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Spirituelle Geburtsvorbereitung
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Despina
Gast





BeitragVerfasst am: 10.01.2006, 17:17    Titel: Spirituelle Geburtsvorbereitung Antworten mit Zitat

Ich habe mir schon vor ca. 1 1/2 Jahren dieses Buch von Iris Rinkenbach zugelegt und beginne jetzt es zu lesen, da ich ja wieder schwanger bin.
In diesem Buch kann man durch Erzengelmeditationen, kleinen Märchen und Kräutertipps sanft und sprituell auf die Geburt vorbereitet. Das Tolle ist, daß man viele Übungen gemeinsam mit seinem Partner durchführen kann, so daß er mit einbezogen wird.

Zwar teile ich ihre Meinung nicht über eine Krankenhaus-Geburt, und finde auch, daß ihre Beschreibung einer Geburt im Krankenhaus ziemlich daneben ist.
HIer mal ein Auschnitt:http://www.amazon.de/gp/reader/3897671514/ref=sib_rdr_zmout/303-0163547-0999451?%5Fencoding=UTF8&p=S00J#reader-page
Ich kann da beruhuigen...man hat nach dem Schnitt keinerlei Beschwerden und es klappt alles wunderbar. Außerdem sind die Kreisssäale auch nicht mehr so steril etc.

Hier ist die ISBN 3-89767-151-4

Kurzbeschreibung:

Den Weg bereiten für ein neues Leben
Die werdende Mutter ist Sinnbild vollendeter Harmonie und Schönheit. Sie verkörpert die Grundlage unseres Lebens, unseres Menschseins. Ohne die Kraft und Macht der Frau, Leben zu gebären, gäbe es keine Menschheit und keine Entwicklung. Diese Tatsache wieder ins Bewußtsein aller Mütter zu rufen, war eines der Anliegen der Autorin beim Schreiben dieses Buches. Darin geht es um den bewußten Kontakt und die Kommunikation zwischen der Mutter und der sich inkarnierenden Seele. Denn schon lange bevor das Kind zum ersten Mal in den Armen der Mutter liegt, haben sich ihre Seelen miteinander verbunden.
Monat für Monat begleitet die Autorin Mutter und Kind, und zwar indem Sie Engel, Mantras, spirituelle Praktiken vorstellt und viele praktischen Tips aus der Naturheilkunde gibt. Beispielsweise programmieren und energetisieren Mutter und Vater einen Lehrerkristall, den sie dann nach der Geburt ihrem Kind übergeben. Dieser Kristall wird zum Lebensbegleiter des neuen Erdenkindes. Für den werdenden Vater öffnet sich damit ein Weg, den er ganz bewußt mit Mutter und Kind gehen kann.

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Nefertiri
Gast





BeitragVerfasst am: 18.01.2006, 09:23    Titel: Antworten mit Zitat

oh man das macht ja total angst vor nem kind.. als vor der geburt..
der link den du da gegeben hast kligt echt brutal irgendwie...und ich wollte bald anfangen mit meinem schatz.. *hilfe*
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Despina
Gast





BeitragVerfasst am: 18.01.2006, 09:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, das hat mich an dem Buch auch gestört. Aber keine Angst. Die gute Frau Rinkenbach möchte wohl auf diese Art die Frauen dazu bringen, auf Kliniken zu verzichten. Etwas zu radikal für meinen Geschmack. Ich werde trotzdem wieder in einem Krankenhaus entbinden.
Es ist nicht so, wie sie es beschreibt.

Meine Wehen fingen abends an. Wir sind ins KH gefahren. Wehen waren weg. Ich wollte aber da bleiben. Mein Mann wollte morgens um 7h wieder bei mir in der Klinik sein.
In der Nacht so gegen 4h ging es richtig los. Ich blieb in meinem Zimmer und wartete bis mein Mann kam, und unterhielt mich derweil mit meiner Zimmergenossin. Auch bei ihr begannen die Wehen.
Ich bin dann noch duschen gegangen und hab gedacht, naja, wenn das Kind in der Dusche kommen will, dann kommts halt da Lachen
Um sieben kam endlich mein Mann und die Maria (so hieß meine Zimmergenossin) meinte nur, er solle mich endlich in den Kreisssaal bringen.
Dort wurde mir die Fruchtblase geöffnet, da sie von alleine nicht platzen wollte. Völlig schmerzfrei im Gegensatz zu den Wehen. Winken
Die Hebamme gab mir etwas für meinen Rücken, ein Homöopathisches Mittel...das war so gegen 9h. Plötzlich hatte ich ein Gefühl, als wenn ich auf's Klo müßte. Die Hebamme meinte dann nur, ich solle pressen.
Ich konnte aber nicht mehr. Ich habe sogar zwischen den Wehen geschlafen. Lachen
Um 9.40 war dan meine Kleine da, nachdem der Arzt mir noch auf den Bauch drücken mußte und mir der Damm aufgeschnitten wurde.
Ich habe bei jeder Presswehe geschrien. Befreit ungemein. Winken
Danach wurde an der Nabelschnur gezogen, dann macht es *plomp* und die Nachgeburt /Plazenta ist da. Es wird geguckt, ob alles dran ist. Und dann wird man genäht. Die Betäubung zum nähen hab ich nicht gemerkt. War zu glücklich, als meine Kleine in meinen Armen lag.
Ich bin stolz auf mich, daß ich es damals ohne Schmerzmittel, wie PDA geschafft habe.
Ich hoffe, ich bekomm es dieses Jahr wieder so hin.

Also Nefertiri, keine Angst. Eine Geburt ist was wundervolles...im KH wie zu Hause.
Es ist nicht so, wie die gute Frau Rinkenbach es beschrieben hat. Man bekommt auch keinen Einlauf mehr. DAs war früher so. Der Darm entleert sich automatisch schon Tage vor der eigentlichen Geburt...ist von der Natur so eingeräumt wurden.
Gut, die Narbe tut ein paar Tage noch weh, aber nicht so, daß man nicht mehr sitzen kann, oder nur auf einem Schwimmring. Blödsinn.

Also, keine Panik. Winken
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Nefertiri
Gast





BeitragVerfasst am: 20.01.2006, 09:30    Titel: Antworten mit Zitat

sry wenn ich das so offen äußer aber was mich an der ganzen geschichte stöhrt ist das mit dem Damm aufschneiden da krieg ich panik vor irgendwie..
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Despina
Gast





BeitragVerfasst am: 20.01.2006, 13:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, ich weiß...Das klingt nicht schön.Wird auch nicht bei jeder Frau gemacht. Kommt halt drauf an, wie...naja, Du weißt schon....und ich habe gehört, daß es bei einer Wassergeburt zb. garnicht nötig ist.
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Nachtrabe
Gast





BeitragVerfasst am: 20.01.2006, 13:17    Titel: Antworten mit Zitat

Davon merkst du gar nichts, manchmal wird es sogar betäubt. Normalerweise ist das besser, als wenn der Arzt darauf wartet, dass der Damm reisst, weil ein sauberer Schnitt (der gar nicht so groß ist) viel besser zusammenwächst.
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Nefertiri
Gast





BeitragVerfasst am: 20.01.2006, 13:41    Titel: Antworten mit Zitat

hm *panik* ichmach mir da glaube noch keinen kopf drum will noch nen bisschen warten *g*
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sundancer
Gast





BeitragVerfasst am: 15.04.2006, 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hi

inzwischen wird, wenn möglich auf den Dammschnitt verzichtet. Und wer weder eine Hausgeburt, noch eine Entbindung im Geburtshaus machen möchte, kann auch in einigen Krankenhäusern eien Beleghebamme mitnehmen. So hab ich es gemacht. Die Hebamme hat sowohl die Vorosrge untersuchungen, als auch die Nachsoreg zu hause gemacht und war dann zur Geburt mit mir im Krankenhaus. Und ich muss sagen, beide Entbindungen waren sehr schön. Zudem hatte ich das Glück beide male die komplette Station für mich zu haben, es waren keine anderen Gebärenden da. Ich denke, Es kommt auch oft darauf an, wie man an die Geburt rangeht. Wer sich vorher schon verrückt macht und völlig verspannt ist, wird auch mehr Probleme haben, als jemand, der das Ganze einfach auf sich zukommen lässt.

Gruß
sundancer
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Caillean
Gast





BeitragVerfasst am: 08.02.2007, 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich muß Euch ein wenig wiedersprechen-
leider ist es in den meisten Krankenhäuser schon so (ok, sie hat es in den paar Sätzen prignant dargestellt- aber richtig). Mag sein, daß es Ausnahmen gibt. Gerade wenn man in Kliniken eine Beleghebamme mitnehmen kann.
Aber im großen ung ganzen ist es schon so das in der schulmedizinischen Geburtsbegleitung die Geburt eben als ein medizinischer Vorgang gesehen wird und nicht was sie eigentlich ist- ein natürliches Ereignis das die Frauen seit Jahrtausenden aus eigener Kraft können!

Aus dem Grund wird leider vorschnell zu Medikamenten gegriffen und dadurch oft eine Kettenreaktion ausgelöst die nicht selten mit einem Kaiserschnitt endet. Aber Medikamente bringen Geld....

Mal abgesehen vom gebären im liegen, was völlig gegen alle Regeln der Natur verstößt.

Der Dammscghnitt wäre auch in den wenigsten Fällen nötig- da kann die Hebamme viel abfangen. aber das ist wieder mehr Arbeit..

Warum ich das schreib?
1. Hab ich meine Tochter leider im Krankenhaus entbunden. Hatte das Gefühl die Geburt Nr 5 zu sein, eben irgendeine von vielen, nix individuell auf dich eingehen... sonst nix. Keinen hat interessiert was ich gerne wollte oder nicht. Die Atmosphäre war furchtbar.,,, Naja, es nächste mal wird`s schöner Sehr glücklich Dann kommt für mich nur noch eine Hausgeburt oder evtl alternativ ein Geburtshaus in Frage.

2. mach ich dieses Jahr meine Ausbildung zur Doula (Geburtsbegleiterin) und mach jetzt schon spirituelle Geburtsvorbereitung.
Daher befase ich mich sehr mit dem Thema Geburt und den Hintergründen.

Ich will damit niemandem Angst machen- ganz im gegenteil die Geburt ist ein Wunder, ein spirituelles Erlebnis das durchaus schön sein kann.
Möcht damit nur anregen vielleicht ein paar mehr Infos über gängige "Eingriffe" einzu holen, evtl über alternativen zur Klinikgeburt nachdenken, sich eine tolle Hebamme suchen und auf die eigene, uralte Kraft vertrauen ein neues Leben gebären zu können Sonne

Übrigens gibt es ein Buch das von mir jede schwangere Frau sofort auf`s Auge gedrückt bekommt Smilie Denn danach ist ein großteil der Angst weg und ich würd mal behaupten Frau freut sich sogar auf Geburt:

Die Selbstbestimmte Geburt von Ina May Gaskin

LG
Caillean
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sundancer
Gast





BeitragVerfasst am: 08.02.2007, 22:47    Titel: Antworten mit Zitat

hi Caillean

da bin ich ganz deiner Meinung, die Geburt ist ein heftiges Erlebnis, und es verändert einen innerlich.
Und sie ist ein vollkommen natürliches Ereignis, wir sollten endlich wieder die Selbstbestimmung für dieses ureigene Erlebnis zurückfordern und uns nicht einfach etwas aufdrücken lassen, weil es für die jenigen, welche im Krankenhaus arbeiten und eventuell noch zwei weitere Gebärende betreuen so einfacher ist.
Wenn es jemand wissen möchte maile ich gerne meine Geburtsberichte zu, hier mag ich es nicht öffentlich schreiben.
Caillean, du machst die Ausbildung zur Doula? finde ich klasse Smilie Viel Erfolg dabei.

Gruß
sundancer
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Caillean
Gast





BeitragVerfasst am: 09.02.2007, 18:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo sundancer,

das finde ich auch!
Vor allem finde ich schade dass sich viele Frauen gar keine Gedanken darum machen. Es is halt so wie es ist! Weil`s der Arzt sagt, weil`s bei vielen so ist...
Hab in einem forum (www.urbia.de) in dem es um Familie, Geburt, Erziehung geht die Geburtsberichte gelesen und bin richtig erschüttert.
Für die meisten Frauen ist ganz selbstverständlich eine PDA, Medikamente, einen Dammschnitt zu bekommen, im liegen zu gebären. Und sogar Kaiserschnitt ist normal... Auf den Arm nehmen
Für viele Mütter ist die Geburt dann ein traumatisches Erlebnis, ein Horrorerlebnis... und diese Angst wird an die nächsten Mütter weiter gegeben!
Dabei ist gebären doch das Gegenteil von dem!
Hoffe, daß ich durch meine Arbeit ein bisschen die richtung arbeiten kann die Geburt wieder als was natürliches zu betrachten, als etwas dass ich als Frau kann, was mein Erlebnis ist und bei dem ich weiß was gut für mich ist (so lange es keine WIRKLICH bedrohliche Situation für Mutter und Kind gibt).

Die Ausbildung mach ich im EKIZ Graz
Fängt im Mai an und ich freu mich schon riesig. Hab darin meinen Weg gefunden:-)

LG
Caillean
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Träumer
Gast





BeitragVerfasst am: 12.02.2007, 16:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich habe mein erstes und bislang einziges Kind im Krankenhaus entbunden. Die Frauenklinik war frisch renoviert und alles ein bischen gemütlicher, als in anderen Krankenhäusern. Ich habe mich für das Krankenhaus entschieden, weil ich, falsch etwas schief geht, die wertvollen Minuten sparen wollte, bis ein Krankenwagen im Geburtshaus angekommen ist. Ich habe gut informiert und vollkommen entspannt der Geburt entgegengesehen.

Die Wehen begannen nachts um vier und waren schon regelmäßig alle 10 Minuten. Um 9.00 Uhr morgends sind wir ins Krankenhaus gefahren und da waren die Wehen schon alle drei Minuten, wir waren also ziemlich spät dran.

Einen Einlauf hatte ich nicht, hätte mich aber, falls Zeit gewesen wäre, dafür entschieden, da mir die Vorstellung nicht behagte, dass während der Geburt an der falschen Stelle was rauskommt (während den Wehen hatte ich für diese Gedanken absolut keine Zeit mehr Winken)

Meine Wehen waren sehr heftig und ich hätte eine PDA genommen, obwohl ich vorher gesagt habe, ich probiere es ohne Schmerzmittel. Ging aber nicht mehr, da ich schon sehr rasch Presswehen hatte.

Die Hebamme, die ich zu Anfang hatte hat mir nicht besonders behagt, weil sie ein wenig unpersönlich war.

Das ganze ging länger als erwartet, das Baby kam nicht, schließlich war Schichtwechsel und ich hatte das Glück eine mindestens 60-jährige, ziemlich resolute, aber sehr, sehr herzliche Hebamme zu bekommen.

Die hat mir beim ganz aktiv beim Atmen geholfen, was im im Geburtsvorbereitungskurs gelernt hatte, war einfach weg. Ich bekam auch Akupunktur und hömeopatische Mittel, hat leider nichts geholfen.

Als schließlich nach ca. drei Stunden der Chefarzt kam und gefragt hat, ob mich nicht mal jemand von meinen Schmerzen erlösen will (ich hatte die Klinik zusammengeschrieen) war ich nur noch erleichtert, Wehenblocker zu bekommen, damit mir die PDA gesetzt werden konnte. Ich war noch nie in meinem Leben so erleichtert, dass es Drogen gibt. Ich habe dann die schlimmste Phase der Wehen ohne Schmerzen überstanden, die Presswehen waren dann wieder furchtbar aber zum Glück nicht lange.

Als mein Sohn um 15.00 Uhr da war wurde er mir direkt (noch an der Nabelschnur) auf den Bauch gelegt. Als ich nach einigen Minuten bereit war, mein Kind erst einmal wieder herzugeben, hat mein Mann die Nabelschnur durchtrennt, er hat geholfen den Kleinen zu waschen und anzuziehen, während mein Dammschnitt genäht wurde. Davon merkte ich nichts.

Hinterher konnte ich wirklich ein paar Tage nicht sitzen, war aber überglücklich, im Krankenhaus zu sein, weil ich von Babys bis zu diesem Tag keinerlei Ahnung hatte und absolut hilflos war.

Hätte ich mein Baby im Geburtshaus bekommen und wäre danach direkt nach Hause gegangen, wäre ich absolut überfordert gewesen.


Alles in allen war das Geburtserlebnis wie erwartet ausgesprochen schmerzhaft aber trotzdem etwas absolut wunderbares. Auch bei meiner zweiten Hebamme und der jungen Ärztin, die die ganze Zeit anwesend war, weil sonst keine Geburt war, habe ich mich gut aufgehoben gefühlt.


Es gibt Methoden, den Damm vor der Geburt vorzubereiten und zu massieren, zu dehnen, damit er nicht geschnitten werden muss.



Ich habe nichts zu meckern über meine Krankenhausgeburt, den Bericht der im ersten Beitrag verlinkt ist, finde ich ziemlich übertrieben und krass.
Das nächste Kind, falls ich noch einmal eines bekomme, werde ich aber wahrscheinlich im Geburtshaus zur Welt bringen.

Wer einfach sein Kind so sicher wie möglich zur Welt bringen möchte, ist im Krankenhaus glaube ich bestens aufgehoben. Ein spirituelles Erlebnis wird im Krankenhaus aber bestimmt nicht daraus. Wer das möchte, sollte zu Hause oder im Geburtshaus entbinden.

Auch im Geburtshaus besteht normalerweise die Möglichkeit, eine PDA oder andere Schmerzmittel zu bekommen, falls das ganze zu schmerzhaft wird, medizinische Hilfe ist also auch nicht weit.

Ich hoffe, ich habe den zukünftigen Müttern hier keine Angst gemacht mit meinem Bericht, aber mit Sicherheit ist jede Geburt individuell und ganz für jede einzelne anders.


LG
Träumer
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manulito
Gast





BeitragVerfasst am: 05.03.2008, 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiß, der Thread ist schon etwas älter, aber je näher mein Termin rückt, desto mehr Gedanken machen wir uns.

Ein Kaiserschnitt wäre der absolute Alptraum für mich. Wir haben uns eine Klink ausgesucht, die eine sehr niedrige KSrate hat und wo die Hebammen den Geburstvorbereitungkus leiten, um sie kennen zu lernen. Alle Einzelheiten wollen wir nochmal mit einem Arzt absprechen. Die Klinik ist bekannt für schöne, entspannte Entbindungen und es wird so viel wie es geht homöopathisch gearbeitet.Und wenn nichts hilft kann man immer noch nach Medikamenten schreien, aber ohne wäre schöner. Die Hebi war sehr froh zu hören, das ich nur wenn es wirklich medizinisch nötig ist einen KS haben "muss".

Ich hoffe einfach, das es ein schönes Erlebniss wird, ohne große Komplikationen. Ansonsten bin ich sehr gespannt, aber nicht ängstlich.
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Tahira
Gast





BeitragVerfasst am: 05.03.2008, 22:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

ich habe zwar nicht selber eine Geburt gehabt, aber ich war einen Einsatz lang auf der Wöchnerinnenstation unseres KH`s und ich kann nur sagen,
die Geburt ist bei jeder Frau verschieden, aber kaum eine war so heftig, wie
dieses Buch das beschrieben hat.
Unser Kreissaal war ein Foutongbett (ich weiß jetzt leider nicht wie man das schreibt) mit Bällen und vielen weiteren Dingen um es gemütlich zu machen.
Nebenan war natürlich auch der Opsaal, gut, der war natürlich steril,
aber es wurde immer versucht, keinen Kaiserschnitt zu machen.

Ich glauben a) das es für jede Frau verschieden ist und b) auch von KH zu KH unterschiedlich.

Wenn ich mal soweit sein sollte, werde ich verschiedene Kliniken besuchen, mit Hebammen reden und dann schauen, was sich ergibt.

Cu Tahira
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Einarr
Gast





BeitragVerfasst am: 05.03.2008, 22:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ach, ich denk, das wird schon. Lasst euch überraschen, jede Geburt ist anders. Dass man aufgeregt ist, ist normal, Angst könnte für den Geburtsverlauf hinderlich sein. Wenn jemand meint, euch Horrorstories ans Bein binden zu müssen, hört einfach nicht hin.

Bei meinem Großen hats etwas länger gedauert (14 Std, aber keine Panik, da ist alles beinhaltet; es ist also nicht 14 Std schmerzhaft gewesen), es war aber trotzdem erträglich.

Bei meinem Jüngeren hatte ich nen 10-min Aufenthalt im Kreißsaal.

Ihr seht, es ist fast alles drin.

Um die Geburt netter zu machen, fragt doch im Krankenhaus, ob man seine Musik mitbringen darf. Was die Medis angeht, kann ich nur sagen, dass es bei der Geburt nicht darum geht, möglichst tapfer zu sein (das hab ich bei meinem Großen auch noch so gesehen), sondern das Kind gut und halbwegs entspannt auf die Welt zu kriegen. Da sollte man schon so ehrlich sein und auf Medis zurückgreifen, wenns zu heftig wird. Den Dammschnitt wirst du, bzw. deine Frau, gar nicht mitkriegen, weil der während einer Wehe gemacht wird. Aber die Hebamme wird versuchen, das Gewebe zu stützen, während das Kind kommt. Zudem gibts spezielles Massageöl (ich glaub, z. B. von Weleda), dass man vor der Geburt verwenden kann. Frag einfach deine Hebamme Winken

Auf jeden Fall will ich euch alles Gute wünschen. Was besonderes ist ne Geburt auf jeden Fall, egal, wie sie durchgeführt wird. Ich hoffe aber, dass es euren Vorstellungen halbwegs entspricht und euer Kind und die Mama hinterher gesund und munter sind. Ich würd mich freuen, wenn ihr hinterher erzählt, wies war Smilie

LG, Ursus
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