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Wenn Magie einkommenssteuerpflichtig wird

 
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Paramäleon
Gast





BeitragVerfasst am: 04.01.2011, 21:54    Titel: Wenn Magie einkommenssteuerpflichtig wird Antworten mit Zitat

Die Zeiten ändern sich: Jahrhundertelang wurden wir verfolgt, verleumdet, gefoltert und gelegentlich auch mal eben getötet. Jetzt endlich erfahren die Hexen in Rumänien Anerkennung – und das sogar von höchster staatlicher Stelle. Doch das gefällt den Vertretern der Schwarzen und Weißen Magie in dem Land gar nicht:

Zitat:
Hex, Hex!
Wenn Magie einkommenssteuerpflichtig wird

Die geheimnisvollen Wälder Transsylvaniens, der Geburtsort von Graf Dracula: Rumänien wird schon lange mit dunklen Mächten und Schwarzer Magie assoziiert. Rumänien ist aber auch ein EU-Staat mit massiven Willen zur Modernisierung. Dass dies in Einklang zu bringen ist, hat dieser Tage das Parlament des Landes bewiesen: Es erklärte Hexerei zu einem legalen Beruf - übrigens zusammen mit anderen bisher diskriminierten Berufsgruppen wie Astrologen, Einbalsamierern und Fahrlehrern. Das berichtet die rumänische Nachrichten-Website realitea.net.

Dies war bereits der zweite wichtige Schritt für die Vertreter der schwarzen wie der weißen Magie in Rumänien: Erst 2006 war dort Hexerei offiziell legalisiert worden. Mit der aktuellen Neuregelung würden nun EU-Vorschriften umgesetzt, erklärte die Regierung. Welche genau das sind, sagte sie jedoch nicht.

Eine Anerkennung mit Haken

Doch die Hexen freuen sich nicht über die neue Wertschätzung, denn mit der gesetzlichen Anerkennung sind keinerlei Vorteile verbunden - im Gegenteil: Weder gibt es staatliche Förderungen noch offizielle Titel, dafür werden die Einnahmen aus der magischen Tätigkeit künftig besteuert. Das stößt in magischen Zirkeln auf wachsenden Widerstand. Deshalb war die Entscheidung des rumänischen Parlaments auch keineswegs unumstritten und wurde monatelang heftig debattiert. Böse Zungen behaupteten, so mancher Abgeordneter hatte Angst davor, für sein Votum verhext zu werden.

Ganz von ungefähr kommt diese Furcht nicht: Man werde sich zu wehren wissen, erklärte die Hexe Bratara gegenüber realitea.net. Sie habe bereits einen Fluch gegen die Novelle vorbereitet - eine Mixtur aus schwarzem Pfeffer, Paprika und Hefe soll nun Zwietracht in der Regierung säen.

Quelle: http://www.tagesschau.de/schlusslicht/hexen106.html

Fahrlehrer?! No comment.
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Ashandra
Gast





BeitragVerfasst am: 05.01.2011, 11:24    Titel: Antworten mit Zitat

Schade, das du selbst so gar nichts dazu schreibst.
Aber das Hexerei genauso diskrimiert wird wie Fahrlehrer.... Lachen
unglaublich.
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randolf_rodmo
Gast





BeitragVerfasst am: 05.01.2011, 12:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hääääh? <-- Fragewort ohne "w".
Dürfen denn Weisse-Hexen auch schwarz arbeiten?
Kann ich als Verbraucher/Kunde einen Heilungszauber von der Steuer absetzen? Immerhin kann man ja sehr vieles aus dem medizinischen Bereich am Ende des Jahres beim Finanzamt anmelden.
Was kommt dann? Eine 3jährige Ausbildung zur Berufshexe mit abschliessender IHK-Prüfung?
Fragen über Fragen, die auch dieses mal wieder unbeantwortet bleiben. Schauen Sie auch nächsten Mal wieder rein, wenn Ihre Regierung wieder versucht sie zu melken wie eine Kuh.

Oh man, ich kann das irgendwie nicht so richtig ernst nehmen... D'oh!
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 05.01.2011, 16:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ich krieg mich nicht ein ^^
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Rahel
Gast





BeitragVerfasst am: 05.01.2011, 17:16    Titel: Antworten mit Zitat

Wird magische Arbeit dann von Versicherungen (Schutzzauber) oder Krankenkassen übernommen?
Das ist ein bisschen krank...
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randolf_rodmo
Gast





BeitragVerfasst am: 06.01.2011, 11:42    Titel: Antworten mit Zitat

Jetzt denk das mal weiter.
Du hast einen Schutzzauber "gekauft" und dennoch passiert Dir etwas. Geht die Sache dann vor Gericht wegen nicht erbrachter Leistung? Winken
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 06.01.2011, 12:03    Titel: Antworten mit Zitat

Müsste eigentlich oder? ^.^
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Rahel
Gast





BeitragVerfasst am: 06.01.2011, 12:07    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde eher sagen, mit jedem Schutzzauber sinkt nur die Wahrscheinlichkeit, dass mir etwas passiert, also sollte die Versicherung für mich günstiger werden, je mehr Rechnungen für Schutzzauber ich einreiche....Das trotzdem etwas passieren kann ist klar. Dafür gibt es ja Versicherungen. Aber vielleicht kann man die auch abschaffen, wenn man erstmal die Hexen etabliert hat. Dann kann man Versicherungsfälle als Schicksal abtun und fertig.
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Éori
Gast





BeitragVerfasst am: 06.01.2011, 17:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hab grad mit meiner Tante dort geskypet, die das Ganze als Meldung auch wahnsinnig witzig fand. Um der allgemeinen Aufregung kurz entgegenzuwirken, diese Einkommenssteuerpflicht bezieht sich auf exakt den gleichen Sachverhalt wie hier in Mitteleuropa: Wenn einer mit Magie (oder einer Fahrschule Winken ) seinen Lebensunterhalt bestreiten will, muss er ein Gewerbe anmelden und dementsprechend eine Steuererklärung aufsetzen. Ist genau die gleiche Geschichte wie hierzulande mit Reiki-Anbietern oder Astrologen. Die Oma von nebenan, die das Schwein vom Nachbarn mit Kräutersud heilt, betrifft das natürlich weiterhin nicht. Im Übrigen verdienen dort erfolgreiche Wahrsagerinnen und Hexen mitunter derart viel, dass sie sich ein Haus bauen können, gleichzeitig aber als Arbeitslose staatliche Zuwendung erhalten. Willkommen in Osteuropa. Sehr glücklich
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randolf_rodmo
Gast





BeitragVerfasst am: 07.01.2011, 12:21    Titel: Antworten mit Zitat

Das hat ja mit aufregen nix zu tun... Smilie
Ich finde es halt nur immer interessant solche Sachen mal weiter zu denken. Denn an sowas wie "Schadensersatz bei schlechten Schutzzaubern" hat beistimmt kein Politiker gedacht er auf die Idee kam dort Steuern zu kassieren.
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Urkas
Gast





BeitragVerfasst am: 07.01.2011, 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

Na immerhin gibt es in Deutschland ja eine Wahrsageverordnung.
Dort ist alles bis ins Kleinste geregelt, inkl. Umgehungsverbot. Wenn ihr also eurer Wahrsagerei nachgeht (beruflich), sitzt ihr alle im gleichen Boot.
Euer Kunde hat Anspruch auf vorherige Aufklärung, Widerrufsrecht und Schadensersatzansprüche usw..
Weiterhin bestehen jede Menge Polizeiverordnungen, die Wahrsagen und ähnliche Tätigkeiten verbieten.

Hier mal eine Polizeiverordnung, die so oder ähnlich auch in anderen Regionen häufiger zu finden ist.

§ 13
Aggressives Betteln, Wahrsagen und ähnliche Tätigkeiten
Im Geltungsbereich dieser Verordnung sind das Anpöbeln und Anbetteln von Passanten durch aggressives körpernahes Verhalten verboten. Außerdem sind Wahrsagen, Handlinienlesen, Kartenlegen u.ä. Tätigkeiten verboten.


Für die berufsmäßige Ausübung darf man sich dann im Nachhinein selbstverständlich auch mit dem Finanzamt auseinandersetzen.[/u]
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Engel der Träume
Gast





BeitragVerfasst am: 13.01.2011, 17:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihr lieben,



Einkommenssteuer für Magie, das halte ich für schwachsinn :!: , wie kann man eigenntlich auf so ein unsinn kommen.



Lg Engel der Träume Smilie
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 13.01.2011, 19:18    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, wenn Leute sich dafür einsetzen, dass Magie ein anerkannter Beruf wird, dann gibts eben auch Einkommenssteuern ^^ An sich logisch.
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