für mich. Ich hab dann immer das Gefühl, das arme Kind ist schockiert, weil er nicht weiß, warum er nicht mehr trinken darf Traurig
Nee, das ist ja mit Zickenterror nicht zu vergleichen. Bei Zickenterror bin ich auch für auszicken lassen. Meistens *hüstel* Winken

Zitat:
Nach Möglichkeit würde ich dir auch empfehlen, auf Fläschchen komplett zu verzichten. Oder wenn, dann mit einem Trinklernaufsatz ohne Sauger.


Herkömmliche Sauger kennt er überhaupt nicht. Ich weiß noch, wie ich mal versucht hab, ihm die Teile schmackhaft zu machen, wo er noch jünger war. Es wurde sehr laut kann ich nur sagen Sehr glücklich
Er trinkt bei uns meistens aus der Tasse oder dem Becher, für unterwegs hat er so nen Becher mit Auslaufstopp. Sprich, son Gummiteil. Glücklicherweise ist er nur Wasser als Getränk gewöhnt. Saft kennt er gar nicht, damit wollen wir auch gar nicht anfangen. Macht nur schlechte Zähne und ersetzt Essen (den Fehler haben wir bei meinem Großen gemacht).

Danke fürs Mutmachen und all die Tips hug

Danke auch dir, the fallen one!

Leider hab ich keine Milchpumpe, ich muss mal gucken obs so geht. Ich befürchte allerdings, dass es halt die Kombi von kuscheln und oraler Befriedigung (wie das klingt unentschieden) ist, die er so toll findet. Aber ich werd das mit der Milch trotzdem mal testen.

Dankeschön Smilie
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Kaeyla
Gast





BeitragVerfasst am: 27.04.2009, 14:07    Titel: Antworten mit Zitat

Viel Erfolg hug

Und das Angebot mit dem Koala steht Winken Meld dich einfach, wenn du ihn für Ragnar möchtest.
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amala krähenfeder
Gast





BeitragVerfasst am: 27.04.2009, 14:11    Titel: Antworten mit Zitat

ursus, probier doch mal, ragnar ein shirt, das du getragen hast, mit ins bett zu geben. dann duftet es nach mama, weißt?
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Xylaria
Gast





BeitragVerfasst am: 27.04.2009, 18:17    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hätte ne gute Milchpumpe im Angebot- von Medela- allerdings ohne Pumpbesteck. Falls Du sie brauchen kannst, sag Bescheid!
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Norwiga Kunna
Gast





BeitragVerfasst am: 27.04.2009, 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

Erst einmal: Geschockt Respekt! Das Du so lange den Schnuckel gestillt hast, bzw. noch stillst. Wahnsinn.

Leider konnte ich meine erste Tochter nur einen Monat stillen, weil sich meine Brust, durch falsche Anleitung im Krankenhaus und der Hebamme, leider so dermaßen entzündet hat, daß mein ganzer Körper samt Unterbewußtsein dermaßen gewehrt hat. Bei meiner zweiten Tochter hat es leider nur drei Monate geklappt, dann lehnte sie meine Brust kategorisch ab. Leider. Es hatte alles so super gklappt. Keine Entzündung, nichts. Sie wollte einfach nicht mehr. Selbst Flaschennahrung war ein Problem. Ich hoffe, bei meinem Dritten endlich voll stillen zu können. Deswegen noch einmal..RESPEKT!!!
(Aber eine kleine Frage habe ich: Stören seine Zähnchen nicht?)

Zum Abstillen was den Kleinen betrifft, kann ich Dir leider keinen Rat geben. Diese Situation hatte ich ja nie.
Ich hatte mir bei der Ersten eine Milchpumpe aus der Apotheke ausgeliehen.
Bei der Zweiten hatte ich mir die Handpumpe von Avent zugelegt. Finde ich persönlich angenehmer, da die elektrische tierisch gezogen hat. Vielleicht bin ich aber auch nur zu empfindlich an meinen Brüsten Neutral
Ausstreichen kann auch helfen, über dem Waschbecken zum Beispiel.
Einfach immer weniger aus dem Busen abpumpen und Salbeitee trinken. Dann gibt es in der Apotheke auch ein Homöopatisches Globuli, was die Milchproduktion senkt. Weiß aber leider nicht mehr, wie das hieß...
So als Abschreckung für den Kleinen...Gibt es irgendein Nahrungsmittel, was der Kleine überhaupt nicht mag? Du könntest davon viel essen. Die Milch nimmt ja den Geschmack etwas an...
Der Tip von Amala mit dem Shirt ist sehr gut. Kann ich auch nur empfehlen...
Ich drück die Daumen.
Grüßle
Norwiga
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Éori
Gast





BeitragVerfasst am: 27.04.2009, 23:11    Titel: Antworten mit Zitat

Finde ich auch eine respektable Leistung, ein Kind so lange zu stillen. Smilie Also, nicht dass ich selber eines hätte, wollte hier nur aus dem Erfahrungsschatz meiner Mutter was weitergeben, die dank schlechter Ernährung und durch ein damalige Depression (Kommunismus halt) ihre Milch verloren hat, als ich gerade zwei Monate alt war, da musste dann praktisch zwangsabgestillt werden, obwohl ich gerne noch was gehabt hätte. Sehr glücklich Also, die Pferdeliebhaber werden mich hoffentlich nicht kreuzigen, aber ich habe damals warme Stutenmilch aus dem Fläschchen bekommen, weil ich von Kuhmilch Durchfall bekam und Stutenmilch der menschlichen Muttermilch vom Geschmack und auch von den Inhaltsstoffen her sehr viel ähnlicher ist als Kuhmilch. Also, da auf dem Land war das natürlich kein Problem, an ein milchgebendes Pferd ranzukommen, das ist vermutlich heute schwieriger und teurer. War auch nur eine Möglichkeit, die zumindest die persönliche Brustunabhängigkeit wiederhergestellt hätte, falls der Bub keine Kuhmilch mag. Smilie Des weiteren habe ich diese Milchflasche nicht nur von der Mama, sondern von unterschiedlichen Personen bekommen, meine Mutter wollte dadurch erreichen, dass Trinken nicht mehr automatisch mit Kuscheln und Wohlfühlen einhergeht, sondern als getrennt angesehen wird. Ich weiß nicht, heute steht man Fläschchen mit Saugaufsatz wohl skeptisch gegenüber, aber es scheint mir eine wunderbare Möglichkeit zu sein, den Kleinen von der Brust wegzuorientieren, weil dann doch eine erste körperliche Distanz hergestellt wird. Geschlafen habe ich auch in einem anderen Zimmer als meine Eltern, das ist vermutlich ein wichtiger Schritt, den du in Betracht ziehen musst. Die Idee mit dem T-Shirt von Amala finde ich gut, das beruhigt ihn bestimmt. Smilie Und lass dir bloß nicht einreden, du würdest dein Kind hoffnungslos traumatisieren, wenn du ihm plötzlich nicht mehr die Brust gibst. Kinder verkraften sowas, schließlich ist Abstillen auch das Natürlichste der Welt. Ich bin schließlich auch eine fröhliche und ausgeglichene junge Erwachsene geworden, mit ausgezeichnetem Kontakt zu meiner Mama. Sehr glücklich
So, da war jetzt vermutlich nicht viel Sinnvolles dabei, aber nichtsdestotrotz Daumendrück für ganz viel Kraft und dass die ganze Prozedur schnell und glatt über die Bühne geht. Smilie

lg

Ben
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Einarr
Gast





BeitragVerfasst am: 27.04.2009, 23:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hach, ihr Lieben - ich dank euch ganz doll Smilie

Vielen lieben Dank für eure Tips und den Zuspruch. Hat mir echt gut getan, weil im Moment.. weiß nicht, irgendwie muss ich von dem Gedanken wegkommen, dem Kind was Schlimmes anzutun. Ich hab vorhin "Nein" gesagt, weil ich total kaputt war. Ich hab ihn während er krank war, fast 3 Tage wieder voll gestillt, das schlaucht voll, zumal ich selbst auch grad ziemlich krank bin. Na ja, ich hatte auch etwas Schmerzen und hab ihm Kuhmilch und anderes Essen angeboten. Wollte er natürlich nicht und hat 2 Stunden rumgetobt wie verrückt. Ich bin dann ins andere Zimmer, aber hab mich irgendwie total schlecht gefühlt.

Wegen dem langen Stillen: ich und Ragnar mochten das immer gern, das war so kuschlig und unkompliziert. Ich habs immer gern gemacht. Heutzutage scheint die Gesellschaft aber wirklich auf Bequemlichkeit ausgerichtet zu sein und wer länger als ein Jahr stillt, wird schief angeguckt. Schwiegervadder nannte es "dankenswerterweise" mal anormal.

@ Norwiga: das ist ja ärgerlich mit der falschen Anleitung. Ich fand beim ersten Kind immer doof, dass die wie selbstverständlich an einem rumgefummelt haben *brust grabsch* *Kind anleg*. Lukas hab ich auch nur kurz gestillt. Bei Ragnar gings von allein, ohne jegliche Anleitung und ich wurde im Krankenhaus weitestgehend in Ruhe gelassen. Das wünsch ich dir auch ganz doll, dass es diesmal bei euch so gut klappt wie bei uns *daumen feste drück*. Mit den Zähnchen. Also ich kann mich nur an ganz wenige Begebenheiten erinnern, wo er mich wirklich mal gebissen hat, davon war über ein Dreiviertel unbeabsichtigt (einmal beim Niesen, aber selbst das passiert nicht mehr Sehr glücklich) und sonst, als er grad Zähne bekommen hat und sich wohl selbst nicht so auskannte. Ich glaube, dass die Kleinen da auch sehr aufpassen, ist doch ihre Nahrungsquelle.

@ Amala: wirklich ne gute Idee mit dem Hemd, danke, werd ich ausprobieren Smilie

@ Bendise: Pferdemilch klingt für mich auch interessant. Wir haben hier viele Bio-Läden, da lässt sich vielleicht was finden. Diese Saugflaschen nimmt er leider überhaupt nicht. Ich hab mal probiert, ihm damit was zu geben - der pure Horror.

@ Eibhlin: auf dein Angebot würd ich gern zurückkommen. Magste mir ne PN mit deiner Preisvorstellung schicken? Smilie

@ Zabanja: das ist sooo lieb von dir und ich weiß das auch doll zu schätzen, aber ich probiers erstmal mit Hasi :hug

Ich dank euch allen, das ist so lieb von euch *gerührt ist*
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Norwiga Kunna
Gast





BeitragVerfasst am: 28.04.2009, 08:55    Titel: Antworten mit Zitat

Mit den Augen rollen Smilie
Gerne doch Winken
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Éori
Gast





BeitragVerfasst am: 28.04.2009, 09:21    Titel: Antworten mit Zitat

Das war aber auch eine mehr als unhöfliche und besonders engstirnige Bemerkung deines Schwiegervaters. Verrückt Schaut man in frühere Kulturen zurück, z.B. im römischen Imperium, dann haben dort Frauen der mittleren Bevölkerungsschichten ihre Kinder sogar bis zu deren sechsten Lebensjahr gestillt. Hier auch ein interessantes Zitat aus der Wikipedia:
Zitat:
Abstillen, Abstillalter
Die Einführung von Beikost (also nicht Anstattkost) ist jedoch kein Grund abzustillen, denn das Stillen bietet weit über die ersten 6 Monate hinaus viele Vorteile. Wird der Säugling nach Bedarf gestillt und darf er den Zeitpunkt des Abstillens selbst bestimmen, so liegt der Zeitpunkt des Abstillens häufig erst nach dem zweiten oder dritten Geburtstag. Ein echtes Abstillen von Seiten des Kindes im ersten Jahr kommt so gut wie nie vor. Betrachtet man das Säugeverhalten von Säugetieren und passt die Daten an den Menschen an, so würde sich ein Abstillalter zwischen 2,5 und 7 Jahren ergeben. Der Vergleich des Abstillalters von 64 traditionellen Kulturen, wie er von Katherine Dettwyler und Stuart McAdam in "Breastfeeding: Biocultural Perspectives", 1995, angestellt wird, kommt zu einer Kurve, deren Scheitelpunkt kurz vor dem 3. Geburtstag liegt. Der früheste Abstillzeitpunkt der untersuchten Kulturen liegt kurz vor dem ersten Geburtstag, der späteste bei etwa 5 1/2 Jahren.
Die WHO empfiehlt momentan 6 Monate voll zu stillen und das Teilstillen bis mindestens zum 2. Geburtstag und darüber hinaus, so lange Mutter und Kind es wollen.
In jedem Fall sollte ein sanftes, d. h. ausschleichendes Abstillen angestrebt werden, gleichgültig, ob dies vom Kind oder von der Mutter ausgeht. Dadurch werden Verlustängste beim Säugling und gesundheitliche Probleme – wie Milchstau bei der Mutter – vermieden. Beim natürlichen Abstillen nach Bedarf des Kindes wird das Kind mit steigender Entwicklung und Reife immer weniger und seltener gestillt werden wollen. Bei einem von der Mutter eingeleiteten Abstillen sollte nur langsam, über Wochen hinweg, eine Stillmahlzeit nach der anderen durch eine Beikostmahlzeit ersetzt werden.

Quelle: Wikipedia, aus dem Artikel "Stillen"
Also, dass du so lange gestillst hast, zeigt nur, dass du nach WHO-Maßstäben die absolute Supermama bist. Smilie
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Kaeyla
Gast





BeitragVerfasst am: 28.04.2009, 09:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hätte gerne so lange gestillt. Leider wollte meine Kleine wie gesagt nicht und mein (fauler) Sohnemann hat die Brust von Anfang an abgelehnt. Viel zu anstrengend *gg* Flasche war einfacher zu saugen. Kleiner Dickkopf halt.

Du hast das schon richtig gemacht, Ursus, bzw. machst es richtig.
Meine Großcousine hat ihre Kinder auch so lange gestillt.
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Einarr
Gast





BeitragVerfasst am: 28.04.2009, 09:45    Titel: Antworten mit Zitat

*freu* wenigstens sagt die WHO, dass es gut ist. Neulich im Krankenhaus hat mich eine Ärztin auch gelobt. Freut mich, weil gibts sonst selten. Die Leute assoziieren das irgendwie oft mit Belastung. Ja, und Schwiegervadder ist son Fall für sich. Meinte damals, als Ragnar Koliken hatte, ich würde ihn nicht richtig stillen (wie schön, dass er das so gut weiß Mit den Augen rollen) - und jetzt auf einmal zu lang. Tssss.

Zabanja: bei meinem Großen war das auch immer total stressig, weil er aus der Flasche oder auch mit Stillhütchen (allerdings nur denen, die es im Krankenhaus gab) gut getrunken hat und sonst nur mäßig. Als wir dann gegangen sind, haben die noch nicht mal eins von den Stillhütchen rausgerückt und so hab ich auch nach kurzer Zeit abgestillt. Ist ärgerlich, aber manchmal ist das halt so. Ich hab auch von einigen Kindern gehört, die mit der Brust partout nix anfangen konnten. Ein Kind im Verwandtenkreis meines Freundes hat beim Anblick der Brust immer angefangen zu weinen - sicher auch nicht schön für die Mutter.

Smilie
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MonaH
Gast





BeitragVerfasst am: 01.05.2009, 10:57    Titel: Antworten mit Zitat

@Ursus

Ich kann Deine (Ab-)Stillsituation gut nachvollziehen. Ich habe meine Tochter über 3 Jahre gestillt ( davon ca 1 Jahr voll).
Negative Reaktionen habe ich auch erlebt ..("das ist doch pervers!")....hat mich aber nie angefochten, weil ich zu 100% von meinem Tun überzeugt war.
Als meine Tochter knapp 3 war, habe ich immer mehr gespürt, dass ich meine Brüste wieder für mich haben wollte... habe dann versucht, das Stillen langsam "wie eine Welle.."auslaufen zu lassen...was gar nicht so einfach war ! Und sich auch ziemlich lange hingezogen hat...
Meine Tochter hätte wohl gerne noch weitergetrunken. Smilie

Endgültig Schluss war, als mich eine Grippe "niederstreckte"...ich brauchte meine Energie ganz für mich, um wieder auf die Beine zu kommen. Da fiel das Abstillen leichter.
War gewiss kein leichter Prozess, aber eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte!
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