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Erziehung - notwendig?
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Ashmodai
Gast





BeitragVerfasst am: 22.05.2009, 08:26    Titel: Antworten mit Zitat

Eben. Es muss sich niemand rechtfertigen.

Und zur Erziehung gibt es ohnehin bald wieder einen neuen "Experten", der dann angeblich das Nonplusultra predigt und dem am besten alle Pädagogen hinterherrennen müssen... Mit den Augen rollen
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Norwiga Kunna
Gast





BeitragVerfasst am: 22.05.2009, 08:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ashmodai hat Folgendes geschrieben:
Eben. Es muss sich niemand rechtfertigen.

Und zur Erziehung gibt es ohnehin bald wieder einen neuen "Experten", der dann angeblich das Nonplusultra predigt und dem am besten alle Pädagogen hinterherrennen müssen... Mit den Augen rollen


jepp. Immer.
Es gibt ja unendlich viele Ratgeber etc. zum Thema Erziehung, Kinder etc. Aus sämtlichen kulturellen Hintergründen.
Lachen
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Feuerfee
Gast





BeitragVerfasst am: 23.05.2009, 13:45    Titel: Antworten mit Zitat

ich hab mir jetzt zwar nicht alles durchgelesen aber ich wollt mich auch mal mitteilen Winken

Meine Tochter wird mit absoluter Strenge und hingebungsvoller Liebe erzogen. Sie wird jetzt 4 und sie hat sich auch noch nie irgendwo hingeschmissen und gebockt. Sie hat ganz klare Grenzen und auch wenn ich anders aussehe, als die anderen Mütter, hat sie trotzdem respekt zu haben. Sie hat mein Wort zu befolgen und bekommt ganz klar Grenzen und Regeln, die auch durchgesetzt werden. Wir sind sehr konsequent aber wir lieben unser Kind und wollen nur, dass aus ihr ein anständiger Mensch wird. Natürlich beschäftigen wir uns auch sehr viel mit ihr, ich bringe ihr meine religion näher, sie weiß das man nicht einfach alle Blumen aus der Erde reißen darf und sie bedankt sich auch für den schönen Tag bei Luna.

Wollt mal meine Sicht zum Thema Erziehung darlegen und feststellen, das ist der Weg mit dem wir 3 am besten klarkommen.

Liebe Grüße
FeuerFee
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Aqualady1881
Gast





BeitragVerfasst am: 24.05.2009, 18:07    Titel: Antworten mit Zitat

So nu ich auch mal....
Bevor wer fragt, nein ich habe keine eigenen Kinder.
Aber ich behaupte genung im bekanntenkreis und verdammt viele auf der Arbeit (ich bin Schwimmmeisterin in einem großen Freibad)


Ich finde es höchst interessant das es immerwieder Mütter gibt die denken IHRE art der Erziehung oder nichterziehung ist der einzige weg der gut ist richtig ist und funktioniert.

Wenn Menschen erwachsen sind akzepiert jeder das die menschen unterschiedlich sind unterschiedliche bedürfnisse und unterschiedliche wege hat.

Wieso kann man das nicht auc bei Kinder und ihrer erziehung????

Es gibt Kinder die Brauchen eine starke Hand damit sie die Regeln des Lebens verstehen.
Es gibt Kinder die brauchen keine erziehung weil sie sie sich selbst erziehen.
Es gibt sehr hilfsbreite Kinder die sich selbst fast aufopfern um anderen zugefallen.
Und es gibt Kinder die reine EGO-tierchen sind und das Wort ICH grundsätzlich an den anfang eines satzes stellen und noch 1000000 andere.

Jedes Kind braucht was anderes.
Kein Weg ist der perfekte, und ich find es absolut ätzend wenn sich jemand als ÜBERMUTTI hinstellt und sagt mein weg ist der einzig richtige.

so und nu dürft ihr mich gerne zerreissen denn als nicht MAMA hab ich ja eh keine ahnung *fg*

LG
Aqua
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Norwiga Kunna
Gast





BeitragVerfasst am: 24.05.2009, 21:08    Titel: Antworten mit Zitat

Aqualady1881 hat Folgendes geschrieben:


Es gibt Kinder die Brauchen eine starke Hand damit sie die Regeln des Lebens verstehen.
Es gibt Kinder die brauchen keine erziehung weil sie sie sich selbst erziehen.
Es gibt sehr hilfsbreite Kinder die sich selbst fast aufopfern um anderen zugefallen.
Und es gibt Kinder die reine EGO-tierchen sind und das Wort ICH grundsätzlich an den anfang eines satzes stellen und noch 1000000 andere.

Jedes Kind braucht was anderes.
Kein Weg ist der perfekte, und ich find es absolut ätzend wenn sich jemand als ÜBERMUTTI hinstellt und sagt mein weg ist der einzig richtige.

so und nu dürft ihr mich gerne zerreissen denn als nicht MAMA hab ich ja eh keine ahnung *fg*

LG
Aqua


Daumen hoch Applaus

Danke schön. Sehr schön formuliert.

Ich zerreisse Dich nicht, da ich auch die objektiven Meinungen von "Nicht-eingeweihten" respektiere Winken
Frigga sei Dank, stelle ich mich nicht als Übermutti da, die der Meinung ist, ihre Art der Erziehung sei der einzig wahre Weg. Nope.
Es stimmt. Jedes Kind hat unterschiedliche Bedürfnisse, Wünsche, etc. Wo ich mit meiner Art gut fahre, klappt es beim Nächsten zB. nicht. So what?
Grüßle
Norwiga
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Jord
Gast





BeitragVerfasst am: 24.05.2009, 23:19    Titel: Antworten mit Zitat

Jup.das unterschreibe ich mal,so seh ichs auch...

Das Leben,die Kulturen und alles ist sooo vielfaeltig und bunt,so soll es auch in der Erziehung sein und bleiben...


LG Jord
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Schneekobold
Gast





BeitragVerfasst am: 06.07.2009, 15:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mal eine ganz einfache Frage:

In der Antipädagogik gibt es ja defensive ("Ich will nicht, dass du in deinen besten Klamotten raus gehst, weil ich die nachher waschen muss und keine Lust drauf habe") und aggressive(" Ich will nicht, dass du mit deinen besten Klamotten im Matsch wühlst, das gehört sich nicht, und das ist nicht gut für dich") Grenzen.

Demnach wäre es eine aggressive Grenze wenn ich dem Kind sage: "Nein, du darfst nicht zu netten Männern in Autos gehen, die dir Schokolade anbieten, weil das nicht gut für dich ist."
Aggressive Grenzen werden abgelehnt. Wie wird zum Beispiel oben genanntes Beispiel vermittelt?

"Ich möchte nicht, dass du da hingehst, weil ich dann stundenlang weinen muss, wenn du missbraucht wurdest?" Krasses Beispiel, aber so ist es. Und wenn ich das richtig sehe, dann fußt dieses Konzept ganz gehörig auf Manipulation.
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amala krähenfeder
Gast





BeitragVerfasst am: 06.07.2009, 23:28    Titel: Antworten mit Zitat

bei deinem gewählten beispiel würde ich glatt mal behaupten, daß es definitiv im interesse jedes elternteils liegt, sein kind dahingehend zu manipulieren, daß es nicht zu fremden ins auto steigt. kinder haben keinen begriff vom übel in dieser welt, bis sie damit konfrontiert werden. insofern würde ich hier mal sagen: erlaubt ist, was funktioniert.
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Einarr
Gast





BeitragVerfasst am: 06.07.2009, 23:46    Titel: Antworten mit Zitat

Puh, ich find das aber schon ganz schön heftig. Ich kann mir vorstellen, dass das im Kind Ängste weckt, die vllt doch etwas übers Ziel hinausschießen.

Man kann Kinder über die stranger danger aufklären, das ist sehr wichtig. Wichtig isses aber auch, nicht zu übersehen, dass die Gefahr auch aus dem eigenen Verwandten- oder Bekanntenkreis kommen kann. Und um wieder darauf zurückzukommen, ein guter Ansatz wäre da sowas wie: "Mein Körper gehört mir.. ich darf nein sagen, wenn ich etwas nicht möchte, oder mir etwas komisch vorkommt". Dann lernt das Kind *hoffentlich* von allein auseinanderzuklamüsern, wann ihm eine Situation komisch vorkommt und darauf entsprechend zu reagieren. Einfach zu sagen: du steigst nicht ein, PUNKT! ist imo nicht die beste Möglichkeit. Das Kind aufzuklären und zum Nachdenken zu bewegen, ist da denke ich effektiver.

Das klappt sicher nicht bei jedem Kind, aber ich denke, du wirst wissen, was dein Kind braucht und wie es am besten lernt. Wie alt ist dein Kind überhaupt? Vllt gibts für das Alter auch Bücher, die das kindgerecht beschreiben. Ich glaube, als Kind hab ich mal sowas gelesen, es hieß: "Geh nie mit einem Fremden mit" oder so. Musst dich mal schlau machen.

Ich muss gestehen, dass ich manchmal sehr antipädagogisch (in beiden Ausrichtungen) bin und auch einfach mal NEIN sage.
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Ashmodai
Gast





BeitragVerfasst am: 07.07.2009, 10:47    Titel: Antworten mit Zitat

Nein sagen (solange es nicht stets ein einfaches und immer unbegründetes Nein aus reiner Unlust ist) hat für mich nichts mit Antipädagogik zu tun, sondern mit Grenzen setzen.
Und die braucht jedes Kind, um sich auszuprobieren, erleben und Sicherheit zu finden.
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CAT
Gast





BeitragVerfasst am: 07.07.2009, 11:40    Titel: Antworten mit Zitat

Jedes Kind hat einen anderen Charakter. Daher muss man versuchen, auf die Eigenheiten des Kindes individuell einzugehen. Natürlich muss man es auf Gefahren aufmerksam machen. Aber ein Erziehungsstil wird und muss immer subjektiv sein, da zudem ja auch die Eltern unterschiedlich sind. Ich habe immer versucht, meinen Kindern von klein auf alles zu erklaeren und umweltbewusst zu erziehen, dazu gehoeren Achtung vor der Natur ebenso wie Tierliebe. Ich habe alles auf die freundschaftliche Art getan, also nicht autoritaer. Aber bei allen Kindern funktioniert das sicherlich nicht. Manche brauchen halt feste Zeiten oder eine festere Hand.
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Nachtrabe
Gast





BeitragVerfasst am: 07.07.2009, 14:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke, das Wichtigste an Verboten ist, dass Kinder sie verstehen und nachvollziehen können. Man kann Kindern (fast) alles erklären und ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie nach einem ruhigen Gespräch auch viel weniger rebellieren, als wenn man ihnen ein knappes "weil ich es so sage" vor den Kopf knallt.
Kinder muss man ernst nehmen, in allen Bereichen.
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Selene Lunes
Gast





BeitragVerfasst am: 30.07.2009, 15:40    Titel: Antworten mit Zitat

Du setzt also komplett auf Selbstregulierung, aber ein blöder Nachteil dabei ist, dass manchmal die Auswirkungen von Taten erst später kommen, wo das Kind dann kaum mehr einen Zusammenhang herstellen kann! zB hab ich es mittlerweile zum Wiederholten mal erlebt, dass die Kinder OHNE Kappe oder Hut draußen in der Mittagssonne spielten. Naja es war dann so, dass sie irgendwann Kopfweh hatten und nicht wussten warum. (oder Sonnenstich,...) Naja, da ist der Erziehungsberechtigte dann in seiner Verantwortung!
Das gleiche im Winter! Es geht vor allem wenn man wo anders ist, nicht immer, dass man sich umzieht (weil die Kinder einfach Lust hatten im Regen herum zu laufen, sich aber keine Sachen anziehen wollten) Naja, es ist eh egal, werden sie halt krank, das hat eh noch nie einen Kind geschadet! außerdem gibt es ja Ärzte Mit den Augen rollen

Achja und noch was zur Professorin: Wenn die NUR das Problem hat, das Studis zu spät kommen, dann hat sie nicht wirklich viel zu tun *gg* 18 Jährige müssen wissen, wie sie aufbleiben wollen und was wichtig ist. Ich hatte IMMER fixe Bett-geh-Zeiten und ich hab nur 3 Mal in meinem Leben verschlafen! Es ist nicht der Grund, das Studis fixe Bett-geh-Zeiten hatten, sondern eher der Grund, das sie etwas für wichtiger erachten, als die Vorlesung, oder das Seminar bei dieser Professorin! (Parties sind wichtiger als Studium).

Noch was dazu, dass Erwachsene keine Regeln hätte → das ist schlichtweg FALSCH! Der Staat gibt uns Regeln (Gesetze)/ die Gesellschaft gibt uns Regeln (Normen/ ethische Werte)/ der Glaube gibt uns Regeln (ethische Normen, Gebote, Verbote) und jeder Mensch lebt nach seinen eigenen Regeln und Gesetzen...

Das Gebote und Verbote wichtig für Kinder sind, das haben all meine VorgängerInnen eh schon gesagt.
Du solltest dir mal ein paar wissenschaftliche Studien dazu ansehen. (Ich persönlich will keine LaizeFair Kinder bei mir in der Kindergartengruppe haben....brr....>.<)
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Fulgur
Gast





BeitragVerfasst am: 30.07.2009, 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Mich würde mal interessieren, wie das bei "Nichterziehung" mit dem Haushalt klappen soll. Sollen Kinder das etwa selber merken, wann etwas anfällt? Ich glaube nicht, dass das ohne Regeln klappen kann. Dementsprechend schließe ich mich den meisten Vorrednern an, aber das fände ich doch interessant. Smilie
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