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Alternative zur Konfirmation

 
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Silvana
Gast





BeitragVerfasst am: 14.02.2007, 11:51    Titel: Alternative zur Konfirmation Antworten mit Zitat

Hallo an Alle,

also meine Kids sind zwar erst 12, aber letzhin fragte mein eines Weibchen mich ob sie mit 14 diese Kirchsache machen MÜSSTEN? Geschockt na aber hola... natürlich nicht war meine spontane Antwort... nachdem ich den beiden dann bei ihrer Diskussion dazu zugehört hatte, bekam ich schon das Gefühl, dass sie gerne etwas in diese Richtung haben wollen nur eben nicht kirchlich... (O-Ton vom anderen Weibchen... "mit dem Kirchenkram will ich nix zu tun haben..." und nein ich habe sie nicht in diese Richtung gedrängt, da kam sie von selber drauf... sie betet trotzdem ab und an - nur eben nicht zu DEM einen Gott...)

Nun meine Frage (habe es ja nicht so mit den Traditionen usw): Gibt es ein Ritual oder ähnliches, dass man mit den Kids machen kann und das eine Bedeutung in Richtung *Übergang vom Kind zum Erwachsenen* oder speziell *Übergang vom Kind zur Frau* hat? Wäre da für Anregungen dankbar... auch gerne mit Hinweisen in welchem Alter (denn eigentlich sind beide ja schon vollpubertär und haben auch die Menses bereits, was wir aber nicht "gefeiert" haben... aber nur weil ich nicht darüber nachdachte, das man das tun könnte... wenn das im nachhinein noch geht... wäre ich auch für Tipps in diese Richtung dankabr) und vor allem WIE man solche Rituale aufbaut...

Meine eine Maus ist eh ganz "Hexe" würde ich behaupten... meine andere Maus ist eher noch sehr "frisch" und wandelt immer zwischen "Neid" (weil wir angeblich Dinge beherrschen die sie nicht kann) und Kopf schütteln über die durchgeknallte Familie *lol*

Danke schonmal...

Liebe Grüße
Silvana
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scarabee
Gast





BeitragVerfasst am: 14.02.2007, 15:21    Titel: Antworten mit Zitat

Öhmja, gibt's sicherlich. Aber es ist ja auch die Frage, in welchem der vielen esoterischen Zweige ihr euch zugehörig fühlt. Ich habe hier einen Werbezettel rumliegen von Hasla von Seidhfeuer, die solche Riten anbietet. Sie bezeichnet sie als 'Übergangsriten' (Rites de passage).

Vielleicht googelst du erstmal danach und suchst dir selber was zusammen, was sich passend anfühlt. Ich gucke auch mal in einem Buch nach, was hier noch rumschwirrt, ob ich da was finde.
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Luzifer
Gast





BeitragVerfasst am: 21.02.2007, 06:17    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, diese Initiationsriten "gibt" es nicht mehr; das ist ja die große Katastrophe unserer spirituell verarmten Zivilisation und der Grund
Mit den Augen rollen warum sich unsere Jugendlichen selbst in Jugendbanden initiieren müssen
Mit den Augen rollen warum sie wie Schwämme jedes magische Ritual von Grufties, HipHopern und Ravern übernehmen (also allesamt spirituellen Vorbildern, die gerade mal vier Jahre länger als sie durch die Finsternis stolpern)
Mit den Augen rollen warum sie jeden Blödsinn kopieren, den sich karrieregeile Drehbuch-Fuzzies für irgendwelche TV-Teenie-Hexen aus den Fingern saugen
Mit den Augen rollen und warum sie ihre ersten Trance-Erfahrungen ohne begleitende Magier, dafür mit Billigalkohol, vergiftetem Extasy oder industriell versautem Mariehuana machen müssen

Aber wir können die rites de passages -. wie sie in der Ethnologie heißen - wieder einführen.
Ich habe letztes Jahr meine Tochter (hier als Laviera angemeldet) zum Hexengemeinde-Treffen mitgenommen, wo mit Alyria Nixa auch noch eine zweite Gleichaltrige war.
Soweit ich das als Außenstehender beurteilen kann, hat sie einen bedeutsamen Schritt zum Erwachsenwerden erlebt. Sie kam als Kind an, das so schüchtern war, dass es sich den ersten Tag am Waldrand um den Kreis der anderen versteckte (also dem traditionellen Ort, wo Initianden in allen Kulturen warten). Als es darauf ankam, vollzog sie die Passage - barfuß über glühende Kohlen. Als sie ging, war sie eine junge Frau, der zwei Jahrzehnte ältere Frauen ihren Respekt bekundeten.
Sie weiß jetzt, dass es eine geheime Runde gibt, in der sie immer willkommen ist.
Sie hat jetzt mehrere weibliche Vorbilder und Freundinnen unterschiedlichen Alters - als Alternativen zu ihrer Mutter, die ihr wenig spirituellen Halt geben kann, und ihrem Vater, der zwar einen klaren spirituellen Weg vorgeht, aber eben als Mann und damit weitgehend unbrauchbar als Vorbild.
Sie hat jetzt ein Geheimnis, einen Ort und einen Zeitpunkt, der nur ihr gehört, an den sie sich immer wieder zurückziehen kann, um sich zu erneuern und das Leben als Erwachsene zu meistern.
Das ist die Idee jeder Einweihung: die innere Bekräftigung (lat. konfirmatio).
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mephisto
Gast





BeitragVerfasst am: 04.03.2007, 18:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich weiß ja nicht, ob ich hier wieder falsch bin, weil ich noch keine kinder hab, aber ich wollte nur mal sagen, dass ich diese riten und treffen äußerst interessant beschrieben finde und fast traurig bin, dass ich nicht teil eines solchen rituals werden darf.

ich werde versuchen später, wenn ich kinder habe (sofern ich es mir leisten kann) diese auch nach pagan parenting zu erziehen.

gruß mephisto
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