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Was passiert, wenn man stirbt?
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 14.04.2011, 13:03    Titel: Antworten mit Zitat

Wo du gerade Altenpflege sagst, fällt mir ein, was mein Freund mir vor Kurzem erzählt hat. Er sagte, dass es sehr häufig vorkommt, dass stark demente vor ihrem Tod plötzlich ganz klar werden. Eine Frau hat wohl 3 Tage, bevor sie gestorben ist, plötzlich wieder ganz normal geklungen.
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Amitiel
Gast





BeitragVerfasst am: 14.04.2011, 13:19    Titel: Antworten mit Zitat

Das kommt bei starker Demenz auch so mal vor. Ein paar Stunden ganz klar, dann driften sie wieder weg. Das ist vor allem für den Demenzpatienten selbst ganz furchtbar, wenn er kurz bewußt wird, merkt, daß er den Rest seiner Zeit unendlich viel verpaßt... Aber vielleicht gibt es ja da auch einen zusätzlichen Zusammenhang mit dem Sterben, das weiß ich nicht. Smilie
Ich habe mich allerdings schon öfter gefragt, ob Demenzpatienten vielleicht schon jahrelang zwischen hier und dort hin- und herwechseln im Geiste.
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Ashandra
Gast





BeitragVerfasst am: 14.04.2011, 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

Genau das war meine These bei meiner letzten Demenzfortbildung.
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 14.04.2011, 15:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ja möglich wäre es. Aber auch das Gegenteil wäre möglich, dass diese Menschen wirklich in ihrem Kopf eingeschlossen sind
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Samira
Gast





BeitragVerfasst am: 14.04.2011, 16:04    Titel: Antworten mit Zitat

Seit ihr jetzt nicht auch wieder vom eigentlichen Thema "abgerutscht"? Sehr glücklich
Auf den Arm nehmen

Samira
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Athena
Gast





BeitragVerfasst am: 14.04.2011, 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

Ehrlich gesagt kann ich mir gar nicht viel darunter vorstellen... Ich hoffe daß es eine Friedvolle Angelegenheit ist, habe aber unglaubliche Angst davor. Wg. der Schmerzen und dem Verlust von Allen, die man liebt. Für´s Nächste jedenfalls. Und das obwohl ich zu 100% an Wiedergeburt glaube, an ein Leben nach dem Tod. Dennoch ist Sterben für mich ein furchtbarer Gedanke und ich vermeide, wann immer es geht, mich damit auseinander zu setzen. Ich war dabei als mein Gizzmoh-Schatz eingeschläftert werden mußte, nach langer und qualvoller Krankheitsgeschichte. Ich werde den Augenblick niemals vergessen und ich fürchte es auch nie verarbeiten können....
Ich hoffe das war Euch jetzt nicht auch zu weit ab vom Thema....

Aber inwiefern meintest Du Ashandra, daß die Leute es häufig schon lange vorher ahnen? Beziehst Du das hauptsächlich auf kranke und alte Menschen, was ist mit denen die plötzlich sterben, durch einen Unfall z. B.?

Ich schäzte in dem Moment erlebst Du ganz intensiv daß Deine Seele sich vom Körper trennt und empfindest vielleicht sogar Frieden, wenn Du die Schmerzen nicht mehr spüren kannst. Aber vielleicht tut es auch weh, die Angehörigen zurück lassen zu müssen und das Leben als beendet zu wissen? Jedenfalls kann ich mir vorstellen daß es danach auch erstmal verwirrend sein kann, wie in manchen Filmen evtl.
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Amitiel
Gast





BeitragVerfasst am: 14.04.2011, 21:51    Titel: Antworten mit Zitat

@Samira: Die These, daß Demenzkranke möglicherweise schon viel früher mit dem Tod leben, ist durchaus näher beim Thema (meiner Meinung nach), als wenn jemand einfach seine Angst vor dem Sterben ausdrückt. Solche Anmerkungen sind auch nicht immer persönlich zu nehmen, sondern nur als freundliches Warnschild.

@Athena: Auf einen plötzlichen Unfalltod ist man natürlich kaum seelisch vorbereitet. Ich glaube, es ging eher darum, was physisch und psychisch im Moment des Sterbens passiert und insbesondere, wenn man nach langer Krankheit oder einfach aus Altersgründen geht.

Wegen Deinem Katerchen (und ja, das ist jetzt komplett off topic): Ich hatte auch die Schnauze meines Hundes in der Hand, als er starb, und er hat mich angesehen. Ich werde das niemals vergessen. Jeder hat mir gesagt, ich müsse das nicht machen, ich solle mir das nicht antun, aber ich wollte es um jeden Preis, denn meine Anwesenheit und totale Nähe waren das Einzige, was ich ihm in diesem Moment noch geben konnte. Und ich habe es damals als Geschenk an mich empfunden und empfinde es heute immer noch so - ich durfte in diesem Moment bei ihm sein. Ich war es, die ihn hinübergeleiten durfte, wo er (wie ich inzwischen weiß Winken ) von netten Leuten abgeholt wurde. Er mußte nicht alleine sein und ich mußte in diesem Moment auch nicht alleine sein. Vielleicht hilft Dir der Gedanke ja ein wenig?
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Samira
Gast





BeitragVerfasst am: 15.04.2011, 14:51    Titel: Antworten mit Zitat

Amitiel: Ich habe nichts persönlich genommen, auch wenn es so rüberkommt. Ich dachte eben nur dass das Thema davon handelt was BEIM Sterbevorgang passiert und nicht was VOR dem Sterbevorgang mit einer Krankheit inbegriffen passiert. Der Smylie sollte nur ein bisschen neckisch rüberkommen, als Spaß sozusagen.

Nun zum Thema zurück: Gerade bei Tieren die viel gelitten haben unter ihren Schmerzen und zur Erlösung eingeschläfert werden finde ich es wichtig sie auf den Weg hinüber auf die andere Seite zu begleiten.
Meine Mutter erzählte mir das sie damals einen sterbenden Hund auf ihrem schoß liegen hatte und ihn beruhigte. Er bekam auch die Spritze die ihn langsam dahingleiten lies. Die Besitzerin des Tieres ertrug das nicht ihr Tier sterben zu sehen und somit übernahm meine Mutter die Aufgabe der Sterbebegleitung.
Das Tier hatte vorher ziemlich gejammert meinte meine Mutter aber es wurde immer ruhiger und losgelöster bis es seinen letzten Seufzer machte und darauf ganz ausgestreckt und entspannt in ihren Armen lag und nichtmehr atmete.


Samira
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Victoria
Gast





BeitragVerfasst am: 16.04.2011, 18:57    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Großvater hat nach seinem Herzinfarkt, der sein Gehirn geschädigt hat, einiges aufgearbeitet. Zumindest ist das meine Vermutung. Das hat sich unter anderem durch Aggression gegen meine Großmutter und andere Anwesende geäußert.
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LP Angel
Gast





BeitragVerfasst am: 01.06.2011, 23:14    Titel: Antworten mit Zitat

hmm...ja das denke ich auch. Also bei mir in der Familie, war es meistens so, das die sterbenden immer ihre verwandten gesehen haben... also mein Onkel hat zum Beispiel sein Papa gesehen. Mein Opa hat seine eltern gesehen....also ich denke schon, das derjenige der stirbt, schon glücklich ist in dem Moment. Wenn er denn im reinen mit sich und seiner Umwelt ist. ich finde, beim sterben die menschen zu sehen, die einem viel bedeutet haben, eine schöne vorstellung. So würde bei mit die Angst schwinden und glücklich wär ich wahrscheinlich auch in dem Moment ^^
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Amitiel
Gast





BeitragVerfasst am: 02.06.2011, 12:51    Titel: Antworten mit Zitat

Womöglich haben sie ja schon die Seelen gesehen, von denen sie abgeholt und heimgebracht wurden. Smilie
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Selene Lunes
Gast





BeitragVerfasst am: 05.06.2011, 14:10    Titel: Antworten mit Zitat

Gerade zu dem Thema Tod und Sterbeprozess mag ich die Autorin und Psychaterin Kübler-Ross sehr gerne - ich glaube die Phasen im Sterbeprozess sind von ihr....Isolation, Wut, Verhandeln, Depression, Akzeptanz! Sie hat um die 200 Sterbende Interviewt und fand heraus, dass diese Prozesse bei jeden in irgendeiner Form stattfinden. Es ist eine unbewusste Strategie um damit klar zu kommen.
Es ist immer die eigene Einstellung die das Leben bestimmt, so ist es auch beim Sterben. Wer Angst davor hat, oder wirklich glaubt, danach sei nichts, der wird das Sterben sicher als unangenehmer empfinden, als jemand der sich sicher ist, dass es ihm danach super geht! Das glaub ich zumindestens.
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Persephone
Gast





BeitragVerfasst am: 01.12.2011, 23:33    Titel: Antworten mit Zitat

Selene Lunes hat Folgendes geschrieben:
Gerade zu dem Thema Tod und Sterbeprozess mag ich die Autorin und Psychaterin Kübler-Ross sehr gerne -


Da muss ich mich mal ganz lieb für diesen Buchtip bedanken, ich habs mir vor ein paar Tagen gekauft und lese es gerade und bin hin und weg. Ich lege es jeden ans Herz.

Vielen Dank,es hilft mir weiter und öffnet (zumindest mir) in einigen Dingen die Augen!

Liebe Grüße Persephone Smilie
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