The Parish Foren-Übersicht
 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

Mythen
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    The Parish Foren-Übersicht -> Alte Kulturen
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
M.
Gast





BeitragVerfasst am: 25.10.2006, 07:47    Titel: Mythen Antworten mit Zitat

Hallo Allerseits,

Viele Mythen der verschiedenen Kulturen sidn uns bekannt.
Sei es die Edda, die Mythen des antiken Roms und Griechenlandes als auch viele weitere andere.
Doch was ist damit heute.
Entwickelt sich da nichts weiter, oder ist der Mensch einfach nicht mehr in der Lage neue Mythen zu finen und weiterzugeben.
wie entstanden sie? Sind sie von Leuten geschrieben die einen sehr intensiven Kontakt zur Geisterwelt hatten, oder sind es versuche das zu erklären was sich jenseits des damaligen Verständnisses lag?

Was sind eure gedanken dazu?

Meine Geister habe ich noch nicht befragt, ebensowenig meine Götter oder Ahnen, das kommt noch, aber vielleicht hat ja von euch jemand eine Ahnung.

philosophische Grüße
Mo
Nach oben
Rahada
Gast





BeitragVerfasst am: 25.10.2006, 18:00    Titel: Antworten mit Zitat

Für mich haben Mythen eine bestimmte Funktion. Ich glaube nicht an Zeud oder Hera, oder an die Dinge, die sie getan haben sollen. Für mich sind Mythen Darstellungen, die man interpretieren kann, um damit selbst etwas vom Leben zu erfahren. Es sind Geschichten, die man anders verpackt hat, um sie interessant und zeitlos zu machen. Vielleicht gibt es keine "neuen" Mythen, weil wir verlernt haben, unsere Weisheiten so zu übemitteln ode wir haben nichts Neues gelernt, dass sich so vermitteln ließe.

Rahada
Nach oben
centaure
Gast





BeitragVerfasst am: 25.10.2006, 18:10    Titel: Antworten mit Zitat

Oh, du täuschst dich da gewaltig, wenn du glaubst, die antiken Mythen seien keinem Wandlungsprozess unterlegen. Zufällig habe ich dieses Semester ein Seminar zu mythologischen Darstellungen auf griechischen Vasen. Und was ich da bisher gelernt habe, zeigt mir eindeutig, dass die Mythen sich von der früharchaischen Zeit bis zur Spätklassik hin teilweise sehr verändert haben. Nicht zuletzt wurden die griechischen Mythen dann ja auch irgendwann komplett übernommen und in das römische Weltbild übertragen (wie so ziemlich alles andere, was mit Kultur zu tun hatte und aus Griechenland kam... Sehr glücklich).
Und auch heute findet man Überreste davon in Märchen und Geschichten. Lies dir mal Fantasyromane oder sowas druch. Im Prinzip ist das die altbekannte Thematik der Heldensagen des alten Griechenlands. Unüberwindbare Aufgaben, große Schlachten, Helden, die sich darin besonders hervor tun, tyrannische und gerechte Könige... all das gab es schon vor Jahrtausenden.

Woraus sie entstanden? Nunja, sie entstanden, wie alle religiösen Sagen, Geschichten und Gleichnisse, um das damalige Verständnis von Moral und der Ordnung der Welt zu erklären. Sie erklären das gesellschaftlich-soziale und das religiöse Leben, sowie die vielen epochalen Schlachten der damaligen Zeit. Viele der Schlachten, von denen in den alten Sagen berichtet wird, gab es ja wirklich. Diese wurden dann eben mit Göttern, bestimmten Archetypen, verbunden und schwupps, fertig war die Sage Smilie Außerdem erklären Sagen viele philosophische Gedankenkonstrukte, zum Beispiel woher bestimmte menschliche Eigenschaften kommen und was sie anrichten können. Nehmen wir zum Beispiel mal die Geschichte von Narkissos (Narziß), der sich in sein eigenes Spiegelbild verliebte und aus Verzweiflung, weil er dieses niemals berühren konnte, zu einer Blume wurde. Selbstverliebtheit führt in den Wahnsinn, das wussten auch die alten Griechen schon und brachten dies mit dem Mythos zum Ausdruck. Und woher kommt Selbstverliebtheit? Narkissos war der Sohn des Flussgottes Kephisos und der Nymphe Liriope. Beides Figuren, die für Schönheit und Eitelkeit standen und sich nur wegen ihrer äußerlichen Erscheinung ineinander verliebten, sich später aber hassten und wieder trennten. Selbstverliebtheit entsteht durch Oberflächlichkeit. So funktionierten damals Sagen. Und so funktionieren sie auch heute noch, wenn man weiß, wie man sie interpretieren muss, wie bei allen religiös geprägten Texten. Smilie
Nach oben
Svafa
Gast





BeitragVerfasst am: 25.10.2006, 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube, unser größtes Problem dabei ist die Zeit, in der wir leben. Das Göttliche, egal in welcher Form, wurde von der Wissenschaft und damit der Beweisbarkeit der Dinge verdrängt.
Mythen hatten, nach meinem Verständnis, die Aufgabe, die Menschen über ihre Götter zu "informieren". Es sind Geschichten, die die Eigenschaften der einzelnen Götter, die Verwandtschaftsverhältnisse unter den Göttern, Streits, Liebe etc. nahebringen sollten. Im Prinzip ist die Bibel die aktuell hier "gültige" Mythensammlung (klar, nicht für alle, aber letztendlich doch die überwiegende Mehrheit). Mit dem kleinen Unterschied, daß eben alles schriftlich festgehalten wurde.
Da die Menschen aber zur heutigen Zeit keinen so starken Bezug mehr zu den Göttern haben (ich rede hier gerade nur von Mitteleuropa!), besteht auch keine Notwendigkeit, die Mythen und Göttergeschichten weiter leben zu lassen. Es ist alles aufgeschrieben und unveränderlich zu Papier gebracht. Wen's interessiert, der liest halt. Bücher mögen eine tolle Sache sein (ich liiiiiiiieeeeeebe Bücher, bitte nicht falsch verstehen), aber keine gelesene Geschichte kann mit einer erzählten mithalten. Wenn ich mich an die Märchen von meiner Oma erinner, als ich klein war *träum*.
Aber ich schweife ab Sehr glücklich
Schon allein durch dieses "Beweisbarkeitsdenken" unserer heutigen Gesellschaft sind die Mythen zu bloßen schönen Geschichtchen verkommen, und für die Menschen, die nicht mit dem entsprechenden Pantheon leben, eben auch relativ unwichtig, weil sie keinen Bezug dazu haben. Also besteht auch keine Notwendigkeit für Mythen mehr, ob nun alt oder neu. Die Mythen der heutigen Zeit sind wissenschaftliche Thesen, Bilder vom Hubble-Teleskop und die neuesten pharmazeutischen Entwicklungen.

Ganz abgesehen davon gehe ich mal davon aus, daß sich früher die Mythen allein schon durch den Stille-Post-Effekt immer wieder verändert haben. Es wurden aber nicht alle paar Jahrzehnte neue Mythen erschaffen. Neue Götter, neue Mythen, sozusagen Sehr glücklich
Es gab also wohl auch in der Vergangenheit Zeiten, in der die erzählten Mythen "alt" waren und keine Neuen mehr geschaffen wurden.

Puh, schwierig das in Worte zu fassen. Oder vielleicht war mein Tag auch enfach nur zu lang? Smilie
Na ja, ich hoffe, ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt.
Nach oben
M.
Gast





BeitragVerfasst am: 26.10.2006, 07:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallöle,

habe noch weitere Gedanken dazu in meinem Blog : http://www.shinblog.net/blog/mondfeuer_unzensiert/allgemein/2006/10/25/mythen_und_das_heute

*mal weiter mythologisch grübeln geh*
Nach oben
centaure
Gast





BeitragVerfasst am: 26.10.2006, 14:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Mo.
Du schreibst in deinem Blog:

Zitat:
Gibt es niemanden mehr der einen so ausgereiften Kontakt zur Geisterwelt hat? Oder traut sich keiner von dem Erlebten in einem, der breiteren maße, zugänglichen Rahmen zu berichten?

Ich mein, es kann ja schließlich nicht sein, dass die alten Götter seid der christianisierung still schweigend Tag ein Tag aus vor sich hindümpeln. Schließlich sind es ja real existierende Wesenheiten, und wenn doch schon früher was von ihrem "Leben und Wirken" bekannt war, warum dann heut nicht mehr?


Sind Mythen Geschichten von realen Erlebnissen, die die Menschen mit den Göttern in der Geisterwelt hatten? Ich glaube das nicht.
Ich glaube, diese Geschichten sind, wie Rhiahna schon sagte, vergleichbar mit den Geschichten in der Bibel. Es sind in erster Linie GESCHICHTEN. Geschichten, die eine ganz explizite Aussage über das Leben der Menschen und über die Funktion der Götter haben. Es sind Geschichten über archetypische Situationen´und Gefühle, wie sie jeder Mensch hat. Tod, Neid, Hass, Liebe, Krieg, Frieden, Trauer, Freude... All das beschäftigte die Menschen damals wie heute. Damals wurden diese Themen in Mythen dargestellt, mit Hilfe von Göttern, die damals stark in das alltägliche Leben der Menschen eingewoben waren. Man dachte sich Geschichten aus und wollte damit bestimmte Aussagen machen... über den Menschen, über die Götter, über den Anfang und das Ende des Universums... darüber, worüber man sich damals eben Gedanken machte.
Viele der Themen, die damals in den Mythen verarbeitet wurden, sind auch heute noch hochaktuell. Insofern gibt es nämlich doch NEUE MYTHEN. Es sind NEUE Geschichten, in denen das Alte in neuer Form erzählt wird. Dass darin die alten Götter, wie man sie sich damals vorgestellt hat, nicht vorkommen, ist doch ganz logisch: Sie sind heute nicht mehr aktuell. Erinnerst du dich an die Passage von "Progressive Witchcraft" von Gavin Bone und Janet Farrar? (Hast du's überhaupt gelesen? Ich meine wir hätten mal drüber gesprochen...)Sie schreiben da an einer stelle, dass sich die antiken Götter verwandelt haben. Aphrodite kommt nicht mehr unbedingt in einem langen Hymation (gr. Mantel) und wallendem Haar daher, sondern kann auch durchaus die sexy Bardame im roten Cocktailkleid sein, wenn man ihr begegnet. Die Götter sehen nicht so aus, wie SIE wollen, sondern wie die MENSCHEN es wollen. Die Götter zeigen sich in Gestalten, die die Menschen verstehen können. Logisch also, dass auch sie sich mit der Zeit verwandelt haben, wie die Menschen auch.

Suche in den heutigen Geschichten also nicht nach einer in Kampfrüstung gekleideten Athene, die Speer und Schild hält, sondern nach einer weisen, durchsetzungsfähigen Frau, die gerne Helden unterstützt.

Gruß, harlequin


Zuletzt bearbeitet von centaure am 26.10.2006, 15:34, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
Krosane
Gast





BeitragVerfasst am: 26.10.2006, 15:30    Titel: Antworten mit Zitat

Heutzutage, denke ich, wäre es schwer einen Mythos aufzustellen, mit der andere was anfangen können.
Wenn jemand eine Geschichte über eine Gottheit verfasst, dann gibt es hunderte, die daran nicht glauben können, weil es ihrem Bildnis dieser Gottheit wiederspricht. Durch Jahrhunderste der "Isoliertheit" von größreen Glaubensgemeinschaften haben wir alle ein anderes Bild von allem. Es wird ja auch hier im Forum geprädigt, dass man sich seine Glauben so hindichten soll, wies einem am besten gefällt. Das führt natürlich dazu, dass viele Meinungen entstehen, die oft weit auseinander liegen.

Wenn jetzt jemand, von dem alle sagen, dass er sehr Weise ist und mehr Ahnung hat als jeder andere (zB Luzifer Winken ) so einen Mythos verbreiten würde, würden ihm vielleicht mehr Leut ezuhören, als wenn ein kleiner Lehrling es tut. Das ist auch so eine Sache, die wir früher hatten. Damals gab es Geistge Oberhäupte von vergleichsweise kleinen Gruppen, die die Geschichten erzählten. Natürlich glaubte man ihnen. Heute wird einem beigebracht, dass man sich seine eigene Meinung machen soll und die Dinge hinterfragen muss bevor man sie glaubt.

Andersrum gibt es viele, die sich wünschen zu glauben, damit sie etwas haben, woran sie sich halten können, wenn es ihnen nicht gut geht oder sie Sorgen haben. Das Chistentum ist da das einfachste, weil es überall zugänglich ist. Wem das nicht gefällt, der sucht ewig im Netz oder sonstwo nach meist okkulten Vereinigungen und leider wird dieser Wunsch nach Glaube und Zugehörigkeit oft ausgenutzt (Thema Sekten)
Unter diesem Gesichtpunkt betrachtet könnte es sein, dass jemand, der versucht seinen Glauben zu verbreiten oder Mythen aufzustellen als Sektenführer verschrien wird. (Kirche = Sekte. Juhu!)

Also ich würde mich freuen, mal eine neue Geschichte zu hören Smilie
Dass sich ein paar Leute zusammentun und sich drum kümmern, dass dieser wunderschöne alte Brauch nicht verloren geht. DIe Frage ist nur,w ie es bei den andern ankommt.

LG, Krosane
Nach oben
centaure
Gast





BeitragVerfasst am: 26.10.2006, 15:37    Titel: Antworten mit Zitat

Krosane, ich denke, worum es bei einem Mythos wirklich geht, ist das VERSTÄNDNIS, nicht der GLAUBE.
Es kommt nicht darauf an, ob ich an die Götter glaube, wenn ich einen Mythos lese oder erzählt bekomme, sondern darauf, ob ich ihn verstehe, ob ich die Botschaft darin erkenne. Auch damals wurden diese Mythen nicht weitergegeben, um den Glauben an die Götter zu festigen, sondern um den Menschen etwas beizubringen, um ihnen etwas wichtiges mitzuteilen.
Nach oben
Krosane
Gast





BeitragVerfasst am: 26.10.2006, 16:17    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke schon, dass der Glaube dazugehört und eine Rolle spielt.
Natürlich kommt es auf den Inhalt an, aber auch auf die Form. Warum wurden wohl die Gotetr ald Figuren gewählt? Weil alle an sie glaubten und alles was von ihnen kommt als unumstößlich galt.
Wenn du jetzt versuchen wolltest mir mit einer hübschen Geschichte eine Moral darzulegen, dann würde ich es hinterfragen, weil ich dcih a) nicht kenne und b) nicht als wichtige Instanz ansehe (was keineswall abwertend gemeint ist! bitte denk das nciht! Smilie das war nurn beispiel!)
Es kann deine Ansicht sein, die du darstellen willst. Nimmst du Weisheiten von fremden an? Eher nicht, oder.
Das ist eben das Problem an der Sache Winken

LG, Krosane
Nach oben
centaure
Gast





BeitragVerfasst am: 26.10.2006, 19:08    Titel: Antworten mit Zitat

Nun, es stimmt schon, dass die Menschen damals einen leichteren Zugung zu den damaligen Mythen hatten, als wir heute, weil sie eben die Existenz der Götter als völlig selbstverständlich empfanden. Das Ziel des Mythos war jedoch, wie gesagt, nicht, den Glauben an die Götter zu verbreiten. Warum auch? Jeder glaubte an sie. Das Ziel war, den Menschen einen bestimmten philosophischen oder moralischen Gedanken näher zu bringen.
Das sieht man ja daran, dass auch heute noch, in einer Zeit, in der nur noch wenige an die alten Götter glauben, ein Mythos funktionieren kann, wenn man ihn richtig interpretiert. Niemand glaubt an Märchen. Aber die Moral versteht man trotzdem.
Nach oben
Chabas
Gast





BeitragVerfasst am: 28.10.2006, 17:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ist schon traurig wie sich die Gesellschaft verändert hat. Niemand kann doch mit Sicherheit Wissen das ein Mythos nur eine dahergeredete Geschichte ist. Es kann doch auch vielmehr Wahrheit dahinter stecken, als wir uns jemals vorstellen können. Wie schon gesagt wurde, kann jeder Glauben was er will. Ich glaube zumindest das nicht nur ein moralischer Hintergrund in einem Mythos wiedergespiegelt wird, sondern auch noch (zumindest bei den meisten) eine wahre Begebenheit.
Nach oben
centaure
Gast





BeitragVerfasst am: 29.10.2006, 00:31    Titel: Antworten mit Zitat

Nun, dass Mythen einfach nur dahergeschrieben sind, habe ich ja auch nie behauptet. Und es ist auch gut möglich, dass sie auf wahren Ereignissen beruhen. Einige dieser wahren Ereignisse, wie zum Beispiel die Schlacht um das trojanische Reich, sind ja auch von Historikern der Antike festgehalten worden. Dass die Mythen aber größtenteils einen Lerneffekt haben und nicht historisch korrekte Ereignisse rekapitulieren sollen, ist uns aber doch wohl allen klar, oder?
Aber letztendlich stimmts, jeder kann im Prinzip glauben, was er will.
Nach oben
Nachtrabe
Gast





BeitragVerfasst am: 29.10.2006, 10:37    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann, was die Hintergründe von Mythen angeht, immer nur auf Robert Ranke-Graves hinweisen. Seine Bücher "Die weiße Göttin" und "Griechische Mythologie" bieten einen Blick in die Mythologie, wie man ihn sonst vielleicht nur nach langem und intensivem Studium mit ewiger Recherche bekommen kann. Dabei sind die Bücher jedoch absolut wertungsfrei - also wirklich wissenschaftlich.
Nach oben
Agapi
Gast





BeitragVerfasst am: 25.09.2010, 16:07    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde Mythen immer sehr interessant und faszinierend.
Insbesondere die Mythen Griechenlands.

Ich hoffe schon eine Weile insgeheim endlich mal nach Griechenland reisen zu dürfen. Mit etwas Glück könnte dieser Wunsch in Erfüllung gehen, denn eine Studienreise nächstes Jahr geht nach Athen. Allerdings haben sich dort sehr viele Schüler eingetragen und die Anzahl für die Reisemitglieder ist begrenzt...

Ich kenne sonst nur die bekanntesten Mythen. Aber allein die haben es mir angetan.
Allein in Griechenland hat jede der zahlreichen Inseln ihre ganz eigene "Entstehungsgeschichte".
Ich bin, dass sowohl Verständnis, als auch Glaube eine Rolle für die Mythen spielen. Aber im Vordergrund steht wohl doch eher das Verständnis. Ein Mythos beinhaltet ja sozusagen so etwas wie eine Moral und die lässt sich auf sehr viele Dinge des heutigen Lebens übertragen. Der Glaube an die Götter erwies sich damals für die Griechen als selbstverständlich. So wie für andere Leute heute der Glaube an Jesus. Deswegen würde ich das niemals so ganz außer Betracht lassen, da die Götter der Griechen auch irgendwo Gefühle symbolisierten und deshalb in meinen Augen auch wichtig sind.
Nach oben
Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 13.10.2010, 17:04    Titel: Antworten mit Zitat

Dazu kommt, dass Mythen nicht über Nacht entstehen können. Mythen sind auch gleich legenden und Geschichten, die immer weiter getragen werden, möglicherweise durch beobachtungen und/oder falschen beobachtungen.
Nach oben
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    The Parish Foren-Übersicht -> Alte Kulturen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Seite 1 von 2

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB © 2001 bis 2007 phpBB Group
Version 2.0.20
Deutsche Übersetzung von phpBB.de

CURRENT MOON
moon phase info


Impressum
Smilies von