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Grenzen des Pendelns?
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Kevin
Gast





BeitragVerfasst am: 25.05.2010, 09:34    Titel: Antworten mit Zitat

Jaja für so einen Vorgang wäre es wohl etwas zu früh. (80% der Weltbevölkerung können auch immer noch keine Laktose vertragen; sprich die Mutation hat sich bisher nur bei den Europäern breitgemacht. Von daher reicht auch hier nur die Zeit für einen kleinen Bevölkerungsteil.)

Aber mal angenommen, der Sinn würde nicht gebraucht werden und sei deshalb inaktiv. Wäre das denn überhaupt möglich? Müsste es hierzu nicht auch eine Mutation gegeben haben, die das bewirkt?
Denn Fakt ist ja eigentlich, dass der Mensch zurzeit keinen brauchbaren Magnetsinn besitzt, der funktioniert. Dass der Nichtgebrauch in Folge von Jahrtausenden zu seinem nahezuen Verschwinden führt, ohne eine Beteiligung einer Mutation, würde ja der Evolutionstheorie nach Darwin widersprechen. (Ich finde eh persönlich, dass die Evolutionstheorie gewaltige Lücken lässt, die nicht geklärt werden können.) Denn das entspräche eher der lamarckischen Hypothese. (Die seit der Entdeckung des Epigenoms auch wieder im Kommen ist ^^)

@ Katherene:
Kein Grund schnippisch zu werden Winken Die Frage ist nicht so weit hergeholt. Denn nicht alle Tiere, die weite Strecken zurücklegen, haben einen Magnetsinn. Es zählt ja auch der Grund, weshalb man wandert. Viele müssen dann einen bestimmten Ort finden, weshalb sie sich am Magnetfeld orientieren müssen. Der Mensch ist ja aber nur gewandert, weil er neue Nahrung suchte und da ging er ja mehr oder minder ziellos umher und schaute, wo es mehr Nahrung gibt.
Dass Rinder und Rehe einen Magnetsinn haben würde diesen Gedanken widersprechen, aber dass sich diese Tiere beim Schlafen oder Essen bevorzugt in eine Himmelsrichtung drehen, würde ich noch lange nicht als empirischen Beweis eines Magnetsinnes sehen. (Da zählen ja auch immer Faktoren wie Wind, Sonne, etc. )
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Éori
Gast





BeitragVerfasst am: 25.05.2010, 10:01    Titel: Antworten mit Zitat

Kevin hat Folgendes geschrieben:

Aber mal angenommen, der Sinn würde nicht gebraucht werden und sei deshalb inaktiv. Wäre das denn überhaupt möglich? Müsste es hierzu nicht auch eine Mutation gegeben haben, die das bewirkt?
Denn Fakt ist ja eigentlich, dass der Mensch zurzeit keinen brauchbaren Magnetsinn besitzt, der funktioniert. Dass der Nichtgebrauch in Folge von Jahrtausenden zu seinem nahezuen Verschwinden führt, ohne eine Beteiligung einer Mutation, würde ja der Evolutionstheorie nach Darwin widersprechen. (Ich finde eh persönlich, dass die Evolutionstheorie gewaltige Lücken lässt, die nicht geklärt werden können.) Denn das entspräche eher der lamarckischen Hypothese. (Die seit der Entdeckung des Epigenoms auch wieder im Kommen ist ^^)


Doch das ist durchaus möglich ohne Lamarck bemühen und Darwin (ich mag Darwin) zum Teufel schicken zu müssen. ^^ Gut, ich bin keine Molekularbiologin, aber es könnte sich doch so verhalten: Ein Orientierungssinn ist nie bei allen Individuen gleich stark vorhanden. Manche können das besser als andere. In einer nomadischen Kultur haben Personen mit gutem Orientierungssinn größere Überlebenschancen, nehmen in der Hierarchie höhere Positionen ein und werden darum für etwaige Partner attraktiver. Der Orientierungssinn vererbt sich konsequent weiter. In einer Ackerbaukultur ohne die Notwendigkeit lange Wanderungen zurücklegen zu müssen ist Partner a mit gutem Orientierungssinn nicht interessanter als Partner b mit schlechtem Orientierungssinn. So wird das dafür zuständige Gen nicht aus dem Genpool geschmissen, sondern einfach rezessiv. Das ist eigentlich einfach nur Mendel'sche Vererbungslehre. Winken Vermutlich ist die Kompetenz solcher Sinnesleistungen auch einfach eine Frage der Gewohnheit. Manche Naturvölker verfügen über phänomenale Leistungsfähigkeit beispielsweise des Geruchssinns oder in der Fähigkeit Kälte oder Hitze auszuhalten, ohne dass sie sich genetisch von uns unterscheiden. Sie sind es einfach gewohnt, wir nicht. Was auch impliziert, dass wir theoretisch ebenfalls dazu in der Lage sind, wenn wir die entsprechenden Sinne nur konsequent trainierten.

lg

Éo
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 25.05.2010, 12:28    Titel: Antworten mit Zitat

So wie ich das sehe, "pendeln" (hehe) wir ein bisschen vom Thema weg. Wenn jemanden diese Sinn-Diskusion so sehr fesselt, dann macht doch einen neuen Thread auf.
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Paramäleon
Gast





BeitragVerfasst am: 25.05.2010, 17:23    Titel: Antworten mit Zitat

Nachdem dieser Thread jetzt nicht nur der einzige Thread ist, so etwas wie eine Diskussion stattfindet, sondern schon bald zu Recht die Überschrift Monatsdiskussion verdient hätte, will ich hier jetzt auch mal meinen halben Pfennig dazu niederschriftzeln:

Victoria hat Folgendes geschrieben:
Nun, ich würde sagen, dass du mit dem Pendel wie mit den Karten nur dein Unterbewusstsein anzapfst. Vorhersagen würde ich damit nicht machen, da ist die Zukunft meiner Meinung nach viel zu variabel.

Das Unterbewusstsein oder hexisch "Kindliche Selbst" steht mit mit dem Höheres Selbst, deinem göttlichen Anteil und/oder sechsten Sinn, in Verbindung. So gesehen wäre durch Meditation und/oder Kontakt mit Geisteswesen eine Zukunftsvorhersage durchaus denkbar.

Vielleicht sollte ich es mal ausprobieren: Im Lotto-Jackpot sind momentan 18 Millionen, das würde sich lohnen.

Éori hat Folgendes geschrieben:
Ich [...] habe festgestellt, dass es (zumindest bei mir) eine ganz herrliche Methode ist um Verlorenes wiederzufinden. Zu diesem Zwecke habe ich einfach einen Grundriss unserer Wohnung mit allen Zimmern aufgezeichnet und darüber gependelt. Mit dieser Methode habe ich schon Geld, Schlüssel und Handys wieder ausfindig gemacht.

Wie genau muss ich mir das vorstellen? Ich habe schon lange nicht mehr gependelt, aber ich meine, es schlüge immer nur in eine Richtung aus oder würde sich im Kreis drehen. Spürt man, dass es zu einem bestimmten Punkt der Zeichnung hingezogen wird?

Daimon hat Folgendes geschrieben:
Was mich noch interessieren würde ... Ich habe auch schon so Dinge gehört, dass man den Namen seines Traumpartners auspendeln kann? Was haltet ihr von sowas?

Nomen est Ohmen, das heißt, wir verbinden mit bestimmten Namen bestimmte Eigenschaften, und das ist kulturell. Wenn du abfragen willst, welcher Name am wahrscheinlichsten zu den von Dir emotional am meisten begehrten Eigenschaften passt, könnte das wohl gehen, und dass eine Person dieses Namens eine Reihe der genannten Characterzüge aufweist, wäre nicht überraschend, weil dies vermutlich schon die von den Eltern favorisierten Eigenschaften sind, die diese intuitiv bei der Benamsung ihres Jünglings benutzt haben. (Frage am Rande: Ist ein Jüngling neutral oder grundsätzlich männlich?)

Zabanja hat Folgendes geschrieben:
einige, sehr geübte, kommunizieren auch mit 'Geistwesen' per Pendel.
Daimon hat Folgendes geschrieben:
Also dafür hab ichs noch nie eingesetzt. Mit meinen Engeln unterhalt ich mich mit recht gutem Erfolg "direkt" Winken

Ja, das wäre mir auch viel zu umständlich!

Kleiner Engel hat Folgendes geschrieben:
kann mann mit einem pendel den namen des schutzengels herrausfinden?

Warum nicht. Aber nicht überrascht sein, wenn was komisches dabei Rum kommt, vielleicht ist dein Schutzengel gar kein Engel, sondern etwas ganz anderes, also zum Beispiel eine Fee, ein Zwerg, eine Elfe, ein Gargoyle oder was weiß ich.

Kleiner Engel hat Folgendes geschrieben:
bei meinen "zukunftsfragen" kamen zu ca 90% immer antworten raus, die auch so eingetroffen sind...vll war es zufall oder mein "bauchgefühl" das mir gesagt hat, dass es so kommen wird...ich weiß es nicht...aber in einem gewissen maße, scheint das mit der zukunft zu funktionieren Sehr glücklich
eine freundin von mir hat auch einmal das ergebnis eines Fußbellspieles der WM richtig ausgependelt! ^^

Vielleicht bist Du - und Deine Freundin auch - präkognitiv veranlagt? Achte mal drauf, ob Du auch sonst Vorahnungen hast, vielleicht auch ohne Pendel. Würd mich nicht überraschen.

Daimon hat Folgendes geschrieben:
Angenommen man lernt jemand nettes kennen, für den man sich näher interessiert. Könnte man auch auspendeln, ob das Interesse bei der anderen Person auch vorhanden ist???

Ist in der Regel überflüssig, weil Beide dasselbe empfinden. Hab ich von einem Paar-Therapeuten gelernt. (Ob sie es dann so ehrlich sind es einzugestehen ist eine andere Frage. Und es gibt leider viel zu viele Gründe für ein Nein auf mindestens einer Seite. Und noch was: Ich rede hier von Gefühlen, nicht von unkontollierten Trieben.)

Engel der Träume hat Folgendes geschrieben:
bei meiner Frage von anderen, dass das Pendel auch von einem Selbst beeinflussbar ist, weil man das Ergebniss ja schon kennt, und dies im Gedächnis und im Unterbewusstsein verankert ist. Könnte es nicht sein, dass das Pendel vorher Antwortet bevor die Seele eines Verstorbenen Antwortet, mit den man Kontackt zur der Frage aufgenommen hat. Ist das nach deiner Ansicht möglich :?: .

Ich denke, es gibt zwei Situationen: Entweder, man ist mit einem Geisteswesen in gedanklicher Verbindung oder nicht. Im erteren Falle wird das Wesen schneller antworten, weil es sich in der Ewigkeit, also in einem zeitfreien Raum befindet - denke ich.

2Wölfe hat Folgendes geschrieben:
Könnte ich die Pendelschnur an einem Gegenstand befestigen, der auf dem Tisch steht - ein Bleistift, den ich auf zwei Tassen lege oder so - und dann einfach die Hände auf den Tisch legen oder sogar einfach durch bloße Konzentration das Pendel in Bewegung setzen?

Na ja wenn du es zum Beispiel an der Schreibtischlampe befestigst, und dann die Lampe in die Hand nimmst...? Probier's doch mal aus. Wenn sich nix tut dann tut es nicht. Wenn es sich bewegt kannst du es ja mal kalibrieren.

Daimon hat Folgendes geschrieben:
Bei mir ist es sogar so, dass das Pendel während eines Körperkontaktes ganz verschieden reagiert. Halte ich es in der rechten Hand, klappt es prima, halte ich es aber in der linken, dauert es ewig lange, bis es mal ausschlägt.

Ja, also das steht hier noch nirgends (vielleicht aber allgemein bekannt): Man muss ein Pendel zuerst kalibrieren, das heißt man stellt ihm Fragen mit eindeutigen Antworten, die man kennt, gut eignen sich zum Beispiel "Ist 2+2=4?" oder "Ist 1+1=5?" Und dann weiß man, wie das Pendel gerade gelaunt ist, auf Ja-Nein-Fragen zu antworten. Also so zumindest habe ich es gelernt. Es hängt von der Tagesform, dem Pendel, dem (ggf.) Kommunikationspartner und vielleicht auch von der Hand ab.

Kevin hat Folgendes geschrieben:
Fakt ist (sollte sein), dass sich das Pendel nicht von alleine bewegt, es ist ein lebloser Gegenstand;

Ist nicht alles beseelt, sogar Steine? Was hat es für Auswirkungen, wenn das Pendel geweiht ist? Und/oder wenn es in einem Kristall endet, oder in einem dem Pendler bedeutsamen Gegenstand (äh, Verlobsungsring etc.)

Ashmodai hat Folgendes geschrieben:
Nur seltsam, dass der Carpentereffekt auch Dinge weiß, die man erst im Nachhinein nachvollziehen kann - jetzt auf das Ouija bezogen. Winken (Oder Dinge, die man nur selber weiß - auch ohne dass man selber den Finger mit auf der Planchette hat.)

Ach, du sprichst mir aus der Seele. Na ja, in einem Kreis von Leuten, die sowas zusammen machen, liegt es doch nahe, dass die Seelen miteinander kommunizieren, oder?

Alegrya hat Folgendes geschrieben:
Wenn ein Pendel absolut nichts Magisches an sich hat, wie ist das dann mit Edelsteinen, Kräutern etc.?

Mit Kräutern pendeln?

Zabanja hat Folgendes geschrieben:
Sieh mal, Alegrya, ein Pendel (also ein 'echtes' Pendel) ist ja von Menschen gemacht. Es ist ein Werkzeug. Steine und Kräuter dagegen sind lebendige, natürliche Materie mit eigener Schwingung. Das ist schon ein Unterschied.

Werkzeuge scheinen die Energie immer nur zu leiten, zu blockieren, zu speichern, zu fixieren und/oder zu filtern. Auch Kristalle zähle ich zu den Werkzeugen. Sie tun das nie von alleine, sondern immer nur im Moment oder höchstens für eine gewisse Zeit, es sei denn sie sind geweiht. Anders Kerzen, die zu magischen Zwecken verwendet werden, die zähle ich zu den Opfergaben, somit sind sie auch geweiht. Und Pflanzen sind zum einen Nahrung (Medizin kann im Zweifelsfall auch einfach die richtige Ernährung sein) und zum Anderen mit den Pflanzengeistern (z.B. Feen) verbunden, also von Natur aus geweiht, da wird es ganz kompliziert, aber die Wirkung ist hier sogar messbar.

So, der Elektrosmog-Teil wandert jetzt in einen neuen Fred.


Zuletzt bearbeitet von Paramäleon am 25.05.2010, 18:35, insgesamt einmal bearbeitet
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Ashmodai
Gast





BeitragVerfasst am: 25.05.2010, 17:44    Titel: Antworten mit Zitat

Iiiih! Diesen ganzen Tamponsums können wir auch gerne mal vergessen.
Bitte!
Mit Sexualmagie hat ein Hygienegegenstand für mich auch wenig zu tun und das hat nichts Tabuisieren gemein. Püh!
Wann kommt die nächste Frage, ob man an der gelben Spur in manchen Ungerbutzen den Träger erpendeln kann?
Sorry, das musste jetzt mal raus.
Und damit klinke ich mich auch schon wieder aus dem (im Übrigen lange schon aus dem Thema geschlagenen) Thread aus.
Zu den Grenzen des Pendelns wurde glaube ich ohnehin schon alles gesagt.
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Paramäleon
Gast





BeitragVerfasst am: 25.05.2010, 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

Aus der Perspektive hab ich's noch gar ned betrachtet. Hmm... Danke, manchmal tut so ein Eimer kaltes Wasser über den Schädel gut.

Hab's rausgetan... Verlegen
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Kevin
Gast





BeitragVerfasst am: 25.05.2010, 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wie genau muss ich mir das vorstellen? Ich habe schon lange nicht mehr gependelt, aber ich meine, es schlüge immer nur in eine Richtung aus oder würde sich im Kreis drehen. Spürt man, dass es zu einem bestimmten Punkt der Zeichnung hingezogen wird?

Da gibt es viele Möglichkeiten. Entweder du stellst dich in den Raum selber und pendelst; dann würde das Pendel in die Richtung ausschlagen, in die du gehen solltest; oder du machst es über einem Blatt Papier mit dem Grundriss oder so. Wenn das Pendel pendelt, gibt es eigentlich immer zwei Richtungen vor. Entweder du kannst das dann mit deinem Bauchgefühl kompensieren, dadurch ausschließen, dass die Teekanne nicht in der Wand oder in der Toilette ist oder du hakst bei den jeweiligen Antworten nochmal einzeln nach.
Anders kann man auch die Räume im Geiste sinnen und dann auf Ja-oder-Nein pendeln und es so immer weiter spezifizieren.

Zitat:
Nomen est Ohmen, das heißt, wir verbinden mit bestimmten Namen bestimmte Eigenschaften, und das ist kulturell. Wenn du abfragen willst, welcher Name am wahrscheinlichsten zu den von Dir emotional am meisten begehrten Eigenschaften passt, könnte das wohl gehen, und dass eine Person dieses Namens eine Reihe der genannten Characterzüge aufweist, wäre nicht überraschend, weil dies vermutlich schon die von den Eltern favorisierten Eigenschaften sind, die diese intuitiv bei der Benamsung ihres Jünglings benutzt haben. (Frage am Rande: Ist ein Jüngling neutral oder grundsätzlich männlich?)

Auch wenn ich nicht sagen würde, dass sich Eltern über die Verhaltensweisen ihrer Kinder im Klaren sind und somit einen passenden Namen aussuchen, würden Stereotypen einen Grund abgeben. Einen zweiten hast du aber selber genannt, direkt darüber. Der Geist selber ist hier das Medium, das durch Zeit und Raum blicken kann und im Grunde alles in Erfahrung bringen könnte, was es will.

Zitat:

Na ja wenn du es zum Beispiel an der Schreibtischlampe befestigst, und dann die Lampe in die Hand nimmst...? Probier's doch mal aus. Wenn sich nix tut dann tut es nicht. Wenn es sich bewegt kannst du es ja mal kalibrieren.

Also sagst du, dass sich das Pendel nicht aufgrund der eigenen Armbewegung bewegt? (Sofern du meinst, dass die Lampe auf dem Schreibtisch steht.)Hier mögen sich die Geister scheiden, aber ich wäre eher der Ansicht, dass die Hand das Pendel bewegt und in diesem Beispiel der Impuls über die Lampe in das Pendel gelangt.

Zitat:
Ist nicht alles beseelt, sogar Steine? Was hat es für Auswirkungen, wenn das Pendel geweiht ist? Und/oder wenn es in einem Kristall endet, oder in einem dem Pendler bedeutsamen Gegenstand (äh, Verlobsungsring etc.)

Auch hier gibt es unterschiedliche Meinungen. Ich habe es so gesagt, weil ich glaube, dass kein Gegenstand irgendeine magische Energie inne hat, sondern dass der Geist erst Magie bewirkt. Ich könnte mir nicht erklären, wieso ein Edelstein so viel "Energie" haben sollte, während Zeitungspapier kaum welche hat. Die Wirkung, die ein Kristall für eine Pendelung hat, resultiert meiner Meinung nach deshalb aus dem Geist, der darin eine Wirkung sieht und somit selber eine produziert. (, die nicht weniger intensiv sein muss sondern stärker sein kann.)

Zitat:
Ach, du sprichst mir aus der Seele. Na ja, in einem Kreis von Leuten, die sowas zusammen machen, liegt es doch nahe, dass die Seelen miteinander kommunizieren, oder?

Sicherlich ist es nicht auszuschließen und hier ist es eher Konsens, dass es nicht der Carpenter-Effekt ist. Allerdings ist selbst das Gläserrücken in Gruppen nicht so problematisch wie man denkt. Ich habe es auch schon einige Male gemacht, auch ein paar Mal im unechten Sinne. Wenn man mit dem Finger auf der Planchette eine halbe Stunde still und vertieft rumsitzt, passiert es manchmal von ganz allein, dass man aus dieser Anspannung raus will. Dies geschieht in der Form, dass man selber schiebt, weil der Körper das als Möglichkeit sieht, diese Anspannung los zu werden. Man sollte echt nicht die Intensität der Bewegung unterschätzen, die dann beginnt. Ich habe das mal alleine gemacht und habe mich quasi selbst verarscht, indem irgendwie ein Teil von mir sozusagen unbewusst geschoben hat, der andere Teil überrascht war. Aber irgendwie hat man gemerkt, dass man es selber war. Und in der Gruppe ist es sehr oft so, wie ich erfahren habe, dass man durch die Bewegung so angetan ist, dass man sie durch eigene Bewegungen unterstützt. Und da bei den ersten Buchstaben schon der Rest einigermaßen klar ist, wird auch häufig eindeutig geschoben, obwohl es viele sind. Manchmal ist es nicht klar und dann wandert die Planchette ziellos in irgendeine Ecke oder so. Zudem kann man beim Gläserrücken niemandem trauen! Meiner Erfahrung nach schiebt immer jemand. Zu sehen ist das an einigen Dingen, wie der Unterarmanspannung, dem Druck des Finger auf dem Glas/Planchette, die Art der Bewegung (wenn der Finger auf einer Ecke/Seite des Glases/Planchette liegt, die nicht in Laufrichtung ist, so wird sich die Planchette typisch in dem Maße bewegen, dass sie sich zuerst nach dem Finger ausrichtet und dann in Laufrichtung verläuft.) etc. Außerdem hat man das Bedürfnis, den anderen zu beweisen, dass man nicht schiebt, indem man manchmal die Planchette unter dem Finger längsrutschen lässt oder sogar den Finger kurz abhebt. Und ich hatte schon einige Sitzungen gehabt, bei denen klar war, dass jemand schiebt, wo sogar alle zwischendurch mal den Finger hebten aufgrund ebiger Gründe. Es schoben also alle mal und es ergab trotzdem schlüssige Informationen. Ich habe es mal lange als Hobby gemacht, meine Mitmenschen psychologisch dahingehend zu untersuchen, wie sich beim Ouija verhalten, vor allem inwiefern sie dabei betrügen. Es war echt interessant und bei mir selbst habe ich auch gemerkt, wie viele Gedanken man hat, während einer Sitzung. Vor allem welche Stimmungen man durchmacht; in dem einen Moment schiebt man und will es allen beweisen und in dem anderen Moment lässt man sich führen und glaubt (meist durch die Stimmung ausgelöst) dass wirklich eine Entität schiebt.
Ich will dadurch weißgott nicht das Gläserrücken widerlegen. Ich bin mir sogar sehr sicher, dass es funktioniert und dass es auch ohne Carpenter-Effekt funktioniert (ich hatte auch schon richtige Sitzungen Winken). Ich wollte nur mal versuchen aus eigener Erfahrung Beispiele zu bringen, dass selbst eine Gruppe kein Hindernis darstellt, dass es doch nur psychologisch ist.
Und diese Diskrepanz, dass man nie weiß, schiebt jemand oder nicht, halte ich in der Gruppe für sehr hinderlich, um die Ernsthaftigkeit der Information zu bewerten. Das passt auch zu diesem Thema, denn auch beim Pendeln kann man sich nie sicher sein, ob es Wunschdenken ist, ob es aus der Anspannung resultiert, die durch das Warten auf eine Bewegung entsteht oder ob es wirklich die Information ist, die man sucht.

Zitat:
Mit Kräutern pendeln?

Ja, es gibt Pendel, die haben einen schraubbaren Hohlraum, in den man Kräuter oder Flüssigkeiten tun kann.


Deine Theorie Èori wäre richtig. Dennoch hat es viele zu spezielle Faktoren, finde ich. Aber es ist interessant Winken Ich glaube trotzdem nicht, dass der Mensch einen Magnetsinn hat oder hatte ^^
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Éori
Gast





BeitragVerfasst am: 25.05.2010, 20:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ich entschuldige mich an dieser Stelle mal, weil das Ganze so aus dem Ruder gelaufen ist, aber wenn sich eine interessante Thesenperspektive auftut, muss ich immer gleich danach schnappen. ^^ Jetzt aber wirklich schnell zurück zum Thema.

Paramäleon hat Folgendes geschrieben:
Wie genau muss ich mir das vorstellen? Ich habe schon lange nicht mehr gependelt, aber ich meine, es schlüge immer nur in eine Richtung aus oder würde sich im Kreis drehen. Spürt man, dass es zu einem bestimmten Punkt der Zeichnung hingezogen wird?


Kevin hat im Prinzip zwar schon geantwortet, ich wollte es aber nur nochmal spezifizieren und beschreiben, wie das Ganze zumindest bei mir so abläuft: Wenn ich das Pendel über der Zeichnung halte und mich lange genug fallen lasse, schlägt es selbstredend zunächst in weiten Kreisen und aus, aber wenn man ein wenig darauf achtgibt, kann man spüren, dass eine Richtung "schwerer" oder ziehender angegeben wird, als befände sich dort ein Gravitationspunkt. Wenn man dem nachgibt, wird aus dem Kreis eine Pendelbewegung mit zu einer Richtung hintendierendem Schwerpunkt. Bei einer deutlich begabteren Bekannten meiner Mutter, die ihr Pendel immer weit kreisend langsam über die Zeichnung führt, konnte ich einmal mit eigenen Augen sehen, wie das Pendel über einer bestimmten Stelle plötzlich auf einen Schlag sehr enge Kreise zog. Bei mir klappt das nicht so gut.

lg

Éo
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Paramäleon
Gast





BeitragVerfasst am: 26.05.2010, 14:39    Titel: Antworten mit Zitat

Kevin hat Folgendes geschrieben:
[...] oder du machst es über einem Blatt Papier mit dem Grundriss oder so.
Wenn du mit einer Skizze arbeitest, wie groß muss die ungefähr sein?

Paramäleon hat Folgendes geschrieben:
[...] weil dies vermutlich schon die von den Eltern favorisierten Eigenschaften sind, die diese intuitiv bei der Benamsung ihres Jünglings benutzt haben.
Kevin hat Folgendes geschrieben:
Auch wenn ich nicht sagen würde, dass sich Eltern über die Verhaltensweisen ihrer Kinder im Klaren sind und somit einen passenden Namen aussuchen
Wenn sie nicht gerade präkognitiv sind, wie sollten sie - aber solche Stereotypen sind, denke ich, selbst bei uns vorhanden, wobei im Deutschen die Namen ja eher selten eine Wortbedeutung tragen, anders als in vielen anderen Sprachen.

Paramäleon hat Folgendes geschrieben:
Na ja wenn du es zum Beispiel an der Schreibtischlampe befestigst, und dann die Lampe in die Hand nimmst...?
Kevin hat Folgendes geschrieben:
Also sagst du, dass sich das Pendel nicht aufgrund der eigenen Armbewegung bewegt?
Nein, ich meinte schon vermittels Impuls. Wer es schafft ein Pendel allein mit Gedankenkraft zu bewegen - Hut ab - ist, denke ich mal, doch soweit fortgeschritten, dass er oder sie auch kein Pendel mehr braucht.

Paramäleon hat Folgendes geschrieben:
Ist nicht alles beseelt, sogar Steine? Was hat es für Auswirkungen, wenn das Pendel geweiht ist? Und/oder wenn es in einem Kristall endet, oder in einem dem Pendler bedeutsamen Gegenstand (äh, Verlobsungsring etc.)
Kevin hat Folgendes geschrieben:
Auch hier gibt es unterschiedliche Meinungen. Ich habe es so gesagt, weil ich glaube, dass kein Gegenstand irgendeine magische Energie inne hat, sondern dass der Geist erst Magie bewirkt. Ich könnte mir nicht erklären, wieso ein Edelstein so viel "Energie" haben sollte, während Zeitungspapier kaum welche hat.
Ich denke, jedes Naturmaterial trägt etwas von der Natur in sich. Allerdings geht die Naturverbundenheit eines Materials sehr schnell kaputt, wenn es stark bearbeitet wird. Deswegen sind ungeschliffene Kristalle eigentlich die für magische Zwecke besseren. Bei Papier liegt es auch an der Verarbeitung. Das Ganze hat aber auch seine Vorteile, finde ich, ich meine, dass es "neutrale" Materialien gibt: So kann ich eine Sigille auf irgendein Papier produzieren und das Ganze klappt. Wenn man da jedes Mal erst das "richtige" Papier finden müsste... Überrascht

Ashmodai hat Folgendes geschrieben:
Nur seltsam, dass der Carpentereffekt auch Dinge weiß, die man erst im Nachhinein nachvollziehen kann - jetzt auf das Ouija bezogen. Winken (Oder Dinge, die man nur selber weiß - auch ohne dass man selber den Finger mit auf der Planchette hat.)
Paramäleon hat Folgendes geschrieben:
in einem Kreis von Leuten, die sowas zusammen machen, liegt es doch nahe, dass die Seelen miteinander kommunizieren, oder?
Kevin hat Folgendes geschrieben:
[...] Ich wollte nur mal versuchen aus eigener Erfahrung Beispiele zu bringen, dass selbst eine Gruppe kein Hindernis darstellt, dass es doch nur psychologisch ist. [...]
Deine Ausführung ist echt super interessant, aber wenn nun in einer Gruppe nur B, C, und D das Tischchen berühren, und eine Antwort auf eine Frage korrekt bennenen, die nur A kennt, dann muss da irgendeine Kommunikation ablaufen. Telepathie und/oder Empathie...?!

Kevin hat Folgendes geschrieben:
Ich glaube trotzdem nicht, dass der Mensch einen Magnetsinn hat oder hatte ^^
Ich glaube auch, dass man das schon entdeckt hätte. Ich meine, sowas wie das Vomeronasalorgan hat man ja auch entdeckt.

Paramäleon hat Folgendes geschrieben:
Spürt man, dass es zu einem bestimmten Punkt der Zeichnung hingezogen wird?
Éori hat Folgendes geschrieben:
wenn man ein wenig darauf achtgibt, kann man spüren, dass eine Richtung "schwerer" oder ziehender angegeben wird, als befände sich dort ein Gravitationspunkt. Wenn man dem nachgibt, wird aus dem Kreis eine Pendelbewegung mit zu einer Richtung hintendierendem Schwerpunkt. Bei einer deutlich begabteren Bekannten meiner Mutter, die ihr Pendel immer weit kreisend langsam über die Zeichnung führt, konnte ich einmal mit eigenen Augen sehen, wie das Pendel über einer bestimmten Stelle plötzlich auf einen Schlag sehr enge Kreise zog. Bei mir klappt das nicht so gut.
Hey Éo, as wird auch noch... Danke euch Beiden für Eure ausführlichen Beschreibungen! Daumen hoch
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Kevin
Gast





BeitragVerfasst am: 26.05.2010, 23:20    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wenn du mit einer Skizze arbeitest, wie groß muss die ungefähr sein?

Je nachdem, wie stark deine Pendelbewegungen sind. Sie sollte nicht so groß wie eine Briefmarke sein, dass jede Bewegung = überall ist und nicht so groß wie ein Filmplakat, wo jede Bewegung auch überall hinzeigen könnte Winken

Zitat:
Ich denke, jedes Naturmaterial trägt etwas von der Natur in sich. Allerdings geht die Naturverbundenheit eines Materials sehr schnell kaputt, wenn es stark bearbeitet wird. Deswegen sind ungeschliffene Kristalle eigentlich die für magische Zwecke besseren. Bei Papier liegt es auch an der Verarbeitung. Das Ganze hat aber auch seine Vorteile, finde ich, ich meine, dass es "neutrale" Materialien gibt: So kann ich eine Sigille auf irgendein Papier produzieren und das Ganze klappt. Wenn man da jedes Mal erst das "richtige" Papier finden müsste...

Aber wieso sollte einem Gegenstand, wenn er aus der Natur kommt, mehr Energie anheften, als einem manuellen Gegenstand? Ist die Pflege um einen Gegenstand nicht besser und würde somit einen Gegenstand mit mehr Energie füllen? Winken
Ich habe auch lange Zeit angenommen, dass Kristalle und so eine besondere Energie haben. Aber ich glaube einfach, dass der Geist das dazu erdichtet. (Was ja nicht schlimm ist, er nutzt dadurch den Trigger (den Kristall), um sich selbst die Energie zu zeugen.) Hildegard von Bingen hat einige Thesen über die Entstehung von Steinen aufgeworfen, aber die klingen ziemlich philosophisch denn in irgendeiner Weise wissenschaftlich ^^
Aber da ich eh nicht denke, dass Religionen die Wahrheit aufdecken, sondern nur helfen, um dem Geist vorgegaukelte Möglichkeiten vorzuspielen, damit er alles selbst auslöst. Daher will ich der Theorie, alles ist beseelt und Steine haben eine bestimmte Ausstrahlung, nicht im Wege stehen Winken

Zitat:
Deine Ausführung ist echt super interessant, aber wenn nun in einer Gruppe nur B, C, und D das Tischchen berühren, und eine Antwort auf eine Frage korrekt bennenen, die nur A kennt, dann muss da irgendeine Kommunikation ablaufen. Telepathie und/oder Empathie...?!

Sicher wäre das eine Möglichkeit. Aber es gibt häufig auch Aussagen nach dem Barnum-Effekt, oder man kennt den anderen sehr gut und weiß sogar Dinge, die er selber nicht weiß oder von denen er nicht weiß, dass er sie wem anders erzählte. Oder sie sind schlichtweg geraten.
Oooder solche Fälle treten nach näherer Betrachtung nicht auf Winken
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Engel der Träume
Gast





BeitragVerfasst am: 28.05.2010, 00:43    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat von Paramäleon:,Ich denke, es gibt zwei Situationen: Entweder, man ist mit einem Geisteswesen in gedanklicher Verbindung oder nicht. Im erteren Falle wird das Wesen schneller antworten, weil es sich in der Ewigkeit, also in einem zeitfreien Raum befindet - denke ich.


Paramäleon,

Ich denke da könntest Du recht haben, das macht auch Sinn was Du darüber denkst und schreibst, zumindest ist das eine brauchbare Erklärung Paramäleon.


Gruss Engel der Träume Smilie
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