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euere kinder und die traditionen der kirche
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WillowWolf
Gast





BeitragVerfasst am: 22.12.2006, 18:43    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu

Das Thema ist zwar schon etwas älter, aber es beschäftigt mich gerade. Ich bin sehr christlich aufgewachsen und hab durch die Kirche einiges durchgemacht.
Ich weiß, dass es nicht richtig ist, aber im Moment ist diese Kirche (NAK) für mich ein rotes Tuch. Meine Mutter geht immer noch dorthin und möchte auch meinen Sohn mitnehmen.
Ich habe ihr das strikt verboten und werde auch den Kontakt zu ihr unterbinden, wenn ich mitbekomme, dass mein Sohn da irgendwie reingezogen wird.
Prinzipiell bin ich aber offen was andere Religionen angeht. Es geht spezifisch nur um diese eine Kirche.

Für mich ist ganz klar, dass Fynn eine "Heidentaufe" bekommt. Er ist jetzt 4 Monate alt und bei fast jedem Ritual dabei. Das wird auch so bleiben.
Ich möchte ihn gerne in den Waldorfkindergarten schicken, aber das hat noch Zeit.
Ich versuche meinen Sohn natürlich in meine Religion zu integrieren, später soll er selbst entscheiden, was er möchte.

Ich finde es sehr schwer, besonders um diese Zeit. Unsere gesamte Familie feiert Weihnachten und meine Mutter geht auch in die Kirche.
Im Moment ist Fynn noch klein und somit aus der Schusslinie.
Was mache ich aber später. Ich habe einfach das Gefühl ihn beschützen zu müssen. Ich möchte einfach nicht das er vom Glauben meiner Mutter etwas mitbekommt. Andererseits will ich doch offen sein und ihm die Möglichkeit geben sich frei zu entscheiden.

Kennt ihre diese Konflikte? Vielleicht habt ihr einen Rat für mich.

Das ganze ist jetzt ziemlich lang geworden und bestimmt schwer zu verstehen.

Danke fürs lesen Smilie

Willow
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Mondsichel
Gast





BeitragVerfasst am: 22.12.2006, 20:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo WillowWolf,

ich habe zwar keine Kinder, aber ich kann dich echt gut verstehen. Du solltest deiner Mutter wirklich klar machen, dass dieser Ort für deinen Sohn tabu ist. Im Notfall würde ich den Kontakt zu ihr ganz abbrechen. Wenn deine Mutter der Ansicht ist, dass dein Sohn regelmäßig in diese Kirche gehen soll, und du dein Kind aber eher heidnisch erziehen willst, ist das aus meiner Sicht dringend erforderlich. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass deine Mutter überzeugte Christin ist, deswegen würde ich auch gar nicht versuchen mit ihr darüber zu reden. Solche Situationen kenne ich nur sehr gut von mir selber. Meine Familie ist überhaupt nicht christlich und auch bei unseren Vorfahren hat es nie Hexen gegeben. Ich bin sozusagen die Erste. Trotzdem treten meine Eltern dem Hexentum sehr ablehnend gegenüber. Das ist halt das größte Problem, dass solche Menschen überhaupt nicht wissen, worum es sich dabei eigentlich handelt. Ich weiß mittlerweile, dass meine Eltern meinen Weg nie verstehen werden, und werde auch, wenn ich nächstes Jahr meine eigene Wohnung beziehe, den Kontakt so gering wie möglich halten. Ich brauche hier keine Beispiele anzuführen, denn jede Hexe weiß, welche Vorstellungen sich über uns in den Köpfen unaufgeklärter Menschen abspielen. Es gibt halt 2 Möglichkeiten: Entweder du redest mit deiner Mutter darüber, und erklärst ihr, dass es dein Sohn und deine Entscheidung ist ihn so zu erziehen (wovon ich aber nicht glaube, dass sie das versteht) oder du brichst den Kontakt ab. Für mich jedenfalls aus deiner Sichtweise die sicherste Lösung. Du solltest dabei auch an deinen Sohn denken. Wenn er dauernd mitbekommt, dass sich Mutter und Oma streiten, und das noch wegen der Glaubensrichtung, ist das nicht gut für ihn. Dadurch können möglicherweise auch psychische Schäden verursacht werden. Er ist ja auch noch sehr jung.

LG
Die Mondsichel
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WillowWolf
Gast





BeitragVerfasst am: 22.12.2006, 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu

Meine Mutter wohnt zum Glück weiter weg. Deshalb ist es nicht so, dass Fynn das im Moment so mitbekommt. Morgen kommt sie zu Besuch Verrückt Ich freu mich so, aber hab auch schon wieder Angst vor den Diskussionen.
Ich hab morgen Geburtstag und es kommen auch Heiden. Die werden bestimmt ein Geburtstasgsritual machen. Darauf freu ich mich aber...
Ich hoffe, dass ich mich mit meiner Mutter irgendwie einigen kann. Den Kontakt abbrechen möchte ich im Moment noch nicht. wenn ich aber merke, dass sie versucht Fynn zu beeinflussen denke ich darüber nach.
Sie greift schon ziemlich in unsere Privatsphäre ein.

Na ja mal sehe was passiert

Willow
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Mondsichel
Gast





BeitragVerfasst am: 22.12.2006, 22:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, und wie wäre es, wenn du an 2 Tagen deinen Geburtstag feierst? Dann kannst du mit deiner Mutter Geburtstag „unter Zwang“ feiern, und hast am anderen Tag ein unbekümmertes Fest mit Freunden und Bekannten.
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WillowWolf
Gast





BeitragVerfasst am: 23.12.2006, 10:47    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist eine sehr gute Idee. Dieses Jahr kann ichs zwar nicht mehr umsetzen, aber für die Zukunft...
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Rabenflug
Gast





BeitragVerfasst am: 08.01.2007, 22:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

meine beiden Kinder sind nicht getauft. Allerdings geht mein Sohn auf eine Freie Christliche Schule (Privatschule), welche auch Gottesdienste feiert.
Ich selber bin von einer christlich-religiösen Fanatikerin aufgezogen worden und hatte lange Zeit ziemliche Probleme mit allem was mit Christentum zu tun hat.

Für meinen Mann (ohne Konfission) und mich war es jedoch wichtig, dass unser Sohn in einem geschützten Rahmen aufwächst (wir leben jedoch in einem sozialen Brennpunkt weswegen er nicht auf die staatliche Schule hier geht und die freie christliche Schule ist pädagogisch einwandfrei). Ich bin der Meinung, dass Kinder einen viel selbstverständlicheren Zugang zu sämtlichen Mysterien haben als wir Erwachsenen und so ist es auch kein Problem für meinen Sohn, dass Gott im Himmel auf ihn aufpasst ("Weil, der hat ja auch eine Frau- ne?").

Beim Vorstellungsgespräch wurde ich gefragt, ob das Abhalten christlicher Zeremonien ein Problem (!) für mich sei. Das und auch die Tatsache, dass man als Elternteil immer in sehr intensiven Kontakt steht (=super Kommunikation) hat mich - abgesehen vom pädagogischen Konzept - überzeugt.

Persönlich denke ich, dass nicht das Christentum, sondern die Kirche als Institution, schwierig im Bezug auf Indoktrination ist.
Natürlich ist das nur möglich, wenn man Menschen, die emotional nicht gefestigt sind und das über Fanatismus ausleben müssen in diese Institutionen einstellt (wir hatten da auch so einen Lehrer- der war aber nur zwei Wochen da und danach...*kicher* ward er nie mehr gesehen- Vorteil an Privatschulen: Der Einfluss der Eltern)

Unsere Tochter geht in einen evangelischen Kindergarten, der sehr weltoffen ist. Das aktuelle Thema ist "Weltreligionen"- die Kinder waren begeistert von der Mutter eines muslimischen Kindergartenkindes, die den Kindern vom Islam erzählt hat (Ramadan, Beten, usw.). Buddhismus ist nächste Woche dran und ein jüdischer Rabbi wird auch irgendwann in den nächsten Wochen vorbeikommen.

Meine "Kleene" wird diese Jahr schulplichtig und wird auf dieselbe Schule wie ihr Bruder gehen.

Was meinen persönlichen Umgang mit der Tatsache, dass meine beiden Kinder christlichen Einflüssen ausgesetzt sind angeht:
Wir feiern christliche und heidnische Feste nebeneinander und erklären ihnen Beide.

Ich glaube, dass meine Kinder ihren Weg in ihren persönlichen Glauben schon finden werden.

In diesem Sinne
be blessed
Rabenflug
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Caillean
Gast





BeitragVerfasst am: 20.01.2007, 19:22    Titel: Antworten mit Zitat

Meine tochter geht in einen waldorfkindergarten. Da werde zwar auch die christlichen Feste wie Weihnachten ect. gefeiert aber wesentlich offener .Außerdem wird ihnen der Kreislauf der Natur näher gebracht-
Ansonsten ist meine Süße auch kath. getauft. Darauf hat mein Exmann und die Schwiegereltern mehr oder weniger bestanden.
Sie hat aber in einem Blessingritual auch den Segen von Gott und Göttin und den Elementen erhalten.

Die Jahreskreisfeste feiert sie meistens mit oder ich erzähl ihr davon. Mit ihrem Papa feiert sie Weihnachten. Versuche ihr dann die Unterschiede bzw. den Ursprung zu vermitteln.

Sie macht da ihr eigenes Ding draus. Das die Göttin da ist für sie da, das t (für sie) selbstverständlich. Wir beten auch zu ihr.

So bekommt sie vom christlichen ebenso was mit wie vom heidnischen. Schließlich soll sie später mal selbst entscheiden welchen weg sie einschlagen will.
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Sophia
Gast





BeitragVerfasst am: 20.01.2007, 21:26    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Kinder sind nicht getauft, waren aber in einem katholischen Kindergarten und nehmen jetzt am evangelischen Religionsunterricht in der Schule teil.
Die Jahreskreisfeste feiere ich immer mit meinen Kindern zusammen, ich gestalte die Feste auch ein bisschen kindgerecht.
Wir feiern Yule, aber auch Weihnachten.
An Weihnachten kommt der Weihnachtsmann bei uns durch den Kamin, dass Christkind gibt es bei uns nicht. Wir feiern Weihnachten im amerikanischen Stil, weil wir es so einfach am schönsten finden Smilie

Liebe Grüße Sophia
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Silvana
Gast





BeitragVerfasst am: 21.01.2007, 02:20    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Kids sind evangelisch getauft... auch ich hab mich belatschern lassen... meine Mutter wollte unbedingt katholisch weil die Zeremonie schöner sei Mit den Augen rollen ich habe das dem Erzeuger überlassen, weil ich dachte er hat sonst eh keine Rechte an den Kids, dann soll er wenigstens entscheiden dürfen wie sie getauft werden - er ist evangelsich ergo sind meine Kids auch so getauft... letzt fuhr ich mit meinen Kids im Auto und sie fragten mich, ob sie das Zeugs da machen müssten wenn sie 14 sind (Konfi) *lol* nein müssen sie natürlich nicht - meine eine war mal ne Weile sehr auf dem christlichen Tripp, hat allerdings auch vieles hinterfragt nicht nur bei mir und will heute mit dem Christenkram nix mehr zu tun haben (sie ist knapp 12!)

Ich habe meine Kids nie zu etwas gezwungen, mich aber auch nicht untergeordnet... am Anfang im Kindergarten kam Tischgebet an die Reihe. Ich habe das akzeptiert und auch gewartet bis sie fertig waren, aber nicht teilgenommen... sie haben gefragt warum, ich habe es erklärt und gut war es - ca. ein halbes Jahr haben sie das mit den Tischgebeten gemacht, dann war es out oder so... meine eine Liese hat auch regelmässig abends gebetet und ich fand das voll ok - sie betet auch heute noch ab udn an nur eben nicht mehr zum Christengott (ist nicht abwertend gemeint) ...

Wenn meine Kids Fragen stellen, versuche ich sie zu beantworten oder wir suchen es aus dem Netz raus... egal welche Richtung und Frage... heute kann man fast alles beantworten und auch objektiv dabei bleiben, denn entscheiden sollten sie wirklich selbst...

Liebe Grüße
Silvana
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Krosane
Gast





BeitragVerfasst am: 21.01.2007, 13:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
ich hab enoch kein Kind, abe rich erninenre mich, wie es bei mir war. Das hat mich damal sehr verwirrt, denn einerseits hat Mama schon fast versucht und zu "verbieten" christlich zu werden , andersrum hat sie uns den evangelischen Unterricht mitmachen lassen.
Wenn die Lehrer in der Schule sagen " Gott gibt es, Jesus hat gelebt, was in der Bibel steht ist wahr" und zu Hause sagt die Mutter "das ist alles Schwachsinn, nichts davon simmt, lass die finegr davon", dass weiß man als Kind garnichtw as man glauben soll Traurig
Ich war auch ein paar mal beim Kindergottesdienst. Das hat mir schon gefallen. Da wurde nicht viel gepredigt, wie ebim richtigen Gottesdinest, sondern wir haben Lieder geusngen, gebastelt, Filme geguckt, GEschichten über Gott,Jesus usw wurden vorgelesen... das hat mir schon gefallen. Aber Mama eben nicht und der Einfluss hats dann auch beendet. Was ich im Nachinnein schade finde un dich denke, man sollte sein Kind die Freiheit lassen, soetwas selber zu erforschen und sich zu entscheiden. Wenn einem keienen Spaß mehr macht, ok. Man kann mit einem Pastor (zumidnest konnten wir das bei ihm) alles hinterfragen und er konnte alles sehr gut erklären, ohne dabei zu dogmatisch zu werden.
Ich hatte Interesse an Gott, aber ich durfte nicht Traurig

LG, Krosane
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Runenschuppe
Gast





BeitragVerfasst am: 14.02.2007, 23:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke, es kommt immer ganz auf die Leute an, mit denen man zu tun hat. Mit meiner Mutter, die rheinisch-katholisch erzogen wurde, kann ich mich sehr gut über Religion unterhalten. Ich habe mit ihr auch schon darüber philosophiert, und da sie selber nicht unbedingt mit der Kriche klarkommt (Zitat: "Da waren die beim letzten Konzil aber schon mal weiter gewesen!"), sieht so keinerlei Probleme darin.

Ihr Vater ist da schon eine ganz andere Dimension, habe mich letzte Sommerferien ziemlich mit ihm gezofft, weil ich für mich den Satz: "Macht euch die Erde untertan." zurückgewiesen hab und gesagt habe, dass jedes Wesen die gleiche Berechtigung auf Leben hätte wie ich. Das konnte er einfach nicht nachvollziehen.
Mit meinem Vater, der evangelisch ist, habe ich mich bisher weniger über Religion unterhalten... der würde aber eigentlich auch (fast) alles akzeptieren. Wenn ich also soweit bin, dass ich Kinder kriege, dann werden meine Eltern kein Problem sein.

Komischerweise schauen einen aber eigentlich alle Leute komisch an, wenn man sagt, dass man polytheistisch wäre. Selbst Freunde... Es ist einfach unverstädnlich für sie.

Ich für mich habe einen Weg gefunden, den nordischen Glauben mit dem christlichen zu vereinen. Auch wenn ich dabei natürlich auf beiden Seiten große Abstriche mache. Aber was ist die Dreifaltigkeit denn anders als ein Gott, der mehrere Aspekte verkörpert? Für mich gibt es immer noch den EINEN, den großen Gott, der überall ist. Der in uns lebt, den wir in besonderen Momenten in der Natur und in anderen Menschen spüren können. Meine Mutter hat dafür den Begriff "Großes Wunder" geprägt: Wenn wir fühlen, dass da etwas höheres, unbegreifliches ist. Die Geburt eines Kindes etc. ...
Die nordischen Götter rufe ich in bestimmten (alltäglicheren) Situationen an, denn sie sind für mich menschennäher, auch mit Schwächen. Sie sind für mich alle Aspekte des einen Gott. Und stehen für bestimmte Gesichter, die er hat. Denn allmächtig, allwissend und allbarmherzig ist für mich als Mensch nun einmal einfach nicht zu begreifen. Mir dienen andere Götter als Mittler. Anstatt von Heiligen, die die katholische Kirche als Hilfsgötter nutzt...

Ich bin übrigens Leiter in unserer katholischen Pfarrjugend, arbeite im Jugendliturgiekreis zur Vorbereitung von Jugendmessen und besuche ein erzbischöfliches Gymnasium (zumindest für ein paar Wochen noch^^). Ich habe mich viel mit dem Christentum beschäftigt und glaube, dass ein Mensch, der diesen Weg wirklich ohne Kompromisse geht, schon als Lichtwesen gezählt werden muss. Denn wer diese unmenschliche Liebe lebt, als wahrere Christ, der macht diese Welt reicher. Leider ist die katholische Kirche weit entfernt von diesem Weg. Aber wenn wir nichts ändern, wer dann? Auch das Bild von Hexen und Heiden wird sich nicht ohne das Zutun von uns ändern.

Daurr Xanir nonurr!
Valnotersc
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Hexlein79
Gast





BeitragVerfasst am: 03.10.2008, 13:58    Titel: Antworten mit Zitat

auch ich hab 2 kidis (jungs) beide habe ich damals taufen lassen . jetzt soll mein großer zur kommunion hat allerdings nicht das geringste interesse an gott . er geht zwar in eine städtische schule allerdings legen die sehr viel wert auf religion RK .ich überlege gerade noch ob ich ihn zur kommunion anmelde .habe mich mit ihm über dieses thema unterhalten und er streubt sich total dagegen .ich muss dazusagen das seine klassenlehrerin den reliunterricht und der pastor den seelsorge abhält . es ist leider auch schon vorgekommen das er den seelsorgeuntericht geschwänzt hat leider sitzen mir da so einige leute im nacken die ständig meinen der junge muss doch zur kommunion naja hab noch 3 tage zeit das ich ihn anmelden kann
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Wolfskatze
Gast





BeitragVerfasst am: 03.10.2008, 14:06    Titel: Antworten mit Zitat

@ Hexlein, wenn dein Großer nicht will, ich finde, dann solltest du ihn nicht dazu zwingen. Ich kenne mich mit der Kirche, der Kommunion und all diesen Dingen nicht aus, aber ich denke mal, sollte er eines Tages es wollen, wird es das Ganze nachholen können. Und um den anderen einen Gefallen zu tun, würde ich ihn nicht zwingen dahin zu gehen (ich will dir nicht unterstellen, dass du es tust, ich sage hier nur meine Meinung).

Ich würde mit ihn reden und wenn es klar Nein sagt, dann lass es. Den anderen kannst du ja sagen, dass er eben gerade nicht weiß was er will, er aber an Gott glaubt und sich eines Tages schon taufen lässt (oder was immer das auch ist, wie geschrieben, ich habe von diesen Dingen nicht die Ahnung).
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MonaH
Gast





BeitragVerfasst am: 04.10.2008, 09:46    Titel: Antworten mit Zitat

@hexlein
wenn Dein Sohn nicht zur Kommunion möchte, würde ich es respektieren und ihn nicht dazu zwingen. Vielleicht schwänzt er den "Seelsorge-Unterricht" (was für eine fürchterliche Bezeichnung !) hin und wieder, weil er es dort möglicherweise einfach nicht aushält ..... Der Vater meiner Tochter wurde als Kind unter das Kreuz GEZWUNGEN, mit dem Ergebnis, dass es ihn regelrecht traumatisiert hat. Das war meiner Meinung nach schwere "religiöse Nötigung".
Was ich persönlich sehr wichtig finde: was sagt Dir denn Dein eigenes inneres Gefühl in Bezug auf die Kommunion Deinen älteren Sohnes, wenn Du die Wünsche und Erwartungen Deiner Umgebung mal einen Moment ausblendest?
Viel Glück! Smilie
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malena
Gast





BeitragVerfasst am: 21.03.2009, 19:36    Titel: Antworten mit Zitat

hej
bei uns besser gesagt bei mir und meinen kindern ist es jetzt einfach so
dass wir auch beide feiertage feiern bewusst -
und zusätzlich auch noch die vom kindesvater (muslim. - zigeunisch)
Smilie
was mir am wichtigsten ist ist den Kindern Respekt auch vor anderen Religionen Kulturen bzw Menschen und ihrem Glauben beizubringen
Meine Kindern lieben den Weihnachtsbaum genauso wie das Julfeuer mit Räucherung oder das Fest zum 2. Februar oder die zigeunische 1. Mai feier oder Bajram.
Wir sprechen vorher auch über den Anlass des Festes und bereiten es gemeinsam vor soweit möglich und die Kinder - vor allem die 2 größeren machen auch bei den Ritualen mit.
Mein Sohn geht auch dieses Jahr zur Erstkommunion weil er es will - und vermutlich auch wegen meiner erz-katholischen Familie
Aber ich denke Jesus war einfach ein Großmeister - für mich zumindest
und wie es in einem meiner Lieblingsbücher - Die Nebel von Avalon - so schön heißt:
Alle Götter sind ein Gott und allGöttinen eine Göttin ... oder so ähnlich zumindest - habe es gerade hergeliehen, kann also nicht genau zitieren
aber für mich ist es schon passend
Wenn man auf das vereinende in den verschiedenen Religionen schaut ...
zb Weihnachten sowie das Julfest - das Fest des Lichts, wir gehen - mit oder ohne Christkind- auf das Licht zu ....
das ist aber nur meine bescheidene Meinung
bb
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