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Petition gegen Relgionsunterricht an öffentlichen Schulen
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Erle
Gast





BeitragVerfasst am: 19.10.2007, 10:07    Titel: Petition gegen Relgionsunterricht an öffentlichen Schulen Antworten mit Zitat

Hallo liebe Hexengemeinde,
ich weiß nicht, inwieweit Euch das hier interessiert. Es gibt im Moment - bis zum 29.10. -eine Online-Petition gegen Relgionsunterricht an öffentlichen Schulen. http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/sign_petition.asp
Die meisten, die Kinder im schulpflichtigen Alter haben, wissen, wie schwer es ist, den Spagat zwischen der Spiritualität zuhause und der Mehrheitsreligion zu schaffen. Gerade im Religionsunterricht können Heiden- und Hexenkinder massive Probleme bekommen. Einen neutralen Ethikunterricht gibt es in den meisten Bundesländern immer noch nicht. In den immer noch weit verbreiteten (staatlichen) "Bekenntnisschulen" ist Religion sogar Pflichtfach. In den anderen Schulen werden andersgläubige und konfessionslose Kinder schlicht mangels Betreuungsangebots in den Reliunterricht mit reingestopft. Es wäre deshalb schön, wenn möglichst viele diese Petition unterschreiben würden.
Liebe Grüße
Erle
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Atreides
Gast





BeitragVerfasst am: 19.10.2007, 10:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Erle!

Ich habe mich bei dieser Petition eingetragen, da ich es sehr sehr wichtig finde, in diesem Sektor etwas zu verändern.

Ob wir nun wollen oder nicht: Die Kirchen haben immer noch einen Verhältnismäßigen zu großen Einfluss auf den Staat und das ist nicht gut so!

Aber man muss auch gar nicht so weit schauen, als ich mein Abitur gemacht habe, war Religion für ein Jahr ein Pflichtfach!!!

Darüber habe ich sehr oft mit meiner Lehrerin "diskutiert", aber meistens haben wir dann eher so den Unterricht gestaltet, dass es um Spirituelle Fragen a lá Tod und so weiter ging.

Trotzdem: Wollte man das Fach ins Abitur nehmen, ging es um rein biblische Fragen - natürlich Christliche, was ich nicht in Ordnung fand.

Es ist einfach eine Zumutung, dass Leute mit anderen Glauben schon so früh diskreditiert werden dadurch. Ich persönlich habe daraus nie einen Hehl gemacht und auch im Religionsunterricht meine Meinung bzw. mein Weltbild vertreten, was aber nur daran lag, dass ich eine relativ offene Lehrerin hatte - mit weniger Selbstbewusstsein ist sowas natürlich nicht möglich, daher plädiere ich auf eine Religionsfreiheit an Schulen!!!
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Herzkammerkuss
Gast





BeitragVerfasst am: 19.10.2007, 11:03    Titel: Antworten mit Zitat

Wow, andersgläubige werden im Religionsunterricht diskreditiert? Das sehe ich nicht so. Ich hatte in der Grundschule Religionsunterricht, daran erinnere ich mich überhaupt nicht. Und dann später, auf dem Gymnasium haben meine Eltern mich vom Religionsunterricht befreien lassen. Später bin ich dann von selbst wieder beigetreten, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt schon andersgläubig war. Weil es einfach interessant ist, eine andere Perspektive kennen zu lernen.

Ich halte Religionsunterricht nicht für schädlich- deswegen unterschreibe ich die Petition nicht.
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scarabee
Gast





BeitragVerfasst am: 19.10.2007, 11:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ich fand Religionsunterricht immer klasse. Und ich werde den Teufel tun, dieses Ding zu unterschreiben. Kinder sollten gerade über Religion ein breites Wissenssprektrum haben und es war auch niemals so, das man im Religionsunterricht bekehrt wurde (bei uns halt).

Als Kind aus einer christlichen Familie habe ich ja ohnehin noch so einiges behalten. Und ich kann dieses Wissen prima in Diskussionen nutzen, gerade wenn Christen merken, dass sie da keinen Deppen vor sich haben, der einfach mal alles in einen Topf schmeißt (à la Christentum ist scheiße), sondern sich damit auseinandergesetzt hat.

Ich würde meine Kinder in den Religionsunterricht stecken, damit sie noch was anderes lernen als Gnosis, Gilgamesch und Edda Winken
Und man kann mit Lehrern reden. Wenn man ihnen klar macht, dass man eine Religion hat wie alle anderen auch, dann dürfte das wirklich kein Problem sein.

Und die Tatsache, dass außer muslimischen Kindern und Fundi-Christen kaum noch jemand religiös erzieht, sollte man auch nicht so einfach wegwischen (ok, orthodoxe Juden sind auf dem flachen Land eher selten). Es wird zwar immer so getan, als seien landeskirchliche Institutionen modern und obenauf, aber mal ehrlich, wieviele kennt ihr, die noch das Christentum leben?
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scarabaea
Gast





BeitragVerfasst am: 19.10.2007, 11:30    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde die Petition unterschreiben, wenn es für mich noch ein Thema wäre. Aber bei meinen Kindern ist das gelaufen, die haben selbst entschieden.

Grundsätzlich ist es immer noch schwierig, Kinder vom Religionsunterricht befreien zu lassen. Es gibt vor allem an Gymnasium immer noch die Übung, Pflichtgottesdienste anzuordnen, auch für diejenigen, die den Religionsunterricht nicht besuchen. Das finde ich nicht ok.

Grundsätzlich finde ich, dass religiöse Erziehung dem Elternhaus obliegt. Für die Schule wünsche ich mir ein Schulfach, das breitfächrig über Religionen informiert. Wobei Religionen nicht bewertet werden und auch Tendenzen der Lehrer nicht zum Ausdruck kommen.
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scarabee
Gast





BeitragVerfasst am: 19.10.2007, 11:54    Titel: Antworten mit Zitat

Bei mir ist es auch so, dass ich es lieber hätte, wenn Lehrer meinen Kindern was übers Christentum erzählen und nicht meine Mutter.
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Nachtrabe
Gast





BeitragVerfasst am: 19.10.2007, 13:07    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Petition für sowas? Was für ein Blödsinn... (Wo ist 526 Bullshit-Bild, wenn man es mal braucht?)
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Pan
Gast





BeitragVerfasst am: 19.10.2007, 15:02    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde Religionsunterricht auch sehr gut und wichtig. Mir hat er die Augen geöffnet, dass die Kirchen wenig mit Jesu Aussagen und Botschaft selbst zu tun haben und mir hat gerade der Religionsunterricht es sehr leicht gemacht, mich innerlich von der Kirche zu lösen.
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Atreides
Gast





BeitragVerfasst am: 19.10.2007, 16:04    Titel: Antworten mit Zitat

Jeder wie er/sie möchte.

An einem Abendgymnasium kann man sich für die Religionslehre nicht freistellen lassen, darum ist dies für mich eine Diskredition, ja.

Das kann jeder anders sehen, in meinem Fall empfand ich dies so.
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Kotaru_Inugami
Gast





BeitragVerfasst am: 19.10.2007, 17:31    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiß nicht so recht relli hatte vor und nachteile
nachteile in der hinsicht, dass wir di9e christlichen Fasseten durchgenommen haben und wirklich nur darüber gesporchen hatte

der vorteil darin lag jedoch für mich, dass ich nicht in den Philosophieunterricht gesteckt wurde, weil dort die ganzen deppen saßen, die keine lust zu nihcts hatten (mädchen einmal ausgenommen) also hab ich halt Reli bis zur 10ten gemacht, obwohl ich NIE dazu verprflichtet war dran teilzunehmen(ich bin zwar getauft worden, aber wir sind nicht mehr in der kirche) und ganz ehrlich so geschadet hat es nicht - okay ich hab jetzt nicht unbedingt gesagt ich bin heide, auich wenn ein paar leute wussten wie ich ticke - letztlich hab ich unserer Lehrerin dann fragen gestellt wo wir dann immer vom thema abgeschwiffen sind. die bibel in Frage gestellt woraufhin sie mir sogar recht gab usw (in der 11ten hab ich dann aber doch Philosophie gewählt, da ich mal wissen wollte wie denn der unterricht auf einer höheren schule aussieht und ich kann nur sagen es war schlimmer als Reli ^^")

Ich glaube ich unterschreibe es nicht, da mir der Reli unterricht doch eiiges gezeigt hat, worüber ich sonst nie drüber hätte nachdeneken können. Aber ich glaube das kann jeder anders sehen, je nach seinen Erfahrungen
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scarabaea
Gast





BeitragVerfasst am: 19.10.2007, 18:05    Titel: Antworten mit Zitat

Der Protestantismus ist nicht kalt. Er ist sachlich und enthält so gut wie keine magischen Elemente. Dafür ist er eine sehr ehrliche Religion.

Für meine Kinder kam der katholische Glaube nicht in Frage, nicht weil sie schlechte Erfahrungen im Religionsunterricht gemacht hätten, sondern weil sie sehen, wie ihre katholischen Großeltern mit mir umgehen. Sie hören schließlich, wie freundlich meine Schwiegermutter zu mir ist, und hören, wie sie mit ihren Nachbarn über mich redet. Da ziehen sie ihre eigene Schlußfolgerung.

Mein Mann war Messdiener und sah das als einen Zwang an. Er hat mit der Kirche nichts mehr zu tun.

Unsere unterschiedlichen Konfessionen waren der Grund, weshalb die Kinder nicht getauft wurden. Sie haben trotzdem bei uns noch einiges Christliche erfahren, wollen sich aber für keine Kirche entscheiden.

Die Schwierigkeit bei einer Petition ist einerseits, dass die Schulpolitik überwiegend Ländersache ist. In Bayern würde man mit einer Petition kaum durchkommen.

Andererseits geht es nicht nur um den christlichen Religionsunterricht. Noch ist nicht überall ein Religionsunterricht für Moslemkinder eingerichtet. Und da besteht ein berechtigtes Interesse, den Religionsunterricht in den Schulen durchzuführen nach den Vorgaben der entsprechenden Ministerien. Es wäre fatal, dies Koranschulen oder Haßpredigern zu überlassen. Schon aus diesem Grunde hat eine Petition wenig Chancen.

Trotzdem ist die Petition ein legales Mittel, zu äußern, was den Bürgern nicht gefällt. Ich finde es grundsätzlich gut, wenn Bürger Gebrauch von solchen Möglichkeiten machen.
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Nachtrabe
Gast





BeitragVerfasst am: 19.10.2007, 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ja scarabaea, da hast du natürlich Recht. Eine Petition ist ein legales Mittel und es ist schön, dass wir Bürger dieses nutzen dürfen. Allerdings gibt es inzwischen im Internet unvorstellbar viele Petitionen und damit verlieren sie leider auch ihre Wirkung. Traurig
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Atreides
Gast





BeitragVerfasst am: 19.10.2007, 19:39    Titel: Antworten mit Zitat

526 hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
An einem Abendgymnasium kann man sich für die Religionslehre nicht freistellen lassen, darum ist dies für mich eine Diskredition, ja.


Verstößt gegen die Verfassung. Dir MUSS die Alternative Philosophie/Ethik eingeräumt werden. Wenn nicht: Advocard ist Anwalts Liebling.


Tja, ich weiß es nicht, Philosophie hatten wir ebenfalls, aber nicht als "Ersatzfach" - wie gesagt, Religion musste ein Jahr lang belegt werden...
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Callisto
Gast





BeitragVerfasst am: 20.10.2007, 01:52    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
526 hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
An einem Abendgymnasium kann man sich für die Religionslehre nicht freistellen lassen, darum ist dies für mich eine Diskredition, ja.


Verstößt gegen die Verfassung. Dir MUSS die Alternative Philosophie/Ethik eingeräumt werden. Wenn nicht: Advocard ist Anwalts Liebling.


Tja, ich weiß es nicht, Philosophie hatten wir ebenfalls, aber nicht als "Ersatzfach" - wie gesagt, Religion musste ein Jahr lang belegt werden...


Ja, so ein Pech aber auch. Winken
Ich gehe auf ein Abendgymnasium und muss definitv keinem Religionsunterricht beiwohnen. Ethik bzw. Philosophie sind Wahlfächer, die belegen kann wer Lust und Laune hat.

Mal abgesehen davon war zumindest mein Reli-Unterricht an der Realschule (ist erst 3 Jahre her) keine "Christen-Propaganda" sondern beschäftigte sich mit allgemeinen ethischen Themen und unter anderem gab es die Möglichkeit eigene Themen z.B. durch Referate mit einzubringen. Gerne auch modernes Heidentum Lachen . An christlichen Themen hatten wir in der 8. Klasse Jesus Leben und Sterben und das empfinde ich als Allgemeinbildung. War ein sehr vorbildlicher Unterricht, der allen Spaß machte und in dem man auch jederzeit seine eigene Meinung äußern konnte. Ich finde man sollte eher daran arbeiten sowas zum Standart zu machen als den Reli-Unterricht ganz abschaffen zu wollen. Was passiert dann mit all den christlichen Kindern, die gerne teilgenommen hätten? Sollen die dann Sonntags in die Kirchenschule oder wie? Warum dann nicht gleich auch noch Kunst und Sport wegpetitionieren? Kann man ja bei Interesse gegen "Kursgebühren" in seiner als Schüler oftmals begrenzten Freizeit an der VHS nachholen..arrg Sehr böse

Liebe Grüße!
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hexe.rosa
Gast





BeitragVerfasst am: 22.10.2007, 16:00    Titel: Antworten mit Zitat

hallo
ich habe die bisherigen antworten noch nicht gelesen, darum einfach meine meinung dazu.
ich finde es nicht gut.
ich finde es sogar sehr gut, das religionsunterricht statt findet.
jeder soll die möglichkeit haben, seine kinder so zu erziehen wie er es richtig findet.

man kann seine kinder, zumindest in nrw, befreien lassen.

die arbeit mit kindern ist in den gemeinden stark zusammen geschrumpft.
wo es früher, in den 80ern und 90ern, noch tägliche angebote gab, gibt es jetzt 1x wöchentlich angebote für kinder.

und ja, es gibt genügend eltern, denen eine christliche erziehung wichtig ist.

lg
hexe.rosa
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