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Petition gegen Relgionsunterricht an öffentlichen Schulen
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Maniac
Gast





BeitragVerfasst am: 05.02.2008, 12:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hippiehexe hat Folgendes geschrieben:

ich frage mich gerade...ist religion überall pflichtfach?


So weit mir bekannt ist, nein!

Ich habe eine Nichte von mir gefragt. Sie ist Schülerin eines Gymnasiums im Raum Hannover. Dort kann man Religion ganz abwählen. Und das hat sie auch gemacht, obwohl sie evangelisch ist. Stattdessen haben die Schüler aber "Werte und Normen" als Pflichtfach.
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Serafina Pekkala
Gast





BeitragVerfasst am: 04.04.2008, 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

Seamera hat Folgendes geschrieben:
Wow, andersgläubige werden im Religionsunterricht diskreditiert? Das sehe ich nicht so. Ich hatte in der Grundschule Religionsunterricht, daran erinnere ich mich überhaupt nicht. Und dann später, auf dem Gymnasium haben meine Eltern mich vom Religionsunterricht befreien lassen. Später bin ich dann von selbst wieder beigetreten, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt schon andersgläubig war. Weil es einfach interessant ist, eine andere Perspektive kennen zu lernen.

Ich halte Religionsunterricht nicht für schädlich- deswegen unterschreibe ich die Petition nicht.


Dem kann ich mich anschließen:
Ich habe den Religionsunterricht immer gemocht. Er war interessant. In der 8. am Gymnasium habe ich ihn abgewählt, weil ich mich mit meinem Lehrer gezofft habe und wurde erst befreit und dann in den Ethikunterricht gesteckt, der inhaltlich eine Katastrophe dargestellt hat.

Ich studiere jetzt bewusst an einer christlichen Fachhochschule "Sozialpädagogik", weil Religion eine sehr große und bedeutende Funktion in der kindlichen Entwicklung einnimmt, die keinem Kind durch ihre Eltern vorenthalten werden sollte.

LG Sera
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Delian
Gast





BeitragVerfasst am: 04.04.2008, 20:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde Religionsunterricht auch wichtig und gut. Die Kinder müssen es ja nicht übernehmen und selber glauben, aber sie sollten den Glauben, der unsere Kultur prägt, zumindest im Groben schon kennen, damit sie nicht Dinge von sich geben wie "an Ostern ist Josef erschossen worden" (aus nem Radiointerview).
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Aradia
Gast





BeitragVerfasst am: 04.04.2008, 21:11    Titel: Antworten mit Zitat

mein sohn geht auch in den reli-unterricht.es macht ihm spaß.und hier bei uns,obwohl wir eine hoch katholische stadt sind,gibt es ethik und man redet auch über andere religionen.
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Selene Lunes
Gast





BeitragVerfasst am: 06.08.2008, 14:07    Titel: Antworten mit Zitat

Gut bei mir wurde die Hardcoreschiene gefahren, den ich ging in der Oberstufe in den katholische Schule und hatte wohl die strengste (aber dafür auch super informierte) Professorin überhaupt!
Ich hab zwar nur über Christentum Judentum etwas gelernt, da sie sagt, über das andere weiß sie nichts, und sie ist nicht bereit über eine Religion, nur Daten und Fakten zu vermitteln. Sie will auch nicht, dass Hinduisten über Christen nur Daten und Fakten lernen. Das konnte frau ja akzeptieren, aber naja, letzendlich wäre ich froh gewesen, wenn etwas mehr wissen über andere Religionen in den Unterricht geflossen wären.

Ich würde ein Religionsübergreifendesfach bevorzugen, auch für meine Kinder! Es sollen alle Religionen, die in der KLasse vertreten sind, sowie zu denen die Kinder interesse Bekunden mit Schwerpunkten behandelt werden und zwar am besten von einem NICHT-Religionslehrer. Bei uns machen nämlich alle Relilehrer jetzt Ethik und das ist im Grunde das gleiche wie Religion nur heißt es anders!
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Olimone
Gast





BeitragVerfasst am: 06.08.2008, 15:29    Titel: Antworten mit Zitat

Leider wurde bei mir auch nur die Bibel durchgekaut.
Ich hätte es interessanter gefunden auch mehr über andere Religionen zu lernen.

Generell finde ich es nicht schlecht wenn die Kids etwas über die Religion bzw. Religionen erfahren. Dann können sie sich selber ein Bild davon machen und haben für manche Eigenarten einer anderen Kultur vielleicht auch mehr Respekt bzw. Verständnis.ö
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Kiara
Gast





BeitragVerfasst am: 06.08.2008, 16:05    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde nach wie vor, dass Religions Unterricht nichts an den Schulen verloren hat. Die Offenheit für andere Kulturen und Religionen fängt, imho, zuhause an. Da können die Lehrer/Priester/Theologen oder wer auch immer nicht mithalten.
Stattdessen bekommt man Kinder die Tränen überströmt nach Hause kommen und erzählen, dass sie gar keinen Namen haben, weil sie nicht getauft sind. Oder das man sie erst mal aufklären muss, dass Religion XY nicht besser ist als eine andere.
Vor allem schreien sie, dass -D- in den Pisa Studien so schlecht abschneidet. Da kann, wieder imho, man doch lieber ein Fach einsetzen, die das entgegenwirkt. Selbst in der Grundschule.

LG
Kiara
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Olimone
Gast





BeitragVerfasst am: 06.08.2008, 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

Dem Kleinen von meiner Freundin wurde neulich in dem (christlichen) Kindergarten erzählt, Schlangen sind böse.
Pech für die Kindergärtnerin: Sie halten diverse Kornnattern als Haustiere.
Antwort des Kleinen entsprechend empört: Du lügst! Stimmt ja gar nicht! Schlangen sind gar nicht böse! Kiko ist ganz lieb und kuschelt auch gerne.

Oder er stellte diese Frage beim beten im Kindergarten: "Kann ich auch zu der Göttin meiner Mama beten?"

Entprechend konsterniert war dann auch die Reaktion als der Kleine dann abgeholt worden ist. Sehr glücklich

Sollte man ihm dann irgendwann mal erzählen das Jesus mit den Händen geheilt hat, wird er wohl sagen das seine Mama das auch öfter macht. "Das heißt Reiki." Winken Sehr glücklich Schade das man in solchen Situationen nicht Mäuschen spielen kann.
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Leah de Re
Gast





BeitragVerfasst am: 06.08.2008, 19:26    Titel: Antworten mit Zitat

Kiara hat Folgendes geschrieben:
Die Offenheit für andere Kulturen und Religionen fängt, imho, zuhause an. Da können die Lehrer/Priester/Theologen oder wer auch immer nicht mithalten.


unentschieden In wievielen Familien ist es heute so, dass man zwar getauft wurde, aber bis auf die "üblichen" Feste wie zB "Kommerznachen" (entschuldigt den bissigen Unterton Auf den Arm nehmen ) nichts von Spiritualität oder Glauben auch nur annähernd zu schnuppern ist? Sehr böse

Es kommt in meinen Augen nicht darauf an ob das Fach "Religion" oder "Ethik" oder "Verehrt das heilige Gummibärchen" heißt. Es kommt darauf an was vermittelt wird. Nur eine Richtung oder breit gefächert? Nur trockene Theorie oder wird es gelebt? DAS ist der Ausschlaggebende Punkt.
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Selene Lunes
Gast





BeitragVerfasst am: 07.08.2008, 08:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab da so einen genialen Professor, der super Bibelfest ist und uns so nebenbei Bibelkritik näherbringt. Und ein Satz von diesen Prof hat sich in mein Gehirn gebrannt:
Wenn die Leute wüssten, was in der Bibel steht, würden sie ihren Gott nicht mehr für so liebevoll halten! Das was die Kirche daraus machte, ist beinahe das Gegenteil von dem, was in der Bibel steht.

Ich finde er hat recht, mir haben ja schon die Stellen gereicht, die ich gelesen habe! Geschockt Dabei werden die modernen Bibeln eh human übersetzt. Im Gegensatz dazu, wo es im griechischen heißt, der Mensch soll sich Erde unterwerfen (ich hab das griechische Wort vergessen, aber untertan machen ist dagegen ein kindergarten!)!
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Tobi^
Gast





BeitragVerfasst am: 12.09.2008, 03:10    Titel: Antworten mit Zitat

Bei uns gabs bis zur 7.Klasse auch keinen Alternativunterricht.
In der Grundschule wurde der Unterricht dann extra an den Anfang oder ans Ende des Stundenplans gesetzt und die wir durften dann ausschlafen oder früher gehen.
War zwar nicht die optimalste Lösung und ein wenig unfair aber so wurde das halt gehandhabt.
Ab der Hauptschule durften wir dann in der Zeit Hausaufgaben machen oder in der Gegend rumlaufen, mussten uns aber am Ende wieder abmelden.
Hab mich dann meistens freiwillig in den Katholischen Unterricht gesetzt weil ich´s interessant fand.
Ich weiss ja nicht wie´s bei euch ist aber bei uns gibts Katholischen und Evangelischen Religionsunterricht.
Schon allein die Namen dürften doch verraten dass es darin um die jeweilige Religion geht, also nix mit versch. Religionen.
Gut, dass es keine Alternative gibt ist natürlich schlecht aber soweit ich mich nicht irre kommt es meist auch drauf an wie sich das Bundesland orientiert.
Nehmen wir mal Bayern.
Soweit ich mich nicht irre ist Bayern ein eher Katholisch orientiertes Bundesland.
Damit würde sich schonmal erklären warum in Bayern die katholische Kirche eher vordergründig steht.
Wahrscheinlich gibts aber in den größeren Städten auch alternativfächer zu Religion.
Die kleineren und altbackenen regionen von Bayern werden aber eher mehr Wert auf Religion legen.

Ich hatte in den letzten Hauptschulklassen und auf der Weiterführenden Schule Ethik.
Das gehört, meiner Meinung nach, nicht zu den Alternativfächern, sondern sollte als fester Bestandteil zum Unterrichtsplan hinzugefügt werden.
Das ist aber ne andere Geschichte. Sehr glücklich

Wer sein Kind absolut nicht in den Religionsunterricht schicken will kann es ja immernoch davon befreien lassen.
Die Möglichkeit besteht immer und ist nicht nur auf Religionsunterricht beschränkt.
Sie besteht, unabhängig davon was der Schulleiter oder ein Lehrer sagt.

Aber ich will euch noch was ans Herz legen:
Wenn ihr eure Kinder unbedingt vom Religionsunterricht fernhaben wollt dann doch bitte nur bis zur Abschlussklasse.
Viele Arbeitgeber schauen gerade auf die Note des Religionsunterrichtes.
Nicht damit sie wissen wie schlau er ist sondern weil man an der Note des Religionsunterrichtes auch erkennen kann wie anpassungsfähig ein schüler ist und wie gruppenarbeitstauglich er ist.
Denn im Religionsunterricht ,so denkt man zumindest, gibts nicht wirklich viel zu verlieren.
Der Satz "Hat nicht am Religionsunterricht teilgenommen" ist dann auch für die Arbeitgeber gleichbedeutend mit ner 6.

Liebe Grüße
Tobi^
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Abendrot
Gast





BeitragVerfasst am: 12.09.2008, 12:46    Titel: Antworten mit Zitat

dafür steht dann da aber "hat an ethik/philosophie teilgenommen :wink

Zitat:

Gut, dass es keine Alternative gibt ist natürlich schlecht aber soweit ich mich nicht irre kommt es meist auch drauf an wie sich das Bundesland orientiert.
Nehmen wir mal Bayern.
Soweit ich mich nicht irre ist Bayern ein eher Katholisch orientiertes Bundesland.
Damit würde sich schonmal erklären warum in Bayern die katholische Kirche eher vordergründig steht.
Wahrscheinlich gibts aber in den größeren Städten auch alternativfächer zu Religion.
Die kleineren und altbackenen regionen von Bayern werden aber eher mehr Wert auf Religion legen. :


Das kommt auch auf die Schule an, Philosophie gibts meiner meinung nach nur an Gymnasien
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Olimone
Gast





BeitragVerfasst am: 12.09.2008, 15:04    Titel: Antworten mit Zitat

Tobi^ hat Folgendes geschrieben:

Aber ich will euch noch was ans Herz legen:
Wenn ihr eure Kinder unbedingt vom Religionsunterricht fernhaben wollt dann doch bitte nur bis zur Abschlussklasse.
Viele Arbeitgeber schauen gerade auf die Note des Religionsunterrichtes.
Nicht damit sie wissen wie schlau er ist sondern weil man an der Note des Religionsunterrichtes auch erkennen kann wie anpassungsfähig ein schüler ist und wie gruppenarbeitstauglich er ist.
Denn im Religionsunterricht ,so denkt man zumindest, gibts nicht wirklich viel zu verlieren.
Der Satz "Hat nicht am Religionsunterricht teilgenommen" ist dann auch für die Arbeitgeber gleichbedeutend mit ner 6.


Ich habe noch nie mitbekommen das ein Arbeitgeber auf die Noten von Religion geguckt hat. Die meisten schauen auf die Noten der Fächer die für die Berufsausübung wichtig sind.
Außerdem sagt eine Note im Fach Religion nichts darüber aus wie Teamfähig oder Anpassungsfähig man ist. So etwas bekommt man als Arbeitgeber heraus wenn man entsprechende Aufgaben verteilt.

Wenn der eventuelle Arbeitgeber allerdings tiefreligiös ist, dann wird er sicher auch auf die Religionszensur schauen. Ob er damit dann auch einen Lehrling findet der in seinen Betrieb passt ist eine andere Sache.
Einen normalen Angestellten wird er nach diesen Kriterien nicht einstellen können, da in einem Gesellenbrief oder anderen Nachweisen über einen Berufsabschluß keine Noten über Religion drinnestehen. Die Noten die dort vergeben werden sind ausschließlich Fachbezogen.
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Elisha
Gast





BeitragVerfasst am: 12.09.2008, 16:19    Titel: Antworten mit Zitat

Man sollte sich aber durchaus im klaren sein, dass man sich, ohne eine Religionszensur auf dem Zeugnis, eventuell einige Stellenangebote "verbaut".

In einer konfessionellen Einrichtung ist es einfach leichter einen Job zu finden, wenn man den Religionsunterricht besucht hat. Als Krankenschwester in einem ev. oder kath. Krankenhaus, sollte ich eine der beiden großen Konfessionen haben. Inwiefern ich mir diese Religion zu eigen mache, bleibt mir überlassen...
Mathematik ist auch in der Oberstufe ein Pflichtfach, warum kann ich Religion nicht auch als so ein Pflichtfach ansehen, vor allem, wenn es mir das Leben etwas erleichtert...
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Olimone
Gast





BeitragVerfasst am: 12.09.2008, 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

Mit den konfessionellen Einrichtungen muß ich dir Recht geben.
Aber selbst diese sehen eher auf die Qualifikation als auf die Religionszugehörigkeit.
In Bad Pyrmont z.B. gab es ein konfessionelles Krankenhaus in dem sogar Nonnen tätig waren und es gibt auch auch einige andere kirchliche Einrichtungen. Dort arbeiten diverse Moslems und auch Leute die keiner der anderen beiden monoteistischen Religionen angehören.
Ein Bekannter von mir hat eine andere christliche Religion, und hat in letzter Zeit in diversen dieser Einrichtungen und auch in diesem Krankenhaus gearbeitet.
Was allerdings nichts darüber aussagen soll wie es in Regionen aussieht wo die lieben MItmenschen noch auf die Religion achten. Winken
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