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tägliche Andacht/Beten?
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Weatherwax
Gast





BeitragVerfasst am: 28.09.2010, 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

Ich nehme mir ab und zu etwas Zeit um mich vor den Altar zu setzen, etwas zu schreiben, mich zu sammeln oder sowas in der Art.
Der Kontakt zur Göttin kommt bei mir nicht unbedingt immer durch Reden zustande. Ein Gebet zu wiederholen ist für mich nicht der ideale Weg, finde ich. Lieber sage ich das, was gerade aus meinem Herzen kommt und meine es ernst - sich wiederholende Gebete sind für andere vielleicht gut, für mich nicht so.
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Ashmodai
Gast





BeitragVerfasst am: 28.09.2010, 13:21    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist doch auch ein Gebet.
Und so betrachtet bete ich sehr viel.
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Alor Loric
Gast





BeitragVerfasst am: 28.09.2010, 20:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ich versuche auch täglich zu beten. Meistens vor dem Schlafengehen.
Zuerst kurz meditieren und dann ein kurzes Gebet an die Göttin und den Gott.

Manchmal hab ich das Problem, dass mir keine Worte einfallen.
Kennt ihr das auch?
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Weatherwax
Gast





BeitragVerfasst am: 28.09.2010, 22:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde man sollte nicht deshalb regelmäßig beten, weil man sich irgendwie dazu gezwungen fühlt. Wenn es lästig wird, sollte man wohl eine Pause damit machen.
Wenn dir keine Worte einfallen, solltest du einfach nur an die Götter denken, an die du glaubst, und deine Gedanken ein bisschen schweifen lassen.
Ich glaube sie freuen sich eher darüber, dass man ihnen ein bisschen Zeit widmet und sie mit in sein Leben einbezieht, als wenn man sein Leben lebt ohne an sie zu denken und nur das täglich gleiche Gebet aufsagt.

Jetzt habe ich mal eine Frage:
Wenn ich diesen Kontakt gesucht habe, komme ich in eine ganz komische Stimmung, ich fühle dann auch dieses "Besondere" und den Kontakt.
Das hört irgendwann auf, wenn ich mich mit etwas anderem beschäftige (auch wenn ich danach wunderbar ausgeglichen bin).
Ich frage mich aber manchmal, ob es nicht irgendwie respektlos ist, wenn ich dieses Gefühl vom Beten noch habe, einfach beispielsweise meine Emails nachzuschauen oder so.
Andererseits sollte man (wie ich selbst auch gesagt habe^^) den Glaube in den Alltag miteinbeziehen.
Ach ich weiß nicht so recht. Ist das wohl in Ordnung danach auch ganz normale Sachen zu machen, oder muss ich jedesmal eine kleine Ewigkeit warten, bis sich das Gefühl wieder verzieht?
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Ashmodai
Gast





BeitragVerfasst am: 29.09.2010, 12:10    Titel: Antworten mit Zitat

Lustig, ich habe erst vor ein paar Tagen in Bedes "Ecclesiastical History of the English People" aus dem 7. (!) Jahrhundert gelesen, dass die Leute im 6. Jahrhundert beispielsweise die gleiche Frage an Augustinus und Gregorius hatten.
Also ist das Thema wohl immer eines, das die Menschen beschäftigt.
Ich glaube, es kommt durch diesen Wechsel vom "Erhabenen" zum Profanen, dieser krasse Gegensatz eben.
Und so, wie Du Dir selber geantwortet hast, hatte Gregorius das auch. Der Glauben ist ins Leben integriert und es ist weder respektlos noch falsch, wenn man sich dann seinen alltäglichen Geschäftien wieder widmet.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendeine Gottheit es Dir krumm nimmt, wenn Du aus diesem Gefühl heraus Dein normales Leben weiterführst. Schließlich sind wir hier auf der Erde - in anderen Sphären sind wir noch früh genug dauerhaft.
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Weatherwax
Gast





BeitragVerfasst am: 29.09.2010, 12:18    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die Antwort, das beruhigt mich irgendwie.
Danke Ashmodai Smilie
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Saphire
Gast





BeitragVerfasst am: 29.09.2010, 15:10    Titel: Antworten mit Zitat

Arianith hat Folgendes geschrieben:
Ich bete nie.

Aber danke sehr oft =)


So könnte man es auch bei mir sehen.
Ich bete eher selten zu meinen Göttern, doch ich denke oft an sie wenn ich draussen in der Natur sehe und alles in mich aufnehme
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Nana
Gast





BeitragVerfasst am: 30.09.2010, 11:24    Titel: Antworten mit Zitat

Arianith hat Folgendes geschrieben:
Ich bete nie.


Ich bete nie und ich halte auch keine Andachten.
ich verbinde mich, rufe, konzentriere mich - täglich.

Ich bin ein Teil der Göttin, Teil des großen Ganzen.
Indem ich mich auf ihre Kraft - in mir und außerhalb - focussiere und konzentriere ehre ich sie.

Lieben Gruß
Nana
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Weatherwax
Gast





BeitragVerfasst am: 30.09.2010, 14:47    Titel: Antworten mit Zitat

Nana hat Folgendes geschrieben:
Arianith hat Folgendes geschrieben:
Ich bete nie.

Ich bete nie und ich halte auch keine Andachten.
ich verbinde mich, rufe, konzentriere mich - täglich.
Ich bin ein Teil der Göttin, Teil des großen Ganzen.
Indem ich mich auf ihre Kraft - in mir und außerhalb - focussiere und konzentriere ehre ich sie.
Lieben Gruß
Nana


Ich würde das eigentlisch schon beten nennen. Was sollte es sonst sein? Die Hände falten und etwas aufsagen?
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Nana
Gast





BeitragVerfasst am: 30.09.2010, 15:01    Titel: Antworten mit Zitat

Würde ich nicht.
Gebet ist abgeleitet von Bitte.

Von dieser Bedeutung ausgegangen bete ich nicht.
Ich rufe diese Kraft der Göttin in mir wach, erinnere mich.
Das hat nichts mit Bitten zu tun.
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Athena
Gast





BeitragVerfasst am: 15.10.2010, 14:54    Titel: Antworten mit Zitat

2Wölfe hat Folgendes geschrieben:
Liebe Jura,

das kommt drauf an, wie man Andacht und Gebet definiert. Ich persönlich habe keine Götter, zu denen ich explizit bete; auch nicht im Ritual bisher. Ich bitte aber das Universum und meine Schutzwesen gelegentlich um bestimmte Dinge und bedanke mich oft für besondere Momente.
Es ist für mich auch eine kleine Andacht in jedem Augenblick, den ich mir Zeit nehme, um den Sonnenaufgang zu betrachten, einem Vogel nachzusehen oder der Brezelverkäuferin nett zuzulächeln. Ich schließe gelegentlich die Augen beim Spazierengehen, um zu prüfen, wie sich das anfühlt - was löst das Wetter in mir aus, was der Weg, den ich gehe und die Geräusche, die ich höre? Ich versuche einfach, das Leben so intensiv und authentisch wie möglich wahrzunehmen, denn dieses Zulassen einer Verbindung mit allem anderen gehört für mich zur Spiritualität.


Whow, das hast Du total schön gesagt und sprichst mir irgendwie aus der Seele.... Solche Momente nehme ich mir gerne, mal öfter und mal seltener - in denen ich einfach genieße wie wunderschön das Leben und die Welt sein können, dafür bin ich dann unendlich dankbar und alleine dieses Gefühl ist schon toll! Aber andererseits bitte und bete ich auch, mal an das Universum, mal an einen Engel und oft ertappe ich mich auch dabei gar nicht zu wissen an wen ich da eigentlich denke oder mit ihm rede. Schätze mal es ist das ganze Paket und ich bin sicher irgendwer hört sich das schon an Smilie
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September
Gast





BeitragVerfasst am: 22.11.2010, 19:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

ich sehe das genauso wie Athena: "Irgendwer hört schon zu"

Wenn ich bete, spreche ich auch keinen bestimmten Namen aus. Wenn man tief in sich geht, sich konzentriert wird jemand (oder etwas) da sein und zuhören. Denn (so sehe ich das) man kann noch soviele Namen dafür haben, letzten Endes ist alles Eins und kommt aus einer Quelle.

@Ashandra: Ich finde es wunderschön wie du deine Verbindung zur Göttin beschrieben hast und freue mich für dich dass du das so empfindest.

@2Wölfe: Was du geschrieben hattest fand ich auch wunderschön. Ich versuche genauso das Leben im Hier und Jetzt zu genießen. Leider gelingt mir das nicht oft.

Ich versuche jeden Abend vor dem Schlafen gehen zu beten. Keine bestimmten Worte, sondern das was mir durch das Herz geht.

LG
September
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2Wölfe
Gast





BeitragVerfasst am: 24.11.2010, 07:48    Titel: Antworten mit Zitat

Nun, dieses Genießen des Hier und Jetzt gelingt keinem von uns durchgehend. Umso wichtiger finde ich es, sich selbst immer wieder in Frage zu stellen oder innerlich ein bißchen zu beschwichtigen, wenn man bemerkt, daß man schlechte Laune bekommt. Ich hatte gestern einen unheimlich langen und unheimlich frustrierenden Arbeitstag, aber die gute Laune verging mit erst, als der Chef mir einen Gefallen tun wollte und ich die zweite Tageshälfte bei ihm "auf der Chefbank" verbringen mußte, statt nett mit den Kollegen in unserem Kämmerlein zu plaudern. Und richtig übel wurde es, als ich mir in der Nacht am offenen Bahnsteig wegen Verspätung über eine Stunde den Hintern abgefroren habe. Götter, habe ich innerlich geflucht!
Aber ich konnte für 2 Dinge sehr dankbar sein: Cheffe hat mich in einem Gnadenakt früher nach Hause gelassen und mein Mann, der glücklicherweise noch wach war, hat mich nur einmal angeguckt und mir gleich eine Badewanne eingelassen und eine heiße Zitrone an die Wanne gebracht.
Und der Punkt ist jetzt: In dem Moment, wo Dir etwas Gutes passiert - Badewanne beispielsweise oder wie gesagt ein nettes Lächeln von einem fremden Menschen - versuch, es bewußt mit jeder Zelle zu genießen und dafür dankbar zu sein. Das ist für mich ein Akt des Betens. Durchaus auch im Sinne von Bitten, denn ich glaube ja ("...und alle:") daß Energie der Aufmerksamkeit folgt und ich daher mit meinem Genießen des schönen Moments für weitere schöne Momente sorge.

Daher denke ich auch @Weatherwax daß dieses profane Handeln, während man sich noch fast sakral fühlt, nicht nur okay ist, sondern sogar richtig wichtig. Ich glaube, es ist von "oben" so gewollt. Ich glaube, wenn wir dieses sakrale Gefühl viel öfter in unserem Leben zulassen würden, würden wir den Alltag viel menschenfreundlicher und menschenwürdiger meistern, was ja im Grunde die Quintessenz jeden Gebetes ist. Ich würde mich daher nicht dafür entschuldigen, sondern versuchen, es so lange wie möglich auszukosten, wenn Du noch dieses Hochgefühl hast und damit z.B. eine Suppe kochen gehst - Du hast garantiert nie eine so nahrhafte, energiegeladene Suppe gemacht. Göttliches Schulterklopfen sei Dein Lohn. Cool
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September
Gast





BeitragVerfasst am: 24.11.2010, 19:40    Titel: Antworten mit Zitat

Nun, ich versuche zwar immer schöne Momente ganz bewusst zu genießen aber eher zu dem Zweck um mich später besser daran erinnern zu können.

Das man dadurch noch weitere schöne Momente herbeiführen kann, so habe ich das noch nicht gesehen aber es gefällt mir Smilie

LG
September
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