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Mitleid und sterbende Tiere

 
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Jazz
Gast





BeitragVerfasst am: 26.09.2010, 15:46    Titel: Mitleid und sterbende Tiere Antworten mit Zitat

Hallo alle zusammen...

hab heute was von meiner Mutter erzählt bekommen und würd gern wissen ob des von euch schon mal jemand gehört hat? Und vielleicht weis ja jemand von euch woher des kommt?

Wenn ein Tier geschlachtet wird und jemand im Raum ist der Mitleid mit dem Tier hat soll es langsamer sterben.

Was sagt ihr dazu?

Mein Opa, Oma und der Metzger haben des gesagt. Wir kamen da heute drauf, weil meine Mom erzählt dass sie in ihrer Kindheit beim Hasen schlachten helfen sollte. Allerdings wurde sie dan rausgeschickt, eben weil sie Mitleid hatte...

Blödes Thema, ich weis... aber mich interessiert das einfach.

Liebe Grüße
Jazz
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 26.09.2010, 16:53    Titel: Antworten mit Zitat

Na ich weiß nicht, das is bestimmt nur ne Erfindung von ganz früher damit
1. Kinder früher gelernt haben, kein Mitleid für ihr Essen zu empfinden
2. Die Leute, die Mitleid empfinden eine Entschuldigung haben, um rauszugehen.

Ich glaub ekaum dass Mitleid dazu führt, dass ein Tier langsamer stirbt.
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Zaunrübe
Gast





BeitragVerfasst am: 26.09.2010, 23:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke eigentlich auch nicht das dies geht, zumindest nicht mit so Schlachtmethoden wie Bolzenschussgerät etc.

Es müsste ja schon ein, hm, Sterbeprozess da sein, nicht einfach solch ein töten durch Zerstörung des Gehirns z.B.

Was mich auf den Gedanken bringt:
Es gab da mal so Tierversuche an Ratten, wo das Prinzip der Hoffnung entscheidenden Einfluss hatte.

Da hatte man versucht etwas dazu herauszufinden und hat zum einen eine Ratte in ein Wassergefäß gegeben wo sie nur schwimmen konnte und nicht über den Rand heraus kam und auch nicht mit den Pfoten auf den Grund.
Dann hat man sie solange schwimmen lassen bis ihre Kräfte versagten. Kurz vor dem Ertrinken hat man ihr eine Platte gegeben auf die sie sich retten konnte.
Im weiteren Testverlauf hat man eine weitere Ratte ins Wasser gegeben und die Zeit gemessen bis sie ertrank. Danach wieder die Ratte die man vorher gerettet hat, und den gleichen Versuch gemacht. Diese Ratte hat deutlich länger gekämpft um nicht unter zu gehen.

Ich gestehe, ich finde diesen Versuch total furchtbar Überrascht weil ich mir nicht sicher bin ob das wirklich eine Ausage ist, das die Ratte nur auf Grund der Hoffnung auf Rettung heftiger um ihr Leben gekämpft hat.
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randolf_rodmo
Gast





BeitragVerfasst am: 27.09.2010, 07:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, den Versuch mit den 2 Ratten kann man ignorieren. Um anständige Vergleichswerte zu haben, musste man 2 Gruppen mit jeweils hundert Ratten haben. Und unter umständen beweisst man nur das verschiedene Tiere eine verschieden Muskulatur/Ausdauer haben.

Ich glaube, um den Bogen zurück zur Eingangsfrage zu schlagen, die Idee dahinter ist das man sich nicht auf die Prozedur des Schlachtens konzentrieren kann, wenn jemand daneben steht dem die Tränen in den Augen stehen und immer fragt "lebt das Häschen noch?".
My two cents
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2Wölfe
Gast





BeitragVerfasst am: 27.09.2010, 08:31    Titel: Antworten mit Zitat

Ich stimme Arianith zu, das ist eine psychologische Sache. Davon abgesehen gab es früher vermutlich keine weit verbreiteten Möglichkeiten, Tiere schnell zu schlachten, sondern sie mußten ausbluten. Das kommt einem mit Sicherheit länger vor, wenn man Mitleid hat.
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Jazz
Gast





BeitragVerfasst am: 27.09.2010, 08:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

also der Versich ist wirklich furchtbar... allerdings hab ich den auch gesehen... naja zu mindest den Anfang unentschieden

Ich glaub da jetzt auch nicht dran... ich dachte vielleicht da steckt mehr dahinter, aber da es scheinbar von euch noch keiner gehört hat kommts vielleicht auch bloss aus meiner Region... ^^

Hat uns einfach interessiert wie des entstanden ist.

Liebe Grüße
Jazz
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 27.09.2010, 10:31    Titel: Antworten mit Zitat

Oh Gott der Versuch ist ja widerlich!!! Das sollte man mal mit den "Wissenschaftlern" machen, die sich so ekelhafte Dinge ausdenken.
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Éori
Gast





BeitragVerfasst am: 27.09.2010, 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

Daß man beim Schlachten mit den Tieren kein Mitleid haben soll, kenne ich auch, allerdings bezog sich das bei uns immer darauf, daß Mitleid im Raum eine schnelle sachgerechte Ausführung der notwendigen Bewegungen bei dem, der das Tier töten soll, stören kann und so das Tier unnötig länger leiden muss. Möglicherweise ist daraus so eine allgemeine Aussage entstanden. Wahrscheinlich stammt diese Redensart noch aus der Zeit von Halsumdrehen und Hackbeil, auch wenn heute ein unsachgemäß geführtes Bolzenschußgerät im Schlachthof ebenfalls schreckliches und unnötiges Leid verursacht - und das passiert viel häufiger als man denkt. Traurig
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