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Erziehung - notwendig?
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Nanny
Gast





BeitragVerfasst am: 20.04.2009, 16:39    Titel: Antworten mit Zitat

hallo, also ich finde schreien lassen ist keine Lösung, da geht es um einen Machtkampf, den nur einer gewinnen kann und der nicht gerade von einer gleichberechtigten, liebevollen Beziehung zeugt...
Meine Kinder hatten/haben solche Phasen auch immer mal wieder, die gehen vorbei. Bei uns entscheiden die Kinder ganz allein wann sie müde sind und schlafen wollen, die Größeren gehen inzwischen ins Bett und die Kleinen schlafen meist in unserer Nähe und wir tragen sie dann ins bett, die beiden kleinsten schlafen bei uns(d.h. manchmal will der 3 jährige auch bei seinem großen bruder schlafen) im bett, so das sie wenn sie nachts aufwachen(was die kleine natürlich noch öfter macht, da sie gestillt werden möchte), sofort die sicherheit haben mama und papa bzw. manchmal nur mama sind da...es gibt keinen grund angst zu haben...tagsüber schläft höchstens mal die Jüngste...
Wenn mein 3 jähriger das tun müßte, würde er wohl die Nacht durchmachen;-)
Aggressionen können natürlich ein Zeichen von Schlafmangel sein, müssen aber nicht... Ich würde da immer genau hingucken, welches Bedürfnis da noch hinter stecken könnte, gerade wenn Kinder im Kindergarten sind, müssen sie ja einiges an Anspannung zu Hause erstmal wieder loswerden...denn wer weiß wer sie geärgert hat, wie oft sie ermahnt wurden, wie oft sie sich weh getan haben und niemand hat es bemerkt, wie sehr sie Mama oder Papa vermißt haben.... es ist leicht ein Kind als bockig zu sehen, wenn man nicht weiterguckt:-(
LG nanny
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Norwiga Kunna
Gast





BeitragVerfasst am: 23.04.2009, 08:43    Titel: Antworten mit Zitat

Nanny hat Folgendes geschrieben:
hallo, also ich finde schreien lassen ist keine Lösung, da geht es um einen Machtkampf, den nur einer gewinnen kann und der nicht gerade von einer gleichberechtigten, liebevollen Beziehung zeugt...


Dem kann ich überhaupt nicht zustimmen.

Auch ich lasse meine Kinder, wenn sie zickig, bockig etc sind, brüllen und austoben. Da kann bei meiner Großen auch schon mal was durch's Zimmer fliegen. Wenn ich körperliche oder seelische Beschwerden ausgeschlossen habe, ist das für mich ok. Das heißt aber noch lange nicht, daß wir keine gleichberechtigte oder liebevolle Beziehung führen! Diesen Kommentar finde ich persönlich ziemlich starken Tobak.
Im Gegenteil. Wir haben eine sehr enge Bindung, kuscheln viel, spielen, erzählen Geschichten, basteln und noch vieles mehr.
Ich bin die Mutter. ICH erziehe meine Kinder, nicht umgekehrt. Sie müssen lernen, daß auch ich respektiert werden möchte, meine Wünsche und Bedürfnisse, so wie auch sie respektiert werden wollen.

Zitat:
Bei uns entscheiden die Kinder ganz allein wann sie müde sind und schlafen wollen,...

Finde ich (persönlich) erschreckend.
Bei mir gibt es eine Mittagsruhe. Meine Kleine, 2 1/2 Jahre schläft von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr.
Die Große, 6 Jahre, kommt um 12.35 Uhr von der Schule, ißt zu mittag und macht dann ihre Hausaufgaben. Das kann zeitlich variieren. Aber wenn sie fertig ist, geht auch sie in ihr Zimmer. Dort legt sie sich ins Bett, das möchte ich so, kann sich Bücher angucken, Hörspiele hören oder schlafen.
In dieser Zeit möchte ich einfach auch etwas Entspannung für mich haben, oder ich erledige noch Hausarbeit etc. Dieses Recht nehme ich mir raus, und das haben sie zu verstehen. Hauptsächlich natürlich die Große.
Abends ist spätestens um 20.00 Uhr Zapfenstreich. Das Abendessen gibt es zwischen 18.00 und 18.30 Uhr. Kommt darauf an, ob wir unterwegs waren oder nicht. Manchmal auch später. Aber auch hier möchte ich das einfach und die Große akzeptiert das aus. Wenn sie noch nicht müde ist, kann sie sich gerne noch selbst etwas erzählen oder leise singen. Aber ich will dann einfach auch wieder Zeit für mich und meinen Partner haben. Das steht mir zu, denke ich...
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Nanny
Gast





BeitragVerfasst am: 23.04.2009, 09:36    Titel: Antworten mit Zitat

Dem kann ich überhaupt nicht zustimmen.

Warum?

Auch ich lasse meine Kinder, wenn sie zickig, bockig etc sind, brüllen und austoben. Da kann bei meiner Großen auch schon mal was durch's Zimmer fliegen. Wenn ich körperliche oder seelische Beschwerden ausgeschlossen habe, ist das für mich ok.

Aber warum schreien, zicken...sie denn wenn sie kein Problem haben? Wir(Erwachsenen heulen, meckern, zicken ja auch nicht wenn alles okay ist, oder?)

Das heißt aber noch lange nicht, daß wir keine gleichberechtigte oder liebevolle Beziehung führen! Diesen Kommentar finde ich persönlich ziemlich starken Tobak.

Ich persönliche empfinde es nicht als gleichberectigt, wenn ich den Tagesablauf der Kinder bestimme und nach meinen Bedürfnissen ausrichte...oder eben sie schreien lasse, weil ICH denke da ist kein Problem...

Im Gegenteil. Wir haben eine sehr enge Bindung, kuscheln viel, spielen, erzählen Geschichten, basteln und noch vieles mehr.

Das würde mir nicht im Traum einfallen, das zu bezweifeln!


Ich bin die Mutter. ICH erziehe meine Kinder, nicht umgekehrt. Sie müssen lernen, daß auch ich respektiert werden möchte, meine Wünsche und Bedürfnisse, so wie auch sie respektiert werden wollen.

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Für mich wirkt dein erster Satz..ich bin die Mutter so, als würde er ausdrücken..ich bin die Mutter also habe ich die Macht...bitte korriegiere mich, wenn ich das falsch sehe... Und warum denkst du das deine Kinder dich erziehen wollen? Sie wollen das mit Sicherheit nicht, sie wollen lediglich Deine Liebe! Und das auch Du Wünsche hast und respektiert werden möchtest ist doch selbstverständlich ABER NIEMALS durch Erziehung zu erreichen! Meiner Meiner nach erreicht man durch Erziehung nichts, außer Angst vor Strafen(heute auch gerne Konsequenzen genannt), das Gefühl nichts Wert zu sein und sich unterordnen zu müssen, um geliebt zu sein...

Zitat:
Bei uns entscheiden die Kinder ganz allein wann sie müde sind und schlafen wollen,...

Finde ich (persönlich) erschreckend.

Warum findest Du das erschreckend?
Eine Professorin der med. Uni Rostock ist froh über jeden Studenten/IN der es von Kindheit an gewohnt war sein Schlafbedürfnis zu kennen und es nicht von außen-also von den Eltern eingetrichert bekommen hat...denn sie erlebt es immer wieder das eben diese Studis ständig zu spät kommen, weil sie endlich aufbleiben dürfen und dies extrem ausnutzen, ohne zu bedenken, das sie morgens dann nicht hochkommen...Bei den Studis mit natürlichen Schlafgewohgnheiten kommt dieses Nachholebedürfnis gar nicht erst auf...
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Einarr
Gast





BeitragVerfasst am: 23.04.2009, 10:01    Titel: Antworten mit Zitat

So, ich misch mich auch mal ein:

Zitat:
Aber warum schreien, zicken...sie denn wenn sie kein Problem haben? Wir(Erwachsenen heulen, meckern, zicken ja auch nicht wenn alles okay ist, oder?)


Vielleicht um Grenzen auszutesten? Und ich finde auch, es ist wichtig, ihnen welche zu setzen. Also, ich bin auch ne sehr weiche Mutter, ich lass viel durchgehen. Aber irgendwann ist auch Feierabend und dann gibts Krach. Kinder wissen ganz genau, dass sie ihre Mütter mit Geheul und Geschrei rumkriegen. Meiner ist so, wenn der Aufmerksamkeit will, dann klammert er und heult und notfalls macht er aus normalem Hinfallen ein riesen Drama. Und Hallo? Ich hab noch andere Pflichten. Kinder müssen sich dran gewöhnen, dass es nicht immer nur um sie geht - oder sie werden später mal Probleme bekommen.

Erwachsene können sich außerdem differenzierter ausdrücken, das ist doch kein Vergleich.

Zitat:

Ich persönliche empfinde es nicht als gleichberectigt, wenn ich den Tagesablauf der Kinder bestimme und nach meinen Bedürfnissen ausrichte...oder eben sie schreien lasse, weil ICH denke da ist kein Problem...


Hallo? Eine Eltern-Kind-Beziehung ist aber nicht gleichberechtigt. Wir sind durch unsere Erfahrung Vorbilder. Oder sagst du dem Lehrer in der Schule, wie er den Unterricht zu machen hat? Man muss da schon unterscheiden. Weil man das SAgen hat, heißt das nicht gleich, dass man ein mieser Diktator ist, und die Kinder nix zu sagen haben.

Zitat:
Eine Professorin der med. Uni Rostock ist froh über jeden Studenten/IN der es von Kindheit an gewohnt war sein Schlafbedürfnis zu kennen und es nicht von außen-also von den Eltern eingetrichert bekommen hat.


Für diese eine Professorin lassen sich sicher 10 finden, die das dementieren.
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Ashmodai
Gast





BeitragVerfasst am: 23.04.2009, 10:24    Titel: Antworten mit Zitat

Da kann ich mich ursus nur anschließen.
Ich bin zwar keine Mutter - aber unter anderem auch Erzieherin.

Grenzen austesten ist für mich das Stichwort. Kinder wollen und brauchen Grenzen und feste Regeln, Tagesabläufe etc.
Feste Schlafenszeiten z.B. sind auch ein Ritual, das Sicherheit gibt.
Grenzen geben Sicherheit! Kinder, die niemals welche gesetzt bekommen, sind unsicher und dadurch hängen sie oft ziemlich in der Luft. Das äußert sich dann in unausgeglichenem Verhalten, "Terror" und vielem mehr.
Ich finde es viel eher starken Tobak, Eltern, die das respektieren, als Rabeneltern hinzustellen.
Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Kinder, die daheim niemals Grenzen kennenlernten, geradezu an mir klebten, wenn ich ihnen welche setzte und auch mal ein Donnerwetter niederregnen ließ.

Es ist wohl auch leicht zu unterscheiden, wenn man ein Kind kennt, wann wirklich was ist und wann es sich bloß ausprobiert.

Ich persönlich bewundere Mütter, die trotz blöder Blicke der anderen Leute ihr trotzendes, tobendes und quengelndes Kind auch mal im Gang von Supermarkt liegen lassen.
Davon wird sein Urvertrauen nicht erschüttert. Normalerweise weiß ein Kind, dass es seinen Eltern immer und jederzeit willkommen ist und dass es sich immer an sie wenden kann und Hilfe zu erwarten hat, wenn was ist. Und deshalb steht so ein Kind auch schnell auf, nachdem es ein wenig auf den Supermarktboden eingeschlagen hat und folgt seiner Mutter.
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Norwiga Kunna
Gast





BeitragVerfasst am: 23.04.2009, 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

Nanny hat Folgendes geschrieben:
Für mich wirkt dein erster Satz..ich bin die Mutter so, als würde er ausdrücken..ich bin die Mutter also habe ich die Macht...bitte korriegiere mich, wenn ich das falsch sehe... Und warum denkst du das deine Kinder dich erziehen wollen? Sie wollen das mit Sicherheit nicht, sie wollen lediglich Deine Liebe! Und das auch Du Wünsche hast und respektiert werden möchtest ist doch selbstverständlich ABER NIEMALS durch Erziehung zu erreichen! Meiner Meiner nach erreicht man durch Erziehung nichts, außer Angst vor Strafen(heute auch gerne Konsequenzen genannt), das Gefühl nichts Wert zu sein und sich unterordnen zu müssen, um geliebt zu sein...


Hallo,
erstens wäre es schön, wenn Du die "Zitat-Funktion" benutzen würdest. Deine Antwort war anstrengend zu lesen, da ich meine Antworten rausfiltern mußte. Traurig

Verstehe DU mich jetzt bitte nicht falsch, aber natürlich hat man als Erwachsener (Mutter oder Vater) die Macht. Ich habe die Macht, meinen Kindern Werte zu vermitteln, die für mich wichtig sind. Ich möchte, daß meine Kinder sich in die Gesellschaft integrieren können, ohne anzuecken. Natürlich vermittel ich ihnen meine Werte und Vorstellungen vom Leben. ICH denke, damit liege ich richtig. Was mir von allen Seiten bestätigt wird. Ich bin nicht autoritär, aber auch nicht anti-autoritär. (ich bin staatl. gepr. Sozialassistentin, also erzähl mir hier keinen von Erziehungstilen etc., und ich habe mit Schwerstbehinderten Menschen gearbeitet-nur mal so nebenbei Smilie ) Ich denke, ich habe für mich und meine Kinder den gesunden Mittelweg gefunden. Ich setze klare Grenzen und Regeln. Werden diese nicht eingehalten, werden die Konsequenzen gezogen.
Wenn meine Kinder in der Stadt mal wieder ein "Nein" nicht akzeptieren können, weil sie jetzt nicht diese Puppe oder ein Eis bekommen, muß ich keine Rechenschaft ablegen, warum ich nicht ihrem Jähzorn, dem Gekreische, Gebrülle etc nicht nachgebe. Bin ich in einem Geschäft, stelle ich die Große vor die Tür, wo ich sie sehen kann und dort kann sie sich beruhigen. Mir egal, was andere dazu sagen. Hat sie sich beruhigt, kann sie wieder dazustoßen. Dann erkläre ich ihr noch einmal meine Gründe. Versteht sie es immer noch nicht, oder will es nicht verstehen, kann sie gerne zum nachdenken wieder hinaus gehen.

Und wie kommst Du zu der Schlußfolgerung, daß Kinder íhre "Erziehungsberechtigten", ja, so heißt das nun mal, nicht erziehen wollen? Wie willst Du das Zusammenspiel von Kind und Eltern sonst nennen?

Im übrigen haben meine Kinder keine Angst vor Strafen, sonst würden sie sich ja "immer" an die Regeln halten und es wäre nur harmonisch langweilig.
Außerdem denke ich nicht, daß sich meine Lieben ungeliebt fühlen, nur weil ich mal streng bin, Grenzen setze etc. Und unterordnen? Ganz im Gegenteil. Meine Kinder finden ihren Weg unter ihren Altergenossen ganz gut.

@ Ursus und Ash

Ihr liegt so richtig Sehr glücklich
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Nanny
Gast





BeitragVerfasst am: 24.04.2009, 08:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, tut mir leid, ch habe die Ziotafunktion benutzt, aber anscheinend etwas falsch gemacht.
Zu euren Ausführungen, ich bin nicht der Meinung das Kinder Grenzen brauchen, genauso wenig wie Du, ich, mein Mann, mein Nachbar usw.! Und nur weil jemand (Sozial)Pädagogik o.ä. studiert hat, halte ich ihn nicht für einen "Kinderexperten" leider ist oft das Gegenteil der Fall! Meine Schwester hat das Pädagogikstudium aufgegeben, weil sie die Gehirnwäsche nicht ausgehalten hat...und wenn ich mir Menschen wie den Winterhoff angucke wird mir ganz anders, schockierend!
Meine Kinder sind übrigens selbstbewußte Persönlichkeiten, die noch nie im Laden auf dem Boden lagen und schrien, im Gegenteil immer wieder werde ich staunend beobachtet, wenn die Kinder fragen kann ich das haben und ich das aber gerade nicht kaufen kann und sie dann einfach nur sagen schade oder der Kleine(3) dann sagt, ich wünsch das dann:-) Und ganz oft werde ich angesprochen, obwohl ich doch soviele Jungs habe..sind die ja so sozialisiert und lieb und erzogen..und ich bin fest davon überzeugt, das es so ist, weil ich sie eben NICHT erziehe!
Zum Thema Grenzen gab es auf unerzogen einen tollen Artikel:“Es geht einfach nicht ohne Erziehung!”
Johanna, 06.11.2006
Dies war ein Beitrag in einem Erziehungsforum. Er ist Teil einer längeren Antwort auf Beispiele verschiedener Alltagssituationen, in denen angeblich nicht auf Erziehung verzichtet werden kann. Die Diskussion ging schon einige Tage und wir drehten uns im Kreis…

Grundsätzlich kann man sagen, dass ihr euch im Kreis dreht, weil Gleichberechtigung in Eltern-Kind-Beziehung eine Lebenshaltung ist und nicht einfach nur eine Erziehungsmethode.

Gleichberechtigung in Eltern-Kind-Beziehungen besteht aus vielen Bereichen, die sich alle ergänzen und bereichern und unterstützen.

Sie ist nicht “nur” Freiheit.
Sie ist nicht “nur” Vertrauen.
Sie ist nicht “nur” helfen.
Sie ist nicht “nur” auffangen.
Sie ist nicht “nur” gemeinsam erstellte Regeln.
Sie ist nicht “nur” keine Regeln.
Sie ist nicht “nur” natürliche Grenzen.
Sie ist nicht “nur” Intention.
Sie ist nicht “nur” Ernst nehmen.
Sie ist nicht “nur” Konsens.
Sie ist nicht “nur” vor Gefahren schützen.
Sie ist nicht “nur” machen lassen.
Sie ist nicht “nur” Bedürfnisse stillen.
Sie ist nicht “nur” Bedürfnisse aller in Einklang bringen.
Sie ist nicht “nur” die Mühe, die wir uns machen.
Sie ist nicht “nur” der gesunde Menschenverstand.
Sie ist nicht “nur” Selbstregulierung.
Sie ist nicht “nur” lenken statt zwingen.
Sie ist nicht “nur” Neins seitens des Kindes akzeptieren.
Sie ist nicht “nur” keine Verbote.
...
...
...

In unterschiedlichen Situationen greifen unterschiedliche Bereiche der Gleichberechtigung.

Manchmal “wirkt” das gegenseitige Vertrauen.
Manchmal wirkt das Auffangen, wenn was schief gegangen ist.
Manchmal wirkt das Helfen.
Manhcmal wirken Regeln, mit denen alle einverstanden sind.
Manchmal wirkt Konsens.
Manchmal wirkt, dass wir keine willkürlichen Regeln aufstellen.
Manchmal wirkt der gesunde Menschenverstand.
Manchmal greifen wir bei Gefahren ein.
Manchmal erziehen wir aus versehen und es wirkt, dass wir uns entschuldigen.
Manchmal wirkt die Intention und der Ton.
Manchmal wirkt die Tatsache, dass das Kind frei entscheidet.
Manchmal wirkt, dass wir einfach nur trösten.
Manchmal wirkt, dass wir das Kind besonders ernst nehmen und auch Mal 10 Tage danach wieder auf einen Wunsch zurück kommen.
Manchmal wirkt, dass wir unsere Bedürfnisse zurück stecken.
Manchmal genau das Gegenteil.
Manchmal wirkt eine negative Erfahrung außerhalb der Familie (eine natürliche Grenze!).
...
Manchmal wirken viele Dinge auf ein Mal…

Auf jeden Fall ist unsere Reaktion immer Situationsabhängig und meistens gehen wir verschiedene Möglichkenten systematisch durch:

Eingreifen bei Gefahr!
Immer ernst nehmen
Ist es möglich, machen wir es
Kollidieren die Bedürfnisse, finden wir raus, was dahinter steckt (nach einiger Zeit können die Kinder schon von vorne rein deutlich sagen, was los ist und man muss nicht Detektivarbeit leisten)
Lösung finden, Kind in die Lösungsfindung einbeziehen (Lösung kann alles mögliche sein, womit alle einverstanden sind: würfeln, abstimmen, zurückstecken, mal ich mal du, mal würfeln mal abstimmen, Kompromiss, aufschreiben für später, andere Möglichkeit für das selbe finden, irgendwas verrücktes….. etc. etc. etc.
wenn es wirklich nicht geht, freundlich bleiben und erklären
wenn trotzdem traurig, trösten
Lösung für die Zukunft finden
Lösung in der Fantasie ausmalen (kleine Kinder)
... und bestimmt habe ich irgendwas vergessen… na ja, so ungefähr!!!

Ihr dreht euch im Kreis, wenn ihr dann sagt:

Aber was ist wenn… aha, ist also nur die Intention !

Dann sag ich: Nein, es geht um Kinder ernst nehmen!

Aber was ist wenn… aha ja das geht aber nicht, wir haben 7 Kinder!

Dann sag ich: ja, dann kann man demokratisch abstimmen oder würfeln!

Aber was ist wenn… aha, das geht aber auch nicht, dann sind doch manche traurig!

Dann sag ich: dann kann man aber die Enttäuschung der traurigen Kinder ernst nehmen und eventuell ausgleichen!

Aber was ist wenn… ach, das geht nicht, sie müssen doch lernen, dass sie nicht immer alles in den Axxxxx geschoben kriegen!

Dann sag ich: es gibt aber genügend natürliche Grenzen!

Aber was ist wenn… ja, dann stirbt das Kind weil es aus dem Fenster gesprungen ist und die natürliche Grenze schneller war! Und das zweite Kind kriegt keinen Job!

Dann sag ich: ja, aber es gibt doch noch den gesunden Menschenverstand, und außerdem kann ich es auffangen/retten! Und außerdem vertraut es mir, wenn ich warne.

Aber was ist wenn es nicht vertraut…

Dann sag ich: dann kann es noch retten!

Aber was ist wenn…

Dann erkläre ich wieder alles und dann kommen wieder “Aber was ist wenn…”-Sätze.

Merkt ihr was?

Das Problem ist, dass ihr einfach nicht davon überzeugt seid (und das ist euer gutes Recht – jeder so wie er es mag!), dass Kinder

1. Freiheit brauchen (ihr glaubt sie brauchen Grenzen).

2. gleichberechtigt sein sollten und ihre Wünsche als Bedürfnisse gesehen werden sollten, eben als genau so wichtig wie die der Erwachsenen, und wenn sie noch so unsinnig sind (wir reden hier von den Bedürfnissen, nicht von den Taten)

3. Erziehung nicht brauchen (ihr vertraut nicht auf Selbstregulierung, ihr glaubt nicht, dass Kinder gewisse Dinge einfach so gemacht hätten oder machen würden. Da schöpft ihr zwar aus “Daten” von erzogenen Kindern, aber egal)

Ganz einfach! Da ihr einfach nicht von diesen Grundsätzen ausgeht, könnt ihr gar nicht kreativ genug werden, um selbst auf Lösungen für diverse Alltagssituationen zu kommen!

Eltern, die gleichberechtigt mit ihren Kindern leben, können es – nicht immer – aber allermeistens, und immer besser, und sie bemühen sich (durch Lesen, informieren, in Mailinglisten sein, andere fragen, die das auch machen, ausprobieren…), es immer besser hinzukriegen. Ich kenne Eltern, die gleichberechtigt mit ihren Kindern leben und 7 – sieben – Kinder haben!!!

Deshalb bringt ihr jetzt Beispiele, in denen es doch “einfach nicht geht” ohne Erziehung oder “über dem Kopf des anderen hinweg zu entscheiden”. Und selbst bei Enttäuschung eines Kindes kommt ihr nicht unbedingt auf weitere Lösungen für die Zukunft (Bedürfnisse ernst nehmen und nächste Woche wirklich zum Spielzeugladen gehen) oder darauf, dass Eltern gleichberechtigter Kinder manchmal halt einfach nur trösten können.

So, das ist einfach das Problem. Wenn ihr von diesen Grundsätzen ausgehen würdet, dann würdet ihr auf Lösungen kommen! Dann wolltet ihr auf Lösungen kommen. Ihr würdet nicht anders können, und ihr wäret genau wie wir auch ein bisschen mitenttäuscht, wenn es wirklich Mal nicht klappt.

Nicht immer, aber immer öfter, und je älter die Kinder werden, würden die ja auch immer mehr in Lösungsfindung integriert werden können. Wenn das Kind in Vergangenheit öfter Mal übergangen worden ist, weil es eben einfach nicht ging, wird es ein besonderes Interesse haben, sobald es das kann, in Lösungsfindung integriert zu werden und mit guten Vorschlägen zu kommen. Außerdem hat es das ja schon immer gelernt. Je älter es wird, desto einfacher wird es (statt in Erziehung: immer schwerer wegen Pubertät), weil es immer leichter sein wird, die Bedürfnisse ernst zu nehmen (das müsste auch in Erziehung so sein, leider wird das oft nicht praktiziert, weil man einfach den Jugendlichen immer noch in eine bestimmte Verhaltens- oder Denkweise drücken möchte). Es wird besonders leicht, sobald die Kinder alleine sein können, denn dann sind sie viel selbständiger und nicht von unserer Anwesenheit abhängig (“du ‘musst’ jetzt einfach zum Einkaufen mitgehen…”).


Dem ist eigentlich nichts zuzufügen...
LG Nanny
PS.Ich habe nie behauptet, das erziéhende Eltern Rabeneltern sind!!!
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malena
Gast





BeitragVerfasst am: 24.04.2009, 11:09    Titel: Antworten mit Zitat

puh da ist aber ganz schön viel was ist wenn
-
und gleichzeit ein anstoß endloser diskussion
was ist wenn zb mein kind zb nicht in die schule gehen will - aus welchen gründen auch immer?
Schulpflicht gibt es dennoch
@Nanny
du sagst Kinder brauchen keine Grenzen sondern Freiheit
Grenzen sind doch nicht nur Verboten sondern auch ein Halt - im Sinne von Halt geben
Grenzen und Freiheit schließen sich doch nicht nur aus - Grenzen gewähren auch den Schutz der Freiheit
Und nicht nur Gleichstellung/Gleichbehandlung sondern auch Erziehung bedeuten:
das Kind und seine Bedüfnisse ernst und wichig nehmen
dem Kind Aufmerksamkeit zu schenken
zuzuhören
zu helfen
das Kind in Entscheidungen mit einzubinden und mitenscheiden zu lassen in manchem Bereichen
Konsens, Regelen die zusammen erarbeitet werden aber eben auch mal zum Schutz des Kindes von den Eltern erstellt werden
Grenzen sind nicht nur Strafen, Verbote etc
sondern auch liebevolle aber bestimmte Anleitungen

Da gibt es einen gutes Bild zum Thema Grenzen setzen
Ein Kind ohne bestimmte - durchaus liebevolle - Grenzen ist genauso verloren wie ein Säugling in einem weiten offenen Raum

Ich bin nicht autoriär aber auch nicht antiautoriär; meine Kinder haben viele Freiheiten aber eben auch Regeln.
Einmal in der Woche gibt es bei uns einen Familienabend - bzw Nachmittag
wo geplant wird was machen wir nächste Woche
- da gibt es muss Termin zb Zahnarzt, Sehschule, ... und Kann/Will Termine zb. Abenteuer spielplatz ...
- Essens- Kochplan und da gibt es auch Sachen die der eine nicht so gerne mag und der andere doch wo es zum Konsens kommt
- Freizeit planung zb Flötenstunde, Fussball, ...
- Festlegung der Abendzeiten Abend"rituale" wann ist wessen Zeit (nicht genau was wir machen aber wer wann dran ist)
- Wunschbesprechung zb neuer MP3 Player oder auch kleinere oder größere Wünsche
und wie diese von den Kindern mitfinanziert werden können zb wenn es unbedingt dieses zb tshirt sein muss für 50 euro aber fast das gleiche gibts für 30 euro - mitbeteiligung
- einteilung haushalts plan - ich bin der Meinung dass auch Pflichten zum Leben dazugehören zb kann ein Neunjähriger durchaus zuständig für seine Sachen sein und zb. den Eingangsbereich sauber halten (Schuhe ins Regal, Jacke auf die Garderobe) ... oder mal Müll rausbringen etc
auch meine fast 3jährige hat die Pflicht nach dem Spielen zb die Klötze oder die Puppensachen wieder wegzuräumen natürlich unter Anleitung, oder auch mal Hilfe aber sie macht das ohne Gemotze oder Schreien
sie weiß vor dem gemeinsamen Abendessen und Baden hat das so zu sein
- was ist letzte Woche schief gelaufen oder hat super geklappt wo bedarf es zb einer Änderung

die Kinder dürfen durchaus Vorschläge machen zb wo unser Urlaub hingeht oder was sie möchten wir besprechen das durch aber die letzte Entscheidung treffe ich als Mutter - nach verschiedenen Gesichtspunkten wie Leistbarkeit, was ist nötig, etc.

genauso wie in jeder normalen Erziehung die Kinder in Lösungsvorschläge eingebunden werden
nicht nur in einer gleichberechtigten

Meine Kinder wissen dass sie jederzeit zu mir kommen können; und tun es auch - in ihrem eigenen Zeitrythmus.

Nur - meiner Meinung nach - überfordert völlige Freiheit in der Entscheidung Kinder auch -
und gerade später im schulischen Bereich müssen Kinder sich auch mal anpassen können oder auf Aufforderungen hören können
ihre Frustations- und Toleranzgrenze haben
auf die wir Eltern sie durch unsere Erziehung vorbereiten sollen und müssen
lg
malena
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amala krähenfeder
Gast





BeitragVerfasst am: 24.04.2009, 11:25    Titel: Antworten mit Zitat

aloha,

ich muß ehrlich sagen, daß ich nannys letztes posting nicht komplett gelesen habe.

was mich irritiert, ist das bestreben, kinder zu partnern zu machen. das finde ich genauso irritierend wie das bestreben, kinder zu freunden, zu unterdrückten menschen, zu prinzessinnen und seeräubern, zu opfern, zu tätern, zu was weiß ich was zu machen. kinder sind kinder. punkt.

es gibt in meinem leben genau einen menschen, der mein kind ist. mit ihm verbindet mich eine ganz einzigartige beziehung. diese beziehung kann ich nicht anhand anderer beziehungen, die ich sonst so in meinem leben habe, definieren, eben weil sie einzig ist. wie das bei müttern ist, die acht oder zehn kinder haben, kann ich nicht beurteilen.

ich bin nicht der einzige mensch, der einfluß auf meinen sohn hat. es gibt die anderen familienmitglieder, den kindergarten, seine freunde, die nachbarn, ärzte, bekannte usw. sie alle nehmen einfluß auf meinen sohn, mal mehr, mal weniger. ich gehe nicht davon aus, daß diese menschen immer entsprechend meiner persönlichen vorstellung von erziehung und miteinander mit meinem sohn umgehen. insofern sehe ich es als eine meiner aufgaben an, meinen sohn dazu befähigen, selbst zwischen dem zu unterscheiden, was ihm gut tut und was nicht. nö, es geht nicht um "gut" und "böse" - an diese prinzipien glaube ich nicht und gebe das auch nicht an ihn weiter.

ich lebe keine beziehung in meinem leben grenzenlos. auch nicht die zu meinem kind. ich pflastere es nicht mit regeln zu, aber ich ziehe grenzen. manchmal weil diese grenzen der höflichkeit wegen gezogen werden sollten, manchmal weil mein kind sich gefährden könnte, wenn es keine grenzen gäbe - und manchmal nach persönlichem gusto.

ich bin nicht auf dieser welt, um mich für irgendwen aufzuopfern oder zu verschenken. ich gehöre allein mir, wie sich mmn jeder mensch selbst gehört - auch mein kind gehört sich selbst. wir müssen wege finden, da miteinander klarzukommen und umzugehen, wo wir uns berühren.

im grunde läuft es auf ein wechselspiel hinaus. ein wechselspiel von ich und du, von ja und nein, von freiheit und grenzen, von hilfe und hilfe zur selbsthilfe, von festhalten und loslassen.

joa, und damit drehen wir uns nicht im kreis, sondern entwickeln und gemeinsam spiralförmig. und manchmal auch sternchenförmig Winken
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Norwiga Kunna
Gast





BeitragVerfasst am: 24.04.2009, 11:30    Titel: Antworten mit Zitat

malena hat Folgendes geschrieben:

Nur - meiner Meinung nach - überfordert völlige Freiheit in der Entscheidung Kinder auch -
und gerade später im schulischen Bereich müssen Kinder sich auch mal anpassen können oder auf Aufforderungen hören können
ihre Frustations- und Toleranzgrenze haben
auf die wir Eltern sie durch unsere Erziehung vorbereiten sollen und müssen
lg
malena


Und das ist eben der springende Punkt.

Übrigens, Nanny, alles, was Du in Deinem letzten Beitrag geschrieben hast, ist für MICH Erziehung.

Meine Kinder haben auch Freiheiten, dürfen einiges selber entscheiden. Aber eben nicht alles.

Mal eben ein blödes Beispiel. Läßt Du Deine Kinder im Winter, weil sie Shorts anziehen wollen, dann auch so raus?
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Einarr
Gast





BeitragVerfasst am: 24.04.2009, 13:00    Titel: Antworten mit Zitat

Leute, können wir dafür nicht ein eigenes Thema aufmachen? Immerhin gings doch ursprünglich um malenas Tochter und ihre Schlafprobleme. Ich versuch das mal abzutrennen.

EDIT: ein Hoch auf mich (habs grad zum ersten Mal gemacht Winken)!

Lachen
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Ashmodai
Gast





BeitragVerfasst am: 24.04.2009, 13:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ein großes Bravo für Ursus! Applaus

Ich finde, Amala hat es ganz wunderbar auf den Punkt gebracht.

Ich halte nichts von antiautoritärer Erziehung. Sie dient dem Kind nämlich überhaupt nicht.
Irgendwo im Leben wird es mal auf Regeln und Grenzen stoßen - dann ist das Geschrei wahrscheinlich groß, alle doof und die Welt total fies und ungerecht.

Natürlich ist Erziehung notwendig. Auch Tierkinder werden erzogen.
Ansonsten müssen wir uns auch nicht über auffällige und unverschämte Menschen wundern.

Das war es wohl von mir - ich hab meinen Teil gesagt. Smilie
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malena
Gast





BeitragVerfasst am: 24.04.2009, 13:11    Titel: Antworten mit Zitat

jep ein hoch auf dich
wobei ein bisschen wars doch so Cool
meine "arme" tochter hat fixe Bettgehzeiten Lachen Lachen
die sie auch dringend benötigt
mittlerweile sagt sie selbst bitte schlafen

ich bin der selben Meinung wie Ash und Amala
Erziehung ist notwendig - auch um ein sicheres Wachsen, Gedeihen und ein tolerantes, mitfühlendes Miteinander neben anderen Wert - und Schutzfunktionen an unsere Kinder weiterzugeben bzw. vorzuleben um ihnen - früher oder später - die Möglichkeit zu geben, für sich selbst zu entscheiden bzw zu unterscheiden was wichtig und richtig für sie ist.

lg malena
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2Wölfe
Gast





BeitragVerfasst am: 24.04.2009, 13:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ich persönlich bin auch noch nicht Mutter, habe aber einige verwandte (Klein)Kinder in der Familie, deren Entwicklung sehr unterschiedlich verlaufen ist. Eine von ihnen wird praktisch nicht erzogen, sondern überwiegend sich selbst und ihren Launen überlassen und ist bereits jetzt, im Kindergartenalter, ein unerträglicher Quälgeist, wenn sie ihren Willen nicht bekommt bzw. sogar im Stande zu lügen, wenn sie ihn partout bekommen will. Ich finde das in ihrem Alter erschreckend. Wenn allerdings meine Mutter mal mit dem Mädchen allein unterwegs ist und ihr eine klare Grenze setzt, blüht die Kleine regelrecht auf. (Beispiel: Kind, 4 Jahre, will mit Oma in den Zoo, aber nicht selber laufen, sondern bitteschön getragen werden. Oma stemmt das natürlich nicht und sieht es auch gar nicht ein und macht den Vorschlag: Wir gehen in den Zoo, Du bleibst solange im Auto. Kind entscheidet sich, mitzukommen und läuft 2 Stunden begeistert von Tier zu Tier ohne einmal zu quengeln.)

Im Übrigen finde ich auch, daß die Sachen, die Nanny geschrieben hat, Erziehung sind, auch wenn sie es anders nennen möchte. Vielleicht sollte man mal das Wort definieren, bevor sich hier alle gegenseitig über- oder untererziehung vorwerfen?
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Nanny
Gast





BeitragVerfasst am: 24.04.2009, 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Kind sich selbst überlassen/vernachlässigen, den Launen überlassen, ist für für mich nicht vergleichbar mit "UNERZOGEN" ...Wenn mein Mann traurig oder sauer ist rede ich auch mit ihm darüber, warum sollte ich es bei meinen Kindern nicht machen, weil sie klein sind und sie ruhig"bocken" lassen sollte...
Wenn meine Kinder im Winter in Shorts raus gehen wollen, dann tun sie das, aber nicht lange, denn ihre Selbstregulation funktiniert perfekt;-)

Wie meine und die mir bekannten unerzogenen Kinder habe ich schon beschrieben....
Und wenn es keinen Schulzwang gäbe, wären meine Kinder nicht in der Schule, es ei denn sie möchten...wir hatten auch schon überlegt ins Ausland zu gehen, wie viele andere auch...

Erziehung bedeutet für mich das Machen von Menschen...
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