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Wann habt Ihr begonnen...

 
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Wolfstochter
Gast





BeitragVerfasst am: 31.01.2006, 22:55    Titel: Wann habt Ihr begonnen... Antworten mit Zitat

Eure Kinder mit Euren heidnischen Auffassungen vertraut zu machen?

... ja, ein langer Titel, fiel mir aber nix besseres ein. Aber nach für mich Yul - Rest der Fam. Weihnachten - wurde ich das erste Mal damit konfrontiert. Ich habe mir eigentlich vorgenommen, meine Kinder erst mal eher naturverbunden zu erziehen und sie zu gegebener Zeit selbst entscheiden zu lassen, was sie glauben wollen. Leider ist es bis dahin noch lang... sie sind erst zweieinhalb...

Aber sie heulten ganz schrecklich, als der Yul-Baum am 6. Januar "entsorgt" wurde und die geliebten "Herrnhuter Sterne" vom Fenster enrfernt wurden. Ich war ihnen halt ne Erklärung schuldig. Hab ihnen dann am Jahreskreis dargestellt, wie sich alles verhält (vor Yul mußte jeden Morgen der Kürbis beleuchtet werden).. Sie sind sehr wißbegierig und nun warten sie jeden Tag auf Ostara, um Eier zu suchen. Aber fast jeden Tag stehen sie vor meinem Altar und wollen den Jahreskreis aufs Neue erklärt haben.

Wie macht Ihr das?

Neugierige Grüße

Elda Wolfstochter
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Faun
Gast





BeitragVerfasst am: 01.02.2006, 15:55    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Kinder sind schon etwas älter (7+5), aber ich bin da noch recht zurückhaltend, weil sie vieles im Freundeskreis weitererzählen und das kann ganz schnell nach hinten losgehen.

Im Augenblick stelle ich meine Ansichten als Alternative zur christlichen Anschauung dar, das muss erst mal reichen.

Das Interesse am Jahreskreis würde ich nicht überbewerten, wenn Du ihnen zu Halloween von Rudolf und dem Weihnachtsmann erzählst, würden sie genauso reagieren Winken
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arusha
Gast





BeitragVerfasst am: 04.03.2006, 09:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe eine Tochter (fast 5) und sehe es wie Faun. Ich versuche ihr das Leben mit der Natur und die Achtung vor allen lebenden Wesen beizubringen. Die Jahreskreisfeste habe ich ihr nur sehr allgemein nahebegracht. ich möchte nämlich auh cnicht, daß sie überall, besonders im Kindergarten (evangelisch) weitererzählt, daß ich Heidin bin. Das hat auch damit zu tun, daß wir auf einem kleinen Dorf leben und ich auch politisch aktiv bin. Dazu kommt noch, daß ihr Vater, von dem ich getrennt lebe, neuerdings sehr christlich tut. Ich bin auch der Meinung, daß es sie überfordern würde, natürlich beantworte ich ihre Fragen, aber auch nur allgemein.

BB Arusha
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Lady-Kyrillia
Gast





BeitragVerfasst am: 07.04.2006, 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben,

ich habe eine kleine Tochter sie ist jetzt 16monate alt, ich hatte demletzt ein Problem mit ihr, bei uns zuhaues waren sehr negative energien und ich hatte deswegen unser haus gereiningt auch ihr Zimmer, sie fand das erst sehr lustig was ich machte, aber als ich ihr zimmer sauber hatte fing sie an zu kreischen und weinte ganz bitterlich, sie rief als ihr stofftier uns zeigte in eine ecke. Als ich sie beruhigen wollte schlug sie nach mir und wollte das ich weggehe, sie war richtig sauer auf mich als hätte ich ihr ein lieblingspielzeug weggenommen. Scheinbar hatte ich ihr einen freund vertieben, wie kann ich ihr zimmer in zukunft reinigen ohne ihn zu verteiben? ich kann ihr ja noch nicht erklären was ich da mache und wofür und das er wiederkommt.

eure Kyrillia
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Caillean
Gast





BeitragVerfasst am: 10.04.2006, 23:38    Titel: Antworten mit Zitat

Meine tochter ist 5 Jahre alt.
Ich versuche sie kindergerecht mit meinen "religiösen" Weg mit einzubeziehen. Das sieht folgendermasen aus: ausser das ich ihr die Natur näher bringe, ihr die achtung vor ihr nahebringe erklär ich ihr dementsprechend immer die jeweiligen Jahreskreisfeste, erzähle ihr von der Göttin, den Elementen, singe mit ihr Lieder...
bei gemeinsamen Jahreskreisfesten war sie auch schon 3 mal dabei!
Und sie ist begeistert. Zur Göttin zu beten ist für sie ganz natürlich und selbstverständlich,..
Was sie freilich mal macht wenn sie älter ist, weiß ich nicht. Das muß sie dann selbst entscheiden, welchen Weg sie wählt.

Ob sie nach außen hin erzählt was ich(oder wir) glauben, ist mir egal. Ich möchte zu dem stehen was ich tue, glaube und lebe und hab deshalb kein Problem wenn sie jemanden erzählt, das wir zur Göttin beten, das von ihr alles kommt, das in Bäumen "Geister" leben und man mit ihnen reden kann.. usw (sind alles Dinge, die sie gerne mal mitteilt*gg*)
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sundancer
Gast





BeitragVerfasst am: 17.04.2006, 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Meine Tochter wird im Mai drei. Bislang war sie fast immer dabei, wenn ich mit meinen Freundinnen die Jahreskreisfeste gefeiert habe, zudem habe ich im Schlafzimmer meinen Altar, und da bei uns das Familienbett praktiziert wird, sieht si deisen auch täglich. sie wächst einfach damit auf, ich versuche ihr halt zu erklären wo es nötig ist und warte ab, wenn sie von sleber Dinge wissen will. Sie hat ja auch die Namensgebung ihres Bruders sehr bewusst miterlebt. Meinen Glauben verberge ich nciht, wohne hier aber auch relativ großstädtisch und habe bislang noch nie Probleme gehabt. die meisten waren nur sehr interessiert, was ich denn jetzte glaube, wenn sie mirbekamen, dass ich nicht die christlcihen Feste feier.
Im August kommt sie in einen Waldorfkindergarten, die haben zwar auch eine leicht christliche Ausprägung, es wird dort z.b. vor dem gemeinsamen Essen gebetet, aber das Gebet finde ich gut Smilie
'Erde die es uns gebracht, Sonne die es reif gemacht,
liebe Sonne liebe Erde, euer nie vergessen werde'
Ich versuche ihr meinen Glauben als etwas normales vorzuleben, er ist Teil meines Lebens und ich will ihn nicht verstecken.

Gruß
sundancer
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WillowWolf
Gast





BeitragVerfasst am: 22.12.2006, 18:58    Titel: Bei uns ist es ähnlich Antworten mit Zitat

wie bei Sundancer

Wir praktizieren ebenfalls das Familienbett und so ist der Altar für Fynn ganz normal. Er bekommt alles mit und ist bisher auch überall dabei. Ich denke das bleibt auch so.
Die meisten Freude, Bekannte und Nachbarn wissen das ich Naturreligiös bin und mein Mann diesen Weg gut findet und auch mit mir lebt.
Bisher hatte ich kaum negative Erfahrungen. Nur meine Familie betet täglich damit ich wieder den rechten Weg finde Smilie
Es wird nur schwierig wenn ich wieder als Erzieherin arbeite und da die Kollegen etwas mitbekommen.
Aber ganz ehrlich, ich bin ganz normal und mein Glaube ist meine Privatsphäre.
Fynn wird ganz normal in alles eingeweiht in dem er mit uns lebt. Ich hab nichts zu verstecken.

Willow
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Lichtbewahrerin
Gast





BeitragVerfasst am: 29.01.2007, 16:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin ja ein wenig überrascht, daß einige von Euch ihren Glauben geheimhalten. Oder sagen wir: zurückhalten. Ganz nachvollziehen kann ich das nicht, wie ist das mit der Religionsfreiheit?

Wie sollen Kinder in den heidnisch- naturreligiösen Glauben hineinwachsen, wenn die Mutter sich da so zurückhält? Ich meine, Kinder lernen doch durch Nachahmung, und dann erzählen sie auch darüber.

Gut, ich habe noch keine Kinder, allerdings denke ich, je selbstverständlicher ein Kind eingebunden wird, desto tiefer kann es in diesem Glauben auch wurzeln.

Und dann eine dumme Frage: Was ist ein Familienbett? Daß das Kind bei den Eltern schläft?
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sundancer
Gast





BeitragVerfasst am: 11.02.2007, 16:38    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu

ja, Familienbett bedeutet, dass das/oder die Kinder im Bett mit schlafen. Gerda als Stillende sehr praktisch, weil ich mich nur zu dem Kind hindrehen muss und es dann andockt Smilie

und zum Thema Nachahmung Smilie Meine Tochter hat sich vor ein paar Tagen selber einen Altar zurechtgemacht (inzwischen sieht es wieder gan anders aus)


Gruß
sundancer
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Violet
Gast





BeitragVerfasst am: 11.02.2007, 22:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin nur "halb-heidnisch" bzw. naturreligiös, d.h. wir feiern nur die für uns wichtigsten Jahreskreisfeste und zwar nach unseren eigenen Ritualen. Da ich früher katholisch war und erst seit kurzem diesen "alternativen" Weg eingeschlagen habe, habe ich noch nicht viel Erfahrung mit diesen Festen.

Weihnachten heißt bei uns zwar auch Weihnachten und nicht Jul, aber wir haben auch einen Julklotz und erklären unserer Tochter (mittlerweile 2 1/2 Jahre), dass wir das feiern, weil nun die dunkle Zeit zu Ende geht, die Tage wieder heller werden und wir deshalb der Natur danken/gedenken.
Ein Christkind gibts bei uns also nicht, bei der Oma allerdings schon, ich denke, dass ist ihre Sache, was sie meiner Tochter erzählt, da misch ich mich nicht ein.

Zu Mabon haben wir gemeinsam ein selbstgebasteltes Strohmännlein im Wald vergraben und einige Früchte geopfert, das hat ihr Spaß gemacht.

Und zu Samhain haben wir über Nacht eine Kerze vor der Haustür brennen lassen, um der Verstorbenen zu gedenken.

Was wir zu Ostern machen, weiß ich noch nicht, dass haben wir bis jetzt noch nicht gefeiert, aber da wird mir schon was einfallen, bei euch kann man sich ja so einiges abschauen Winken

Ich verheimliche unsere Rituale zwar nicht, aber ich binde sie auch keinem auf die Nase, unsere Familien sind recht intolerant und unaufgeschlossen, aber seit wir die Taufe unseres Kindes verweigert haben, sind wir sowieso unten durch

@sundancer: wirklich schön der Altar!
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Lichtbewahrerin
Gast





BeitragVerfasst am: 12.02.2007, 12:25    Titel: Antworten mit Zitat

...und meine Familie mütterlichseits ist davon überzeugt, daß wir dem Teufel verfallen sind, weil wir nicht christlich geheiratet haben... meine Oma macht sich richtige Sorgen um mein Seelenheil....

Ich habe mich schlau gemacht über Familienbett, das ist genau das, was wir auch machen werden, wenn/ falls wir eigenen Kinder bekommen. Ich lasse doch mein Kind nachts nicht allein!
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