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Orakelkarten selber machen...

 
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bria
Gast





BeitragVerfasst am: 30.10.2010, 20:55    Titel: Orakelkarten selber machen... Antworten mit Zitat

Hallo Smilie

Meine Freundinnen und ich haben uns neulich wieder zu einer kleinen Kartenlege runde getroffen. Dabei ist uns aufgefallen, dass die meisten Gegenstände eine viel größere Wirkung, Energie und Bindung zu einem selbst haben, wenn man sie auch selber herstellt. Und schon war die Idee geboren, eigene Orakelkarten zu gestallten.
Da ist ja eigentlich noch nichts besonderes dabei, aber ich habe überlegt, ob man nicht sogar viel weiter gehen kann. Man könnte seine eigenen Decks erstellen, nicht nur mit eigener Gestalltung, sondern auch mit eigener Symbolik, Bedeutung und Namen.
Rein intuitiv sind mir sogar schon Themenschwerpunkte eingefallen, die mein persönliches Deck haben sollte, welche Symbolik ich dafür benötige und welche Karten für diese Bereiche stehen sollten.
Nun kommt meine Frage an euch: Was haltet ihr davon?
Funktioniert das Prinziep des Kartenlegens auch, wenn ich mich nicht an vorgeschriebene Symbole halte? Da das deuten oft intuitiv erfolgt müsste es ja eigentlich gehen...
Habt ihr selbst vielleicht sogar Erfahrung mit soetwas?
Haltet ihr es für eine gute Idee oder sollte ich doch lieber bei den herkömmlichen Karten bleiben?

BB bria
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2Wölfe
Gast





BeitragVerfasst am: 30.10.2010, 22:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bria! Das ist eine sehr schöne Idee, die wohl jeder früher oder später hat. Winken Ich habe vor 3 Jahren ein eigenes Kartenset gemacht. Ich habe es irgendwann als nicht passend empfunden und entsorgt - es war auch eher noch an Kipper angelehnt als an Tarot -, aber ich werde mir definitiv wieder eines machen. Und ich kenne viele Leute, die das ebenfalls gemacht haben. Also hau rein. Gerade beim Zugriff auf das eigene Unterbewußtsein ist es m.E. wichtig, sich voll und ganz und mit ganzem Vertrauen auf das Vermittlungsmedium einlassen zu können.
Und davon abgesehen finde ich auch, dadurch, daß man beim Erstellen einer eigenen Orakelmethode quasi gezwungen ist, sich mit den eigenen inneren Abgründen, den eigenen Fantasien, Schwärmereien, Hoffnungen, Ängsten, Fehlern usw. zutiefst auseinanderzusetzen (wenn es nicht nur das eintausendste "Eichhörnchentarot" oder dergleichen werden soll), lernt man sich selbst sehr gut kennen. Ich finde das den magischsten Teil der ganzen Sache.
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randolf_rodmo
Gast





BeitragVerfasst am: 30.10.2010, 22:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Finde ich generell eine schöne Idee. Wenn man die Kreativität und das Geschick hat eigene Bilder auf zu malen/erschaffen, warum nicht. Smilie

Ich wäre nur etwas vorsichtig mit der Vergabe eigene Namen für die Karten. Stell Dir vor Du hast eines Tages eine Frage oder möchtest Hilfe bei der Deutung haben, und dann hat noch nie jemand von der Karte gehört...

Aber ansonsten würde ich sagen, versuch es doch einfach. :!:
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 31.10.2010, 12:53    Titel: Antworten mit Zitat

Was für ein Zufall ^^ Genau über das gleiche hab ich vor ein paar Tagen nachgedacht und in einem alten Notizbuch von mir schon vorschläge für Symbolik und Bedeutung gefunden.

Meine Frage ist nicht, was man davon hält, sondern wie man das am besten macht? Papierkarten ausschneiden und draufmalen? Oder kann man sowas billig drucken lassen?
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Athena
Gast





BeitragVerfasst am: 31.10.2010, 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

Grunsätzlich finde ich die Idee auch richtig toll, umso persönlicher die Werkzeuge sind desto besser ja auch meist die Resultate.
Aber wie bereits erwähnt braucht man zum Einen ein gewisses Maß an künstlerischem Geschick und zum anderen würde ich mich auch an die bereits bestehenden Decks halten, was die Namen der Karten und ihre Bedeutungen angeht. Einfach weil es SEHR VIEL Knowhow benötigt das "Dahinter" selber komplett neu zu erfinden, so meine Meinung.

Denke mal mit Bastelpappe, auf der man die Zeichnungen abringt müßte es funktionieren und dann evtl. noch laminieren, falls die Möglichkeit besteht.
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randolf_rodmo
Gast





BeitragVerfasst am: 31.10.2010, 15:25    Titel: Antworten mit Zitat

Laminieren sollte man sie schon, allein wegen der Haltbarkeit.
Sowas macht doch bestimmt jeder Copyshop?!
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2Wölfe
Gast





BeitragVerfasst am: 31.10.2010, 16:33    Titel: Antworten mit Zitat

Also, es gibt leere Spielkartensets zu kaufen. Das habe ich damals in Österreich gemacht. Der Nachteil war, daß die bereits laminiert waren und man deshalb nicht mehr mit jeder Farbe darauf zeichnen konnte - manches ist einfach abgeperlt. Mit Ölfarbe, Lack oder dergleichen geht es aber.

Aber da mein Kerl in einer Druckerei arbeitet, kann ich auch mit Sicherheit sagen, daß es nicht teuer sein muß, so etwas drucken zu lassen - je nachedm natürlich, wie aufwändig Ihr Euch das vorstellt. Diese Methode eignet sich vermutlich am Besten für Leute, die ihre Motive am PC gestalten. Wer lieber mit der Hand malt, ist mit Pappkarten besser dran. Ich würde jedenfalls dicke Pappe kaufen oder sehr dicken Zeichenkarton (den es auch in weiß gibt), möglichst genau ausschneiden, vielleicht mit einer Fallschere, und dann einfach malen. Und dann im Copyshop oder der Druckerei Eures Vertrauens laminieren lassen.

Und wer ein bißchen abenteuerlich drauf ist und rustikale Motive mag: Es gibt ein Druckverfahren, mit dem sich Reliefs als Bild wiedergeben lassen. Man nehme ein Stück sauberes Tetrapack (Milchpackung zerschneiden) und mache ein spiegelverkehrtes Motiv drauf - einfach kräftig mit dem Kugelschreiber einrillen, ohne die Silberschicht des Tetrapacks kaputtzumachen. In einer Druckerei mit entsprechendem Equipment kann dann so ein Motiv in eine simple Druckmaschine gespannt werden, dann zieht der freundliche Mitarbeiter an einem Hebel und das Motiv wird eingefärbt und dann mit großem Druck auf eine ebenfalls eingespannte Pappe/ein Blatt Papier gepreßt. Was rauskommt ist eine gefärbte Karte, in der das Motiv (nun richtig herum) als weißes Reliefbild erscheint.
Sowas lohnt sich, wenn man mehrere Sets machen möchte. Wir haben z.B. unsere Hochzeitseinladungen auf die Art gedruckt. Sieht sehr schön aus, wenn man es simpel mag. Smilie Nachteil ist das spiegelverkehrte, wenn man Text schreiben will, aber dafür gibt es auch fantasievolle Lösungen.
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Eirashand
Gast





BeitragVerfasst am: 03.11.2010, 14:31    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
"...Funktioniert das Prinziep des Kartenlegens auch, wenn ich mich nicht an vorgeschriebene Symbole halte? Da das deuten oft intuitiv erfolgt müsste es ja eigentlich gehen...
Habt ihr selbst vielleicht sogar Erfahrung mit soetwas?
Haltet ihr es für eine gute Idee oder sollte ich doch lieber bei den herkömmlichen Karten bleiben?..."


So ganz kann ich da nicht mitreden.

Zwar habe ich auch schon ein Kartendeck gezeichnet,
allerdings ist es nicht so, wie Ihr es hier sonst macht oder wie es Dir vorschwebt.

Mein Deck ist nicht am Tarot oder an anderen Kartendecks angelegt.
Ich nutze es auch nur, um mit den Menschen in meinen Beratungsstübchen ins Gespräch zu kommen, wenn sie mal überhaupt keine Ahnung haben, wie sie ihr Problem angehen könnten und blockiert sind.

Es sind also keine Orakelkarten, sondern eher Karten, die die Kreativität ins Fließen bringen sollen und eingefahrene Denkmuster durchbrechen sollen.

Meine Karten habe ich die "Pippilotta-Karten" genannt.

Der Trick und die Aufgabe ist es, das Bild beziehungsweise die Aufschrift auf der Rückseite, mit dem derzeitigen Problem in Verbindung zu bringen. um so Denkblockaden zu umgehen.

Beispiel:
Zu wenig Platz im Bad. Wo hin mit den Duschhandtüchern und Ersatz-Klorollen?
Gezogen wurde: Pippi läuft an der Decke.

Nach einigen wilden Gedanken (es folgt oft eine sehr lustige Ideenfindung und Diskussion) war dann die Lösund da.
Über der Eingangstür wurde ein Regalbrett angebracht.
Nun liegen die Duschhandtücher und das Toilettenpapier auf dem Regal zwischen dem Türsturz und der Decke.


Oder
Jemand schreibt tolle kleine Gedichte und möchte sie irgendwie unter die Leute bringen.
Das soll aber nicht im Internet geschehen, denn der Mensch möchte irgendwie auch mit anderen Menschen persönlich in Kontakt kommen.
Gezogen wurde: der Limonadenbaum

Inzwischen hängen den Sommer über kleine Gedichte in durchsichtige Tütchen verpackt und gegen Regen geschützt an einem Baum im Vorgarten. Es gibt tatsächlich Menschen, die sich nun über die Gedichte freuen und es kam wohl auch mehrfach zu tollen Geprächen zwischen dem Schreiber und der Leute, die sich die Gedichte "nehmen".


Hier könnt Ihr es sehen. (Ist kein so deutliches Bild, da meine Kamera spinnt) >>>
http://www.corona-gesundheit.de/bilder/test1.jpg

***************************

Verlegen Sorry, nun bin ich aber weit weg vom Thema.
Entschuldige bitte.

Zu Deinen Fragen:
Es ist wichtig, dass Du Dich mit den Symbolen/Zeichnungen identifizieren kannst. Sie sollen Dich ansprechen und Deine Intuition fördern.
Eigene Symbole oder Zeichnungen unterstützen Deine Fähigkeiten besser als fremde, denke ich.

Ich denke, dass man vielleicht auch zu eingeschränkt ist, wenn man nur mit fremden Symbolen arbeitet.
Es ist wie fast food:
Jemand fertigt rasch etwas an und Du musst dann die "Suppe auslöffeln" und hast wenig Möglichkeiten, dem Essen eine individuelle Note zu geben. Winken

Also, trau Dich.

Eirashand Smilie
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2Wölfe
Gast





BeitragVerfasst am: 03.11.2010, 14:41    Titel: Antworten mit Zitat

Diese Pippilottakarten sind ja sowas von Klasse! Was für eine Wahnsinnsidee! Hast Du Lust, die mal näher vorzustellen? Oder wäre Dir das zu privat?

Das Problem bei selbstgemachten Orakelkarten, die sich nicht an ein bereits bestehendes und mehr oder weniger bewährtes System anlehnen, ist meiner Meinung nach, daß Mensch, der die Karten machen will, dazu eine unglaublich gute Selbstkenntnis benötigt. Es genügt ja nicht, irgendwelche Aspekte des täglichen Lebens, der allgemein bekannten und anerkannten Gefühlswelt und noch ein paar übliche Ereignisse wie Geburt, Reisen und Tod in Kartenform zu bringen, sondern das muß viel, viel tiefer gehen um aussagekräftig zu sein. Deshalb habe ich mich damals nach einigem Herumprobieren mit einem völlig freien Kartenset letztlich doch für eine Anlehnung an ein älteres System entschieden. Ich habe mich einfach noch nicht so weit entwickelt gefühlt, ein eigenes System zu entwickeln, das wirklich alle Ebenen meines Daseins im Orakel erfassen würde. Ich fühle mich noch immer nicht so weit.
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Eirashand
Gast





BeitragVerfasst am: 03.11.2010, 15:24    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, 2Wölfe.

Die Basis ist einfach, dass ich davon überzeugt bin, alles was wir benötigen ist schon tief in unserem Unterbewußtsein verankert.
Die Karten helfen einfach dabei, die Schranktüren zu öffnen und die entsprechende Idee oder Entscheidung herauszuholen. - Die Karten sind also der Schlüssel.

Wichtig ist auch das Gespräch vorher "Was für eine Frage oder ein Problem habe ich?" und das Gespräch danach.
Manchmal hat man gleich nach dem Ziehen der Karte schon eine tolle Lösungsidee und manchmal erst nach einer kleinen Diskussion, die oft sehr lustig ist.
Die Karten wecken das kreative Potential, das in jedem von uns steckt.

Angeregt zu den Karten wurde ich übrigens durch das Lesen des Buches
"Das Pippilotta-Prinzip. Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt."

http://www.amazon.de/Das-Pippilotta-Prinzip-mach-Welt-gef%C3%A4llt/dp/3593377683

Nach dem Lesen des Buches kam mir die Idee, ein System zu entwickeln, das die Kreativität heraus lockt. - Ein System mit dem mal mit Spaß und Krativität Lösungen findet oder besser erfindet.

Bei den Karten geht es nicht darum, an bekannten Gefühlswelten oder aber am derzeitig bekannten Potenzial (geistige Stärken, IQ, Kreativität) eines Fragenden anzuknüpfen oder seine Erfahrungen zu nutzen, sondern es geht darum, mal ganz anders zu denken.
Man könnte es als Querdenkertipp sehen.

Ein Perspektivenwechsel wird ermöglicht. "Was würde Pippi jetzt tun?" lautet die Frage, die zur Lösung führt.

Meine Arbeit mit den Pippilotta-Karten ist also nichts was wirklich besonders ist.
Die Arbeit macht der, der ein Problem oder eine Frage hat. Ich mach da also selbst nicht viel.


Du siehst/liest, mit die Arbeit mit den Karten ist ganz anders als zum Beispiel die Arbeit mit den Tarotkarten.

Wenn ich ähnlich wie Ihr arbeiten möchte, dann benutze ich übrigens meine Kräuterkarten, aber die sind gekauft. Winken

Ich kann also beim Thema selbst gestaltete Karten, die für Tarot oder ähnliche Methoden gedacht sind, nicht wirklich mitreden. sorry Verlegen
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